Geburtstagsbuffet 2017

31.01.2017
Wenn ich in der Arbeit etwas zum Geburtstag ausgebe, dann ordentlich. Nichts finde ich schlimmer, als sich das ganze Jahr über bei allen 'durchzufressen', um dann am eigenen Ehrentag ein furztrockenen Kuchen oder Kekse hinzustellen, die dann noch nichtmal für alle reichen. 
Meist haben die Buffets bei mir ein Motto uns so gab es in der letzten Jahren schon ein 70er-Retrobuffet zum 40., ein italienisches und ein niederländisches Buffet. Natürlich gab es auch schon das klassische deutsche Buffet mit Wurst, Käse, Mett und Brötchen, aber in diesem Jahr war mir irgendwie nach türkisch (oder zumindest türkisch angehaucht) und ich habe mir einige leckere Dinge einfallen lassen, die meine Kollegen mit viel Lob verschnabuliert haben.


Ich habe angeboten:

Tepsi Böreği ~ Börek mit Salça-Rinderhack, Schafskäse und Kartoffeln
Solero-Dessert

dazu noch Ayran und Baguette, beides selbstgekauft ;o)

Alle fettgedruckten Rezepte sind bereits im Blog und mit einem Click erreichbar, die restlichen folgen. 

Ich hatte mir die Rezepte vorher ausgedruckt, eine genaue Einkaufsliste geschrieben und dann am Sonntag nachmittag bis auf das Börek alles vorbereitet. Das Börek habe ich Montag morgen gleich beim Aufstehen zusammengebaut und in den Backofen geschoben, so daß es schön frisch und noch leicht warm war, als ich im Büro ankam. Und da ich nicht viel wieder mit nach Hause nehmen mußte, scheint es auch alles sehr gut geschmeckt zu haben ;o) 

Kokos-Mandel-Granola

24.01.2017
Müsli oder 'neudeutsch' Granola esse ich selten gekauft. Oft viel zu süß, die Flocken zu labberig... irgendwie schmeckt mir keins so richtig. Dieses Kokos-Mandel-Granola wird im Ofen goldgelb geröstet und schmeckt einfach nur gut. Als Maß dient mir ein kleiner Becher von ca. 160 ml Inhalt.


Zutaten
  • 2 Tassen kernige Haferflocken
  • 1 Tasse zarte Haferflocken
  • 1 Tasse Mandelblättchen
  • 1 Tasse Sonnenblumenkerne
  • 1 Tasse Kürbiskerne
  • 1 Tasse Kokosflocken
  • 1/2 Tasse Leinsamen (ich hatte zur Hälfte Goldleinsamen und geschroteten Leinsamen)
Alle Zutaten in einer Schüssel mischen. 
  • 1 gehäufter EL Kokosöl
  • 2 gehäufte EL cremiger Honig
Kokosöl und Honig in einem kleinen Pfanne oder einem kleinen Topf gerade soweit erhitzen, daß alles flüssig ist. Zu den trockenen Zutaten geben und untermischen, bis alles benetzt ist.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und Masse darauf gleichmäßig verteilen. Backofen auf 140°C Umluft aufheizen und 30-40 Minuten backen, bis alles goldgelb gebräunt ist. Dabei ein- bis zweimal umrühren, damit es gleichmäßig bräunt. Backpapier auf einen einen Rost ziehen und vollständig abkühlen lassen, dann in einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren. 

Nach Lust und Laune mit Milch, Joghurt und frischen oder getrockneten Früchten genießen. Ich mag es am liebsten mit Naturjoghurt und Banane.

Nach Belieben kann man natürlich Zutaten austauschen, Nüsse hinzufügen oder zum Beispiel 2 TL Vanilleextrakt hinzufügen. Das Granola ist nur ganz leicht gesüßt, wer es süßer mag, nimmt einfach mehr Honig. Auch Zimt würde gut passen.


Rezept modifiziert nach www.schnuckbar.de

One Pot Pasta mit Hähnchen, Champignons, Paprika und Tomate

18.01.2017
Herrlich tomatig, würzig und cremig kommt diese One Pot Pasta daher. Wenn man erstmal alle Zutaten geschnibbelt hat, geht es raztfatz und ein Portion allerfeinstem Soulfood steht auf dem Tisch, die ungefähr für 3-4 Personen reicht.

Gewürzt habe ich mit Cafe de Paris von Herrmann, Ihr könnt auch jede andere Kräutermischung oder auch nur Oregano oder Basilikum nehmen.


Zutaten
  • 250 g Pasta nach Wahl, ich nehme Tortiglioni von Barilla
  • 300 g Hähnchenbrustfilet, in Streifen oder Würfeln (ich nehme gern Innenfilets)
  • 1 Zwiebel, in Würfeln
  • 1 rote Paprika, in feinen Streifen
  • 1 Fleischtomaten, in Würfeln
  • 150 g Champignons, bevorzugt braun, in Scheiben
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 gehäufter TL getrocknete Kräuter 
  • 1 gestrichener TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 1 gehäufter TL Hühner-oder Gemüsebrühpulver
  • 1 Becher = 200 g Sahne, aufgefüllt in einem Meßbecher mit Wasser auf 750 ml
Alle Zutaten in einen beschichteten Topf oder in eine Pfanne mit Deckel geben.


Aufkochen lassen, dann Hitze etwas reduzieren und unter gelegentlichem Umrühren ca. 12 Minuten köcheln lassen, bis die Soße eingedickt ist und die Pasta den gewünschten Gargrad erreicht hat. Je nach Pastasorte evtl. noch etwas Wasser zufügen. Wenn es zu flüssig ist, den Deckel beiseite legen und offen einkochen.
  • 50 g Parmesan, gerieben
Parmesan unterrühren, abschmecken und nach Belieben mit noch mehr Parmesan bestreut servieren.

Rosenkohlgratin mit Leberkäse und Senf-Crème fraîche-Käsehaube

12.01.2017
Wieder mal ein Rezept, bei dem man gern alles im Namen unterbringen möchte, was es so schmackhaft macht. Aber ich finde, es muß auch alles rein, denn einfach nur Rosenkohlgratin wird diesem leckeren Gericht nicht gerecht.
Den Leberkäse kann man ganz flexibel durch Kasseler oder Bratwurst ersetzen, aber es sollte schon etwas Deftiges sein.


Zutaten
  • 2 EL Öl
  • 2 Scheiben (ca. 300 g) Leberkäse, in  2 x 2 cm großen Würfeln
Öl in einer beschichteten großen Pfanne, am Besten einer Wokpfanne, erhitzen und den Leberkäse darin rundherum anbraten. Herausnehmen und in einer Schüssel beiseite stellen.
  • 400 g Rosenkohl, geputzt gewogen, je nach Größe halbiert oder geviertelt
  • 3 mittelgroße Kartoffeln, geschält, in 1 x 1 cm großen Würfeln
  • 100 - 125 g Bacon, in Streifen oder Würfeln
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
Bacon in der Pfanne knusprig anbraten und herausnehmen. Rosenkohl, Kartoffeln und Zwiebeln hineingeben und unter gelegentlichem Rühren braten, bis der Rosenkohl noch leicht Biß hat, aber alles schön Farbe hat; dabei leicht salzen und pfeffern. Mit dem Leberkäse und der Hälfte des Bacons mischen und in eine Auflaufform geben; ich nehme eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser.


Zutaten für die Haube
  • 150 g Crème fraîche
  • 1 EL grober Senf
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 1 Prise Zucker
  • 1 gestrichener TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 1 EL gehackter Dill oder andere Kräuter nach Wahl
  • 100 g grob geraspelter Käse, z.B. Gouda
Alle Zutaten vermischen und in Klecksen auf die Rosenkohlmischung geben, darüber den restlichen Bacon verteilen.


Im Backofen bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten backen, bis die Haube schön zerläuft, danach kurz den Grill zuschalten, bis es goldgelb ist. 
Man kann das Gericht auch gut vorbereiten und kaltstellen; dann dauert die Backzeit ungefähr 5 Minuten länger.

Linseneintopf mit Tomate à la Volker

11.01.2017
Dieses Rezept gibt es schon seit 2014 auf meinem Blog, aber heute bekommt es endlich mal bessere Bilder. Bevor wir im März 2014 zu einer großen Geocache-Runde aufgebrachen, hat uns unser Freund Volker aka V mit diesem Linseneintopf verwöhnt. Eigentlich alles altbekannte Zutaten und übliche Verdächtige für Linseneintopf, bis auf eine: passierte Tomaten in dieser Verbindung war mir neu. Der Eintopf ist dadurch so richtig rund und lecker und ohne Nachschlag steht bestimmt keiner vom Tisch auf.

Linseneintopf mit Tomate à la Volker

Zutaten
  • 1 Bund Suppengrün (Möhren, Lauch, Sellerie), in feinen Würfeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 l kräftige Gemüsebrühe
  • 350 g festkochende Kartoffeln, in kleinen Würfeln von ca. 1 cm Kantenlänge
  • 1 Flasche Tomatenpassata, ca. 680 g
  • 250 g Tellerlinsen
  • 4 Mettenden, in Scheiben
  • 1 EL Senf
  • Petersilie aus dem Suppengrünbund, fein gehackt
  • etwas Apfel- oder Balsamicoessig
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Suppengemüse mit Salz darin anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und die Kartoffelwürfel, Mettenden und Linsen zufügen. 20 Minuten köcheln lassen, dann die Passsata zugeben. Weitere 30 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Evtl. noch etwas Wasser nachgeben, ich habe die Tomatenpassataflasche dazu mit einem Schuß Wasser ausgespült. Der Eintopf sollte schön rund sein. Die Linsen brauchen nicht eingeweicht zu werden; evtl. brauchen sie aber etwas mehr Garzeit als von mir angegeben.
Senf unterrühren, mit Salz, Pfeffer und einem Schuß Essig abschmecken.

Am Besten schmeckt der Eintopf aufgewärmt mit einem Klecks Saure Sahne, Schmand oder Crème fraîche.

Volkers Tip:  etwas frischen Rosmarin oder Thymian mitkochen gibt einen ganz besonderen Geschmack.

Linseneintopf mit Tomate à la Volker

Backofenkartoffeln mit Gemüse-Hack nach Jamie Oliver

06.01.2017
Manchmal schaue ich eine Kochsendung, denke mir, das könnte man mal probieren und vergesse das Rezept dann doch wieder. Anders war es bei diesem, das ich am Tag zuvor sah. Jamie Oliver brutzelte Hack, würzte es mit ordentlich Worcestershire Sauce, mischte es mit Gemüse und dazu gab es Jackt Potatoes, also Backkartoffeln. Und ich wußte: das kann nur schmecken!

Da ich noch Suppengemüse im Kühlschrank hatte, habe ich dieses genommen, Jamie benutzt im Original Stangensellerie und Möhre. Die Abwandlung ist jedoch super, weil ein Bund Suppengemüse genau die richtige Menge hat und zudem auch noch recht günstig ist. Also ran an die Pfanne und dieses leckere Rezept nachgekocht! ;o)



Zutaten
  • 2-4 Backofenkartoffeln je nach Größe, ca. 400 g
    z.B. nach diesem Rezept  oder als vorgegartes Produkt gekauft (ich nehme die von Feinkost Popp)
Backkartoffeln nach Rezept garen. Wenn Ihr vorgegarte Kartoffeln so wie ich benutzt, die Kartoffeln aus der Packung befreien, rundherum einstechen, mit etwas Olivenöl einreiben und mit groben Salz bestreut auf einem Blech bei 220°C Umluft 25-30 Minuten backen.
  • 2 EL Öl
  • 500 g Hack nach Wahl, ich hatte halb & halb
  • 6 EL Worcestershire Sauce
Öl in einer beschichteten Pfanne, am besten einer Wokpfanne, erhitzen. Hack zugeben und krümelig anbraten, bis es richtig schön dunkel ist; dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Worcestershire Sauce zugeben und kurz mitbraten.
  • 1 Bund Suppengrün (Möhre, Lauch, Sellerie), in feinen Scheiben
  • 150 g Champignons, in feinen Scheiben
  • 1 Zwiebel, in feinen Halbringen oder Segmenten
Gemüse zum Hack geben und unter gelegentlichem Rühren weiterbraten, bis das Gemüse beginnt, weich zu werden; es soll aber noch schön Biß haben. Mit Salz, Pfeffer und Worcestershiresauce nochmals abschmecken.


Kartoffeln kreuzweise einschneiden und aufdrücken. In einer Schüssel oder auf einer Platte anrichten, die Gemüse-Hack-Mischung drumherum verteilen. In jede Kartoffel einen Klecks Crème fraîche, saure Sahne oder Schmand geben und mit frischer Petersilie oder Schnittlauch bestreuen. Restliche Crème fraîche, saure Sahne oder Schmand dazu reichen.




Danke Mr. Oliver, das wird es jetzt öfter bei uns geben!

Übernacht-Brioche à tête

03.01.2017
Für warmes Brioche am Morgen könnte ich sterben und deswegen gibt es ja bei uns auch so oft das Übernacht-Kastenbrioche. Da ich mir aber beim Zwischen-den-Jahren-Einkaufsbummel in Luxembourg eine schöne große Briocheform mitgebracht habe, suchte ich nach einem neuen Rezept und wurde bei der lieben Eva fündig.

Für uns ist die Menge genau richtig, denn Brioche schmeckt uns, genau wie Eva auch, am Besten lauwarm und frisch verzehrt und es blieb nur ein kleiner Rest. Aufheben läßt es sich nicht gut, außer man möchte French Toast oder einen Brotauflauf davon machen.


Zutaten
  • 250 g Mehl, Type 550
Mehl in die Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen.
  • 120 ml Milch
  • 6 g frische Hefe
  • 30 g Zucker
Milch leicht erwärmen, Zucker und Hefe darin auflösen. Mischung in die Mulde gießen und mit etwas Mehl vermischen. Schüssel zudecken und 15 Minuten anspringen lassen.
  • 1 Ei, Gr. M
Ei zufügen und auf kleiner Stufe verkneten, bis sich ein Teigball bildet.
  • 1 /2 TL Salz
  • 50 g Butter, weich
Salz einrieseln lassen, Butter in kleinen Flocken zugeben und alles auf Stufe 2 für 8 Minuten zu einem glatten, klebrigen Teig verkneten. Die lange Knetzeit ist wichtig, damit das Mehl auskleistern kann und sich die typische wattige Textur ergibt.


Backofen auf 50°C Umluft mit einem Rost auf unterster Schiene aufheizen, ausschalten, aber die Backofenlampe anlassen. Schüssel zugedeckt hineinstellen und eine Stunde gehen lassen. Danach nochmals durchkneten.


Eine gut tennisballgroße Menge Teig abnehmen, diese erst zu einem Ball und dann zu einem Tropfen formen. Restlichen Teig zu einem Ball formen und diesen in die gründliche ausgebutterte Briocheform setzen. In der Mitte ein Loch formen und da hinein den Tropfen mit der Spitze nach unten setzen.


Form in eine Plastiktüte geben (ich nehme eine neue Mülltüte), leicht aufpusten, mit einem Clip verschließen und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen.
  • 1 Eigelb, durch ein feines Sieb gestrichen
  • 2 EL Milch
Eigelb und Milch verrühren und das Brioche damit bepinseln. Eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen und dann nochmals bepinseln.


Backofen auf 180°C U/O vorheizen. Kastenform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen. Vorsichtig aus der Form stürzen und auf einem Gitter etwas abkühlen lassen. Noch lauwarm genießen.

Jahresrückblick 2016

01.01.2017
Ein weiteres Bloggerjahr ist vorrüber, es gab hier insgesamt 181 Posts, davon 22 Gastposts, 5 Restaurantvorstellungen und 5 Posts zu diversen anderen Themen. Kostenlos für Euch mit viel Herzblut niedergeschrieben. Bitteschön! ♡

Heute gibt es traditionell einen Jahresrückblick und einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr.

Privates
Im Januar begann unser 4. Jahr im Greenwaycastle und wir sind immer noch so so so glücklich mit dem Haus. Und natürlich auch mit uns ♡.
Wir stellen immer mehr fest, wie wichtig es ist, 'Arsch in der Hose' zu haben, und das in allen Bereichen. Ab und an an Land gehen statt immer mit dem Strom zu schwimmen trifft es wohl am Besten. Das zu tun, was sich gut anfühlt, macht das Leben für uns lebenswert. Durch den Tod von zwei lieben Menschen in 2015 hat uns das Leben wieder mal gezeigt, daß es endlich ist und schnell vorbei sein kann; umso mehr haben wir 2016 genossen.
Kulinarisch waren wir einige Mal op Jück, oft aus einem besonderen Anlaß, den es zu feiern galt. Zuhause wird immer mehr auf vernünftig erzeugte Lebensmittel geachtet und auch die Biokiste hat uns durch das Jahr begleitet.

Gesundheit, Ernährung & Sport
Ich sage nur: #mitbaconistalles besser und #sportistmord.
Dieses ganze Gequatsche über Kalorien, LowCarbGedöns, Fitneßwahn und Superfood geht mir gehörig auf den Keks. Ich koche, auf was wir Lust haben und was uns schmeckt. Mit Bacon, Guterbutter und Tier. Basta!

Reisen
2016 hat es uns, die 2widos, gleich ein paar Mal von Zuhause weggetrieben.
Im April waren wir, wie bereits auch 2015, für eine Woche in Berlin. Kulinarisch war dort alles dabei, wir labten uns wieder an der guten Currywurst mit und ohne Pelle bei Curry36, verbrachten einen wunderschönen Sonntag im Filou bei einem leckeren Brunch und ließen uns vom Konzept und guten Essen im Fes begeistern. Auch die berühmte Markthalle Neun haben wir besucht.


Im August waren wir für ein paar Tage zuerst in Cuxhaven, um meinem Schwippschwager, der im Januar anonym seebestattet wurde, ein letztes Mal Lebewohl zu sagen. Gemeinsam mit meiner Schwägerin verbrachten wir ein paar wunderschöne und sehr sonnige Tage direkt mit Elbsicht.
Ich habe jeden Tag ein Fischbrötchen gegessen und auch sonst gab es hier und da Fisch.
 

Von Cuxhaven aus fuhren wir direkt weiter nach Hamburg zum Smarttreffen und ich hatte dem Lieblingsmann ganz uneigennützig zum Geburtstag ein Essen im Henssler & Henssler geschenkt. Außerdem trieb es uns zufällig ins Mehl, wo wir sehr außergewöhnliche Pizzen aßen und wir besuchten den Isemarkt - was für ein Erlebnis!
Im September stand dann unserer weiteste Reise des Jahres an, und es ging mal nicht in die Toscana, sondern nach Mallorca. Wir wohnten in einer wunderschönen Finca in einem Vorort von Palma und ließen es uns so richtig gutgehen, z.B. im L'Ospite und im Mesón Ca´n Pedro. Kulinarisch blieben hier keine Wünsche offen, so daß auch einige Schmankerl und Porzellanschüsseln im ÜberGepäck landeten.


mein Blog Greenway36 in 2016
Der wohl wichtigste und richtigste Entschluß in 2015 war es, keine Kooperationen mehr einzugehen. Wieso, könnt Ihr hier nochmal ausführlich nachlesen. Ansonsten hat sich hier und da am Blog etwas getan; ich liebe jedoch nach wie vor die Schlichtheit, denn nichts ist für mich schlimmer als blinkende Banner, zuviel Farbe oder gar zuwenig, so daß man die Schrift kaum lesen kann. Meine Bilder, die ich nach wie vor mit meinem iPhone knipse, sollen wirken, auch wenn sie nicht auf Hochglanz poliert sind. Dieser Blog ist und bliebt meine Küchenkladde, die ich auch schreiben würde, wenn es niemand lesen würde. Daß Ihr alle hier seid, bestärkt mich umso mehr, das Richtige zu tun, so wie ich es tue. 
Einige neue Kategorien sind hinzugekommen und es gibt jetzt auch Landkarten mit Tips, wo wir gern essen, frühstücken und einkaufen. Tut mir leid, aber Tips mit zwei p zu beschreiben, bekommen meine Finger auf der Tastatur einfach nicht hin ;o)

die meistgeclickten Rezepte 2016
Ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Rezepte Euer Interesse wecken und wie häufig sie angeclickt werden. Sicherlich spielt Pinterest eine große Rolle, wo sich einzelne Rezepte zum Renner entwickeln. Hier die Top 5 der Rezepte, die in 2016 erschienen sind und die mit Abstand die meisten Clicks bekommen haben:



Nach wie vor sind die Laugenmuffins die Könige auf meinem Blog, das Rezept wurde seit dem Erscheinen am 25.08.2014 über 152.000 Mal angeclickt... Wahnsinn!


meine liebsten Rezepte 2016
Von allen Rezepten, die ich hier veröffentliche, bin ich natürlich 100% überzeugt, sowohl von der Zubereitung als auch vom Geschmack. Es ist daher sehr schwierig, nur eine kleine Auswahl zu benennen, aber hier kommt meine Top 5 aus 2016:


Drei Mal habe ich auch in 2016 das Prädikat 'weltbester' vergeben, und zwar für den Krautsalat mit Mineralwasser. Das Rezept ist einfach nur genial und ist auch das Rezept, welches ich am häufigsten im vergangenen Jahr, manchmal auch abgewandelt mit Rotkohl, zubereitet habe.


Das zweite Rezept mit dieser Auszeichnung ist das Saftgulasch Wiener Art nach Johann Lafer, das so herrlich würzig und butterzart ist.


Und auch der Ofen-Lachs auf Spitzkohl und Kartoffeln mit Dill-Senf-Sauce von meinen Lieblingsrezepte oben hat das Prädikat bekommen.
 
Blog-Ausblick 2017
Ohne Konzept oder besser ohne bestimmte Vorhaben geht es es auch in 2017 weiter. Gebloggt wird, was auf den Tisch kommt und vor allem so, wie es auf den Tisch kommt. Greenway36 wird 5 Jahre alt, vielleicht wird es hier und da eine kleine Aktion geben, aber ich bin mir noch nicht sicher, was das genau sein wird. Laßt Euch einfach überraschen...

Ich freue mich auf ein weiteres Bloggerjahr, viele tolle Rezepte und (kulinarische) Erlebnisse!
Schön, daß Ihr hier alle reinclickt, mitlest, Rezepte ausprobiert und mir Feedback gebt. Dankeschön! ♡