Szegediner Gulasch ~ Székely Gulasch, das nicht aus Szeged stammt
[Instafreunde zu Gast]

01.10.2016
Sie sagt, sie wohnt in der schönsten Stadt der Welt und heute ist sie zu Gast auf meinem Blog: Christine, die man bei Instagram als tine_hamburg findet, besucht mich heute mit einem Rezept, das ich selbst auch schon immer mal ausprobieren wollte.
Man munkelt, das Rezept sei gar kein typisch ungarisches, sondern würde der Wiener Küche entstammen, aber ehrlich gesagt ist mir das total egal; die Kombi aus Gulasch mit Sauerkraut und Sauerrahm finde ich einfach nur köstlich.

Wikipedia behauptet dazu noch: der deutsche Name Szegediner Gulasch ist vermutlich irreführend, da die ursprüngliche ungarische Bezeichnung Székely gulyás nicht auf die Stadt Szeged zurückgeht, sondern auf den Namen des ungarischen Schriftstellers und Dichters József Székely, der zu dieser vorzügliche Speise inspirierte. Du hast jetzt das Wort, liebe Christine...

Hallo, zu erzählen gibt es über mich nicht viel. Ich koche und esse gerne, bin im Außendienst tätig und habe viel zu wenig Zeit für meine Hobbys, also für den Schrebergarten, das Kochen und das Reisen.


Zutaten
  • 1 kg Rindergulasch (oder halb Schwein, halb Rind)
  • 500 g  Zwiebeln (ca. 5 Stück), in Würfeln 
  • 2 EL Paprikapulver edelsüß
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1-2 Knoblauchzehen, in feinen Würfeln oder gepreßt
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Kümmel, ganz oder gemahlen
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 750 g mildes Sauerkraut, z.B. Mildessa
  • 1/2 Becher Schmand oder auch etwas mehr nach Belieben
  • Salz und Pfeffer
Das Fleisch in etwas Butterschmal oder Öl portionsweise scharf anbraten. Zwiebeln zugeben und weiterbraten, bis alles die Röstfarbe angenommen hat. Ganz zum Ende des Anröstens das Paprikapulver, den Knoblauch und das Tomatenmark hinzufügen und kurz mit anschwitzen.


Mit dem Wasser aufgießen, aufkochen lassen und mit Lorbeer, Kümmel, Salz und Pfeffer  abschmecken. Ca. 30 Minuten langsam köcheln lassen und danach das Sauerkraut und den Schmand unterheben. Weiterköcheln lassen bis das Fleisch zart ist, das dauer ca. eine Stunde. Zwischendurch von Zeit zu Zeit umrühren und dabei abschmecken; bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben.

1 EL Sahne unterrühren und ca. eine halbe Stunde auf kleinster Flamme ziehen lassen. Sollte es zu sauer sein, etwas Zucker oder Butter hinzugeben. 
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Liebe Christine,

vieles Dank für Deinen Besuch und das tolle Rezept. Jetzt, wo der Herbst so langsam Einzug hält, ist das genau das richtige Essen - Soulfood vom Allerfeinsten!

1 Kommentar:

  1. Ich möchte Dir liebe Tanja und Deinen Mitstreiter-Gästen hier mal ein dickes Lob aussprechen!!!
    Mir gefällt der Blog sehr gut! Ich mag die alltagstauglichen Gerichte, die auch noch ganz oft meinen persönlichen Geschmack treffen.
    Danke Euch für die Mühe die Ihr Euch für uns draussen an den PCs macht!
    Und die Pillefüße machen mich oft schmunzeln :-))
    Liebe Grüße aus dem tiefen Süden von
    Ilona

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