Salzbraten mit Honig-Senf-Knoblauch-Kruste

09.11.2016
Als der Sänger Sascha vor Jahren in der Sendung Alfredissimo mit Alfred Biolek einen Salzbraten zubereitete, steckte ich noch ganz in den Anfängen meiner Kochkarriere. Ich hatte damals noch keine eigene Küche und probierte das Rezept auch nicht im elterlichen Haushalt aus, allerdings ist es mir immer im Kopf geblieben. Als mir jetzt der Name Salzbraten wieder auffiel, erinnerte ich mich sofort an die erste Kochsendung, die ich regelmäßig mit Begeisterung geschaut habe.

Der Salzbraten wird wunderbar saftig zart und hat eine eine würzige Kruste, bei der sich sicherlich alle um die Endstücken schlagen werdern ;o)


Zutaten
  • 2 kg Schweinenacken am Stück, ausgelöst ohne Knochen
  • 1,5 kg einfaches Kochsalz
Ein Blech (ich habe ein ausziehbares Blech genommen, das ich zusammengeschoben verwendet habe) mit Alufolie auskleiden. Das Salz darauf verteilen. Nackenbraten rundherum salzen und pfeffern. 

Zutaten für die Marinade
  • 4 Zehen Knoblauch, gepreßt
  • 2 gehäufte EL Senf, am Besten Dijon
  • 4 gehäufte EL cremiger Honig
Zutaten gründlich miteinander verrühren und den Nackenbraten damit oben und an den Seiten einreiben, unten ist nicht notwendig. Braten auf das Salzbett setzen.


Backofen auf 200°C Umluft einschalten und das Blech auf mittlerer Höhe einschieben. 2 Stunden backen, dabei den Backofen nicht öffnen. Die Marinade wird sehr schnell schwarz, aber das muß so sein. Nach der Backzeit den Braten herausnehmen und mit Alufolie abgedeckt ca. 15-20 Minuten ruhenlassen. Danach aufschneiden und genießen.

der Salzbraten-Meteorit ist gelandet ;o)

Da wir gern Sauce zum Braten haben, habe ich während der Ruhezeit eine schnelle Zwiebelsauce gekocht, die es aber leider nicht auf´s Bild geschafft hat.

Zutaten für die Zwiebelsauce
  • 400 g Zwiebeln, in 0,5 cm breiten Halbringen oder Segmenten
  • etwas Butterschmalz oder Öl
  • 1 gehäufter EL Tomatenmark
  • 1 TL Zucker 
  • 1 leicht gehäufter EL Mehl
  • 500 ml Rinderbrühe
Zwiebeln in Butterschmalz anschwitzen, bis sie leicht Farbe nehmen. Zucker und Tomatenmark zufügen und anrösten. Mehl darüberstreuen und umrühren, dann mit Rinderbrühe angießen. Aufkochen und 15 Minuten leicht köcheln lassen, damit sich der Mehlgeschmack verliert und die Sauce eindickt. Kräftig mit Salz, Pfeffer und nach Wahl Chili oder anderen Gewürzen oder Sojasauce abschmecken.


Reste kann man gut kalt essen oder nochmals aufwärmen.

1 Kommentar:

  1. Ich könnte den jetzt glatt zum Frühstück essen - das Rezept ist direkt abgespeichert ♥

    Dickes Knuddelchen
    nima

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