Schwarzbierbrot aus dem Topf ~ ein Wiener Heldenrezept
[Instafreunde zu Gast]

21.05.2016
Heute möchte ich eine neue Reihe mit Rezepten beginnen, in der ich meine lieben Instafreunde zum Gastbloggen einlade. Wie Ihr bestimmt wißt, bin ich sehr gern bei Instagram unterwegs und folge dort vielen lieben Leuten, die auch fast alle gern kochen und backen, aber keinen Foodblog haben. Wenn mich ein Rezept anlacht, möchte ich es gern auf meinem Blog verewigen, mit Bildern ohne viel Schnickschnack, so wie ich sie auf Instagram entdecke.

frau_nima, die mir seit ganz vielen Jahren ganz doll ans (Blogger)Herz gewachsen ist und die ich im nächsten Jahr endlich persönlich kennenlernen werde, zeigte ein Schwarzbierbrot, das ihr Held aka Ehemann gebacken hat und dieses soll den Anfang machen. Nicole wohnt mit mit ihm, zwei bezaubernden Katzen und einem kleinen, nicht minder bezaubernden Wolf in Wien und ist ein echtes Multitalent. Sie strickt, näht, plottert und schreibt wunderschöne Texte auf ihrem Blog frau nima.


Zutaten für den Sauerteig
  • 400 g Roggenvollkornmehl
  • 400 g Wasser
  • 40 g Roggen-Anstellgut
Zutaten vermischen, abdecken und bei Zimmertemperatur 16 - 18 Stunden reifen lassen.

Zutaten für den Vorteig
  • 200 g Weizenmehl Type 550 oder 1050
  • 200 g Wasser
  • 4 g Trockenhefe
Zutaten vermischen und bei Zimmertemperatur 6 Stunden reifen lassen.

Zutaten für den Hauptteig
  • Sauerteig
  • Vorteig
  • 300g Roggenvollkornmehl
  • 500g Roggenmehl
  • 200g Weizenmehl Type 550 oder 1050
  • 33 g Salz
  • 500 ml Schwarzbier
  • optional 10 g Brotgewürz
  • etwas Roggenmehl zum Bestäuben der Arbeitsplatte und zum Formen des Laibs
Alle Zutaten des Hauptteigs in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten; diesen dann zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend erneut ca. 2 Minuten kneten, zu einem runden Laib formen und diesen in gut bemehlten runden Simperl, so heißt in Österreich ein Gärkörbchen, an einem warmen Ort für ca. 60 Minuten sich selbst überlassen, damit er gehen kann. Dazu eignet sich am Besten der Backofen, der kurz mit einem Rost auf unterer Schiene auf 30-40°C aufgeheizt wurde; danach ausschalten, aber die Backofenlampe anlassen, so hat es der Teig schön mollig warm.

Dannach das Simperl aus dem Backofen nehmen und einen gußeisernen Topf samt Deckel (ca. 5 Liter  Fassungsvermögen) auf ca. 220-240°C U/O hineinstellen und aufheizen. Sobald die Temperatur erreicht ist, den Topf mit Handschuhen bzw. Topflappen aus dem Rohr nehmen (Vorsicht! Sehr heiß!) und den Teiglaib in den Topf legen, Deckel auflegen und ab damit zurück in den Backofen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 200°C U/O senken und weitere 45 Minuten backen. Brot aus dem Topf auf einen Rost kippen und die Klopfprobe machen, es soll sich hohl anhören. Sollte es noch nicht hohl klingen, weitere 5 - 10 Minuten backen; dieses kann man frei auf dem Rost machen. Brot im Topf ohne Deckel auskühlen lassen, am Besten über Nacht. Wenn man es gleich vernaschen möchte, kann man es auch auf einem Rost abkühlen lassen.


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Liebe Nicole, lieber Held!

Vielen Dank für Euer Rezept, das Brot sieht so köstlich aus, daß ich mir sofort eine Scheibe abschneiden möchte, um sie mit Butter und Salz zu vernaschen. Ich freue mich, daß Ihr Euch damit auf meinem Blog vererwigt habt ;o)

Kommentare:

  1. Oh man, das sieht ja richtig gut aus! Jetzt muss ich mal gucken, ob ich hier denn Schwarzbier auftreiben kann ;)

    Ich freue mich übrigens riesig auf diese Insta-Gastblogreihe und freue mich noch mehr dabei zu sein :)

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  2. Wir sind richtig geschmeichelt, dass du so liebe Zeilen für uns gefunden hast ♥ Ich kann das alles nur zurückgeben und der Held fühlt sich sehr geehrt, dass er hier mit seinem Brot einen Ehrenauftritt hat!

    Alles Liebe und ein dickes Knuddel
    nima & ihr Held

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  3. Das Brot sieht wirklich verführerisch aus, ich werde das Rezept auf meine ToDo Liste setzen. Eventuell versuche ich es mal mit Malzbier. Kann ich mir auch gut vorstellen. Liebe Grüße Jens.

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