Buttermilch-Toastbrot

16.10.2014
Toastbrot selbst gebacken steht bei mir ganz hoch im Kurs und diese Variante ist durch die Buttermilch schmeckt mir ganz besonders gut.
Zwar muß der Teig ganze zwei Stunden gehen, dafür wird man aber mit einem herrlich lockeren Toastbrot belohnt, das auch ungetoastet sehr lecker schmeckt. Ich konnte es gar nicht abwarten, die erste Scheibe nach dem Abkühlen zu probiere. Bei mir ist es mal wieder ungeplant aufgerissen, aber Ihr wißt ja: ich liebe liebe liebe gerissene Brote ;o)


Zutaten
  • 400 g Weizenmehl, Typ 550
  • 100 g Hartweizenmehl (Semolino di grano duro, Pastamehl)
  • 10 g Salz
  • 250 g Buttermilch
  • 35 g Milch
  • 30 g Wasser
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 45 g Butter
  • 20 g Zucker
Mehle und Salz in der Schüssel der Küchenmaschine vermischen. Buttermilch, Wasser und Milch in einem Topf leicht erwärmen, Butter, Hefe, Zucker darin auflösen und in die Schüssel geben. Teig auf kleiner Stufe 10 Minuten kneten lassen. Er ist sehr weich, sollte sich aber dennoch vom Rand lösen. Wenn nicht, noch etwas Mehl hinzufügen. Teig in eine leicht geölte Schüssel legen. Diese mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort für eine Stunde stellen, ich stelle sie auf ein Blech direkt unter die eingeschaltete Backofenlampe bei geschlossener Tür.
Nach einer Stunde den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche kippen, etwas flachdrücken und zu einem Geschäftsbrief falten. Mit dem Schluß nach unten zurück in die Schüssel legen und nochmal eine Stunde gehenlassen.


Erneut auf die leicht bemehlten Arbeitsfläche kippen, sanft zu einem Rechteckt mit der Breite der Backform flachdrücken. Ich nehme meine 30 cm lange Pain de mie-Form, die ich mit Backpapier auslege. Oberes Drittel des Teiges nach unten falten, dann das untere Drittel darauf. Mit dem Schluß nach unten in die Backform legen.


Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und die Form auf einem Gitterrost auf mittlerer Schiene 35 Minuten backen. Dann das Toastbrot aus der Form nehmen und frei nochmals 20 Minuten backen, ich habe es zuerst oben mit Alufolie abgedeckt für 15 Minuten, damit es nicht zu dunkel wird und die letzten 5 Minuten dann komplett frei. Auf einen Gitterrost legen und die Oberfläche mit wenig Butter bepinseln., dann vollständig auskühlen lassen. Das Toastbrot schmeckt jetzt frisch als Weißbrot oder getoastet am folgenden Tag.

Kommentare:

  1. sieht wunderbar flauschig und locker aus und schmeck bestimmt köstlich.

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  2. Was ist denn hartweizenmehl und wo bekomme ich es? Momentan geht der teig noch. Mal sehen wie es schmeckt. Bestimmt legga so wie deine anderen sachen, due ich schon getestet habe.

    liebste grüße
    ulrike von G.näht es

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    1. Hallo Ulrike, halte mal Ausschau nach Pastamehl, das ist Hartweizenmehl, gibt es eigentlich in jedem gut sortierten Supermarkt.
      Liebe Grüße, Tanja

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  3. Eine gute Wahl gehört auch zu meinen Lieblingsbroten. Und ich freue mich schon auf deinen Beitrag f+r den nächsten World Bread Day. ;-)

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  4. Liebe Tanja,

    wieder ein Rezept auf deinen Blog was mich gleich angelacht hat - und ich wurde nicht enttäuscht.
    Auch wenn ich kein Hartweizenmehl bei uns finden konnte, nur mit Weizenmehl hat es uns sehr gut geschmeckt!!
    Es ist wirklich richtig schön weich und flaumig. Danke.

    Liebe Grüße
    Ute

    appetit-auf.blogspot.de

    PS: Hast du so kleine Füße? ;-))

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