Klarapfelkonfitüre

05.08.2016
Kennt Ihr Klaräpfel? Wir hatten früher ein paar Bäume im Garten und ich habe mich immer auf den August gefreut, denn dann sind sie reif und können zu wunderbarem Kompott verarbeitet werden. Meine Oma schnitt sie immer in dünne Spalten und kochte diese mit wenig Wasser und Zucker auf, und wir aßen sie dann mit Joghurt. Klaräpfel schmecken roh sehr sauer und sind nicht lagerfähig (weshalb sie kaum noch zu finden sind), auf der anderen Seite sind sie sehr saftig und werden nicht schnell braun. Ich habe auf dem Markt wunderschöne Exemplare gekauft und sie zu einer leckeren Konfitüre verwandelt - fast ein Stück Kindheit im Glas.


Noch ein Wort zum Gelierzucker: ich verwende immer Bio-Gelierzucker 2:1, den ich z.B. bei DM von Alnatura kaufe. Bio deswegen, weil außer Pektin und Rohrohrzucker keine weiteren Zusatzstoffte drin sind wie bei anderen Gelierzuckersorten. 


Zutaten
  • 750 g Klaräpfel, in kleine Stücke geschnitten, geschält und geputzt gewogen
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • 380 g Gelierzucker 2:1
Zutaten in einem Topf mischen und eine Stunde im Kühlschrank zugedeckelt Saft ziehenlassen. Dann auf den Herd setzen, unter rühren aufkochen und mit dem Pürierstab zerkleinern. 4 Minuten kräftig kochen lassen, dann in saubere Schraubgläser abfüllen. Diese 5 Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.


Wer mag, gibt noch etwas Zimt oder etwas Alkoholisches wie einen Schluck Calvados oder Amaretto dazu. Die Konfitüre schmeckt nicht nur auf Brot oder Brötchen, sondern auch in Joghurt gerührt sehr gut. Und wer keine Klaräpfel bekommt, nimmt einfach eine andere säuerliche Sorte.

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