Spaghetti alla puttanesca

08.06.2013
Spaghetti nach Hurenart, die gab es gestern als schnelles Abendessen. Während die Nudeln kochen, ist die würzige Soße ganz fix nebenbei geköchelt und auch noch das www befragt, woher eigentlich der Name stammt. Eine Geschichte besagt, daß italienische Huren dieses Gericht aufgrund seiner Einfachheit schnell zwischen zwei Freiern zubereiten konnten. Die andere, daß die Bordelle in den 50er Jahren geschlossene Häuser waren, und die Huren diese nur einmal in der Woche zum Einkaufen verlassen durften. Das Gericht soll daher aus den haltbaren Vorräten in der Speisekammer entstanden sein.
Ich kann mich nicht so richtig entscheiden, welche Variante mir besser gefällt, daher kommt hier einfach das Rezept.


Zutaten für 2 Personen
  • 250 g Spaghetti
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
  • 2 Sardellenfilets
  • 1/2 Chilischote, fein gehackt oder 1/2 TL Chiliflocken
  • 5 schwarze Oliven, halbiert
  • 1 EL Kapern
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft, abgetropft
  • 1 kleine Dose oder Flasche (ca. 300 g) Tomatensugo, Passata oder Filets
  • etwas grobe Petersilie, fein gehackt
  • 1 Messerspitze Zimtpulver
Spaghetti in Salzwasser al dente kochen.
In der Zwischenzeit das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch, Chili und Sardellenfilets anschwitzen. Kapern, Oliven und Thunfisch hinzufügen und kurz mitschmoren. Dann den Sugo, die Petersilie und den Zimt zugeben, umrühren und alles sanft schmoren lassen. Evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Spaghetti mit einer Zange aus dem Topf heben, kurz abtropfen lassen und zum Sugo geben, alles miteinander vermischen.

Wer mag, kann noch geriebenen Parmesan drüberstreuen, ich mag es allerdings lieber ohne. Oliven empfehle ich immer mit Stein zu kaufen, am besten schmecken mir die Kalamata.

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