Quarkcreme küßt Rhabarber ~ es ist Naschkatzenzeit
[Instafreunde zu Gast]

28.05.2016
Heute habe ich wieder eine liebe Instafreundin zu Gast, es ist Nadine, die man bei Instagram unter dem Namen naschkatzenzeit findet. Während sie von ihrer Wahlheimat Hamburg oder Langeoog träumt, bereitet sie immer wieder ganz leckere Sachen zu und mit diesem Rhabarberrezept passend zur Jahreszeit ist sie heute bei mir.

Liebe Besucherin, lieber Besucher! Hey Ihr Lieben!

Heute darf ich zum allerersten Mal zu Gast auf einem Foodblog sein. Bei der lieben Tanja! Danke dir Tanja! Ich freue mich so sehr! Hier ist mein Rezept für ein frühlingshaftes Dessert; die Menge reicht für zwei Naschkatzen.


Zutaten für das Kompott
  • 3-4 Stangen Rhabarber
  • Mark einer Vanilleschote, ersatzweise 1/2 bis 1 TL Vanille gemahlen 
  • 2-3 EL Zucker, ich empfehle Kokosblütenzucker oder Vollrohrzucker
Zu allererst beginne ich damit, den Rhabarber für das Kompott abzuziehen bzw. zu schälen. Dann schneide ich diesen in kleine Stücke und gebe ihn mit einem Hauch von Wasser und dem Zucker in einen Kochtopf. Dazu gebe ich das Vanillemark bzw. die gemahlene Vanille aus dem Bioladen. Das Ganze koche ich zu einem sämigen Kompott ein. Mhhhhh….wie das duftet….lecker. :) . Meistens süße ich das Kompott noch nach, je nachdem, wie die Säure des Rhabarbers ist. Süßt ganz so, wie es Euch beliebt. Für mich muß das Kompott eine ausgewogene Balance zwischen Süße und Säure behalten. Das Kompott lasse ich dann auskühlen. 

Zutaten für die Quarkcreme
  • 250 g Magerquark 
  • Milch 
  • Akazienhonig, Agavendicksaft oder Puderzucker zum Süßen des Quarks
Während das Kompott abkühlt, rühre ich den Quark mit etwas Milch cremig. Wie viel davon, bestimmt jeder selber, nur nicht zu viel, der Quark sollte noch eine cremige Konsistenz behalten. Anschließend schmecke ich diesen nach meinem Geschmack mit Honig oder Agavendicksaft süß ab. Hier bestimmt wieder jeder für sich, wie süß es sein soll.

Zutaten für den Krokant
  • 75 g gehackte Mandeln
  • 75 g Zucker 
  • 1 EL Butter oder Margarine
Jetzt ist der Krokant an der Reihe. Dafür schmelze ich die Butter bzw. Margarine (z.B. Alsan bio) in einer Pfanne. Dann gebe ich den Zucker (hellen oder Rohrohrzucker) hinzu und lasse diesen in der Butter bzw. Margarine schmelzen. Dabei immer wieder mit einem Kochlöffel rühren. Die Pfanne dabei nicht zu stark erhitzen, sonst brennt das Karamell an. Anstelle der Butter könnte man, für eine leichtere Variante, auch 3 EL Wasser zusammen mit dem Zucker in die Pfanne geben.

Wenn sich die Zucker-Butter-Mischung leicht bräunlich verfärbt, die gehackten Mandeln rasch hinzugeben. Alles miteinander verrühren und einen Moment weiterbräunen lassen, bis alles eine schöne Farbe bekommt. Das Ganze dann großzügig auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen; evtl. nach dem Abkühlen etwas auflockern und zerbröseln.

Das Ganze schichte ich dann in zwei große Gläser. Zuerst beginne ich mit einer Schicht Quark, dann folgt darauf das Kompott, darauf wieder eine Schicht Quark usw. Gerne gebe ich zwischen die einzelnen Schichten auch eine Schicht vom Krokant. Abschließend eine Schicht Quark gekrönt von Mandelkrokant. Das Dessert stelle ich dann noch in den Kühlschrank. 

Kleiner Tipp: Die letzte Schicht Krokant könnt Ihr gern erst kurz vor dem Servieren auf das Dessert geben, dann bleibt sie extra knusprig! 

Das Ganze läßt sich natürlich mit jedem anderen Obst nach Geschmack variieren. Ebenso ergänzt sich der Quark auch ganz wunderbar mit Mascarpone oder der Quark in Kombination mit geschlagener Sahne verrührt. Beides ebenso lecker.

Ich habe eigentlich immer Krokant übrig. Dieser läßt sich gut in einer Dose aufbewahren und wartet dort auf seinen nächsten Einsatz. z.B. auf Eis. Bei Bedarf kann man auch gern gleich mal mehr Krokant zubereiten. Richtwert ist immer: gleiche Menge von Nüssen und Zucker. Ebenso die Anzahl an Eßlöffeln Butter entsprechend verdoppeln/anpassen. Mal keine Lust auf Krokant? Dann ersetzt es einfach durch knusprige Kuchen- oder Müslistreusel.

Et voilà! Alle „Naschkatzen“, seid Ihr bereit? Es ist Naschzeit! Lecker!
Ein klassisches Schichtdessert, das eine Menge Eindruck macht und zudem lecker daherkommt! Beste Grüße!

Nadine vom InstagramProfil naschkatzenzeit 
Es ist mir eine Freude!
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Liebe Nadine,

auch mir ist es eine große Freunde, daß Du heute zu Gast bei mir bist und so ein leckeres Rezept mitbringst. Rhabarber mag ich unheimlich gern und die Kombination mit einer Quarkcreme klingt so verlockend - das muß ich unbedingt ausprobieren! Herzlichen Dank für Deinen 'Fingerabdruck' auf meinem Foodblog.

1 Kommentar:

  1. Sieht wirklich sehr lecker aus, ich habe schon viele Anregungen aus Deinem Blog entnehmen können. Viele Grüße, Jens

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