Erdbeer-Joghurt-Softeiscreme aus dem TM

22.11.2013
Der erste Versuch dieses Rezeptes war uns zu sehr eiweißlastig, jetzt habe ich die richtige Mischung für dieses schnelle Softeis gefunden.


Erdbeer-Joghurt-Softeiscreme aus dem TM

Zutaten
  • 40 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 220 g tiefgekühlte Erdbeeren
  • 2 sehr frische (Bio)Eiweiß, Gr.M
  • 100 g Naturjoghurt, mind. 3,5%
Zubereitung
Zucker und Vanillezucker 5 Sekunden auf St. 10 pulverisieren. Die Erdbeeren zugeben und 1 Minute auf Stufe 7 zerkleinern. Mit einem Spatel hinunterschaben, Eiweis hinzugeben und 5 Sekungen auf St. 5 unterrühren. Schmetterling einsetzen und 2 Minuten auf Stufe 4 aufschlagen. Joghurt zugeben und weitere 20 Sekunden auf St. 4 weiterrühren. Sofort genießen oder in eine Schüssel mit Deckel umfüllen und weiterfrosten. Vor dem Verzehr dann etwas antauen lassen.

Mahlzeit wünscht Frau Wido

Käse-Knofi-Baguette

20.11.2013
Der Knofi-Duft, den schon der Backofen verströmt... einfach himmlisch! ;o)


Zutaten
  • 100 g Schmand
  • 3 EL Mayonnaise
  • 100 g Reibekäse
  • 30 g Parmesan
  • 2-3 Knoblauchzehen, gepreßt
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Baguette
Zubereitung
Schmand, Mayonaise, Parmesan, Reibekäse und Knoblauch verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Baguette entweder der Länge nach aufschneiden und dann nochmal in 10 cm lange Stücke oder in Scheiben schneiden. Mit der Käsemasse bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.


Backofen auf 220°C U/O vorheizen und das Blech auf hoher Schiene ca. 10 Minuten überbacken. Dazu gab es bei uns einen grünen Salat mit Gurke, ein feines Abendessen und schnell zubereitet.

Traumstücke

17.11.2013
Es gibt Rezepte, die begegnen einem wie aus dem Nichts auf jedem Blog, und genauso war es mit diesem. Meine erste Plätzchenbäckerei für 2013 und jedes Jahr frage ich mich auf's Neue, warum ich eigentlich nicht das ganze Jahr über mal welche backe - Kekse gehen doch immer, oder? Und bei diesem Rezept ist der Name Programm. Den Hype hat übrigens Nancy von samtundsahne ausgelöst, vielen Dank dafür!


Zutaten
  • 500 g Mehl, Typ 405
  • 5 Eigelb
  • 250 g weiche Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker (oder 6 TL)
  • 150 g Zucker
  • 200 g Puderzucker
Alle Zutaten bis auf den Puderzucker zu einem Teig verkneten, ich nehme dazu die Knethaken des Handrührgeräts. In Frischhaltefolie verpackt für ca. 10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, nicht länger, sonst bröselt der Teig.

Backofen auf 180°C U/O vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Von dem Teig etwas abnehmen und auf der leicht bemehlten Arbeitsfäche zu einer zeigefingerdicke Wurst rollen. Diese in 1,5 bis 2 cm lange Stücke schneiden und auf das Backblech legen mit etwas Abstand lassen. Die Traumstücke gehen allerdings nicht sehr viel auf, daher könnt Ihr sie schon dicht an dicht legen.
Im Backofen nacheinander ca. 15 Minuten backen, sie sollen ganz leicht Farbe bekommen. Kurz abkühlen lassen und dann in eine große Schüssel zusammen mit dem Puderzucker geben. Vorsichtig schütteln, so daß alle Traumstücke vom Puderzucker umhüllt sind. Zurück auf das Backpapier geben und vollständig auskühlen lassen.
Um beide Bleche gleichzeitig zu backen, würde ich 160°C Umluft vorschlagen, habe es aber noch nicht ausprobiert. Ich habe erstmal ein Blech probiert und dazu die Zutaten halbiert, als Ei habe ich 1 Vollei und ein Eigelb benutzt. Und ich gebe zu, ich war etwas ungeduldig mit dem Abkühlen und habe die Traumstücke zu früh in Puderzucker gewälzt, dadurch haben sie etwas viel aufgesogen. Also laßt Ihnen etwas Zeit ;o)

rheinischer Sauerbraten

08.11.2013
Sauerbraten kam in meinem Speiseplan bis zu meinem Umzug von Niedersachsen an den Niederrhein nicht vor - leider. Heute liebe ich dieses säuerliche Rindfleisch, butterweich geschmort mit einer süß-sauren Sauce, in der ich baden könnte. Es lohnt sich das Schmoren von großen Portionen, da sich dann die lange Zeit lohnt und der Sauerbraten prima portionsweise eingefroren oder eingeweckt werden kann.

rheinischer Sauerbraten

Zutaten für die Marinade
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 große Möhre
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Wacholderbeeren
  • 3 Pimentkörner
  • 3 ganze Nelken (ich lasse sie gern weg)
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 200 ml Rotweinessig
  • 200 ml Rotwein
  • 200 ml Wasser
Alle Zutaten für die Marinade einmal aufkochen und vollständig abkühlen lassen.  
  • 1 bis 1,2 kg Rinderschmorbraten
Das Fleisch in einen großen Gefrierbeutel (am Besten 6 l) legen, in eine Schüssel stellen und mit der Marinade übergießen. Beutel verschließen und mindestens 3, besser 5 bis 7 Tage im Kühlschrank marinieren lassen, dabei ab und zu wenden. Ich finde, je länger, desto besser wird er und gebe ihm immer eine Woche Zeit.

rheinischer Sauerbraten

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut trockentupfen und Marinade durch ein Sieb geben. Im heißen Butterschmalz rundherum in einem Bräter scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Marinade und weitere 200 ml Rinderfond zum Fleisch gießen, aufkochen lassen. Deckel auflegen und im auf 160 °C U/O vorgeheizten Backofen ca. 3 Stunden schmoren, evtl. noch etwas mehr Rinderfond zugeben.  
  • 100-200 g Saucenkuchen, Printen oder Frühstückskuchen, zerbröselt oder grob geraspelt
  • 3-4 EL Rübenkraut (Zuckerrübensirup)
Nach einer Stunde Rübenkraut und zerbröselten Saucenkuchen zugeben, einen Moment warten, bis er sich aufgelöst hat und unterrühren. Das Fleisch mit aufgelegtem Deckel weiterschmoren und immer mal wieder wenden. Die Sauce noch mit Salz abschmecken.

Damit es so richtig original wird, 3 EL Mandelblättchen und 3 EL Rosinen die letzten 10 Minuten mitschmoren, schmeckt aber auch hervorragend ohne... wir mögen keine Rosinen ;o)

Dazu gibt es bei uns klassisch Knödel, Rotkraut und Apfelmus. Dafür 5 Boskopäpfel mit 100 ml Wasser, 3 EL Zucker und einem Spritzer Zitronensaft weichköcheln. Evtl. mit dem Zauberstab bis zur gewünschten Konsistenz pürrieren.

rheinischer Sauerbraten

Ich schneide das Fleisch immer dünn auf und lege es wieder in die Sauce. Das Rezept reicht für 4 Personen, den Rest gibt es immer am nächsten Tag nochmals aufgewärmt mit Nudeln.

Rettich-Gurken-Salat

04.11.2013
Ein frischer Salat, schnell zubereitet und lecker zu Schnitzelchen, Buletten oder zu Gegrilltem.

Rettich-Gurken-Salat

Zutaten
  • 500 g weißer Rettich, geschält gewogen
  • 1 Salatgurke, geschält
  • 150 g Schmand
  • 2 EL gehackte Kräuter nach Wahl, sehr lecker Schnittlauch
  • 2 TL Zucker
  • 4 EL Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
Rettich und Gurke grob raspeln oder in feine Streifen hobeln. Gut ausdrücken und mit den restlichen Zutaten vermischen. Mit Salz & Pfeffer kräftig abschmecken und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Wer mag, schält die Gurke nicht und hobelt die Schale mit.

Kehdinger Apfelkuchen

03.11.2013
Geschlagene Sahne zum Apfelkuchen ja, aber als Guß vor dem Backen auf den Äpfeln verteilt? Das war mir neu, als ich es in der Sendung Nordtour des NDR gesehen habe.


Zutaten für den Teig

  • 125 g weiche Butter
  • 65 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL gemahlene Haselnüsse oder Paniermehl
Alle Zutaten bis auf die Haselnüsse in einen Rührtopf geben und daraus mit den Knethaken des Handrührgeräts einen Mürbteig herstellen. Den Teig gleichmäßig in eine gefettete und ausgemehlte Tartform drücken und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Den Boden mit den Haselnüssen bestreuen und die Tarteform im Kühlschrank parken.

Zutaten für den Belag

  • 700 g Äpfel, z.B. Boskop
  • 3 TL Zimtzucker
  • 250 g Sahne
Während der Boden etwas kühlt, die Äpfel schälen, in Spalten schneiden und dann auf dem Boden verteilen. Einen Teelöffel Zimtzucker drüberstreuen. Die Sahne schlagen und gleichmäßig auf den Äpfeln verstreichen. Zum Schluss noch mit den restlichen 2 TL Zimtzucker bestreuen und bei 175 Grad Umluft ca. 45 Minuten goldbraun backen.



Wer mag, streut vor dem Backen noch ein paar Mandelblättchen drüber und dann erst den Zimtzucker.


Mahlzeit wünscht Frau Wido