blonder Wikingertopf

05.12.2014
Der Wikingertopf hat ja schon die Runde durch diverse Medien gemacht, und jetzt ist er auch bei mir angekommen. Allerdings bereite ich ihn mit einer Béchamelsauce mit Senfnote zu, deswegen ist er bei mir blond, aber er schmeckt auch Brünetten und Rothaarigen sehr gut ;o)
Eigentlich wollte ich ihn noch gar nicht verbloggen, weil ich nur ein einziges Bild geschossen habe, aber die Nachfrage auf Instagram war so groß, daß er es heute doch schon auf den Blog schafft.


Zutaten für die Béchamel
  • 1 EL Butter (25 g)
  • 1 EL Mehl (25 g)
  • 500 ml Milch
  • Muskatnuß
  • Salz und Pfeffer
  • 2-3 EL süßer Senf
Butter in einem Topf erhitzen, Mehl dazugeben und unter Rühren mit einem Schneebesen anschwitzen, aber keine Farbe nehmen lassen. Nach und nach die Milch unter ständigem Rühren zufügen, damit sich keine Klümpchen bilden. Es sollte eine nicht zu dicke, aber auch nicht zu dünne Sauce werden, evtl. noch etwas Milch zufügen. Hitze reduzieren und 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren minimal köcheln lassen, damit sich der Mehlgeschmack verliert. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken, den Senf unterrühren.

Zutaten für das Gemüse und die Hackbällchen
  • 1 mittelgroßer Kohlrabi, in Stiften von ca. 1x1x4 cm
  • 4 mittelgroße Möhren, in 0,5 cm dicken Scheiben
  • 200 g gewürztes Mett oder grobe, ungebrühte Bratwürste 
  • etwas Rapsöl oder Butterschmalz
Kohlrabi und Möhren in Salzwasser garkochen. Aus dem Mett kleine Bällchen von ca. 2-3 cm Durchmesser formen; alternativ das Brät aus dem Darm drücken und ebenfalls zu Bällchen formen. In etwas Rapsöl rundherum anbraten.

Gemüse auf einem Sieb abgießen und zurück in den Topf geben. Béchamelsauce und Hackbällchen hinzufügen und alles miteinander vermischen. Zum Schluß noch etwas gehackte, frische Blattpetersilie untermischen und mit Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree servieren.

Kommentare:

  1. Uii Tanni, das sieht ja lecker aus! Ich habe bisher immer nur auf die Tütenvariante zurückgegriffen *schäm*, aber Deine Version ist ja ebenso fix zuzubereiten. Das werde ich nächste Woche gleich mal nachkochen. Danke für die Inspiration.
    Liebe Grüße,
    Maike

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  2. Liebe Tanni, das sieht nicht nur wunderbar aus, das ist großartig. So was könnte ich jeden Tag essen.
    Ganz liebe Grüße von Toettchen

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  3. Danke für das Rezept.
    An Ermangelung von Kohlrabe habe ich Steckrüben verwendet - schmeckt genau so vorzüglich.

    Liebe Grüße
    WaltraudD

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  4. Genial !!!!! Schon zweimal nachgekocht und zum neuen Lieblingsgericht ernannt ! Danke für das tolle Rezept.

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