Knusper-Mischbrot aus dem Topf

30.12.2013
Dieses phantastische Brotrezept habe ich bei Sandra~From-Snuggs-Kitchen entdeckt, der Urspung liegt bei Tanja~vegan food and more. Und weil es so herrlich einfach zu machen ist und noch herrlicher schmeckt, gebe ich das Rezept auf diesem Weg gern weiter und sage den beiden Danke für´s Teilen.


Knusper-Mischbrot aus dem Topf

Zutaten

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 300 g Weizenmehl Typ 550
  • 15 g frische Hefe
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 1,5 TL Salz
Mehl und Salz in einer Schüssel verrühren. Hefe im Wasser auflösen und zum Mehl geben, alles mit einem Rührlöffel verrühren, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Teig in eine Schüssel geben, mit einem Deckel  verschließen und 12 bis 18 Stunden im Kühlschrank sparken.
Am Backtag die Schüssel eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit der Teig Zimmertemperatur annehmen kann. Backofen auf 250°C U/O vorheizen.


Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf geben. Etwas flach drücken und wie einen Geschäftsbrief falten (von vier Seiten zur Mitte legen). Dann nochmals etwas flachdrücken und erneut wie einen Brief falten. Den Teig bemehlen und mit dem Schluß nach unten in den heißen Gußtopf geben, mit dem Deckel verschließen.


Ich lege den Gußtopf mit einem Kreis Backpapier aus, das ich vorher knülle und dann wieder glattstreiche, so paßt es sich besser der Topfform an.

Nun das Brot wie folgt backen:
6 Minuten bei 250°C U/O mit Deckel
30 Minuten bei 230°C U/O mit Deckel
20 Minuten bei 230°C U/O ohne Deckel


Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Den nächsten Versuch werde ich mit ein paar Saaten und Körnern starten, denn das kann ich mir auch sehr gut vorstellen.

Mit diesem Rezept nehme ich am BBD #63 teil, den dieses Mal Sandra unter dem Motto 'Topfbrot / bread in a pot' ausrichtet. Mehr Info dazu gibt's beim Click auf den Banner:

Bread Baking Day #63 - Topfbrot/Bread in a pot (last day of submission Januar 5, 2014) 

Ein weiteres Brotrezept für den Gußtopf ist das no-knead-bread.
Mahlzeit wünscht Frau Wido

Jahresrückblick 2013

29.12.2013
Gutes kann so einfach sein
oder auch: Einfaches kann so gut sein!

Willkommen zu meinem kulinarischen Rückblick auf das Jahr 2013. Wie Ihr ja wißt, wird im Greenwaycastle gern und oft gekocht und gebacken. Leider ist bei mir durch meinen Job für das Ausprobieren neuer Rezepte nicht ganz soviel Zeit und unter der Woche auch Lust, trotzdem sind in 2013 so einige Neuentdeckungen und Schmankerl zusammengekommen. Macht Ihr nochmal einen Streifzug mit mir durch meine Küche? Na... dann geht´s jetzt los!

das Geschmackshighlight
Für mich war das absolute Geschmackshighlight in 2013 das Lammfilet auf Linsen, das ich bei Jamie Oliver in seinem Restaurant Fifteen in Cornwall gegessen habe. Überhaupt hat mich das Essen in unserem England-Urlaub echt begeistert und für Fish & Chips würde ich glatt nochmal nach Looe fahren.

die kulinarische Neuentdeckung
Fenchel
Eine direkte Abneigung hatte ich noch nie gegen ihn und trinke zum Beispiel sehr gern Fencheltee auch ohne Magenping, aber auf meinem Speiseplan hatte er es bisher nicht geschafft - bis er in meiner Biokiste auftauchte. Ich möchte Euch zwei Rezepte ans Herz legen:
Fenchel-Kartoffel-Gratin


und Fenchelsalat


Wiederholungstäter
Eindeutig am häufigsten im Greenwaycastle zubereitet, und zwar vom Lieblingsmann: Bavette mit Cocktailtomaten. Ein schnelles Pasta-Gericht, das bei uns den Beinamen Friß-mich-dumm-Nudeln hat, weil man einfach nicht aufhören kann - selbst, wenn man satt ist.


die größte Sauerei in der Küche
So richtig rumgesaut habe ich eigentlich nicht in der Küche und die Rezepte waren jetzt auch nicht so aufwendig, daß ich hätte in sieben Schüsseln und acht Töpfen gleichzeitig rühren müssen. Eine kleine Sauerei war allerdings das Zupfbrot mit Kräuterbutter, da die Springform undicht war und sich die Kräuterbutter in Strömen in den Backofen ergoß. Der zweite Versuch in einer Auflaufform verlief wesentlich 'sauberer'... dennoch ist das Rezept eine Wucht.


größte Überraschung
Einfach, lecker, gut - so könnte man meine größte Überraschung umschreiben, denn der Schüttelgurkensalat ist schnell zubereitet, zieht dann mindestens einen Tag im Kühlschrank und wird im Vorbeigehen immer mal wieder geschüttelt. Ich habe niemals zuvor einen solch guten Gurkensalat gegessen!


größte Enttäuschung
Die größte Enttäuschung war auch gleichzeitig der Brüller des Jahres in meiner Küche, ein echter Super-GAU. Bei Iris hatte ich das Rezept für einen gepimpten Fleischkäse entdeckt und dachte mir: das mögen wir auch. Also habe ich allerlei leckere Sachen geschnibbelt und wollte sie dann mit dem Fleischkäsebrät vermischen. Verwundert mußte ich feststellen, daß das Brät schon vorgegart war und nur noch im Backofen erhitzt werden sollte, damit es die typische braune Kruste bekommt. Dieses hatte ich beim Einkauf irgendwie auf der Packung nicht registriert. Gut dachte ich mir, dann kommt das Brät eben in den TM, ein Ei und ein Schuß Sahne dazu und auch die geschnibbelten Zutaten, damit sich das Ganze vielleicht doch noch zu einem teigähnlichen Etwas verwandelt. Das tat es auch und ich habe es dann flach in eine Tarteform gedrückt und im Backofen schön knusprig werden lassen. Zumindest sah es so aus, es war zwar braun aber alles andere als knusprig, und die getrockneten Tomaten, die durch den TM kleingemöllert worden waren, gaben einen widerlichen Geschmack ab. Ein Probebissen genügte und wir haben alles Stehen und Liegen gelassen und sind im örtlichen Imbiss eingekehrt ;o)
Trotzdem wird das Rezept im kommen Jahr nochmal probiert, deshalb Memo an mich: Fleischkäsebrät immer nur beim Metzger des Vertrauens im *Rohzustand* kaufen! (ein Foto gibt es leider oder zum Glück nicht ...)

das schönste Foto
Leider bin ich ja nicht so die große Food-Fotographin, mir fehlt einfach gutes Licht und so einige Probs, also schöne Utensilien wie Teller, Deckchen usw., in der Küche, aber ich gebe mein Bestes. Mein Lieblingsbild ist eine Collage vom Rezept niederrheinische Schmandkartoffeln mit Forellenfilet, weil es mich an einen wunderschönen Ausflug mit Liebmenschen erinnert und zudem auch noch so richtig lecker war. Und außerdem die vorzügliche Forelle von Herrn Braun stammte, der uns in die Geheimnisse seiner biologischen Fischzucht in Duisburg eingeweiht hat.


das schlimmste Foto
Bisher habe ich immer nur halbwegs vorzeigbare Rezepte und dazugehörige Fotos gezeigt, aber das werde ich im kommenden Jahr ändern. Auch bei mir wird es eine Rubrik 'outtakes from my kitchen- ugly food' geben.

was mich die meisten Nerven gekostet hat...
Da ich keine Meisterköchin bin, suche ich mir immer leichte Rezepte aus. Ich könnte nicht sagen, daß mich ein Rezept Nerven gekostet hat, weil es zu schwierig war oder einfach nicht gelingen wollte.

der größte Lerneffekt
Tja, wenn es einen Lerneffekt in 2013 gab, dann der: Biokiste ist prima! Ich war nie so der Bio-Freak, aber das hat sich in 2013 stark verändert. Meine montägliche Biokiste mit überwiegend regionalem Obst und Gemüse, absolut saisonal, ist immer wieder eine Herausforderung für mich. Durch sie koche ich sehr viel mehr Gemüse als jemals zuvor und probiere auch immer wieder neue Rezepte aus. Außerdem bekomme ich mit Ihr eine Milch geliefert, bei der sich noch Rahm am Flaschenhals absetzt... kennt Ihr sowas noch aus Eurer Kindheit? Käse, Eier, Brot und Joghurt sind auch in der Kiste, die ich mir ganz nach meinen Wünschen zusammenstellen kann. Ich kann Euch so eine Biokiste nur empfehlen, bestimmt gibt es auch eine Quelle ganz in Eurer Nähe. Immer wieder lese ich von Biokisten aus Online-Shops, die dann quer durch die Republik verschickt werden. Mal ehrlich - was soll das denn?

Eure Favoriten aus 2013

Für heute steht noch ein Knusper-Mischbrot aus dem Topf und für Silvester ein Bacon & Egg Pie auf dem Backplan, dann sollte es das an neuen Rezepten gewesen sein für 2013.

Dickes Drückerle... Eure Tanni

Glühbirne

26.12.2013
Viele Jahre steht Glühweingelee schon auf meinem Plan, die Idee zur Glühbirne kam mir auf einem Weihnachtsmarkt bei einer Tasse weißem Glühwein.


Zutaten
  • 450 ml Weißwein (ich hatte einen lieblichen Riesling)
  • 450 g Birne, geschält und geputzt gewogen
  • 2 Beutel Glühfix
  • 500 g Gelierzucker 2:1
Die Birne in kleine Stück schneiden. Weißwein erhitzen, sobald er anfängt zu kochen von der Flamme ziehen, Birnenstückchen und Glühfixbeutel hinzugeben, zudeckeln und 20 Minuten ziehen lassen.
Glühfix entfernen und alles mit einem Pürierstab oder Mixer fein pürieren. Den Gelierzucker zufügen und alles unter Rühren aufkochen lassen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann in saubere Twist-Off-Gläser füllen, zuschrauben und 5 Minuten auf dem Deckel stehend abkühlen lassen. Danach umdrehen und vollständig auskühlen lassen.


Das Rezept funktioniert natürlich auch mit Rotwein oder Rosé,
aber dann leuchtet die Glühbirne nicht so hell ;o)

Mini-Käsekuchen ohne Boden

25.12.2013
...aber dafür mit Pudding. Käsekuchen sind meine heimliche Leidenschaft, ich komme an kaum einer Sorte vorbei - außer, es sind Rosinen drin. Besonders mag ich die ohne Boden. Gebacken habe ich das heutige Rezept in meiner 18 cm Springform, für eine 26 cm Form verdoppelt einfach das Rezept und gebt ca. 10 Minuten Backzeit hinzu.



Mini-Käsekuchen ohne Boden

Zutaten
  • 500 Speisequark
  • 3 Eier
  • 200 g Milch
  • 1 Paket Vanillepuddingpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • Saft einer halben Zitrone
  • nach Belieben eine kleine Dose Mandarinen oder Aprikosen, gut abgetropft
Alle Zutaten bis auf das Obst gründlich miteinander verrühren. Backpapier in den Boden der Springform einklemmen, den Rand leicht einfetten. Käsekuchenmasse einfüllen. Wenn Ihr Obst mitbacken wollt, zuerst die Hälfte der Masse einfüllen, dann das Obst und dann die andere Hälfte vorsichtig drübergießen. Evtl. das Obst nochmal leicht runterdrücken.


Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen, die Springform auf mittlere Schiene einschieben und ca. 50-55 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht zu bräunen anfängt. Nach der Backzeit auf einem Gitterrost in der Springform vollständig auskühlen lassen. Mit Alufolie zudecken und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren den Springformrand entfernen und den Kuchenrand mit etwas Puderzucker bestäuben.


Dazu ein Klecks Sahne... himmlisch!

Schokoladen-Mascarpone-Mousse

23.12.2013
Wer keine Schokolade mag, der liest an dieser Stelle nicht weiter, denn dieses sündige Dessert ist Schokolade pur. Ganz nach Eurem Geschmack könnt Ihr Schokolade mit Eurem Lieblingskakaogehalt wählen. Ich nehme 100 g Vollmilch und 100 g Edel-Bitter (73%) und finde, daß das die perfekte Mischung ist. Lecker ist es auch mit Mokkaschokolade. 



Zutaten
  • 200 g Schokolade
  • 150 g Mascarpone
  • 200 g Schlagsahne
Die Schokolade vorsichtig und unter Rühren über dem Wasserbad schmelzen. Mascarpone mit einem Schneebesen glatt rühren und dann die Schokolade gründlich untermischen. Die Sahne steifschlagen und in drei Partien unter die Schokoladenmascarpone heben. In Gläser oder Tassen abfüllen und mit Schokoraspel verzieren. Zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen und vor dem Servieren ca. 10 Minuten eher wieder rausholen.

Cranberry-Cookies

18.12.2013
Die Zwillingmädels meines Kollegen sind derzeit so richtig im Plätzchenbackfieber und als Dankeschön für ein Glas Erdbeermarmelade für die beiden Süßschnauzen habe ich ein Döschen dieser leckerlichen Cookies bekommen - Danke Ihr Süßen! So einen Tausch können wir öfter machen... ;o)


Cranberry-Cookies

Zutaten
  • 200 g Butter
  • 75 g Rohrzucker
  • 75 g Ahornsirup
  • Mark einer Vanillestange
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g feine Haferflocken
  • 100 g Cranberries
  • 50 g gehackte Haselnüsse
Butter, Zucker, Ahornsirup und das Vanillemark schaumig rühren. Mehl und Backpulver zugeben. Haferflocken, Cranberries und gehackte Nüsse untermengen und Teig für 1,5 Stunden kaltstellen.
Walnussgroße Teigkugeln abteilen und mit etwas Abstand auf dem Blech verteilen. Backofen auf 180°C U/O vorheizen und das Blech auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten goldgelb backen.


 
Mahlzeit wünscht Frau Wido

Apfel-Weißwein-Torte

17.12.2013
Zur Zeit ist Apfelkuchen einfach mein liebster Kuchen. Gerade die herrlichen Boskopäpfel eignen sich so gut zum Backen und so gibt es heute nochmal ein apfeliges Rezept.


Apfel-Weißwein-Torte

Zutaten für den Teig
  • 150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Ei
Aus den Zutaten einen Mürbteig herstellen, ich benutze dazu die Knethaken des Handrührgeräts. 2/3 des Teigs in eine Springform geben, in die zuvor Backpapier eingeklemmt wurde. Einen Boden drücken, aus dem Rest Teig einen Rand formen. Springform in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für die Füllung
  • 1 kg Äpfel, bevorzugt Boskop oder Cox Orange
  • 375 ml Weißwein
  • 375 ml Apfelsaft (ich hatte Apfel-Johannisbeersaft, daher die rosa Färbung)
  • 200 g Zucker
  • 2 Pck. Vanille-Puddingpulver
außerdem
  • 2 Becher Sahne
Äpfel schälen und groß raspeln. Puddingpulver mit etwas Saft klumpenfrei anrühren, den Rest Saft mit Weißwein und Zucker aufkochen. Sobald es kocht, mit einem Schneebesen das Puddingpulver einrühren und einmal aufkochen lassen. Von der Flamme ziehen und die Apfelraspel unterrühren. Die Springform aus dem Kühlschrank nehmen und die Apfel-Puddingsmasse einfüllen. 


Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Kuchen 60-70 Minuten backen. Die Füllung fängt dabei an, Blasen zu schlagen, das ist ganz normal. Springform aus dem Backofen nehmen und einige Minuten abkühlen lassen, Ring dabei nicht entfernen. Dann mit einem spitzen Messer am Rand entlangfahren, damit sich die Füllung später besser löst. Vollständig abkühlen lassen, Springform mit Alufolie zudeckeln und im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen, damit sich die Füllung setzen kann.
Am nächsten Tag kurz vor dem Verzehr die Sahne steifschlagen und auf dem Kuchen verteilen.

Ich habe den Kuchen in einer 18 cm Springform gebacken und dazu die Zutaten halbiert und beim Teig nur das Eigelb verwendet. Man kann den Kuchen auch nur mit Wein oder nur mit Saft zubereiten, und schmeckt die Halb-und Halb-Variante genau richtig.

Mahlzeit wünscht Frau Wido

Weißkohl mit Hackfleisch in rahmiger Senf-Bechamel

10.12.2013
Winterzeit ist bei uns immer Kohlzeit, wie lieben alle Sorten in ganz vielen Variationen. Ich könnte nicht sagen, welches die liebste Kohlsorte ist, aber Weißkohl steht natürlich ganz oben, weil man nicht nur Salat aus ihm machen kann, sondern ihn auch sonst auf so viele Arten zubereiten kann. Heute gibt es mal ein Rezept für eine rahmige Variante.


Weißkohl mit Hackfleisch in rahmiger Senf-Bechamel

Zutaten
  • 1 kleiner Weißkohl, geputzt ca. 800 g
  • 500 g Gehacktes, halb und halb
  • 1 Gemüsezwiebel, in Würfeln
  • 2 EL Öl
Weißkohl in Stücke von ca. 2 x 2 cm schneiden und in Salzwasser 15 Minuten weichkochen.
In der Zwischenzeit das Öl in einem beschichteten Bräter oder einer großen Pfanne erhitzen, Gehacktes darin krümelig anbraten. Wenn es beginnt, Farbe zu bekommen, die Zwiebelwürfel hinzugeben und weiterbraten. Mit Salz & Pfeffer würzen. Weißkohl abgießen, zur Hack-Zwiebel-Mischung geben und mitschmoren.

Zutaten für die Bechamel
  • 125 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 350 ml Milch
  • ein Schuß Weißwein
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 1 EL körniger Senf
  • ein spritzer Zitronensaft
  • frisch geriebene Muskatnuß
Butter in einem Topf erhitzen, wenn sie aufschäumt, das Mehl hinzufügen und mit einem Schneebesen unter ständigen Rühren kurz aufkochen lassen. Gemüsebrühe, Milch und Weißwein zufügen, dabei ständig weiterrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Mit Senf, Zitronensaft, Muskatnuß und evtl. Salz & Pfeffer abschmecken. Einige Minuten auf kleiner Hitze weiterköcheln lassen, damit sich der Mehlgeschmack verliert.

Die Bechamel zum Weißkohl geben, unterrühren und entweder sofort genießen oder durchziehen lassen (gern über Nacht zugedeckelt im Kühlschrank) und am nächsten Tag langsam erwärmen - das schmeckt nochmal so gut. Vor dem Servieren noch mit ein paar gehackten Kräutern bestreuen.

Dazu passen Salzkartoffeln, Kartoffelpüree oder Reis. Die Gehacktesmenge kann natürlich erhöht werden, ebenso kann eine andere Sorte genommen werden.

Magic Custard Cake

09.12.2013
Kuchen oder Dessert? Kuchendessert oder Dessertkuchen? Wir finden, man kann ihn sowohl als auch verputzen, denn er ist superlecker. Das 'magische' an dem Kuchen ist, daß er aus nur einem Teig besteht, aber in drei Schichten aus dem Ofen kommt.


Magic Custard Cake

Zutaten
  • 150 g Butter
  • 625 ml Milch
  • 5 Eier, getrennt
  • 150 g Zucker
  • 20 ml Wasser
  • 145 g Mehl
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • ein paar Tropfen Weißweinessig
  • Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
Eine quadratische 24 x 24 cm Backform oder Auflaufform mit Backpapier auslegen, das zuvor geknüllt und wieder glatt gestrichen wurde. Durch das Knüllen paßt es sich besser der Form an.
Die Butter schmelzen und beiseite stellen, um sie etwas abkühlen zu lassen. Milch erwärmen, sodass sie lauwarm ist. Ebenfalls beiseite stellen. Eiweiß mit Essig steif schlagen und beiseite stellen.Eigelb und Zucker verrühren, bis die Masse hell wird. Geschmolzene Butter und Wasser hinzugeben und ca. 2 Minuten weiterrühren bis alles gut vermischt ist. Mehl und Vanillemark einrühren. Langsam die Milch hinzufügen und rühren bis alles gut vermischt und eingearbeitet ist. Das Eiweiß in drei Etappen hinzugeben und unterheben. Nicht wundern, wenn das Eiweiß sich nicht so gut mit dem Teig verbindet und das Ganze recht flüssig ist. 
 

Den Teig in die Form füllen und für ca. 60 Minuten im vorgeheizten Ofen auf 160 Grad U/O backen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Danach aus der Form nehmen, in Stücke schneiden und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. 

Dazu schmeckt als I-Tüpfelchen eine fruchtige Soße z.B. aus Himbeeren.


Mahlzeit wünscht Frau Wido

bunte Crossies

08.12.2013



Zutaten
  • 300 g weiße Schokolade
  • 150 g Cornflakes
  • 150 g Smarties
  • 100 g Mandelstifte
Zubereitung
Cornflakes etwas zerbröseln und in einer Schüssel mit den Smarties und den Mandelstiften mischen. Schokolade kleinhacken und im Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen. Schokolade unter die Cornflakesmischung rühren. Zwei Backbleche oder Tabletts mit Backpapier auslegen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen formen. Vollständig erkalten lassen, dann vorsichtig vom Backpapier lösen.

Matjesstipp

06.12.2013
Bei Matjes scheiden sich ja, wie an so vielem, die Geister. Ich habe ihn schon als Kind gern gegessen, allerdings nur, wenn meine Mutter ihn selbst eingelegt hat. Diese Fertigschälchen mit Unmengen von Konservierungsstoffen und Süßungsmitteln kommen mir nicht ins Haus. Das Rezept funktioniert auch mit Hering, allerdings schmeckt Matjes milder und uns damit besser.
Und merke: obwohl nicht jeder Hering zum Matjes wird, ist grundsätzlich jeder Matjes ein Hering. Matjes ist Hering, der vor der Geschlechtsreife durch Enzyme in Salzlake reift.

Matjesstipp

Matjesstipp


Zutaten
  • 200 g Schmand
  • 200 g Sahne
  • Pfeffer
  • 4 - 6 halbe Matjesfilets
  • 1 Apfel
  • 4 Gewürzgurken oder entsprechend kleine Gürkchen
  • 1 rote Zwiebel 
Zubereitung 
Schmand und Sahne gründlich miteinander verrühren, mit etwas Pfeffer würzen. Matjes kurz abspülen, gründlich trockentupfen und in 1/2 cm breite Streifen schneiden. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in feine Würfel schneiden, ebenso die Gurke. Zwiebel in feine Scheiben hobeln. Alle Zutaten unter die Sahne-Schmand-Mischung heben und über Nacht im Kühlschrank zugedeckelt durchziehen lassen. Salz braucht man nicht, da die Matjes genug mitbringen.

Variante

  • 2 EL gehackten Dill zufügen
  • 100 g rote Bete in kleinen Würfeln untermischen (macht den Stipp schön rosa ;o)
Dazu gibt es bei uns immer Pellkartoffeln und Speckstippe, also knusprig gebratene Baconwürfel.

Matjesstipp

Ebenso schmeckt der Matjesstipp zu einem kräftigen Schwarzbrot, dann allerdings nur 100 g Sahne verwenden.

Röstbrot mit Champignoncreme

05.12.2013
Dieses Brot ist ein echter Süchtigmacher. Es schmeckt als Beilage z.B. zu einer Suppe oder kann auch der Star mit einem grünen Salat sein - ganz, wie es Euch gefällt.


Röstbrot mit Champignoncreme


Zutaten
  • 300 g Champignon, möglichst braune
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • eine Prise Chiliflocken
  • 200 g Schmand
  • 30 g Parmesan
  • 30 g Reibekäse
Zubereitung
Champignon putzen, Zwiebel pellen. Beide in einem Foodprocessor oder im TM (St.5) zerkleinern, bis es gerade noch etwas stückig ist. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Champignonmasse hineingeben, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken und unter Rühren anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Masse leicht bräunt. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Mit den restlichen Zutaten gründlich mischen.

4-6 Scheiben Graubrot (ich hatte 6 Scheiben Gerster) mit der Masse bestreichen. Backofen auf 200°C U/O vorheizen, die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Die Champignonmasse kann man auch gut vorbereiten und im Kühlschrank parken.

Mahlzeit wünscht Frau Wido

Apfelmus-Streuselkuchen

03.12.2013
Dieses Rezept habe ich in der Sendung 'Lebensmittelcheck' mit Tim Mälzer gesehen, Landfrauen haben es zubereitet. Genau so hat meine Oma immer den Apfelkuchen gebacken und ich fand ihn immer sehr lecker.


Apfelmus-Streuselkuchen

Zutaten

  • 375 g Mehl 
  • 150 g Zucker 
  • 125 g Butter 
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 Eier, Gr. M
  • 1 Prise Salz 
  • nach Belieben etwas Zimt
  • 800-1000 g Apfelmus 

Alle Zutaten außer dem Apfelmus mit den Knethaken des Handrührgeräts vermischen, bis sich Streuseln bilden. Backpapier in den Boden einer Springform einklemmen und die Hälfte der Streuseln hineingeben. Mit den Fingern oder einem kleinen Rollholz gleichmäßig verteilen und zu einem Boden drücken. Apfelmus daraufgeben und mit der anderen Hälfte der Streuseln bestreuen.


Backofen auf 200 °C U/O vorheizen und den Kuchen auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten goldgelb backen.




Tip: Nach dem Auskühlen noch mit Zuckerguß bestreichen, zubereitet aus Puderzucker und Zitronensaft. Das doppelte Rezept paßt perfekt auf ein Backblech.

Das Apfelmus habe ich selbstgekocht aus saftigen Boskopäpfeln und ein paar Birnen. Das Obst kleinschneiden, mit einem Schuß Wasser aufkochen und weichdünsten. Mit einem Pürierstab fein pürrieren und mit etwas Zucker abschmecken. Komplett auskühlen lassen, bevor es weiterverarbeitet wird. Es lassen sich auch andere Früchte wie z.B. Aprikosen und Pfirsiche verarbeiten.

Mahlzeit wünscht Frau Wido

Weihnachtsmandeln

01.12.2013


Zutaten
  • 600 g Mandeln
  • 200 + 200 g Puderzucker
  • 200 g Kuvertüre (Weiß, Vollmilch oder Zartbitter nach Wahl)
  • 1-2 TL Weihnachtsgewürz (z.B. Lebkuchen, Spekulatius oder Zimt)

Die Mandeln mit 200 g gesiebtem Puderzucker in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen bis der Zucker karamellisiert ist. Die Mandeln auf Alufolie ausbreiten und abkühlen lassen, evtl. zusammenhängende trennen. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und das Weihnachtsgewürz zufügen.


Die abgekühlten Mandeln unterrühren bis alle mit Kuvertüre überzogen sind. Restlichen Puderzucker in eine große Schüssel mit Deckel sieben, die Mandel-Schoko-Masse daraufgeben, nicht abkühlen lassen. Deckel fest verschließen und dann schütteln, bis sich die Mandeln getrennt haben und jede vom Puderzucker überzogen ist. Natürlich funktioniert es auch mit anderen Nußarten.