Grillen mit Wiemo | Gyrosschichtbraten aus dem Kugelgrill

21.05.2015
Da kennt man einen lieben Kollegen schon zig Jahre, und erst jetzt bekommt man mit, daß er ein ganz ambitionierter Griller ist. Und das ist noch nicht alles, er macht auch noch phantastisches Bilder dazu und so habe ich ihn gefragt, ob er bei mir gastbloggen möchte. Eigentlich heißt er Fabian, aber da Wiemo sein Spitzname ist, heißt die neue Rubrik hier auch: Grillen mit Wiemo. Und ich kann Euch versprechen: er hat so tolle Sachen auf Lager, daß er Euch mit ganz vielen leckeren Rezepten durch die Grillsaison bringt.

Also bitteschön, Wiemo, der Blog gehört heute Dir! ;o)
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Hallo zusammen,
vor einiger Zeit gab’s bei uns einen leckeren Gyrosschichtbraten, geschichtet aus einem 3 Kilo Schweinenacken. Ziel war es, mit selbstgemachten Tzatziki, einem grünen Salat, einem griechischen Salat und selbstgemachtem Fladenbort zehn Personen satt zu bekommen.
Und ich nehme es schon mal vorweg: es ist mir gelungen! Der Braten und alle anderen Dinge waren der Hammer. Satt wurden alle und es hat allen wunderbar geschmeckt.

Zutaten
  • 3 kg Schweinenacken
  • 2 große Gemüsezwiebeln (Metzgerzwiebeln)
  • 400 g Feta
  • Gyros Rub, fertig gekauft oder selbstgemacht
  • Olivenöl
  • Küchengarn
    Einen Tag vor dem Grilltag den Gyrosschichtbraten vorbereiten. Dazu den Schweinenacken in Scheiben von max. 1 cm Dicke schneiden, oder dieses bereits vom Metzger erledigen lassen. Idealerweise läßt man ihn der Länge nach aufschneiden, dann läßt sich das Fleisch leicht stapeln.


    Metzgerzwiebel in Ringe und Feta in Streifen schneiden.


    Eine 30 cm-Kastenbackform mit Folie auslegen. Um die Schichten dann ans Halten zu bekommen, ordentlich Garn auslegen und dieses am Boden mit Klebefilm fixieren.


    Eine Schicht Fleisch einlegen und mit Olivenöl einpinseln. Mit Feta und Zwiebelringen belegen und mit etwas Rub bestreuen. Nach meinem Geschmack nicht zuviel von dem Rub nehmen, da er sonst zu sehr dominiert.





    So fortfahren, bis alles eingeschichtet ist. Mit einer Schicht Fleisch abschließen.



    Klebefilmstreifen entfernen und Fäden fest verknoten. Kastenbackform umdrehen, damit der Braten herausfällt. Nochmals rundherum mit Olivenöl einpinseln und rubben.





    Braten in Frischhaltefolie einpacken und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Eine Stunde vor dem Grillen herausnehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.

    Der Braten wird indirekt gegrillt. Ich verwende Longlasting Kohle von Weber und lasse sie im Anzündkamin gut 45 Minuten durchglühen. Den Kamin fülle ich zu 3/4. Danach verteile ich die Kohle gleichmäßig in zwei Körben und platziere sie links und rechts.
    In die Mitte eine Aluschale mit etwas Wasser platzieren. Braten mittig auflegen und Deckel schließen. Dabei sollte die Öffnung nicht über der Kohle, sondern über dem Braten sein. Die Gardauer beträgt 2,5-3 Stunden bei 180°C. Es empfiehlt sich, die Kerntemperatur zu messen, diese sollte bei 75°C liegen.
    Die Deckelöffnung und die Luftzufuhr unten sollte zu 3/4 geöffnet sein. Wenn die Temperatur sinkt, dann unten komplett öffnen.


    Wenn der Braten gar ist, auf ein großes Brett legen. Küchengarn entfernen und den Braten in Scheiben schneiden. Dabei fällt er auseinander, wie es man es von einem Gyrosspieß kennt.



    Einfach nur lecker!

    Tschüß bis zum nächsten Mal, Euer Wiemo
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    Lieber Wiemo, herzlichen Dank für dieses tolle Rezept, ich freue mich auf viele weitere!
    Die Bilder hat mir Wiemo zur Verfügung gestellt, sie dürfen nicht weiterverwendet werden.

    Die Rezepte für einen cremigen Tsatsiki und ein lecker-lockeres Fladenbrot
    gibt`s bereits hier im Blog:


    http://greenway36food.blogspot.de/2014/08/fladenbrot.html

    Kommentare:

    1. Köstlich, sieht toll aus und schmeckt bestimmt auch super...
      Sehr gelungen..

      LG
      Dagmar

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    2. Genial! Das muss ich unbedingt auch mal probieren, da kann ich beim Herren des Hauses auf alle Fälle punkten :D

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    3. Hallöchen!
      Das sieht ja total lecker aus! Einen Schichtbraten habe ich selbst noch nicht ausprobiert, sobald die neue Grillsaison losgeht werde ich ihn aber ganz sicher ausprobieren.
      Gruß, Babsi

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