Das Wetter macht zur Zeit echte Kapriolen, erst drei Tage über 30 Grad und gleich im Anschluß wieder Dauerregen mit 10 Grad weniger. Von einer Salatwoche bin ich also nahtlos wieder auf ein Schmorgericht gekommen, dessen Zusammensetzung mir kurz vor dem Einschlafen im Gehirnskasten rumwaberte: saftiger Schweinenacken in einer Senf-Zwiebelsauce.
Senf, Zwiebeln und Bratenfond - den ich meist fertig im Glas kaufe - geben soviel Geschmack, daß es nur noch ein bißchen Salz und Pfeffer als Gewürz benötigt. Genau wie bei den Kasslerbrocken schneide ich das Fleisch auch wieder in ordentlich große Würfel, denn so hat man rundherum eine schöne 'Kruste' und innen bleiben alles herrlich saftig und das Fleisch zerfällt fast.
Zutaten & Zubereitung
Backofen auf 180°C U/O vorheizen.
Senf, Zwiebeln und Bratenfond - den ich meist fertig im Glas kaufe - geben soviel Geschmack, daß es nur noch ein bißchen Salz und Pfeffer als Gewürz benötigt. Genau wie bei den Kasslerbrocken schneide ich das Fleisch auch wieder in ordentlich große Würfel, denn so hat man rundherum eine schöne 'Kruste' und innen bleiben alles herrlich saftig und das Fleisch zerfällt fast.
Warum Dijonsenf und kann man auch eine andere Sorte benutzen?
Der Dijonsenf stammt zwar ursprünglich aus der gleichnamigen Stadt; der Name jedoch stellt keine geschützte Herkunftsbezeichnung dar, sondern vielmehr das Rezept, denn er wird nicht wie sonst üblich mit Essig, sondern Verjus, dem Saft aus unreifen Trauben hergestellt. Dazu kommen helle, ungeschälte Senfkörnern, die ihn fein würzig-pikant machen. Ich koche sehr gern damit, denn er löst sich prima und verbindet sich mit anderen Zutaten. Man bekommt ihn im jeden gut sortierten Supermarkt. Natürlich kannst Du auch eine andere Sorte Senf wie zum mittelscharfen nehmen, aber ich kann nicht sagen, wie das Gericht dann schmeckt. Da der Dijonsenf mit Verjus und nicht mit Essig hergestellt wird, hat das Zwiebelfleisch fast eine Weißweinnote, ohne Alkohol zu enthalten. Meine Empfehlung ist ganz klar: Dijonsenf!
Der Dijonsenf stammt zwar ursprünglich aus der gleichnamigen Stadt; der Name jedoch stellt keine geschützte Herkunftsbezeichnung dar, sondern vielmehr das Rezept, denn er wird nicht wie sonst üblich mit Essig, sondern Verjus, dem Saft aus unreifen Trauben hergestellt. Dazu kommen helle, ungeschälte Senfkörnern, die ihn fein würzig-pikant machen. Ich koche sehr gern damit, denn er löst sich prima und verbindet sich mit anderen Zutaten. Man bekommt ihn im jeden gut sortierten Supermarkt. Natürlich kannst Du auch eine andere Sorte Senf wie zum mittelscharfen nehmen, aber ich kann nicht sagen, wie das Gericht dann schmeckt. Da der Dijonsenf mit Verjus und nicht mit Essig hergestellt wird, hat das Zwiebelfleisch fast eine Weißweinnote, ohne Alkohol zu enthalten. Meine Empfehlung ist ganz klar: Dijonsenf!
Zutaten & Zubereitung
Backofen auf 180°C U/O vorheizen.
- 1,8 - 2 kg Schweinenacken, in großen Würfeln von 8 bis 10 cm
- 1/2 TL schwarzer grobgemahlener Pfeffer
Fleisch mit Pfeffer in einer Schüssel mischen.
- 2 gehäufte EL Dijonsenf
- 1 gehäufter EL Butterschmalz
- 3 Gemüsezwiebeln, in groben Würfeln von ca. 2 cm
- 1 Flasche Bier (0,33 l)
- 1,5 Gläser = 600 g Bratenfond
Flüssigkeiten angießen und aufkochen lassen. Bräter zudeckeln und auf einem Rost in der Mitte des Backofens zwei Stunden schmoren; nach einer Stunde die Fleischstücke wenden. Ich habe dann den Deckel abgenommen und die Fleischstücke nochmal von jeder Seite gute 5 Minuten Farbe annehmen lassen. Bräter auf den Herd stellen, Fleischstücke vorsichtig herausnehmen - sie zerfallen schon fast von allein - und parken.
- 1/2 Glas = 200 g Bratenfond
- 25 g Speisestärke
- 1 gehäufter EL Dijonsenf
Speisestärke und Dijonsenf zum Fond im Glas geben und gründlich verrühren. Flüssigkeit im Bräter zum Kochen bringen, Glasinhalt zugeben, unterrühren und einmal aufkochen lassen. Die Sauce sollte jetzt schön gebunden sein. Nochmals mit Salz und Pfeffer und vielleicht auch noch etwas Senf abschmecken. Fleisch zurück in die Sauce geben und sanft erwärmen.
meine Tips:
meine Tips:- das Zwiebelfleisch läßt sich gut aufwärmen, allerdings wird die Sauce dabei etwas flüssiger; Du kannst sie mit etwas in Wasser angerührter Speisestärke nochmals andicken, wenn nötig
- das Zwiebelfleisch schmeckt zu Kartoffeln, Nudeln und Reis; wir essen es auch gern in einem Brötchen, das mit der Sauce übergossen wird wie ein Hamburger Rundstück oder zerzupfen es für einen Burger
- alternativ zu Schweinenacken kannst Du auch Schweineschulter nehmen