Lyoner-Torte

27.02.2014
Am Freitag brachte der Lieblingsmann von unserem Lieblingsmetzger einen ganzen Lyoner Fleischwurstring mit. Da wir nur zu zweit sind und nicht alles nur auf Bütterken essen können, habe ich mir beim Chefkoch dieses Rezept rausgesucht. Es hat uns ausgezeichnet geschmeckt und wir haben fast die gesamte Torte verdrückt...






Zutaten
  • 250 g Lyoner Fleischwurst oder eine Schinkenwurst, in Würfeln von 1 cm Kantenlänge
  • 250 g Emmentaler, in Würfeln von 1 cm Kantenlänge
  • 250 g Champignons oder ein Glas (170 g Einwaage), in Scheiben
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringen
  • 1/2 rote Paprika, in kleinen Würfeln
  • 1 EL Olivenöl
Zutaten für den Teig
  • 100 g Butter
  • 3 Eier, Gr. M
  • 125 g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 3 EL Senf
  • Salz & Pfeffer
  • Sesam, hell und dunkel
Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Champignons darin anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Fleischwurst, Paprika, und Zwiebel zufügen und kurz anbraten, bis alles ein bißchen Farbe bekommt. Abkühlen lassen.
Für den Teig Eier und Butter in einer großen Schüssel schaumig schlagen, Mehl, Senf, Salz und Pfeffer  unterrühren. Dann die Gemüse mit einem Rührlöffel untermischen, bis sich alles gleichmäßig verteilt hat. Masse in eine Springform mit 26 cm Durchmesser streichen. Mit Sesam bestreuen.

Backofen auf 180°C U/O vorheizen und auf mittlerer Schiene ca. 55 Minuten goldgelb backen. Herausnehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Danach in Stück schneiden und mit einem frischen Salat - ich hatte eine Mischung aus Cocktailtomaten, etwas roter Paprika und Frühlingszwiebelgrün, angemacht mit Essig und Öl, servieren. Ich würde dazu auch noch einen Quark-Dip empfehlen.
Die Torte schmeckt auch lauwarm und kalt, z.B. auf einem Buffet. Das doppelte Rezept ist perfekt für ein tiefes Blech. Das Gemüse ist variabel, so kann man daraus auch eine Rumfort-Variante für Reste kreieren ;o)


Mahlzeit wünscht Frau Wido

Jochens Marzipanträumchen

26.02.2014
Dieses Likörchen hat mein Freund Jochen für mich eigenhändig zum Geburtstag 'zusammengebraut' und da es saulecker ist, muß ich das Rezept an Euch weiterreichen. Jochen hat sich im letzten Jahr zu einem wahren Braumeister entwickelt. Ich hoffe, daß er mir noch das ein oder andere Rezept verraten wird ;o)


Zutaten
  • 2 Dosen gezuckerte Kondensmilch
  • 1 Becher Sahne
  • 400 ml Amaretto
Alle Zutaten gründlich miteinander vermischen, abfüllen, kaltstellen, genießen! Schmeckt auch sehr lecker in Joghurt, Mascarponecreme o.Ä. gerührt.

Prösterchen wünscht Frau Wido

Auberginencreme mit Joghurt

22.02.2014
Zu Auberginen habe ich ein eher gespaltenes Verhältnis. Die Schale geht so ganz und gar nicht und auch das Innenleben ist finde ich eher unspannend. In einem Dip verarbeitet jedoch finde ich das weichgegarte Fleisch ganz lecker. Dieser schmeckt lecker zu kurzgebratenem Fleisch oder einfach mit Fladenbrot o.Ä. gestippt.


Zutaten
  • 500 g Auberginen (2 mittelgroße)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 100 g Joghurt 10%
  • Salz & Pfeffer
  • Chiliflocken
  • Olivenöl
Auberginen rundrum mit einer Rouladennadel oder einem Pellkartoffelpiekser einstechen. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Auberginen im Ganzen auf ein mit Backpapier oder Alufolie ausgelegtes Blech geben und auf mittlerer Schiene backen, bis sie schrumpelig sind und sich weich anfühlen, das dauert ca. 20 Minuten.
Die Auberginen halbieren und das Fleisch mit einem Löffel herausschaben. Auskühlen lassen und dann mit gepreßtem Knoblauch und Joghurt verrühren, mit einem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwas durchziehen lassen, gern über Nacht im Kühlschrank. Vor dem Servieren mit Olivenöl und Chiliflocken bestreuen.

Zubereiten läßt sich der Dip natürlich auch mit weniger fettem Joghurt, Mascarpone, Schmand usw.

Currywurstsauce aus dem TM

19.02.2014
Bei dem Thema Currywurst scheiden sich ja die Geister. Zumindest wenn es um die Wurst an sich geht. Ich stamme gebürtig aus Niedersachsen, da ißt man eher eine Currybockwurst, meist in der Friteuse knusprig gebrutzelt. Hier am Niederrhein ißt man eine normale Bratwurst vom Rost, die durch die Soße erst zur Currywurst wird. Dazu würde man in Norddeutschland Bratcurry sagen. Ich mag beide gern, denn auf die Sauce kommt es doch letztendlich an. 
Wißt Ihr denn auch, daß die weltbeste Curry(bock)wurst in der hauseigenen Metzgerei von Volkswagen in Wolfsburg gemacht wird und das meistverkaufte Originalteil ist? Seit den 70er Jahren ist sie der Hit in der werkseigenen Kantine, wo sie lange Zeit auch ungebraten erhältlich war. Wir waren in der glücklichen Lage, Mitarbeiter in unserem Freundeskreis zu haben, die auf Wunsch ein Paket mitgebracht haben. Seit einigen Jahren kann man sie auch in einer Supermarktkette mit einem großen E kaufen samt dem dazugehörigen Curryketchup. Als wir Ende Januar in Ostfriesland Urlaub gemacht haben, mußten natürlich ein paar Currybockwürste mit an den Niederrhein, die Sauce dazu habe ich allerdings selbst geköchelt.


Zutaten
  • 20 g Öl
  • 100 g Tomatenketchup
  • 150 g passierte Tomaten
  • 60 g Orangensaft
  • 60 g Cola
  • 1 EL Aprikosenmarmelade
  • 2 TL Currypulver
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Alle Zutaten in den Mixtopf geben, kurz auf Stufe 5 vermischen und dann 15-20 Minuten / Stufe 2 ohne MB bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen.

Wer keinen TM hat, nimmt einfach einen Topf. Die Sauce habe ich am Vortag zubereitete und dann über Nacht kaltgestellt, so konnte sie gut durchziehen. Am nächsten Tag habe ich sie nur kurz erwärmt und nochmals abgeschmeckt.


Wer mag, streut noch Currypulver über die Sauce... absolut lecker!

Mahlzeit wünscht Frau Wido

Champignon-Rahm-Fladen mit Bacon

18.02.2014
Nicht wirklich fotogen, diese Dinger, aber lecker - das könnt Ihr mir glauben. Es tummelten sich noch Schmand und Champignons im Kühlschrank und Bacon sowieso. Herausgekommen sind diese knusprigen und doch saftigen Fladen. Beim nächsten Mal kommt noch mehr Schnittlauch oder feingeschnittenes Frühlingszwiebelgrün drauf, dann sind sie perfekt.


Zutaten für den Teig
  • 200 g Weizenmehl, Typ 550
  • 20 g Roggenmehl (ich hatte Roggenschrot)
  • 4 g Trockenhefe
  • 150 ml handwarmes Wasser
Aus den Zutaten einen Teig kneten, diesen an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Durchkneten, in vier Portionen teilen und jede zu einem länglichen Fladen ausrollen. Alle vier Fladen nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Backofen auf 50°C vorheizen, ausschalten, Blech einschieben und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.

Zutaten für den Belag
  • 300 g (braune) Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 200 g Schmand
  • 100 g Baconwürfel oder Streifen
  • etwas Schnittlauch oder feingeschnittes Frühlingszwiebelgrün
Zwiebel und Champignons ganz fein schneiden oder im TM oder einem anderen Foodprozessor feinhacken. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Champignon-Zwiebel-Masse darin anbraten, bis sie trocken ist und zu bräunen beginnt. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Erkalten lassen und dann mit dem Schmand verrühren. Nochmals mit Salz & Pfeffer abschmecken. Diese Masse kann gut vorbereitet werden.

Blech aus dem Ofen holen und diesen auf 220°C U/O vorheizen. Die Fladen gleichmäßig mit dem Schmand bestreichen, dabei einen kleinen Rand freilassen. 


Mit dem Bacon belegen und 20 Minuten backen. Dann mit dem Schnittlauch oder mit Frühlingszwiebelgrün bestreut servieren.

Der Teig eignet sich für vielerlei Belag, z.B. purer Schmand oder Crème fraîche mit Bacon, getrockneten Tomaten, Reibekäse, Schafskäse, Kartoffelscheiben... laßt Eurer Phantasie freien Lauf!


Mahlzeit wünscht Frau Wido

Lemon Curd aus dem TM

16.02.2014
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt... mach' Lemon Curd draus! In der Obstschale dümpelten noch vier Bio-Zitronen und da kam mir die Idee, den Lemon Curd zu machen, den ich mal bei Manu gesehen hatte. Nicht gerade was für den schlanken Fuß, aber man soll sich ja auch mal was gönnen. Der TM ist perfekt für die Zubereitung, da er konstant die Temperatur hält und kein Rührei erzeugt.


Zutaten für ca. 800 ml
  • 300 g Zucker
  • Schale von 4 Bio-Zitronen
  • 160 g Butter
  • 4 frische Bio-Eier, Gr. M
  • 170 ml Zitronensaft
Zucker 30 Sekunden / St. 10 pulverisieren. Zitronenschale zufügen und weitere 20 Sekunden / St. 10 zerkleinern. Restliche Zutaten zufügen und 20 Minuten / St. 2 / 90 Grad ohne MB erhitzen. Dann den MB aufsetzen und 30 Sekunden / St. 6 aufschlagen. Ich passiere den Lemon Curd dann noch durch ein Sieb. In heiß ausgespülte Twist-Off-Gläser füllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewaöhren. Der Lemon Curd hält sich dort ungefähr einen Monat, wenn man es so lange schafft, ihn nicht zu vernaschen.


Lemon Curd eignet sich prima als Brotaufstrich, als Kuchen-oder Muffinfüllung oder für Desserts. Ich esse ihn sehr gern in Naturjoghurt gerührt.

Knusperkringel

15.02.2014
Eva, die Kochpoetin, ist Ausrichterin des BBD#65, und sie wünscht sich Knäckebrote zum Thema: Nibble, nibble, crunch! Schon seit einiger Zeit steht mein Beitrag dazu auf der to-bake-Liste, denn im Greenwaycastle wird auch gern mal gecruncht. Das Originalrezept stammt von Michaela ~ Herzelieb, allerdings ist mir der Teig mit einem Zentimeter etwas zu dick, beim nächsten Mal werde ich ihn wie in meinem Rezept angegeben, nur einen halben Zentimeter ausrollen. Lecker ist es aber so oder so! Und endlich konnte ich mal meine schöne Ausstecherbox, die ich mir aus Cornwall mitgebracht habe, probieren.


Zutaten  
  • 330 g Weizenmehl
  • 40 g weiche Butter
  • 250 g Buttermilch
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1/2 TLSalz
  • 1 Eigelb
  • Sesam, schwarzer Sesam (Schwarzkümmel), Fleur de Sel oder Sea Salt Flakes
Mehl, Butter, Buttermilch, Kreuzkümmel, Backpulver und Salz mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem elastischen Teig verkneten. Arbeitsplatte etwas mehlen und den Teig nochmals kräftig von Hand durchkneten. Teig einen halben Zentimeter dick ausrollen. Blech mit Backpapier auslegen, ich knülle es immer und streiche es dann wieder glatt, dann ist es nicht so störrisch. Mit einem Glas oder rundem Ausstecher große Kreis ausstechen und diese auf ein Blech legen. Mit einem kleinen Ausstecher oder einem Schnapsglas in der Mitte ein kleines Loch ausstechen. Rest Teig nochmals verkneten und ebenso ausstechen. Ringe mit Eigelb einpinseln und mit Sesam und Salz bestreuen. Möglich ist auch Paprikapulver und/oder Gewürze.
Backofen auf 220°C U/O vorheizen und die Kringel dann ca. 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.


Lecker dazu schmeckt meine Fetacreme oder die Eiercreme.

Mit diesem Rezept nehme ich am BBD #65 teil, mehr Info dazu gibt es beim Click auf's Bild:

http://kochpoetin.wordpress.com/2014/02/06/bbd65-nibble-nibble-crunch/


Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Euch Frau Wido

kleiner Schokoladenkastenkuchen mit Frischkäsetopping

14.02.2014
Vor einiger Zeit habe ich mir eine kleine Kastenkuchenform zugelegt, die ideal für zwei Personen ist. Zu der Form gab es gratis eine App, die mir das Rezept für diesen saftigen Kuchen geliefert hat. Allerdings hatte ich keine Bitterschokolade im Haus und habe es mit Zartherb probiert, deswegen ist der Kuchen ziemlich hell. Das nächste Mal werde ich garantiert eine 70 %ige nehmen, damit es noch schokoladiger wird. Aber lecker war er auch so...


Zutaten für den Teig

  • 50 g Schokolade (70 %)
  • 50 g Butter
  • 1 Ei, Gr. M
  • 100 g Zucker
  • 50 g Mehl, Typ 405
Schokolade kleinhacken und mit Butter im Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen.  Ei verquirlen und mit dem Zucker unter die Butter-Schokoladenmischung rühren. Zuletzt das Mehl unterrühren. Eine kleine Kastenform von 20 cm Länge mit Backpapier auslegen, Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Teig in die Kastenform einfüllen.

Zutaten für das Topping
  • 25 g weiche Butter
  • 75 g Frischkäse
  • 40 g Zucker
  • 20 g Mehl, Typ 405 
  • 1 Ei, Gr. M
Butter mit Frischkäse gründlich verrühren. Zucker, Ei und Mehl unterrühren. Masse vorsichtig auf den Teig gießen und mit einer Gabel marmorieren.

Backofen auf 160°C runterschalten, Form auf mittlerer Schiene ca. 30-35 Minuten backen, er bleibt dabei noch etwas weich. Vollständig auskühlen lassen, aus der Form heben und in Stücke schneiden.


Mahlzeit wünscht Frau Wido

Brokkoli-Käse-Taler

13.02.2014
Carola fragte sich, wie sie den Brokkoli ins Kind bekommt und ihre Antwort gab mir die Antwort auf meine Frage, was ich wohl mit dem Brokkoli aus der Bio-Kiste tun könnte. Bisher habe ich Brokkoli meist als Süppchen serviert, diese Taler jedoch haben uns sehr gut gefallen - absoluter Wiederholungsfaktor!


 Zutaten
  • 500 g Brokkoli
  • 100 g Emmentaler, gerieben
  • 2 Eier, Gr. M
  • Paniermehl
  • Salz & Pfeffer
  • Muskat
Brokkoli in Röschen teilen, den Strunk schälen und in kleine Würfel schneiden. Beides in Salzwasser weich kochen, gründlich abgießen, auf der Herdplatte kurz ausdämpfen lassen und in eine Schüssel umfüllen. Etwas abkühlen lassen und dann mit einem Kartoffelstampfer etwas zerkleinern.Mit dem Käse, Eiern, etwas Salz & Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuß vermischen.


Soviel Paniermehl zufügen, daß sich eine Teigmasse bildet, aus der sich Buletten formen lassen. Bei mir waren das ca. 10 EL Panko. Zu Buletten formen, ich habe 10 Stück in Handtellergröße herausbekommen.


Diese in Butterschmalz bei mittlerer Hitze langsam braten und vorsichtig wenden, sobald die Unterseite schön knusprig braun ist.


Wir hatten dazu einen Schüttelgurkensalat und Kartoffelstampf und einen Klecks fertige Cocktailsauce, aber das bleibt unter uns... ;o)

Fetacreme

12.02.2014
Heute gibt es noch eine weitere Creme, die ich ebenfalls meinen Kollegen zum Geburtstagsbuffet angeboten habe. Das Rezept ist kinderleicht, der Geschmack einfach nur klasse.


Zutaten
  • 200 g Feta
  • 200 g Schmand
  • 75 g getrocknete, marinierte Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe, gepreßt
  • einige Blätter Basilikum, fein gehackt oder 1 EL TK oder 1 TL getrocknet
Feta, Schmand und getrocknete Tomaten mit einem Pürierstab oder einem Standmixer zu einer homogenen Masse zerkleinern, ich mag es gern, wenn der Schafskäse noch etwas stückig ist. Basilikum und Knoblauch untermischen und einige Zeit im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann z.B. mit Baguette vernaschen, die Creme hält sich aber auch zwei Tage im Kühlschrank.


Wenn Ihr nur getrocknete Tomaten in Öl eingelegt bekommt, laßt sie gut abtropfen. Ich kaufe meine immer im Discounter mit dem Süd im Namen ;o)

Mahlzeit wünscht Frau Wido

Eiercreme

11.02.2014
Diese Creme schmeckt lecker als Dip oder als Brotaufstrich, die Inspiration dazu gab Michaela ~ Herzelieb. Meine Kollegen haben fast die ganze Portion bei meinem Geburtstagsbuffet vernascht.


Zutaten 
  • 8 Eier, Gr. M
  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Crème fraîche
  • 1 TL Curry
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Bund Schnittlauch
Eier hartkochen, pellen und abkühlen lassen. Halbieren und Eigelb entnehmen. Mit einem Standmixer oder einen Pürierstab die Eigelbe mit Frischkäse und Crème fraîche gründlich vermischen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Eiweiß fein hacken, dazugeben und mit einem Rührlöffel untermischen. Wie fein Ihr das Eiweiß hackt, bleibt natürlich Euch überlassen, ich mag es sehr fein. Schnittlauch in feine Ringe schneiden und ebenfalls untermischen. Mit Salz und Pfeffer und evtl. noch etwas Curry abschmecken. Kurz durchziehen lassen und z.B. auf Baguette genießen. Die Creme hält sich aber auch perfekt im Kühlschrank zwei Tage.

Ich habe die Creme im TM zubereitet. Zuerst die Eigelbe mit Frischkäse und Crème fraîche auf St. 5 verrühren, dann die Eiweiße dazugeben und mit Hilfe des Spatels 3-5 Sekunden je nach gewünschter Konsistenz ebenfalls auf St. 5 unterrühren. Schnittlauch dann von Hand unterrühren.

Wer mag, verfeinert die Eiercreme noch mit Kapern oder Gewürzgürkchen.


Mahlzeit wünscht Frau Wido

Himmelstorte mit Heidelbeer-Mascarpone-Füllung

09.02.2014
Familenbesuch zum Kaffee hatte sich heute angesagt, und als ich überlegte, was ich wohl backen könnte, stolperte ich über dieses tolle Rezept bei Simone auf ihrem Blog Ofenlieblinge. Ich kenne diese Torte ähnlich von den Böden her, nur mit einer Apfelcreme gefüllt. Diese Variante schmeckt jedoch auch sehr lecker.


Zutaten für die zwei Böden
  • 100 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 4 Eiweiß
  • 200 g Puderzucker
  • 50 g Mandelblättchen
Weiche Butter und Zucker schaumig rühren, dann die Eigelbe unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Backpapier in zwei Springformen mit 26 cm Durchmesser einklemmen und den Teig gleichmäßig verstreichen. Eiweiß mit Puderzucker steif schlagen. Masse halbieren und auf den beiden Böden verteilen, mit einem Eßlöffel Wellen eindrücken. Mit Mandelblättchen bestreuen und bei 180°C Umluft 25-30 Min. backen. Abkühlen lassen und einen Boden auf eine Tortenplatte legen.


Zutaten für die Füllung
  • 1 Glas Heidelbeeren
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 40 g Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 200 g Sahne
Puddingpulver und Zucker mit etwas Saft klümpchenfrei verrühren. Heidelbeeren mit restlichem Saft aufkochen, Puddingpulver einrühren und unter Rühren einmal aufkochen lassen. Von der Platte ziehen und abkühlen lassen. Heidelbeermasse vorsichtig mit einem Löffel auf den Tortenboden geben und verstreichen. Sahne steifschlagen, Mascarpone und Vanillemark mit einem Schneebesen durchrühren, dann die Sahne unterrühren und auf die Heidelbeermasse geben. Den zweiten Boden in 12 oder 16 Stücke schneiden und auflegen. Torte für ein paar Stunden kühl durchziehen lassen.


Okay, man gewinnt vielleicht keinen Schönheitswettbewerb damit, aber wenn kümmert das schon bei dem tollen Geschmack ;o)

outtakes from my kitchen part 1 | Apfelmuskuchen mit Schmand

06.02.2014
Wie hier versprochen, wird es in diesem Jahr auch die Sachen auf meinem Blog geben, die in irgendeiner Weise eigentlich nicht blogbar sind. Den Anfang macht dieser Kuchen, den ich vergangenen Sonntag gebacken habe zu backen versuchte. Gefunden habe ich ihn bei Frische Brise auf der Suche nach der Verwertung für eine Schale selbstgekostem Apfelmus. Mein Fehler lag darin, daß ich von einem Rezept für eine Springform ausgegangen war und daher das Rezept für meine Minispringform einfach halbiert habe. Die Teigmenge war einfach zuviel und die Vorbackzeit reichte nicht aus. Als ich das Apfelmus draufgab, sackte es ein und der Teig blubberte hoch, gleiches passierte bei der Schmandcreme. Egal dachte ich, einfach weiterbacken, wird schon. Wurde auch. Saulecker, aber eigentlich nicht eines Fotos würdig - sieht eher aus, als hätte er Beulenpest ;o)

Also Memo an mich: Blechkuchen ! Halbes Rezept für eine 26 cm Springform, Viertelrezept für eine 18 cm Springform. Unbedingt für bessere Fotos wiederholen!


Zutaten für den Teig
  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 4 Eier, Gr. M
  • 200 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, dann die Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver hinzufügen. Blech mit Backpapier auslegen, den Teig gleichmäßig darauf verteilen. 15 Minuten bei 180°C Umluft vorbacken. 

Zutaten für den Apfelmusbelag
  • 2 Gläser Apfelmus zu je 700 g oder entsprechend selbstgekochtes
  • 100 g Stärke mit etwas Wasser angerührt, alternativ 2 Tüten Vanillepuddingpulver
  • 4 EL Zucker
  • nach Belieben Zimt
Apfelmus in einem Topf zusammen mit dem Zucker und der Stärke unter ständigem Rühren einmal aufkochen lassen.

Zutaten für die Schmandcreme
  • 3 Becher Schmand
  • 4 EL Zucker
  • 3 Eier, Gr. M
Eier trennen, Eiweiß steifschlagen. Schmand mit Zucker und Eigelb verrühren, Eischnee vorsichtig unterziehen.

Apfelmus vorsichtig auf den vorgebackenen Teig streichen, darauf dann die Schmandcreme. Dann für weitere 20 bis 25 Minuten backen. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, damit die Schmandcreme anziehen kann. Schmeckt am Besten am Folgetag, wenn er über Nacht im Kühlschrank durchgezogen ist.

Und so soll er nicht aussehen, hihi...

Vielleicht mögt Ihr es ja mal ausprobieren und mir Bilder schicken?

Mahlzeit wünscht Frau Wido

Blumenkohl unter der Haube

04.02.2014
Seit ich das Rezept bei Ulrike gesehen hatte, schwirrte es mir im Kopf rum. In der montäglichen Biokiste war ein Blumenkohl - beste Gelegenheit also, es auszuprobieren. Fototechnisch ist es noch ausbaubar, aber ich wollte das Rezept unbedingt verbloggen, um es nicht zu vergessen. Damit ich etwas Sauce zum Tunken dabeihabe, habe ich einfach passierte Tomaten in die Auflaufform gegeben. Lecker wäre auch eine Hollandaise.


Zutaten
  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 500 g Hack, halb und halb
  • 2 Eier, Gr. M
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 EL Kräuter, fein gehackt
  • 50 g Semmelbrösel
  • 1 EL Senf
  • 500 ml passierte Tomaten
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 TL Zucker
Die Blätter vom Blumenkohl entfernen und den Strunk bis zum Beginn der Röschen kürzen. Abbrausen und in Salzwasser 10 Minuten angaren. Das Hack mit Zwiebelwürfeln, Kräutern, Senf, Semmelbrösel und Ei verkneten und mit Salz & Pfeffer kräftig würzen.
Die passierten Tomaten mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und in eine feuerfeste Auflaufform geben. Blumenkohl vorsichtig aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und mit der Hackmasse ummanteln, dazu die Hände anfeuchten.


Blumenkohl in die Form setzen und 40 Minuten bei 180°C Umluft backen.


Wer mag, gibt noch etwas Reibekäse kurz vor Ende der Garzeit über das Hack. Als Hack eignet sich natürlich auch jede andere Sorte.

Toastbrot ohne chemische Kampfstoffe nach Bäcker Süpke

01.02.2014
Mein erstes Brot mit Vorteig, yeah! Dieses einfache Rezept, das lediglich nur ein wenig Zeit erfordert, kommt jetzt bei uns öfter aus dem Ofen, denn es schmeckt so richtig gut. Bäcker Süpke erklärt die 4-piece-Methode, allerdings ist meine Pain de mie-Form so groß, daß ich flexibel daraus eine 6-piece-Methode gemacht habe. Das Toastbrot hat eine ganz feine Porung, ist schön weich und ich mag die Risse ;o)
Im Vorteig sind im Original nur 3 g Hefe, ich habe 12 g genommen, der Würfel mußte weg...


Zutaten für den Vorteig
  • 200 g Weizenmehl, Typ 405
  • 4 g Salz
  • 12 g Hefe
  • 150 g Wasser
Die Zutaten miteinander vermischen, in eine Dose mit Deckel geben und 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehenlassen. Dann für mindestens 16 Stunden im Kühlschrank parken.

Zutaten für den Hauptteig
  • Vorteig
  • 485 g Weizenmehl, Typ 405
  • 11 g Salz
  • 14 g Zucker
  • 60  g Butter
  • 30g Hefe
  • 210 g Milch
Den Teig intensiv kneten oder in der Küchenmaschine kneten lassen, dann 10 Minuten ruhenlassen. Auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte zu einem Strang rollen, in 4 oder 6 Teile schneiden. Jedes Teigstück in Wasser tunken und in die gefettete Form setzen, so daß die Schnittkanten an der Außenseite der Form liegen. Bäcker Süpke hat dieses schön bebildert erklärt...click


Den Backofen handwarm aufheizen, abschalten, die Form zudeckeln oder mit einem Tuch abdecken und auf den Rost auf mittlerer Schiene für eine halbe Stunde ruhen lassen. Backform rausnehmen, Backofen auf 230°C U/O vorheizen. Backform einschieben und die Temperatur auf 200°C reduzieren. Die Backzeit beträgt 30 Minuten. Wer keine Pain de mie-Form mit Deckel hat und in einer Kastenform backt, stellt eine Tasse Wasser für Schwaden mit in den Backofen.


Wir haben uns natürlich gleich nach dem Auskühlen eine Scheibe getoastet... köstlich!


Mahlzeit wünscht Frau Wido