Monatsmosaik Februar 2015

28.02.2015
FF = fauler Februar! Nicht viel Neues hat die Küche im Greenwaycastle verlassen. Aber das, was auf den Tisch kam, war superlecker; allem voran die Spare Ribs aus dem Backofen. Und besonders hat es mich gefreut, daß der BBD bei Zorra wieder zum Leben erweckt wurde. Im nächsten Monat bin ich übrigens Gastgeberin, schaut daher unbedingt am 06. März hier vorbei, dann stelle ich Euch das Thema und die Spielregeln vor.



Vielleicht habt Ihr Lust und geht nochmal stöbern?!

Pasta mit Mangold-Pesto

25.02.2015
Eigentlich sollten aus dem Mangold, der mit der Biokiste kam, kleine Wickel werden, aber aus irgendeinem Grund wurde Pesto daraus - so ist das, wenn man abends im Netz umhersurft ;o)


Zutaten für das Pesto
  • 300 g Mangold
  • 1-2 Knoblauchzehe, gehackt
  • 80 g Parmesan, frisch gerieben
  • Abrieb einer halben Biozitrone
  • 1 EL Kürbiskerne
  • 2 EL Mandelblätter
  • 80 ml Olivenöl
Die Mangoldblätter von den Stielen trennen, die Stiele werden später noch gebraucht. Mangoldblätter in Streifen schneiden und in kochendem Wasser ca. 5 Minuten kochen, bis sie weich sind. Herausnehmen, mit kalten Wasser abspülen, abtropfen lassen und dann mit einem Küchenhandtuch gut trocknen.
Mangold zusammen mit den weiteren Zutaten in einen hohen Mixbecher geben und mit einem Pürierstab zerkleinern. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.


Pasta nach Wahl kochen, ich hatte für zwei Personen 350 g. In der Zwischenzeit die Mangoldstiele schräg in 0,5 cm breite Streifen schneiden. Einen Eßlöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Mangoldstreifen darin bei mittlerer Hitze anschmoren. Wer mag (so wie ich), schmort noch eine gepreßte Knoblauchzehe, eine fein gewürfelte Zwiebel und 100 g Pancetta oder Bacon mit an. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Pasta abgießen, dabei eine Kelle Kochwasser auffangen. Pasta zurück in den Topf geben, Pesto,  Mangoldstreifen und die Kelle Kochwasser dazugeben und vermischen. Mit frisch geriebenem Parmesan servieren.


Waffeln ohne Ei

24.02.2015
Da haben wir doch glatt vergangenen Sonntag die letzten Eier für das morgentliche Rührei verbraucht und am Nachmittag, als die Lust auf Waffeln aufkam, kein einziges mehr im Haus gehabt. Sicherlich hätte ich mir bei den Nachbarn eins leihen können, aber warum nicht mal nach einem Rezept für Waffeln ohne Ei suchen?
Gefunden habe ich ein ganz einfaches Rezept, das uns hervorragend geschmeckt hat. Ich würde fast sagen, die besten Waffeln, die wir bisher hatte. Zubereitet habe ich den Teig bereits zwei Stunden vor dem Backen, damit er gut Kleber entwickeln kann. Gebacken habe ich die Waffeln in meinem belgischen Waffeleisen, der Teig eignet sich aber auch sehr gut für ein normales Herzwaffeleisen.


Zutaten
  • 125 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 250 g Weizenmehl, Typ 405
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 350 ml Vollmilch
Butter mit Zucker und Vanillemark schaumig rühren, bis die Masse hell wird und der Zucker sich aufgelöst hat. Mehl mit Backpulver vermischen und löffelweise abwechselnd mit der Milch unterrühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen zugedeckelt zwei Stunden, gern auch länger, im Kühlschrank parken.

Waffeleisen leicht einfetten, erhitzen und den Teig portionsweise goldgelb abbacken. Da ich die Waffeln gern so 'zippelig' mag, habe ich nur einen reichlich gehäuften Eßlöffel pro Waffel genommen. Die Waffeln auf einem Gitterrost abkühlen lassen und dick mit Puderzucker bestäuben.


Übriggebliebene Waffeln kann man gut, nachdem sie vollständig ausgekühlt sind, in einer Box oder einem fest verschließbaren Beutel aufbewahren und schnell verbrauchen.

Laugenknötchen

22.02.2015
Es ist wieder soweit, Zorras BBD geht nach einer längeren Pause in die nächste Runde und ich bin natürlich wieder dabei. Dieses Mal wünscht sich Ina-Christin von der Brotzeitliebe Laugengebäck-Variationen. Ich esse sehr gern Laugengebäck und meine Laugenmuffins sind das mit Abstand beliebteste Rezept in meinem Blog, es wurde schon über 11.000 Mal angeclickt! Für den BBD habe ich das Rezept abgewandelt und Laugenknötchen draus gemacht, die als Snack - mit Frischkäse, Butter oder pur - zu Wein oder Bier durchgehen oder auch zu einem bunten Salat sehr gut schmecken. Oder zum Picknick oder oder oder...


Zutaten
für ein Blech = 25 Stück
  • 10 g Frischhefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 220 g Weizenmehl, Typ 405
  • 1/2 TL Salz
Hefe kleinbröseln und zusammen mit dem Zucker im Wasser auflösen. Mehl mit Salz vermischen, Hefegemisch hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In eine leicht geölte Schüssel geben, die mit einem Küchentuch zudecken und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Dann nochmals durchkneten und wiegen. Gewicht durch 25 teilen und abwiegen. Jeden Teigling mit beiden Händen zu einem 15 cm langen Strang rollen. Einen einfachen Knoten machen und die Knoten auf Backpapier legen. Mit dem Küchenhandtuch nochmals abdecken und ruhen lassen. Inzwischen die Lauge herstellen

Zutaten für die Lauge
  • 1 l Wasser
  • 50 g Natronpulver (Backnatron)
Das Wasser zusammen mit dem Natron aufkochen. Herdplatte ausstellen. Das Backblech mit einem neuen Stück Backpapier auslegen und mit einem Eßlöffel Öl bestreichen (geht am Besten mit der flachen Hand), damit sich die Knötchen nach dem Backen besser lösen. Die Knötchen portionsweise in der Lauge eine Minute ziehen lassen, dabei nach 30 Sekunden mit einer Schaumkelle anstupsen, damit sie sich umdrehen und die Lauge alles erreicht. Mit der Schaumkelle rausheben und kurz auf einem Küchenhandtuch abtropfen lassen. Auf das Backpapier mit etwas Abstand legen und sofort nach Belieben bestreuen.


Hierzu eignen sich Bretzelsalz, Fleur de sel, Maldon sea salt, geriebener Parmesan, Mohn, Sesam oder Schwarzkümmel. Auf ein paar Chiliflocken schmecken sicherlich gut. Auf diese Weise nach und nach alle Knötchen in der Lauge baden.
Backofen auf 220°C vorheizen und das Blech auf mittlerer Schiene 12 Minuten backen. Auskühlen lassen und frisch verschnabulieren.



  Ich packe jetzt die Knötchen ein und wandere damit zu Ina-Christin... ;o)
Mehr Infos zum BBD gibt es beim Click auf den Banner:

Bread Baking Day #71 - Laugengebäck-Varianten / pretzel-variations (last day of submission March 1, 2015)

Ragù alla Bolognese

16.02.2015
Im zarten Alter von zwei Jahren haben mich meine Eltern das erste Mal nach Italian 'entführt' und meine Liebe für dieses Land, die Leute und vor allem für das gute Essen geweckt. Wir wohnten in den ersten Jahren immer auf einem Campingplatz an der Adria und während unter der Woche im Wohnwagen gekocht wurde, gingen wir samstags immer essen. Ich erinnere mich noch genau an den Geschmack von Spaghetti Bolognese, denn es schmeckte so ganz anders, als es meine Mutter zubereitete. Kein Wunder, denn während sie eigentlich eine Tomatensauce mit Hack zubereitete, ist die klassische Bolognese, also das Ragù alla Bolognese, doch etwas total anderes. Stundenlang kocht es vor sich hin, wofür sich der Slowcooker hervorragend eignet. Aber auch in einem normalen Topf funktioniert es hervorragend.


Ein bißchen Info gefällig? Bitteschön!
Ragù alla bolognese ist ein gehaltvolles Ragout, das vorwiegend zu Pasta gereicht wird. Es stammt aus dem norditalienischen Bologna und wird dort traditionell mit Eiernudeln, vorzugsweise Tagliatelle serviert. Ragù alla bolognese ist häufig auch Bestandteil von Lasagne und ähnlichen Gerichten. Zubereitet wird es aus Rinderhack oder einer Mischung von Rind, Kalb und Schwein – in traditionellen Rezepten auch mit Geflügelleber - feingehackter Zwiebel, Möhre und Staudensellerie sowie eventuell Pancetta, alles wird in einem Butter-Olivenöl-Gemisch angebraten. Dazu kommen Rotwein, etwas Wasser oder Fleischbrühe und Tomatenmark. Das Ragout wird bei niedriger Temperatur mehrere Stunden gegart und sollte am Ende von dickflüssiger Konsistenz sein. Abgeleitet ist ragù von dem französischen Wort ragoût, das zur Zeit der Renaissance in der Region der Emilia-Romagna übernommen wurde, und zwar zunächst als Bezeichnung für ein Schmorgericht. Erst seit dem 19. Jahrhundert ist ragù eine Beilage zu Nudeln. Die offizielle Eintragung für das klassische Rezept der Ragù alla Bolognese erfolgte durch die Akademie der italienischen Küche im Jahr 1982.
Zutaten für das Sofritto
  • 100 g Pancetta, ersatzweise ein mild geräucherter Bacon
  • 1 Möhre
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
Gemüse und Pancetta in sehr kleine Würfel schneiden. Olivenöl und Butter in einer großen, beschichteten Pfanne oder einem Gußtopf mit Deckel erhitzen. Pancetta hinzugeben und glasig braten. Gemüse hinzugeben, Hitze etwas reduzieren und mit aufgelegtem Deckel 10 Minuten schmoren, bis das Gemüse weich ist, dabei an und an umrühren.


weitere Zutaten
  • 1 kg mageres, hochwertiges Rinderhack vom Metzger des Vertrauens
  • 150 ml Rotwein
  • 140 g Tomatenmark
  • 2 Lorbeerblätter
  • 500 ml heißen Rinderfond
Hitze der Pfanne wieder erhöhen. Rinderhack in die Pfanne geben und anbraten, dabei mit einer Gabel zerkrümeln, bis es keine Klümpchen mehr gibt. So lange unter gelegentlichem Rühren braten, bis es zu knistern beginnt und Farbe annimmt. Rotwein angießen und komplett verdunsten lassen. Tomatenmark und Lorbeerblätter unterrühren und kurz anrösten. Krätig mit Salz und Pfeffer würzen und dann den Fond angießen. Alles aufkochen lassen, Hitze reduzieren und dann 3 Stunden mit aufgelegtem Deckel unter gelegentlichem Rühren schmoren lassen; es soll nur ganz leicht simmern.
Wenn es zu sehr eindickt, noch ein bißchen Wasser oder Milch angießen.

Wer einen Slowcooker hat, erwärmt den Fond darin auf Stufe low, damit er schonmal warm ist. Dann  die Hackmischung dazugeben und 6 Stunden auf low garen.


Es werden Tagliatalle oder Parpadelle als Pastasorte dazu empfohlen, ich finde jedoch, es schmeckt mit jeder. Außerdem kann man es sehr gut zum Füllen von Cannelloni oder Ravioli benutzen, dafür sollte es über Nacht im Kühlschrank stehen, damit es schön fest wird. Es läßt sich auch hervorragend einfrieren.
Als Pastasauce einfach eine Kelle voll in einer Pfanne sanft erwärmen, dann die tropfnassen Pasta und einen Schuß Kochwasser hinzugeben, mit Parmesanspänen bestreuen und genießen.


Das Rezept stammt aus dem wunderbaren Buch 'Simply Italian' von Michela Chiappa. Sie ist die Älteste der drei Schwestern, lebt in Wales und hat ihre Familienwurzeln in Norditalien. Auf sie aufmerksam wurde ich durch die gleichnamige Sendung im deutschen TV und wie es so ist... mußte ich gleich das Kochbuch zur Sendung haben ;o)


Leider ist es zur Zeit nur in englischer Sprache erhältlich, aber es enthält eine Fülle von Originalrezepten insbesondere zur Pastaherstellung und ich kann es Euch wirklich empfehlen.

Welche Länder bisher schon auf meinem Teller waren, erfahrt Ihr hier!

Linsensuppe

10.02.2015
Genau wie Erbsensuppe ist Linsensuppe für uns ein echter Seelenstreichler und dank Linsen ohne Einweichzeit auch ruckizucki gekocht. Bei dem Gemüse könnt Ihr flexibel sein, gut paßt auch noch Lauch, aber den hatte ich leider nicht im Haus.


Zutaten
  • 2 EL Öl
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 125 g Bacon, in feinen Würfeln oder Streifen
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 150 g Linsen ohne Einweichen, z.B. Pardina
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 TL Salz
  • 2 Möhren, in kleinen Würfeln oder Scheiben
  • 2 kleine Butterrübchen, ersatzweise Kohlrabi, in kleinen Würfeln
  • 250 g festkochende Kartoffeln, in kleinen Würfeln
Öl in einem großen Topf erhitzen, Hitze etwas reduzieren und Zwiebel und Bacon darin anschwitzen. Heiße Gemüsebrühe, Salz und Linsen zugeben und bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Gemüse zugeben und ca. 20 Minuten weichkochen. Die Linsen und die Kartoffeln sollen leicht zerfallen.

Mit einer Prise Zucker, etwas Essig (Apfel oder Balsamico), Pfeffer und Salz abschmecken, nach Belieben noch mit gehackter Petersilie bestreuen.

Am Besten schmeckt die Suppe aufgewärmt und mit einem Würstchen mit einem Klecks Senf. Auch Mettenden oder Krakauer passen prima dazu.


Spare Ribs aus dem Backofen

08.02.2015
Ich gebe zu: ich knabbere gern mal an einem Knochen herum. Schon als Kind mochte ich das und habe ich mich immer gefreut, wenn es Kotelett gab. Ich weiß, daß viele es nicht mögen, aber Fleisch sitzt nunmal am Knochen und ich finde es schade, wenn man da nur dranvorbei schneidet und das Beste dranläßt. Egal, jeder so, wie er mag. Bei uns gab es mal wieder Spare Ribs aus dem Backofen, die sind einfach zuzubereiten, superzart und doch kross und mit wenig Aufwand und Schweinerei verbunden, da sie in Alufolie garen.

Knusper, knabber, knäuschen... wer knabbert auch so gern Spare Ribs?


Zutaten für die Marinade
als Maß dient eine Tasse mit 150 ml Inhalt
  • 1 EL Öl
  • 2 Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 1 Tasse Tomatenketchup
  • 1/2 Tasse Honig
  • 1/2 Tasse möglichst frisch gepreßter Orangensaft (ersatzweise Apfel-oder Ananassaft)
  • 2 EL Worcestersauce
  • 5 EL Sojasauce
  • 5 EL Apfelessig
  • 1 EL Senf
  • 1/2 EL Paprikapulver
  • 1/2 EL Pfeffer
  • 1/2 EL Ingwerpulver
  • 2 EL brauner Zucker
Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Die restlichen Zutaten zufügen und auf mittlerer Hitze ohne Deckel 15 Minuten einkochen lassen. Mit einem Pürierstab fein pürrieren.
Für die Zubereitung im TM die Zwiebel und den Knoblauch bei Stufe 5 auf das laufende Messer fallen lassen. Herunterschaben und ohne MB 4 Minuten / Stufe 2 / 100° anschwitzen. Die restlichen Zutaten zufügen und auf Stufe 2 / 100° / 15 Minuten ohne MB köcheln lassen. Dann auf Stufe 6 kurz pürrieren.
Marinade handwarm abkühlen lassen.
  • 1,7 - 2 kg Kotelettrippen vom Schwein (Spare Ribs), das sind 3 Stränge 
Die Silberhaut, die sich auf der Knochenrückseite befindet, unbedingt abziehen. Die Stränge in Portionen von 3-4 Rippen teilen und in eine Schüssel mit Deckel geben. Marinade drübergießen und mit den Händen überall verteilen und einmassieren. Schüssel zudeckeln und über Nacht im Kühlschrank parken.


Am nächsten Tag Alufoliestücke von 40 cm abreißen, die Rippen aus der Marinade nehmen und einzeln in Alufolie wickeln. Ich empfehle hochwertige Alufolie mit Wabenstruktur, damit sich kein Knochen durchdrückt. Die Enden der Päckchen müssen nach oben eingeschlagen werden, da sich Sud bildet, der sonst rauslaufen würde. Päckchen nebeneinander auf einen Rost legen, diesen auf mittlerer Schiene einschieben und 3 Stunden auf 150°C U/O garen.
Kurz vor Ende die restliche Marinade aus der Schüssel in einem kleinen Topf unter ständigen Rühren auf die Hälfte reduzieren.
Rost aus dem Backofen nehmen und 10 Minuten ruhenlassen, ein Backofenblech mit Alufolie auslegen. Päckchen am besten über der Spüle vorsichtig öffnen und die Rippen abgetropft auf das Backblech legen. Mit einem Pinsel die reduzierte Marinade auf die Rippen streichen. Backofentemperatur auf 200°C U/O erhöhen und das Blech auf der 2. Schiene von oben 15 Minuten garen. Dann den Grill zuschalten und ein paar Minuten mit Sichtkontakt nach Wunsch bräunen, bei mir waren das 4 Minuten. Fertig sind die wohl zartesten Spare Ribs der Welt!

Bei der Marinade könnt Ihr natürlich experimentieren, uns schmeckt sie so sehr lecker. Man kann z.B. das Paprikapulver durch geräuchertes Paprikapulver ersetzen. Oder noch ein bißchen Chiliflocken dazugeben oder oder oder...

Was soll ich sagen: wir haben zu zweit fast alles verdrückt... ;o)


Freitags-Füller #306-06/2015

06.02.2015
Woche 6 war eine Woche ohne viel neue Rezepte, aber das muß ja auch mal sein. Ich schicke Euch ins Wochenende mit einem neuen Freitags-Füller, die fettgedruckten Stellen sind mein Ergänzungen zu Barbaras Vorgaben.

1. Ich behaupte, ich bin die weltbeste Schnittchenschmiererin.
2. Glühwein und Eierpunsch schmecken nur richtig gut im Schnee.
3. Am Winter mag ich besonders Tage, an denen es schneit und ich mit einem heißen Kakao oder Tee vom Sofa aus die Flocken beobachten kann.
4. Auto freikratzen nervt mich aber im Winter, denn ich habe keine Garage.
5. Nächste Woche ist schon Karneval und wir gehen Sonntag bestimmt wieder zum Blutwurstzug nach Xanten. Ansonsten interessiert mich Karneval nicht, vielleicht backe ich aber am Wochenende noch etwas Karnevalistisches.
6. Ich wünschte, ich hätte meinen kleinen Küchenumbau schon hinter mir.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Schnittchen mit Frischkäse und Tomaten, morgen habe ich und Sonntag habe ich noch nichts auf dem Speiseplan stehen, vielleicht gibt es Spare Ribs aus dem Backofen!

2widos op Jück in Essen ~ Sushi satt im Noori

05.02.2015
Ich mag Sushi. Nein, ich liebe Sushi. Aber niemand aus meinem Freundeskreis. Iiiih, roher Fisch... sowas esse ich nicht höre ich von jedem. Als ein Kollege mir von einem Sushi-Restaurant in Essen erzählte und doch tatsächlich mit mir dort hingehen wollte, hat mein Sushiherz einen richtigen Hüpfer gemacht. Wir waren vergangenen Samstag dort und es hat mir supergut gefallen, dieses Restaurant muß ich Euch unbedingt ans Herz legen. Willkommen im Noori in Essen!

Viehofer Str. 60, 45127 Essen

LUNCH täglich von 12:00 - 15:00 Uhr (Küche bis 14:30)
DINNER So. - Do. 18:00 - 23:30 Uhr (Küche bis 23:00)
Fr. & Sa. 17:30 - 23:30 Uhr (Küche bis 23:00)

Die Tischreservierung, die absolut empfehlenswert ist, haben wir über die Internetseite vorgenommen. Das Konzept ist eigentlich ganz einfach: man hat 2,5 Stunden Zeit, Bestellungen aufzugeben. Insgesamt kann man zum Lunch 8, zum Dinner 5 Items bestellen, und das alle 15 Minuten, also kann man zehn Runden lang die vielfältigen Köstlichkeiten genießen. Die Bestellungen erfolgen über ein iPad mit Hilfe einer übersichtlichen, selbsterklärenden App. Jedes Item ist mit einem Foto abgebildet, so daß man sich fröhlich durch die riesige Auswahl clicken kann.


Zusätzlich liegt aber auch ganz 'oldschool' eine Speisekarte zum Reinluschern aus ;o)


Zum Dinner stehen einge wenige Items mehr zu Auswahl, uns hat die Lunchauswahl aber völlig gereicht; wir haben insgesamt drei Runden geschafft. Es gibt nicht nur Sushi, sondern z.B. auch Udon Nudeln, Edamame, Salat und vieles mehr, so daß auch Nichtsushiesser auf ihre Kosten kommen. Auch Vegetarierer werden hier satt, auf der Website des Noori könnt Ihr Euch da auch mal munter durchclicken und Appetit holen. Leider habe ich nicht viele Fotos gemacht, weil es einfach zu lecker war und die Teller ruckizucki leergegessen waren.


Die Preise sind gerade beim Lunch mehr als okay, Montag bis Donnerstag zahlt man 13,90 €, Freitag bis Sonntag 15,90 €. Dinner ist etwas teurer und liegt Montag bis Donnerstag bei 24,90 € und Freitag bis Sonntag 25,90 €.

Ich kann nur sagen: es hat mir sowas von lecker geschmeckt, die Qualtität war sehr gut und die Auswahl riesig. Wir werden bald wieder hingehen und uns durch die App wühlen!

Fenchel mit Knusperkruste

04.02.2015
Fenchel ist einfach ein tolles Gemüse, so geschmackvoll und so vielseitig einsetzbar. Gestern haben wir wieder mal einen Veggietag eingelegt und den Fenchel mit einer Knusperkruste überbacken, dazu etwas Kartoffelstampf - einfach perfekt. Die Knusperkruste paßt auch hervorragend zu Fisch oder anderen Gemüsearten. Bei den Kräutern könnt Ihr auch experimentieren, ich hatte eine 8 Kräuter-Mischung, es geht natürlich auch mit frischen.


Zutaten
  • 3 Fenchelknollen, Stiele bis auf 1 cm gekürzt, geviertelt, das feine Fenchelgrün zum Garnieren beiseite legen
  • 4 EL gehackte Kräuter (z.B. gemischte TK-Kräuter)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 80 g Semmelbrösel, bevorzugt Panko
  • 30 g Parmesan
  • 100 g weiche Butter
Fenchelknollen in Salzwasser gerade eben gar kochen (ca. 15-20 Minuten) und abgießen. Mit den Schnittkanten nach oben in eine gebutterte Auflaufform legen.

Die restlichen Zutaten in einen TM, eine Küchenmaschine oder Blitzhacker geben und miteinander bei Sichtkontakt zerkleinern, bis sich alles zu einer Paste verbunden hat. Man kann auch die Semmelbrösel untermischen, nachdem man alles zerkleinert hat, dann wird es noch knuspriger.


Backofen auf 200°C U/O vorheizen. Paste auf dem Fenchel verteilen, Auflaufform auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen. Dann den Grill zuschalten und ca. 3 Minuten bräunen. Mit dem feingehackten Fenchelgrün bestreuen.