Falafel ~ arabisches Fingerfood, köstlich und vegan
[Instafreunde zu Gast]

27.08.2016
Heute habe ich Besuch aus Bayern im Greenwaycastle, Nicole, die man bei Instagram unter dem Namen nikoste77 findet, bringt uns ein Imbissfood mit, welches es seit einigen Jahren aus dem arabischen Raum auch zu uns geschafft und sich neben dem guten alten Döner etabliert hat - nicht zuletzt, weil es fleischlos ist. Nicole, Du hast das Wort...

Ich heiße Nicole, bin 39 Jahre alt und verheiratet. Wir wohnen in München. Meine Kinder sind 13 und 11 Jahre alt. Meine Hobby sind Kochen und mein Garten, in dem ich Blumen und Gemüse anbaue, vor allem aber meine Tomaten. Dieses Jahr habe ich 24 Sorten angebaut, leider ist die Ernte nicht so ergiebig wie die Jahre vorher aufgrund des vielen Regens. Ich koche fast jeden Tag, meistens deutsche Küche oder oft etwas, was schnell gehen muß.
Aber ich stehe auch gerne den ganzen Tag in der Küche, wenn ich Zeit habe, und koche mehrere Gäng; dabei kann ich gut entspannen. Gerne probiere ich auch internationale Gerichte aus, wie italienisch, asiatisch oder manchmal auch orientalisch oder indisch (da besteht aber noch Übungsbedarf), halte mich aber dabei nicht immer ausschließlich an Rezepte, sondern verlasse mich viel auf mein Bauchgefühl.

Für die Falafel verwende ich eine fertige Gewürzmischung, man kann diese aber auch, wie im Rezept beschrieben, aus Cumin, Kurkuma und Chilipulver selbst herstellen.


Zutaten
  • 350 g Kichererbsen, über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht
  • 1 Bund Petersilie, grob vorgehackt
  • 1 kleine Zwiebel, in groben Würfeln
  • 2 leicht gehäufte TL Backpulver
  • 100 ml Wasser
  • 3 EL Mehl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 EL Cumin gemahlen
  • ​1/2 EL Kurkuma
  • ​1-2 Messerspitze(n) Chilipulver je nach Geschmack
  • Salz nach Bedarf
Die Kichererbsen abgießen und 1/3 der Menge für ca. 50 Minuten kochen. Anschließend die ungekochten und die gekochten Kichererbsen mit den anderen Zutaten (die Gewürze dabei nach Bedarf verwenden) in der Küchenmaschine sehr fein pürieren. Die Konsistenz sollte einem festen Kartoffelbrei ähneln, evtl. noch Wasser zufügen. Im Originalrezept sind keine gekochten Erbsen vorgesehen, aber wir mögen die Konsistenz lieber mit einem Anteil gekochter Erbsen. Bällchen formen - sie sollten in etwa die Größe einer Walnuss haben. Sinnvoll ist es, zuerst ein Probebällchen zu frittieren um zu testen, ob die Konsistenz paßt und sie nicht zerfallen. Falls das der Fall ist, muß in den Teig noch etwas Mehl zur Bindung eingearbeitet werden. 
  • Öl zum Frittieren
Das Öl in einem tiefen Topf oder in einer Fritteuse erhitzen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob das Öl heiß genug ist, es steigen Blasen am Stäbchen auf. Nun kann mit dem Frittieren begonnen werden – ich mache immer ca. 5 -6 Bällchen auf einmal. Sie sind fertig, wenn sie eine goldbraune Farbe haben. Zum Abtropfen auf ein Stück Küchenpapier/rolle legen und ggf. warmstellen.

Wir füllen unsere Bällchen in Pitabrot, dazu gibt es klein geschnittene Tomaten, Gurken und Salat. Als Dip (kann auch mit in die Tasche gefüllt werden) nehmen wir saure Sahne oder Joghurt, den ich mit frischer Minze, Falafelgewürz, Salz, Pfeffer und Knoblauch abschmecken.
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Liebe Nicole,

schon ewig wollte ich Falafel mal selbst machen, allerdings habe ich bisher immer das Frittieren gescheut. Als ich die köstlichen Bällchen bei Insta bei Dir entdeckt habe, wollte ich die Gelegenheit nutzen, das Rezept zu bekommen und es endlich zu probieren. Ganz herzlichen Dank für Deinen Besuch und Deinen Fingerandruck hier auf dem Blog.

noch nicht zurückgeplaudert, sei die/der Erste