über mich und die #pillefüße

06.08.2019
Herzlich willkommen im Greenwaycastle!

Ich bin Tanja, Jahrgang 1972 und wohne mit meinem Lieblingsmann am wunderschönen Niederrhein, linksrheinisch natürlich in einem Dorf, das zur Stadt Kevelaer gehört. Hier besitzen wir ein Reihenhäuschen im Grünen Weg, der meinem Blog den Namen gegeben hat. Gebürtig stamme ich aus einem kleinen Dörfchen mit 300 Einwohnern in Niedersachsen im Landkreis Wolfenbüttel. Meine Brötchen verdiene ich in der IT-Abteilung eines großen Logistikkonzerns, obwohl ich eigentlich gelernte Speditionskauffrau bin und mit IT lange Jahre überhaupt nichts am Hut hatte.
Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für das Kochen und Backen und habe meiner leider schon 2002 verstorbenen Mutter immer gern geholfen. Allerdings habe ich mir nie ihre Rezepte notiert, was ich heute sehr bereue. Dafür hatte ich schon immer einen Kochbuchtick, mit neun Jahren bekam ich mein erstes Buch geschenkt, es war von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhöfer, die ich auch heute noch gern im WDR sehe. Seitdem hat sich der 'Kochbuchmeter' stark nicht nur um Fernsehköche erweitert.
Ich mag unkomplizierte Rezepte mit Zutaten, die man überall kaufen kann. Saisonal und regional, so versuche ich zu kochen, auch wenn es nicht immer gelingt. Ich bin Chefin, Präsidentin, Kaiserin, alleinige Herrscherin und absolute Diktatorin von Greenway36. Auf meinem Planeten entscheide ich über Rechtschreibfehler, habe meine Meinung und veröffentliche Rezepte, die ich gut finde. Klingt egoistisch - ist aber so! Auf meinem Blog findest Du einen bunten Streifzug durch mein kulinarisches Leben, ich wünsche Dir viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren.

Wer mal in meine Küche luschern will... bitteschön:


Im April 2014 durfte ich für den WDR im Rahmen der Lokalzeit 'Rote Schürze' kochen, das Rezept für die gefüllte Pfannkuchenrolle aus dem Backofen gibt es hier.

Und was hat es mit #pillefüße auf sich?
Wer mich auf Instagram verfolgt, der weiß, daß sich öfter meine Füße mit auf´s Foto schmuggeln. Sie tun dieses ganz von allein, sind meist nackig (was an der Fußbodenheizung im Greenwaycastle liegt) und ich kann es nicht kontrollieren... ehrlich... ich schwör! ;o)

Viel Spaß beim Stöbern in meiner virtuellen Küchenkladde und beim Ausprobieren der Rezepte.

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#1
Ich würde für ein gutes Foto nie ein Essen kalt werden lassen. Ich fotografiere das, was auf den Tisch kommt und ich koche nicht, um meinen Blog mit Rezepten zu füttern.
#2
Ich finde es toll, wenn man Fotos mit einer Profikamera macht, aber das bin ich nicht. Ich fotografiere alles mit meinem Smartphone und meist mit wenig Schnickschnack um das eigentlich Gericht drumherum. Ich mag es lieber, wenn das echte Essen im Vordergrund steht, als verkleckerte Zutaten und Dekomaterial. Außerdem benutze ich kein Fotobearbeitungsprogramm, da ich meine Leser nicht mit geschönten Fotos in die Irre führen will.
#3
Ich mag überhaupt keinen Kümmel, weder gemahlen noch ganz. Und Rosinen gehen auch nicht, die puhle ich immer und überall raus - alle anderen Trockenfrüchte dagegen esse ich sehr gern. Rosmarin und Thymian findet man bei mir höchstens in hömöopathischen Dosen in getrockneter Form, Nelken sind auch nicht gern gesehen.
#4
Ich liebte in meiner Kindheit Schnippelbohnen mit Brathering und Eierkuchen mit schlesischem Kartoffelsalat von Oma. Leider habe ich mir nie die genauen Zutaten und die Zubereitung notiert. Lediglich ein paar Kuchenrezepte von meiner verstorbenen Mutter habe ich gerettet.
#5
Für gutes Sushi würde ich morden und ich würde gern mal dort essen, wo die Teller um mich herumfahren. Aber keiner geht mit mir mit, da keiner aus dem Freundes/Familienkreis Sushi mag.
#6
Ich mag überhaupt keine Margarine und wüßte auch nicht, warum ich dieses zweifelhafte Chemiegebräu essen sollte; Butter ist mir viel lieber. Am liebsten dick auf einer Scheibe Schwarzbrot. Gutebutter ist für mich ein Wort.
#7
Meine liebsten Küchengeräte sind ein gutes Messer und ein Schneidebrett, dazu gesellen sich noch Hobel und Reibe. Warum man zum Zerkleinern von Lebensmitteln elektrische Geschütze auffahren muß, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben.
#8
Ich liebe es, Lebensmittel haltbar zu machen, also einzuwecken.
#9
Ich hasse belächele Lebensmittel - und Ernährungstrends. Mit Superfood, LCHF, Bowls und so einem Quatsch kann man mich jagen. Ich wüßte auch nicht, warum ich irgendwelche Punkte zählen oder Kalorien mit Hilfe einer App ermitteln sollte. Sektenartige Bewegungen, bei denen man regelmäßig gegen viel Geld auf eine Waage gestellt wird, sind mir mehr als suspekt.
#10
Ich liebe Schmorgerichte, Hausmannskost, Klassiker und gucke dennoch gern über den Tellerrand. 
#11
Ich hasse Großeinkäufe, aber wenn es sein muß, schreibe ich eine genaue Einkaufsliste. Und ich hasse es, wenn mir der Nachfolger an der Kasse seinen Einkaufswagen in die Hacken schiebt - davon werde ich auch nicht dünner oder löse mich gar in Luft auf. Ich liebe gut sortierte, große Supermärkte und gerade im Ausland laufe ich in aller Ruhe gern Reihe für Reihe ab, ich finde das sehr spannend und entspannend. Der Lieblingsmann weniger, aber da muß er durch.
#12
Ich liebe den Spruch der Käsethekenfrau im Nachbarort: alles ist gut, solange man es mit Bacon umwickeln und mit Käse überbacken kann.
#13
Vegetarierer und Veganer - ein Thema für sich. Ich bin tolerant gegenüber diesen Menschen, auch wenn ich es überhaupt nicht nachvollziehen kann. Es interessiert mich auch nicht, wie und warum sich jemand so ernährt und schon gar nicht lasse ich mich missionieren.
#14
Ich backe besitze eine Reihe von Kochbüchern, in denen ich lese wie andere in einem Krimi. Daraus kochen tue ich selten, Anregungen hole ich mir jedoch gern.
#15
Ich sammle eigentlich meine Rezepte auf diesem Blog als meine eigene Küchenkladde, damit nichts verloren geht. Wenn Leser sich für Rezepte begeistern und sie dann auch noch nachmachen, finde ich klasse. Allerdings würde ich auch bloggen, wenn es niemand lesen würde. Meine Rezepte veröffentliche aus voller Überzeugung, ohne mich dabei als Werbehure mißbrauchen zu lassen. Mir geht der ganze Werbewahn auf manchen (Food)Blogs derart auf den Zeiger, daß ich die meisten nicht mehr verfolge und die Entwicklung sehr kritisch sehe.
#16
Ich besitze nicht viel Props, aber es werden ständig mehr. So langsam muß ich mich platzmäßig mal neu organisieren. Einen Schüsselsammeltick hatte ich allerdings schon vor dem Foodbloggen und bringe mir gerade aus den Urlauben gern aus fremden Ländern welche mit.
#17
Ich lehne überwiegend Convenience-Food und Tütchen ab, denn es gibt fast nichts, was man nicht selbstherstellen kann - meist günstiger und mit wenig Zeitaufwand.
#18
Ich hasse Hack vom Discounter und nenne es immer Lockenhack, weil man die Struktur selbst beim Verkneten nicht rausbekommt. Außerdem ist es viel zu lange haltbar, als nicht behandelt zu sein. Ich liebe kleine Metzger, die leider immer seltener werden. Bei uns auf dem Land haben wir noch einige, mögen sie noch lange ihre Lädchen geöffnet halten (können) - aber das liegt ja an uns. Außerdem mag ich kein Putenfleisch.
#19
Ich wundere mich immer, daß es sechs Minutenschnitzel für 1,99 Euro gibt und die Käufer dann noch Qualität erwarten. Gute Lebensmittel haben ihren Preis, den ich gern zahle. Ich versuche regional, saisonal und ohne Umverpackung einzukaufen, aber ich bin kein Biofreak und schon gar keine Heilige.
#20
Ich trinke immer Cola zu Pizza, Milch zu Pasta und Mineralwasser, wenn ich Schokolade genascht habe.