cheesecake ice cream

28.02.2013
Was liegt näher für Käsekuchenliebhaber, als diesen Geschmack auch ins Eis zu zaubern?! Es ist nach der Reifezeit wunderbar cremig und fluffig... erwähnte ich schonmal, daß ich meinen Icemaker liebe? ;o)

Zutaten

  • 500 g Sahnequark
  • 160 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 EL Zitronensaft
  • 200 g Sahne
  • optional: 2 Eigelb, Gr. M

Zucker, Vanillemark und Quark solange miteinander verrühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat, das dauert ein ganzes Weilchen. Man kann auch Puderzucker nehmen, aber das lange Rühren macht den Quark schön geschmeidig.
Zitronensaft dazugeben und weiterrühren. Sahne steifschlagen und ebenfalls unterrühren. Die Eismasse in die Eismaschine geben und 20 Minuten gefrieren lassen. Danach in ein luftdicht verschließbares Gefäß geben und mindestens eine Stunde im Froster reifen lassen.

Eigentlich sollten noch Eigelb in die Eismasse, diese hatte ich jedoch vergessen und wir haben sie auch nicht vermißt. Einzig eine etwas gelblichere Farbe wäre schön gewesen.

Schmeckt herrlich mit einer Beerensauce oder mit frischen Früchten, wir hatten noch Himbeeren im Froster, die ich mit etwas Zucker aufgekocht und dann durch ein Sieb gestrichen habe, Kerne sind nämlich so gar nicht unser Ding.

Vanilla Cookie Crunch-Eis

18.02.2013
Die erste Eissorte gerührt von unserer KA, herrlich cremig & crunchig. Die Eisproduktion besteht aus drei Schritten: Eismasse herstellen - im icemaker gefrieren lassen - im Froster reifen lassen. Ich empfehle, wie immer beim Einsatz von Sahne, unbedingt Bio-Sahne zu verwenden, da diese keinen Stabilisator enthält und herrlichen Rahm bildet, der das Eis so richtig cremig macht. Bei unserem ersten Versuch habe ich mich für ein Rezept entschieden, bei dem die Masse nicht gekocht wird, daher ist es oberstes Gebot, daß die Eier superfrisch sind.


Zutaten
  • 2 Eier, Gr.M
  • 100 g Zucker
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 300 g Bio-Sahne
  • 150 ml Milch, mind. 3,5 %
  • eine Handvoll Cookies nach Wahl, z.B. Chocolate Cookies

Die Eier zwei Minuten in der Küchenmaschine auf höchster Stufe aufschlagen, dann nach und nach den Zucker und das Vanillemark zufügen. Weiter aufschlagen, bis die Masse luftig und hell ist und sich der Zucker vollständig gelöst hat, dieses dauert ein paar Minuten. Milch und Sahne langsam auf langsamster Stufe hineinlaufen lassen, luftiger wird es, wenn man die Sahne vorher ebenfalls aufschlägt. Wenn alles gut vermischt ist, die Masse in einer Eismaschine gefrieren lassen, bis die Konsistenz von Softeis erreicht ist. Der KA icemaker benötigt dazu ca. 25 Minuten.
Die Cookies in einem Gefrierbeutel kleinbröseln und in der letzten Minute unterrühren.
Eismasse in eine luftdicht verschließbare Gefrierbox füllen und vier Stunden im Froster reifen lassen.
Anstelle der Cookies können natürlich auch andere Leckereien wie z.B. zerkleinerte Schokoriegel untergerührt werden. Läßt man die Vanille weg, hat man das Rezept für ein sahniges Grundeis.

Der icemaker war eine gute Anschaffung, er funktioniert hervorragend und läßt sich ganz leicht reinigen. Einzig die Vorfrierphase von 15 Stunden stört ein bißchen, aber wenn man ihn immer im Froster aufbewahrt, läßt sich auch spontan ein Eis zaubern. Ich würde sagen, der Sommer kann kommen... obwohl, Eis geht ja eigentlich immer, oder?

Schokoladenkuchen mit Ganache nach Annabel Langbein

11.02.2013
Seit wir sky haben und ich RTL living empfangen kann, habe ich mir eine ganze Reihe von Kochbüchern von Köchen zugelegt, die ich bis dahin nicht kannte. Eine davon ist die Neuseeländerin Annabel Langbein, die ich um ihr wunderschönes Haus am See in Central Otago beneide und die ich für ihre einfache und doch raffinierte Art zu Kochen und zu Backen bewundere. Schon lange stand ihr Schokoladenkuchen aus dem Bestsellerbuch Natürlich kochen! auf dem sonntagssüß-Plan und gestern habe ich ihn endlich ausprobiert. Und was soll ich sagen... supersaftig, die Ganache ein Traum... fast wie beim goldenen M.


Zutaten für den Teig
für eine 20 cm Springform

  • 225 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 225 g Zucker
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
  • 35 g Kakao-Pulver
  • 1 TL Natron
  • 100 g weiche Butter
  • 125 g Naturjoghurt
  • 2 Eier Gr. M
  • 125 ml kochend heißer Kaffee

Zutaten für die Ganache
  • 250 g Sahne
  • 250 g hochwertige Bitterschokolade
Backofen auf 160°C vorheizen. Backpapier zwischen Boden und Rand der Springform einklemmen.

Alle Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine oder mit einem Mixer gründlich verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Teig in die Form einfüllen, glattstreichen und für eine Stunde backen.
In der Form auskühlen lassen, danach in Alufolie verpacken und über Nacht im Kühlschrank parken.

Am nächsten Morgen die Ganache herstellen, dazu die Sahne in einem nicht zu kleinen Topf bis zum Siedepunkt erhitzen, also bis die Sahne am Rand des Topfes Bläschen wirft. Topf vom Herd nehmen, Schokolade hineinbröckeln und 2 Minuten stehenlassen. Anschließend unter Rühren alles zu einer glatten Sauce sachte erwärmen. Nicht wundern, wenn das ein bißchen dauert und am Anfang so aussieht, als würde es sie nie verbinden. Eine halbe Stunde kaltstellen. Springformrand lösen und den Kuchen auf einer schönen Kuchenplatte platzieren und dick mit der Ganache bestreichen. Bis zum Verzehr wieder kaltstellen.

In einer 20 cm Form wird der Schokoladenkuchen sehr hoch, ich würde beim nächsten Mal in einer 24 bzw. 26 cm Springform backen. Außerdem habe ich für die Ganache ausschließlich 72%ige Schokolade verwendet, hier würde ich die Hälfte durch eine mit weniger Kakaogehalt ersetzen.

Pfannkuchen mit Apfel und Bacon

07.02.2013

Zutaten 
für 2 Personen für 4 Pfannkuchen für eine 20 cm Pfanne
  • 180 g Mehl
  • 380 ml Milch
  • 3 Eier Gr. M
  • Salz & Pfeffer
  • nach Belieben etwas Schnittlauch
  • 150 g Baconwürfel
  • 2 Äpfel

Mehl, Eier und die Hälfte der Milch verrühren. Wenn sich alles gut verbunden hat, die restliche Milch zufügen, so verhindert man Klümpchen. Mit Salz und Pfeffer würzen, evtl. den Schnittlauch unterrühren. Teig für 30 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Bacon kross ausbraten, die Apfelscheiben kurz vor Ende eine Minute mitschmoren. Die Mischung bis auf ein Viertel aus der Pfanne nehmen. Gleichmäßig verteilen und mit einem Viertel des Teigs bedecken, von beiden Seiten goldbraun backen. Bei mir war das etwas mehr als eine normale Suppenkelle. Pfannkuchen warmstellen und noch drei weitere Pfannkuchen backen.

Schmeckt lecker mit Rübenkraut, Balsamicoreme oder Kräuterquark.