English Muffins

29.11.2014
Heute geht meine kulinarische Weltreise in die zweite Runde und sie führt uns in das Vereinigte Königreich. Mir ist seit unserem letztjährigen Urlaub in Cornwall unverständlich, warum die Küche dort immer noch so einen schlechten Ruf hat, denn egal was wir gegegessen haben: es war einfach nur lecker.
Ich habe Euch English Muffins mitgebracht, die ich als Kind schon immer von einer namhaften Großbäckerei gern gegessen habe. Selbstgebacken allerdings schmecken sie doch viel besser und sie sind wirklich einfach zuzubereiten.


Ein bißchen Info gefällig? Bitteschön!
Es ist nicht bekannt, seit wann es Muffins auf den Britischen Inseln gibt. Der Begriff lässt sich seit Anfang des 18. Jahrhunderts nachweisen; die ersten Rezepte stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie waren im 19. Jahrhundert sehr populär und wurden zur tea time von 'Muffin Men' auf der Straße verkauft. Das laute Ausrufen und Schellenklingeln der Verkäufer wurde in den 1840er Jahren gesetzlich verboten, weil sich viele Leute dadurch gestört fühlten; das Verbot ließ sich aber nicht durchsetzen. Der englische Muffin wird aus einem speziellen Hefeteig hergestellt, der auf einem Backblech mit runden Vertiefungen, die flüssiges Fett enthalten, ausgebacken wird. Er hat keine Ähnlichkeit mit dem US-amerikanischen Muffin, sondern sieht eher wie ein flaches Brötchen aus, das vor dem Verzehr im Toaster geröstet wird. Die Muffins werden halbiert vorgeschnitten verkauft.
Zutaten
  • 180 g Weizenmehl Typ 405
  • 180 g Weizenmehl Typ 550
  • 1 TL Salz
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 1 EL Zucker
  • 120 ml lauwarmes Wasser
  • 120 ml Milch
  • 50 g Butter
  • Polenta (Maisgrieß)
Mehle und Salz in einer Schüssel mischen und in die Mitte des Mehls eine Mulde formen. Hefe, Zucker und Wasser vermischen und 5 Minuten stehenlassen, dann in die Mulde geben. Milch leicht erwärmen und die Butter darin schmelzen und ebenfalls in die Mulde geben. Alles zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten, ich lasse das meine KitchenAid für 6 Minuten erledigen. Der Teig sollte schon weich sein, sich aber vom Schüsselrand lösen.
Backofenkurz auf 50°C aufheizen, ausschalten und zugedeckte Schüssel hineinstellen. Backofenlampe angeschaltet lassen und 45 Minuten gehenlassen. Nochmals durchkneten und weitere 45 Minuten gehenlassen.
Ein Küchenhandtuch mit Polenta bestreuen. Vom Teig Portionen von ca. 70 g abstechen, rundschleifen und vorsichtig in die Polenta drücken. Umdrehen und die andere Seite ebenfalls hineindrücken. Die Teiglinge sollten gleichmäßige dick sein und ca. 10-12 cm Durchmesser haben. Insgesamt ergibt die Teigmenge 9 Stück. Mit einem Küchenhandtuch abdecken und nochmals 20 Minuten ruhenlassen.


Dann eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen (bei mir ist das 5 von 10). Teiglinge in zwei Partien hineingeben und von jeder Seite 6-7 Minuten goldgelb backen, es soll sich eine feste Kruste ergeben. Beim Backen gehen sie noch etwas auf und bekommen den typischen hellen Rand wie ein Berliner. Vollständig auf einem Gitterrost abkühlen lassen und dann in einer luftdichten Dose oder einem verschlossenen Klarsichtbeutel aufheben. Ich könnte mir auch vorstellen, daß man sie gut einfrieren kann, habe das allerdings noch nicht probiert.
Zum Genießen einfach halbieren und im Toaster rösten.

Schokoladen-Guglhupf

28.11.2014
Seit einiger Zeit bin ich auf der Seite Blogg dein Buch registriert und dieses Mal hatte ich richtig Glück, denn ich bekam das Buch 'Meine feine Chocolaterie - Rezepte, die glücklich machen' von Oliver Brachat und Andreas Neubauer zur Renzension. Schokolade im Greenwaycastle geht eigentlich immer und so habe ich mich ganz besonders gefreut, dieses tolle Buch lesen und probebacken zu dürfen.



  • Bestellnummer: ISBN: 978-3-88117-932-4
  • Verlag: Hölker Verlag
  • Seiten: 176
  • Format: 19,0 x 23,0 cm
  • Hardcover
  • Einband: mit Spotlack und Leseband

  • Bestellen könnt Ihr das Buch im Onlineshop.

    Der Verlag schreibt:
    Ob Schoko-Milchschnitten, frische Zitronengrastörtchen mit weißer Schokolade oder Tiramisu-Cupcakes - in diesem Buch wird jeder Chocoholic fündig. Oliver Brachats neues Buch zeigt mit verführerischen Rezepten für lockere Kuchen, leckere Tartes und fruchtige Desserts, was sich alles Leckeres aus Schokolade zaubern lässt.

    Als das Buch bei mir ankam, war ich gleich von der Aufmachung und den tollen Fotos begeistert. Ich gebe zu: ein Koch-oder Backbuch, daß so aufgemacht ist, hat schon fast gewonnen. Es ist in vier Kapitel unterteilt:
    • Schokoladen-Basics
    • Süße Kleinigkeiten - Cookies, Cupcakes & Konfekt
    • Für die Kaffeetafel - Kuchen, Tartes & Torten
    • Cremige Desserts - Soufflés, Sorbets & Eiscreme
    Bei Durchblättern sind mir sofort einige Rezepte aufgefallen, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Einiges Altbekanntes in neuem Gewand wie z.B. die Schoko-Amerikaner, aber auch gänzlich Neues wie die  Erdnuß-Curry-Blätter sprechen mich so richtig an; Curry in Verbindung mit Schokolade einzusetzen ist mir bisher nicht in den Sinn gekommen und so richtig kann ich es mir auch noch nicht vorstellen.
    Da ich noch kein Buch über Schokolade besitze, habe ich jetzt einen großen Vorrat an Rezeptideen für alle Bereiche mit diesem Buch bekommen.

    Für Euch habe ich einen Schokoladen-Gugelhupf ausprobiert, der so richtig saftig-schokoladig daherkommt. Dieses Rezept hat mich schonmal überzeugt, auch wenn ich den Gugel lieber Gugl schreibe. Und weil ihn der Lieblingsmann für seine Kollegen mitgenommen hat, gab's ein paar Borussen-Perlen in schwarz-weiß-grün als Verzierung.


    Zutaten für den Teig
    • 350 ml Milch
    • 225 g Zucker
    • 175 g brauner Zucker
    • Mark von 2 Vanilleschoten
    • 250 g Butter
    • 200 g hochwertige Zartbitterschokolade
    • 2 Eier, Gr. M
    • 275 g Mehl
    • 30 g ungesüßtes Kakaopulver
    • 1 TL Backpulver
    Milch, Zucker und Vanillemark so lange miteinander verquirlen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. In der Zwischenzeit Butter und Schokolade in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen. Eier zur Milchmischung geben, unterrühren. Dann die Sckokoladen-Buttermischung unterrühren. Mehl mit Kakao und Backpulver vermischen und eßlöffelweise unterrühren.
    Eine Guglhupfform gründliche ausbuttern und den Teig einfüllen. Backofen auf 160°C vorheizen und die Guglhupfform auf einem Gitterrost auf mittlerer Schiene 1 Stunde backen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und dann vorsichtig auf ein Gitterrost stürzen. Vollständig abkühlen lassen.

    Zutaten für die Glasur
    • 200 g hochwertige Zartbitterschokolade
    • 100 g Butter
    • 90 g Honig
    • 1 TL neutrales Speiseöl
    Schokolade, Butter und Honig in einem Topf auf mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, Öl unterrühren und die Glasur auf dem Guglhupf verteilen. Nach Belieben mit Streuseln oder Schokosplits bestreuen und erkalten lassen.

    Ich danke dem Hölker Verlag und Blogg Dein Buch für das kostenlose Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflußt und spiegelt meinen persönlichen Eindruck wieder.

    Ofengemüse mit Schafskäse und Zitronen-Kräuter-Dipp

    27.11.2014
    Eine liebe Bekannte hat dieses leckere Gemüse früher sehr oft zubereitet und ich mußte jedes Mal lachen, weil sie immer 'Zutschini' sagte ;o)
    Wenn die Schnibbelarbeit erstmal erledigt ist, macht sich dieses bunte Ofengemüse quasi von allein - das mag ich. Dazu gibt es einen frischen Dip und ein Baguette, das ich die letzten paar Minuten im Backofen nochmal aufknuspern lasse.


    Zutaten für das Ofengemüse
    • je 1 rote und gelbe Paprika, in mundgerechten Stücken
    • 1 mittelgroße Zucchini, der Länge nach halbiert und in 1/2 cm dicken Scheiben
    • 250 g Champignons, je nach Größe halbiert oder geviertelt
    • 200 g Feta, gewürfelt
    • 250 g Cocktailtomaten, halbiert
    • 4 Schalotten, halbiert oder geviertelt
    • 1 Päckchen gehackte, gemischte Kräuter, z.B. Iglo 8 Kräuter oder Gartenkräuter TK
    • 2-3 Knoblauchzehen, gepreßt
    • 3 EL Paniermehl, bevorzugt Panko
    • 3 EL Olivenöl
    • 1/2-1 TL Chiliflocken oder eine frische Chili in kleinen Würfeln
    • Salz und Pfeffer
    Alles miteinander gut vermischen und in eine flache, nicht zu kleine Auflaufform geben, das Gemüse sollte nicht zu hoch geschichtet sein.


    Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und die Auflaufform auf mittlerer Schiene 45 Minuten backen, dabei nach der Hälfte der Zeit einmal umrühren.


    Dazu paßt hervorragend ein frischer Dip aus Schmand, Johurt, saurer Sahne oder Crème fraîche.


    Zutaten für den Zitronen-Kräuter-Dipp
    • 200 g griechischer Joghurt
    • 200 g Quark
    • 1-2 EL gehackte Kräuter, z.B. Iglo 8 Kräuter oder Gartenkräuter TK
    • Saft und Abrieb einer halben Zitrone
    • 1/2 TL Chiliflocken
    Alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Grünkohl aus dem Backofen mit karamellisierten Röstkartoffeln

    26.11.2014
    Grünkohl heißt in Niedersachsen, wo ich geboren und aufgewachsen bin, Braunkohl. Aber egal ob nun grün oder braun, ich esse ihn am liebsten klassisch gekocht mit Fleisch und Mettenden oder Bregenwürsten, nur letztere bekomme ich hier leider nicht am Niederrhein. Die Zubereitung im Backofen finde ich mehr als praktisch, denn alles kommt einfach in den Topf und man hat nicht ganz so viel Kohlduft im Haus. Und übrigens... ich streue immer noch Zucker beim Essen über den Kohl, so habe ich es von meiner Oma 'gelernt'. Diesmal allerdings haben den süßen Part die karamellisierten Kartoffeln übernommen ;o)



    Zutaten für den Grünkohl
    • 500 g Grünkohl, vom Strunk befreit
    • 2-3 Zwiebeln, in Würfeln
    • 125 g feine Baconstreifen-oder Würfel
    • 600 ml Wasser
    • 1 EL Essigessenz oder Weißweinessig
    • 1 EL Zucker
    • 1 EL Gemüsebrühpulver
    • 3 EL Rapsöl
    • Salz und Pfeffer
    • 2-4 Mettenden
    • 2 Scheiben Kasseler 
    Grünkohl nach Wunsch grob oder auch fein hacken. Ich nehme dazu immer ein Büschel Blätter in die Hand und schnippele es mit einer Schere nicht allzu klein. Gründlich waschen und etwas ausdrücken, so daß er noch tropfnaß ist.
    Rapsöl in einen großen Bräter geben, ich nehme dazu meinen Senior aus dem schwedischen Möbelhaus mit 5 l Fassungsvermögen. 1/3 des Grünkohls hineinschichten, 1/3 der Zwiebeln und des Bacons darauf verteilen. Etwas pfeffern und salzen, dann noch zwei weitere Lagen so einschichten. Mettenden anpiksen und zusammen mit dem Kasseler im Grünkohl einbetten.


    Gemüsebrühpulver und Zucker im Wasser auflösen, Essig zufügen und über den Kohl geben. Deckel auflegen und bei 180°C Umluft 2-3 Stunden garen, dabei alle 30 Minuten umrühren und abschmecken, evtl. noch etwas Brühe oder Wasser zufügen, es sollte leicht durchstehen. Über Nacht kaltstellen und am nächsten Tag nochmals aufwärmen, das mache ich auf dem Herd.

    Zutaten für die karamellisierten Röstkartoffeln
    • 500-600 g Pellkartoffeln aus festkochenden Kartoffeln vom Vortag
    • 1 gehäufter EL Butterschmalz
    • 1 TL Paprikapulver
    • Fleur de sel
    • 1 EL Zucker
    Pellkartoffeln pellen und in Würfel mit 2-3 cm Kantenlänge schneiden. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin bei mittlerer Hitze knusprig braten, dabei immer wieder vorsichtig durchschwenken und mit Salz und Paprika bestreuen. Wenn die Kartoffeln goldgelb sind, mit Zucker bestreuen und kurz karamellisieren.

    Bratapfelkonfitüre

    23.11.2014
    Alle Jahre wieder komme ich um diese Konfitüre nicht herum, besonders wenn es um ein Mitbringsel oder ein Wichtelgeschenk aus meiner Küche geht. Ich bereite die Konfitüre im TM zu, aber es klappt genauso gut auf dem Herd. Mir schmeckt sie nicht nur auf Brot oder Brötchen, sondern auch in ein Naturjoghurt eingerührt.


    Zutaten
    • 900 g Äpfel (z.B. Boskop), geschält und entkernt gewogen
    • Mark einer Vanilleschote
    • 1 Pck. Zitronensäure
    • 1 TL Zimt
    • 500 g Gelierzucker 2:1
    • 100 ml Wasser
    • 50 g Mandeln (gehackt oder Blättchen)
    Mandeln in einer trockenen Pfanne leicht rösten, abkühlen lassen.

    Äpfel grob raspeln und in einem Topf mit den anderen Zutaten unter Rühren aufkochen lassen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, Mandeln unterrühren und in sterilisierte Twist-Off-Gläser abfüllen. Diese zuschrauben, kurz auf den Deckel stellen, dann umdrehen und vollständig auskühlen lassen.


    Zubereitung im TM
    Äpfel in Viertel in den Mixtopf geben, 5 Sekunden bei Stufe 5 mit Hilfe des Spatels zerkleinern. Restliche Zutaten zugeben und 12 Minuten/100°/Stufe 2/ LL aufkochen. Wenn es sprudelt, 4 Minuten weiterkochen lassen. Mandeln im LL Stufe 2 unterrühren. In sterilisierte Twist-Off-Gläser abfüllen. Diese zuschrauben, kurz auf den Deckel stellen, dann umdrehen und vollständig auskühlen lassen.


    Wer mag, kann  noch Rosinen (evtl. vorher in Rum oder Amaretto einlegen) zufügen.

    schlotziger Rahmwirsing aus dem TM

    22.11.2014
    Wirsing und allgemein alle Kohlsorten mögen wir hier im Greenwaycastle sehr gern. Heute habe ich ihn mal im TM gekocht, und diese Variante kommt auf die 'Unbedingtwiederholenliste'. Dazu gab es frische Bratwurst; wer mag, kocht noch ein paar Kartöffelchen dazu.


    Zutaten
    • 500 g Wirsing, in groben Stücken
    • 15 g Butter
    • 50 g feine Baconstreifen oder Würfel
    • 1/2 TL Salz
    • 1/4 TL Pfeffer
    • 1 TL Gemüsebrühe
    • 150 g Wasser
    • 120 g Sahne
    • 20 g Speisestärke
    Wirsing in zwei Partien mit Hilfe des Spatels 15 Sekunden / Stufe 4 zerkleinern. In eine Schüssel umfüllen. Butter und Baconstreifen 3 Minuten / Varoma / LL / Stufe 1-2 andünsten. Wirsing und alle weiteren Zutaten hinzufügen und 20 Minuten / 100 Grad / LL / Stufe 1-2 kochen. Nach Belieben mit gehackter Petersilie bestreuen.


    Das tolle Geschirrhandtuch mit meinem Blognamen habe ich übrigens bei Sarah von Sarahs Krisenherd gewonnen, vielen Dank nochmal!

    Südtiroler Speck-Zwiebel-Brot

    17.11.2014
    Dieses Brot ist eindeutig das leckerste und zugleich schönste, das ich bisher gebacken habe. Die Kruste, die Krume, der Geschmack - ich bin ehrlich gesagt ganz verliebt. Da ich nicht so gern auf dunkle Zwiebeln beiße, habe ich sie nur angedünstet. Wer es kräftiger mag, röstet die Zwiebeln goldbraun getrennt vom Speck an. Gebacken habe ich es wieder in meinem Gußtopf aus dem schwedischen Möbelhaus.


    Zutaten
    • 300 g Weizenmehl Typ 550
    • 1 Pck. Trockenhefe
    • 10 g Salz
    • 200 g Roggensauerteig
    • 125 ml Weißwein (alternativ Wasser)
    • 50 ml Wasser
    • 100 g Zwiebel, gewürfelt
    • 100 g Südtiroler Speck, in kleinen Würfeln
    Mehl, Hefe und Salz mischen in einer Schüssel und in der Mitte eine Mulde formen. Sauerteig hineingeben. Weißwein und Wasser lauwarm erwärmen und zugeben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, ich lasse das für 8 Minuten meine Kitchen Aid machen. Der Teig soll sich vom Schüsselrand lösen, evtl. noch etwas Wasser oder Mehl zugeben. Schüssel mit einem Küchenhandtuch zudecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehenlassen (z.B. im Backofen unter der eingeschalteten Backofenlampe).


    Zwiebel-und Speckwürfel in einer kleinen beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Öl auf mittlerer Stufe anbrutzeln, bis die Zwiebeln Farbe bekommen. Abkühlen lassen.


    Teig nochmals durchkneten und bei langsamer Geschwindigkeit oder von Hand die Zwiebel-Speck-Mischung unterkneten; evtl. muß je nach Feuchtigkeit noch etwas Mehl hinzu, der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen. Nochmals mindestens eine Stunde am Besten in einem bemehlten Gärkörbchen gehen lassen, der Teig sollte sich fast verdoppeln.


    Einen Gußbräter mit Deckel bei 230°C U/O eine halbe Stunde vorheizen. Küchenhandtuch gut bemehlen, den Teig draufstürzen. Diesen dann in den Gußbräter stürzen, der Schluß des Brotes soll oben sein. Deckel auflegen und für 15 Minuten bei 230°C backen. Hitze auf 200°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen. Dann das Brot vorsichtig aus dem Bräter stürzen und nochmal für 5 Minuten frei backen. Brot vollständig auf einem Gitterrost auskühlen lassen.


    Statt des Südtirolers Specks kann auch Bacon oder ein roher Schinken verwendet werden.

    Steckrübenkuchen

    12.11.2014
    Eigentlich wollte ich dieses Rezept noch nicht verbloggen, denn als wir den Steckrübenkuchen gestern abend gegessen haben, wurde sofort klar: der gehört in eine Spring-oder Tarteform, damit er mehr Fläche für die leckere Kruste bekommt. Der Geschmack hat allerdings total überzeugt und deswegen schafft es das Rezept heute doch auf den Blog und wird demnächst mit einem besseren Foto ergänzt. Vielleicht seid Ihr ja schneller als ich, kocht es nach und schickt mir Euer Foto? ;o)


    Zutaten
    • 800 g grob geraspelte Steckrübe
    • 70 g Kartoffelmehl
    • 200 g Reibekäse
    • 2 TL Backpulver
    • 1 TL Salz
    • 1/2 - 1 TL Chiliflocken
    • 1 TL Oregano
    • 1/2 TL Pfeffer, schwarz frisch gemahlen
    • 1-2 Zwiebeln
    • 150 g durchwachsener Speck in Streifen oder Würfeln 
    • 150 g TK-Erbsen
    • 50 g Butter
    • 4 Eier, Gr. M
    • 1 EL Senf
    Steckrübenraspel mit  Kartoffelmehl, Backpulver, Reibekäse, Salz, Pfeffer, Oregano und Chili in einer großen Schüssel vermischen.
    Speck in einer kleinen Pfanne anbraten, Zwiebeln dazugeben und alles auf mittlerer Hitze leicht schmoren lassen. Butter und Erbsen dazugeben und warten, bis die Butter geschmolzen ist. Den Pfanneninhalt zur Steckrübenmasse geben und gut untermischen. Eier mit Senf schaumig aufschlagen und unter die Steckrübenmasse heben.


    Eine Spring-oder Tarteform von ca. 26 cm Durchmesser ausbuttern, die Masse hineinfüllen und gut andrücken.


    Backofen auf 190°C U/O vorheizen und die Backform auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, mit Alufolie abdecken. Kuchen aus dem Ofen holen und 15 Minuten abkühlen lassen. Auf ein Platte stürzen und dann anschneiden. 

    Dazu schmeckt ein grüner Salat und ein frischer Dip aus Crème fraîche oder griechischem Joghurt, verrührt mit Kräutern und Knoblauch.


    Anstatt Speck könnt Ihr auch Mettenden, Schinken oder Kochschinken verwenden oder für die Veggie-Variante Möhrenwürfel.

    Hühnchen süß-sauer aus dem Backofen

    10.11.2014
    Eigentlich mag ich gar nicht gern chinesisches Essen. Zumindest nicht das, was einem in den hiesigen Glutamattempeln als solches verkauft wird. Und schon gar nicht süß-sauer, wenn dann höchsten was mit Sojasauce. Als ich aber bei Ann-Katrin dieses Rezept entdeckt habe, sagte irgendwas in mir: das mußt Du ausprobieren. Ich habe es leicht abgewandelt und noch etwas Sambal Manis für etwas Schärfe in die Sauce geschmuggelt und Paprika und Ananas dazugeben. Ich schwöre Euch: das ist das beste Hühnchen süß-sauer, das ich jemals gegessen habe. Die Sauce legt sich wie Sirup um das Hühnchen... mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen.


    Zutaten für die Sauce
    • 130 g Zucker
    • 75 g Ketchup
    • 75 g Reisessig
    • 4 EL frisch gepreßter Zitronensaft
    • 1 EL Sojasauce
    • optional 1/2 - 1 TL Sambal Manis oder Sambal Oelek
    Alle Zutaten in ein Schraubglas füllen und gut durchschütteln. Die Sauce könnt Ihr gut schon im Voraus zubereiten und im Kühlschrank parken, damit sie gut durchzieht.

    weitere Zutaten
    • 500 g Hähnchenbrustfilet, in mundgerechten Würfeln
    • Salz
    • 50 g Speisestärke
    • 2 Eier, gut verkleppert
    • Rapsöl zum Anbraten
    Hähnchenstücke in eine Schüssel geben, mit Salz würzen. Speisestärke draufsieben und mit einem Löffel alles durchmischen, bis jedes Fleischstück damit ummantelt ist. Fleisch rausfischen und dabei gut abklopfen. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Fleischstücke in Ei tauchen und in der Pfanne rundherum goldgelb anbraten. Legt dabei nicht zuviel Fleisch auf einmal in die Pfanne, lieber in mehreren Partien braten. Die Fleischstücke auf Küchenkrepp abtropfen lassen und dann in eine Auflaufform geben. Diese sollte nicht zu groß sein, es kann ruhig mehrfach übereinanderliegen, damit die Stücke schön saftig bleiben. Mit der Sauce übergießen und mit zwei Löffeln vorsichtig mischen, damit alle Stück umhüllt sind. Backofen auf 160°C U/O vorheizen und die Auflaufform auf mittlerer Schiene 60 Minuten backen. Dabei nach jeweils 15 Minuten mit zwei Löffeln mischen. Nach 30 Minuten
    • 150 g Paprika rot und gelb, möglichst geschält, in schmalen Streifen
    • 150 frische Ananas, in kleinen Stücken
    dazugeben und ebenfalls untermischen.


    Zum Schluß mit einem halben Bund Frühlingszwiebeln in dünnen Scheiben bestreuen und servieren. Dazu schmeckt uns am Besten ein Jasmin-oder Basmatireis.

    Übernacht-Milchbrötchen-Muffins

    09.11.2014
    Schon wieder ein Übernacht-Brötchenrezept, könnt Ihr noch? ;o)
    In Anlehnung an ein Rezept von Lutz haben es diese saftig-soften Schönheiten heute morgen auf unseren Frühstückstisch geschafft und es wird sie bestimmt bald wieder geben. Für die Teigzubereitung empfehle ich dringend eine Küchenmaschine, da sie ganze 20 Minuten dauert.


    Zutaten für die Water roux
    • 25 g Weizenmehl Typ 550
    • 125 g Milch
    Beide Zutaten unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen vorsichtig erhitzen, bis die Masse bindet. Topf von der Flamme nehmen und noch 2 Minuten weiterrühren. In eine kleine Schüssel umfüllen und zugedeckelt im Kühlschrank für ca. 4 Stunden parken, gern auch länger.

    Zutaten für den Hauptteig
    • 420 g Weizenmehl Typ 550
    • 40 g Zucker
    • 1 TL Honig
    • 125 g Milch
    • 15 g Frischhefe
    • 50 g weicheButter
    • 5 g Salz
    • 1 Ei zum Bestreichen
    Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Mehl, Water roux, Zucker und Honig in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Milch-Hefe-Mischung zufügen und 10 Minuten auf Stufe 2 zu einem geschmeiden Teig verkneten. Dann Butter und Salz zufügen und weitere 10 Minuten kneten. Zuerst scheint es, daß die Butter sich nicht mit dem Teig vermischt, aber das dauert eine Weile.

    10 Mulden eines Muffinblechs gründlich ausbuttern. 10 Teiglinge zu ca. 80 g abstechen, am besten wiegt Ihr dazu die Gesamtteigmenge vorher ab. Teiglinge mit der hohlen Hand auf der nicht bemehlten Arbeitsplatte rundschleifen. Nach Belieben kreuzweise ca. einen halben Zentimeter einschneiden. Das geht am Besten, wenn Ihr den Teigling dazu in der Hand haltet und ein Wellenschliffmesser benutzt. Teigling für Teigling in die Mulden legen. Ein Ei verkleppern und die Teiglinge mit einem Pinsel bestreichen. Übriggebliebenes Ei bis zum nächsten Morgen für ein weiteres Bestreichen im Kühlschrank aufbewahren. Das Muffinblech in eine große Plastiktüte stecken, ich nehme einen unbenutzten Müllbeutel. Tüte leicht aufpusten, damit nichts am Teig klebt. Mit einem Clip verschließen und über Nacht mindestens 10 Stunden im Kühlschrank parken.


    Am nächsten Morgen eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen und nochmals mit Ei bestreichen. Backofen auf 200 Grad U/O vorheizen. Muffinblech auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen. Kurz abkühlen lassen und dann die Milchbrötchen aus der Form kippen. Am besten schmecken sie noch leicht warm.


    Wer mag, rührt noch 50 g Rosinen, Schokoladentropfen oder Cranberries unter den Teig.



    Mit diesem Rezept setze ich mich jetzt an den Geburtstagstisch bei Hefe und mehr,
    mehr Infos gibt es beim Click auf den Banner:

    Frühstück bei Stefanie - Geburtstags-Blogevent mit Gewinnspiel (letzte Einsendung 07.12.14)

    Toettchens Buttermilch-Quark-Stuten

    07.11.2014
    Wenn Quark und Buttermilch aufgebraucht werden müssen, Mehl und Hefe im Haus sind und man dazu noch beim lieben Gerd vom Blog Toettchen dieses Rezept entdeckt - dann kann man doch nicht anders, als die Küchenmaschine anzuwerfen! Herausgekommen ist ein wunderbar saftiger Stuten, der am besten frisch aufgeschnitten schmeckt, egal ob herzhaft oder süß belegt. Am nächsten Tag lassen sich einzelne Scheiben prima auftoasten.


    Zutaten
    • 500 g Weizenmehl Typ 405
    • 125 g Magerquark
    • 125 ml Buttermilch
    • 1/2 Würfel Frischhefe
    • 1/2 EL Zucker
    • 1/2 TL Salz
    • 50 g Butter oder Schmalz
    Mehl mit Salz mischen und in eine große Schüssel füllen, in die Mitte eine Mulde formen. Quark hineingeben. Buttermilch mit Butter und Zucker in einem Topf handwarm erwärmen, dann die Hefe hineinbröseln und auflösen. Mischung zum Mehl geben und 5 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten, ich lasse das meine Kitchen Aid machen. Bei Bedarf noch etwas Buttermilch oder Wasser zufügen. Teig zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehenlassen, ich stelle dazu die Schüssel in den Backofen unter die angeschaltete Backofenlampe.
    Nach der Gehzeit den Teig nochmals durchkneten, zu einer langen Rolle formen und diese in eine gefettete Kastenform von ca. 25 cm  legen.


    Nochmals zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehenlassen, der Teig sollte die Kante der Backform erreicht haben. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, den Stuten nach Belieben an der Oberfläche mit einem Wellenschliffmesser einritzen. Auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen, dann behutsam aus der Form stürzen und mit der Oberseite nach unten auf einem Gitterrost nochmals 10 Minuten weiterbacken, so bekommt der Stuten rundherum eine schöne Kruste. Nach Belieben sofort nach dem Backen mit etwas Buttermilch oder Butter einpinseln.

    Peperonata dolce ~ süß-scharfe Paprikakonfitüre

    06.11.2014
    Von einer lieben Bekannten bekommen wir ab und an unverhofft Gemüse geschenkt und so kam es, daß ich sechs schöne rote Paprika zu verwerten hatte. Die Wahl fiel auf eine herzhaft-süße Sauce, die besonders lecker zu Käse schmeckt und die ich bei Pi mal Butter entdeckt habe. Als Haltbarkeit sind zwei Monate angegeben, wobei ich nicht weiß, ob sich das auf gekühlte oder ungekühlte Lagerung bezieht. Bei uns hält sie aber auch gar nicht so lange, von daher müßt Ihr das selbst testen ;o)
    Ebenfalls müßt Ihr selbst entscheiden, ob Ihr die Kerne der Chilischote entfernt. Ich habe einen dreiviertel Teelöffel Harissapaste und normalen Haushaltszucker benutzt.


    Zutaten
    • 1 kg rote Paprika, entkernt und in groben Würfeln
    • 380 g Zucker (bevorzugt Rohrzucker)
    • 1 rote Chilischote, nach Belieben entkernt, in kleinen Würfeln (ersatzweise Chiliflocken oder Harissapaste)
    • 1 TL Salz
    • 5 EL Wasser
    Alle Zutaten in einem geschlossenem Topf weichkochen, dann fein pürieren. Auf mittlerer Flamme ohne Deckel unter gelegentlichem Rühren zu einer dicken Konfitüre einkochen lassen, das dauert einige Minuten. In sterilisierte Twist-Off-Gläser füllen und auf dem Deckel stehend 5 Minuten abkühlen lassen, danach umgedreht auskühlen lassen.


    Ich bewahre meine Konfitüre im Kühlschrank auf.


    Und serviert wird sie mit diesem tollen Löffel, den ich auf einem Flohmarkt gefunden habe:


    Wer wohl SP oder PS gewesen sein mag?
    Und was alles schon mit dem Löffel gegessen wurde?

    Wirsingeintopf

    05.11.2014
    Meinen TM besitze ich jetzt schon ganze zehn Jahre, aber selten habe ich Eintopf darin gekocht - warum eigentlich nicht? Gestern abend mußte er mal wieder ran, und heraus kam ein ganz deftig-leckerer Eintopf, der nur ein wenig Vorbereitung und 20 Minuten Kochzeit braucht und somit auch perfekt nach Feierabend zu kochen ist. Natürlich funktioniert die Zubereitung auch ohne TM.


    Zutaten
    • 350 g Wirsing, in ca. 3 x 3 cm großen Stücken
    • 350 g Kartoffeln, in Würfeln von 1 cm Kantenlänge
    • 100 g Möhren, in Würfeln oder Scheiben
    • 1 Zwiebel
    • 10 g Öl
    • 1 TL Salz
    • 1/4 TL Pfeffer
    • 750 g kräftige Brühe nach Wahl (Gemüse, Rind, Huhn)
    • 2 Mettenden
    • 1 EL gehackte Kräuter
    Zubereitung ohne TM
    Zwiebel in feine Würfel schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin farblos anschwitzen. Gemüse, Salz, Pfeffer und die Brühe dazugeben. Mettenden obenauf legen und auf mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Mettenden rausfischen, der Länge nach halbieren, in 0,5 cm dicke Halbmonde schneiden und zusammen mit den Kräutern unterrühren. Evtl. noch mit Salz oder Gemüsebrühpulver abschmecken.

    Zubereitung im TM
    Zwiebel vierteln und bei Stufe 5 auf das  laufenden Messer fallen lassen. Zwiebel runterschaben, Öl zufügen und 2 Minuten / Varoma / Stufe 1 dünsten. Dann das Gemüse, Salz, Pfeffer und die Brühe zugeben, der Mixtopf wird richtig voll. Varoma aufsetzen. Mettenden mehrfach einstechen, in den Varoma legen und zudeckeln. 20 Min/ 100 °/ Stufe 1/LL kochen lassen. Mettenden der Länge nach halbieren, in 0,5 cm dicke Halbmonde schneiden und zusammen mit den Kräutern 10 Sek/Stufe 3/LL unterrühren. Evtl. noch mit Salz oder Gemüsebrühpulver abschmecken.

    gefüllte Portobello-Champignons aus dem Backofen

    04.11.2014
    Seit ich diese tollen Riesenchampignons bei Jamie Oliver gesehen habe, wollte ich sie gern auch mal zubereiten. Gestern hatte ich vier Prachtexemplare in der Biokiste und so entstand ein tolles Veggie-Gericht, das keinen Fitzen Fleisch vermissen läßt.


    Zutaten
    • 4 Portobello-Champignons
    • Salz und Pfeffer
    • 2-4 Knoblauchzehen je nach Gusto und Größe
    • 1/4 TL Chiliflocken
    • 40 g Kräuterbutter
    Den Stiel der Portobello-Champignons entfernen. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl auspinseln und die Champignons mit der Kappe nach unten hineinlagen. Mit Salz, Pfeffer, Chili und gepreßtem Knoblauch würzen. Die Kräuterbutter in Flocken verteilen.


    Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und die Auflaufform auf mittlerer Schiene 10 Minuten einschieben. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten.
    • 1 Zwiebel, in kleinen Würfeln
    • 2 EL Olivenöl
    • 200 g TK-Blattspinat, grob gehackt
    • Salz, Pfeffer, Muskatnuß
    • 1 EL Schmand oder Crème fraîche
    Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel darin auf mittlerer Hitze anschmoren. Spinat zufügen und so lange braten, bis er aufgetaut ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß würzen und den Schmand unterrühren.
    Die Champignons damit füllen und auf auf jeden eine Scheibe Gorgonzola, Feta, Ziegen-oder Reibekäse verteilen. Ich habe Gorgonzola genommen.


    Auflaufform wieder einschieben und weitere 15 Minuten backen, bis der Käse zerlaufen ist.


    Bei uns gab es dazu einen kleinen Salat und Reis.

    Übernacht-Weizen & Dinkel-Ciabattine

    03.11.2014
    Übernacht-Brötchen sind ja so richtig was für mich, wie Ihr ja wißt. Diese Variante rettet Euch brötchentechnisch ein ganzes Wochenende, des es wird gleich der Teig für Samstag und Sonntag angesetzt. Natürlich klappt es auch mit jeden anderen aufeinanderfolgenden Wochenentagen oder in halber Menge für einen Tag. 


    Zutaten
    • 700 g Weizenmehl Typ 550
    • 300 g Dinkelmehl Typ 630
    • 1 TL Salz
    • 620 ml lauwarmes Wasser
    • 1 TL Honig
    • 20 g Frischhefe (1/2 Würfel)
    • 2 EL Olivenöl
    Mehlsorten und Salz mischen. Hefe und Honig in dem Wasser auflösen und zum Mehl geben, ebenso das Olivenöl. Mit den Knethaken des Handrührgeräts oder in einer Küchenmaschine in 5 Minuten zu einem geschmeidigen  Teig verrühren.
    Eine möglichst flache Schüssel mit großer Grundfläche mit Deckel, die doppelt so groß ist wie der Teig ist, leicht ausmehlen, Teig hineingeben, nochmals bemehlen. Schüssel zudeckeln und über Nacht im Kühlschrank parken. Noch besser sind zwei Schüsseln.
    Am nächsten Morgen den Teig halbieren und ein Hälfte mindestens 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen, die andere wieder im Kühlschrank parken. Arbeitsplatte leicht mehlen, Teig aus der Schüssel kippen und vorsichtig zu einem Quadrat von 30x30 cm flachdrücken, auf keinen Fall kneten, damit die groben Poren erhalten bleiben.
    Mit einem Schlesinger oder scharfen Messer den Teig in 3x3 Quadrate schneiden. Diese mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Jedes Quadrat diagonal mit einem Wellenschliffmesser einritzen und nach Belieben noch etwas bemehlen.


    Backofen auf 220°C U/O vorheizen. Backbleck auf mittlerer Schiene einschieben und ca. 25 Minuten backen, bis sie sich bei der Klopfprobe hohl anhören. 5 Minuten vor Ende die Brötchen mit einer Sprühflasche mit Wasser leicht besprühen.