Loaded Cheese Ball ~ Frischkäseball mit viel Gedöns drin & drum zum Dippen

31.01.2018
Kennst Du das auch? Man plant einige Zeit im Voraus ein kleines Fest, ein Essen mit Freunden, die Rezepte sind ausgewählt, die Einkaufsliste geschrieben - und dann siehst Du irgendwas Leckeres im Internet und Du wirfst Deinen Plan einfach nochmal um? 
So ging es mir am Wochenende - mein Geburstagswochenende. Ich habe mit Freunden reingefeiert und habe sie zum Garnelenessen eingeladen. Da zwischen Restaurant und Anstoßen-um-Mitternacht einige Stunden lagen, dachte ich mir, ein kleiner Snack wäre bestimmt passend. Ich suchte mir drei leckere Dips raus, dazu Cracker und die Sache ist geritzt... dachte ich... bis ich diesen fieslecker aussehenden Cheese Balls entdeckte.
Ich warf alle Pläne über den Haufen und entschied mich für ein Exemplar mit viel drin & drum, und ich habe es nicht bereut; gerade das Zusammenspiel des salzigen Bacons und er süß-herben Cranberries war perfekt. Der Cheese Ball läßt sich prima vorbereiten und zum Servieren braucht man ihn nur noch in der 'Panade' wälzen, auf eine Platte drapieren und die Cracker drumherum verteilen.

Loaded Cheese Ball ~ Frischkäseball mit viel Gedöns drin & drum zum Dippen

Zutaten
  • 300 g Frischkäse
  • 50 g geriebener Cheddar
  • 200 g Bacon, in kleinen Würfeln, kross angebraten und auf einem Küchenkrepp abgetropft
  • 20 g Schnittlauch, in feinen Röllchen
  • 50 g Pecannüsse, grob gehackt
  • 50 g Cranberries, grob gehackt
Vom Bacon, Schnittlauch, Pecannüssen und Cranberries jeweils einen ordentlich gehäuften EL beiseite legen für die Panade. Restliche Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Loaded Cheese Ball ~ Frischkäseball mit viel Gedöns drin & drum zum Dippen

Masse zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln.

Loaded Cheese Ball ~ Frischkäseball mit viel Gedöns drin & drum zum Dippen

Am Besten mit einem Clip verschließen und in eine passende halbrunde Schüssel legen, um die Form zu geben.

Loaded Cheese Ball ~ Frischkäseball mit viel Gedöns drin & drum zum Dippen

Kugel auswickeln, Panade auf einem Teller verteilen und die Kugel darin vorsichtig wälzen und die leicht andrücken. Mit Crackern, Tortilla-oder Brotchips o.Ä. servieren; es sollte auf jeden Fall stabile Unterlagen sein, mit denen man den Dip direkt von der Kugel wegnehmen kann.

Statt der angegebenen Zutaten kann man natürlich auch andere Zutaten untermischen wie z.B. getrocknete Tomaten, Frühlingszwiebelen, Käsesorten wie Bergkäse oder Feta, Nußsorten und auch anderen Kräutern. Man kann auch gleich einen Frischkäse mit Geschmack nehmen wie z.B. Kräuter oder Meerrettich. Du siehst, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Schweinefilet mit Bresso-Sauce aus dem Backofen

29.01.2018
Dieses Rezept befindet sich schon einige Zeit auf meinem Blog und gehört fast 65.000 Aufrufen zu den Top 10 Clickstars. Gestern habe ich es anläßlich meines Geburtstags mal wieder gemacht und deshalb hole ich es heute auch nochmal in den Mittelpunkt. Es läßt sich prima vorbereiten und macht sich dann im Backofen fast von allein, so daß man hervorragend für eine Party hernehmen kann.

Schweinefilet mit Bresso-Sauce aus dem Backofen

Wer sich so wie ich fragt, wo bloß das t vom Bresso geblieben ist: ich habe mal den Hersteller angeschrieben und bekam die Antwort, daß der Name vom ursprünglichen Hersteller so übernommen wurde und da war es schon futsch. Naja, so kann's gehen mit dem Eindeutschen ;o)
Und auch, wenn es nicht so fotogen ist: das Schwein verträgt sich prima mit einer Sauce, die diesen Frischkäse enthält. Man kann ihn allerdings auch durch günstigere Pendants ersetzen.

Schweinefilet mit Bresso-Sauce aus dem Backofen

Zutaten
für 4-5 Personen
  • ca. 750 g Schweinefilet, in 2-3 cm dicken Scheiben
  • Bacon in Scheiben entsprechend der Filetstückeanzahl, bei mir waren das 15
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • 2 mittelgroße rote Zwiebeln, halbiert und in 0,5 cm breiten Segmenten
  • 400 g Champignons, je nach Größe halbiert oder geviertelt, bevorzugt braune
Zwiebeln und Champignons in der Auflaufform verteilen. Schweinefiletscheiben etwas flachdrücken und mit jeweils einer Scheibe Bacon am Rand umwickeln. Von beiden Seiten mit Senf bestreichen und auf das Gemüse legen. Auf jedes Filet ein Butterflöckchen setzen.

Schweinefilet mit Bresso-Sauce aus dem Backofen

Auflaufform auf einem Rost auf mittlerer Höhe in den kalten Ofen stellen 175°C Umluft 35 Minuten backen. Kurz vor Ende dieser Backzeit die Sauce herstellen.
  • 200 ml Sahne
  • 300 g Bresso
  • 100 g Sahne-Schmelzkäse
Sahne, Bresso und Schmelzkäse unter Rühren erwärmen, bis sich der Schmelzkäse aufgelöst hat. Sauce über das Fleisch geben und weitere 10-15 Minuten backen, bis alles blubbert. Dann nochmal 5 Minuten den Grill zuschalten und die Oberfläche bräunen; wer mag, gibt noch ein bißchen Reibekäse oder Feta darüber.
Mit etwas gehackter Petersilie, Schnittlauch oder Kresse bestreuen und servieren. Dazu gab es bei uns ein Baguette zum Sauce tunken und einen grünen Salat.

Schweinefilet mit Bresso-Sauce aus dem Backofen

Rotkohl-Möhren-Salat

24.01.2018
Dieser Salat ist mal eine schöne Alternative zu geschmortem Rotkohl oder auch einem weißen Krautsalat zum Beispiel zum Grillen. Er läßt sich gut einen Tag im Voraus zubereiten, denn je länger er durchzieht, desto besser wird er.


Zutaten
  • 500 g Rotkohl oder roter Spitzkohl, geputzt gewogen ohne Strunk, in feinen Streifen
  • 1 leicht gehäufter TL Salz
Rotkohl mit dem Salz bestreuen und gründlich kräftig durchkneten, bis milchiger Saft austritt; bei Spitzkohl geht das sehr viel schneller, da er feiner von der Struktur her ist.
  • 100 g Möhren, grob geraspelt
  • 2 Schalotten, in feinen Würfeln
  • 6 EL Apfel- oder weißer Balsamicoessig
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Sumach (Sumak)
  • frisch gemahlener Pfeffer
Zutaten zugeben, gründlich unterrühren und abschmecken, er sollte schön süß-sauer schmecken. Salat mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehenlassen, gern auch länger. Ich bereite ihn immer am Vortag zu. Wer mag, kann auch noch einen kleinen Apfel, ebenfalls grob geraspelt, hinzugeben.


Bei uns gab es den Salat quasi als 'Rotkohlersatz' zum Limburgs Zuurvlees, einem Sauerbraten-Gulasch als frische Beilage.

Limburgs Zuurvlees ~ Sauerbraten-Gulasch auf Limburger Art

22.01.2018
Hier bei uns am wunderschönen Niederrhein und im Rheinland gibt es überall in den Restaurants und in jeder Familie Sauerbraten, aber auch unsere niederländischen Nachbarn aus dem angrenzenden Limburg mögen diese Art Fleisch sehr gern. Wo wir allerdings Klöße, Apfelmus und Rotkohl als Beilage bevorzugen, ißt der Niederländer natürlich Friet & Mayo, also Pommes frites und Mayonnaise, dazu und nennt den Sauerbraten dann Zuurvlees (oder im Limburger Dialekt Zoervleisj), was nicht anderes als Sauerfleisch bedeutet. Das Zuurvlees wird genau wie unser Sauerbraten mariniert, allerdings wird das Fleisch gleich in gulaschgroße Würfel geschnitten.

Und genau weil das Rezept so typisch für die Region ist, in der ich wohne, haben wir es für das 4. WiNiWi-Synchronkochen mit meinen lieben Freundinnen Ina und Nicole ausgesucht. Da es das Rezept für den klassischen rheinischen Sauerbraten schon länger hier im Blog gibt, habe ich es abgewandelt und Limburgs Zuurvlees mit Röstkartoffeln und Rotkohl-Möhrensalat zubereitet - ein kleiner Mix aus beiden Ländern, etwas modernisiert und sowas von lecker.

Limburgs Zuurvlees ~ Sauerbraten-Gulasch auf Limburger Art

Das Fleisch haben wir eine Woche vorher als Bratenstück im Ganzen eingelegt und dabei schon reichlich Bilder per WhatsApp hin und hergeschickt - ach, ich liebe einfach unsere gemeinsamen Koch- und Backevents.
Limburgs Zuurvlees ~ Sauerbraten-Gulasch auf Limburger Art
WiNiWi steht dabei übrigens für unsere Wohnorte Wien, Niedenstein und Winnekendonk und diese liegen nicht nur weit auseinander in unterschiedlichen Bundesländern, sondern auch Ländern. Uns verbindet neben vielen anderen Sachen die Liebe zu gutem Essen und so schicken wir uns das ganze Jahr über immer wieder Freßpakete hin und her. So, jetzt geht´s aber los mit meinem Zuurflees...

Limburgs Zuurvlees ~ Sauerbraten-Gulasch auf Limburger Art

Zutaten für die Beize
  • 1 mittelgroße Zwiebe, geschält und geviertelt
  • 1 große Möhre, geschält, der Länge nach halbiert und dann in 5 cm langen Stücken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 ganze Nelken (ich lasse sie gern weg)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Senfkörner
  • 3 Wacholderbeeren
  • 3 Pimentkörner
  • 200 ml Rotweinessig
  • 200 ml Rotwein
  • 200 ml Wasser
Alle Zutaten für die Beize einmal kurz aufkochen, Topf von der Herdplatte nehmen und vollständig abkühlen lassen. 
Limburgs Zuurvlees ~ Sauerbraten-Gulasch auf Limburger Art
  • 1 kg Rinderschmorbraten
Das Fleisch in einen großen Gefrierbeutel (6 l) legen, in eine Schüssel stellen und mit der Beize übergießen. Luft soweit wie möglich rausdrücken, Beutel gut verschließen und fünf bis sieben Tage im Kühlschrank marinieren lassen, dabei ab und zu wenden. Man kann alternativ das Fleisch auch gleich in Würfel schneiden, um die Marinierzeit zu verkürzen; in dem Fall reichen dann zwei bis drei Tage aus. Ich finde jedoch, daß es einfacher ist, den Braten im Ganzen zu beizen und dann kleinzuschneiden, als von jedem einzelnen Gulaschstück die Gewürze abzupiddeln ;o)

Limburgs Zuurvlees ~ Sauerbraten-Gulasch auf Limburger Art

Das Fleisch aus der Beize nehmen und von den anhaftenden Gewürzen befreien. Beize durch ein feines Sieb geben, dabei Flüssigkeit auffangen und zur Seite stellen; die Gewürze und das Gemüse werden nicht mehr gebraucht. Fleisch in gulaschgroße Würfel schneiden und rundherum portionsweise in Butterschmalz in einer Pfanne scharf anbraten, dabei salzen und pfeffern.
  • 1 Gemüsezwiebel, in kleinen Würfeln
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 TL Salz
Butterschmalz in einem kleinen Bräter erhitzen, Zwiebeln mit Salz darin anschwitzen, dann angebratene Fleischwürfel hinzugeben.

Limburgs Zuurvlees ~ Sauerbraten-Gulasch auf Limburger Art

  • Beize
  • 300 ml Rinderfond
Flüssigkeiten angießen und zum Kochen bringen. Backofen in der Zwischenzeit auf 160°C U/O aufheizen. Sobald es kocht, Deckel auflegen und Bräter auf einem Rost für eine Stunde in den Backofen stellen. Nicht wundern, wenn es am Anfang etwas unappetitlich aussieht ;o)

Limburgs Zuurvlees ~ Sauerbraten-Gulasch auf Limburger Art
  • 100 g Saucenkuchen, alternativ Printen oder Frühstückskuchen, kleingerieben
  • 2-4 EL Rübenkraut (Zuckerrübensirup) oder Apfelkraut
Saucenkuchen und Rübenkraut unterrühren, evtl. auch noch etwas Rinderfond zugeben. Nochmals abschmecken, es sollte schön kräftig süß-sauer schmecken. Eine weitere Stunde im Backofen schmoren. Testen, ob das Fleisch weich ist, es sollte auf Druck zerfallen.

Wie schon geschrieben, gehören bei unseren niederländischen Nachbarn traditionell Pommes frites und Mayonnaise dazu. Uns schmeckt es auch mit vielen anderen Dingen wie z.B. auf Pasta, zu Salzkartoffeln, Klößen usw. und auch zu Röstkartoffeln.

Für meine einfachen Röstkartoffeln schäle ich fünf mittelgroße, festkochende Kartoffeln, schneide sie in ca. 1 cm große Würfel und brate sie in einem gehäuften EL Butterschmalz langsam knusprig bei etwas reduzierter Hitze in einer beschichteten Pfanne aus. Gewürzt wird nur mit ein bißchen Fleur de Sel. Und wie es sich für ein Limburgs Zuurvlees gehört, werden die Röstkartoffeln mit einem Klecks Mayonnaise, am Liebsten Remia, gekrönt.

Limburgs Zuurvlees ~ Sauerbraten-Gulasch auf Limburger Art

Ich kann nur sagen: Mädels, es war mir ein Fest! Nicht nur die Zubereitung hat wieder wahnsinnig viel Spaß gemacht, auch das Gericht als solches war die Wucht in Tüten! Und was mich am meisten gefreut hat: es hat meinen Kochbuddies und deren Anhang so so so gut geschmeckt, obwohl Sauerbraten schon ein ziemlich spezielles Ding ist. Aber ich kenne auch wirklich niemanden, der Sauerbraten nicht mag.

Das Rezept für den Rotkohl-Möhren-Salat findest Du in den kommenden Tagen hier im Blog. Und jetzt zeige ich Dir noch die köstlichen Bilder, die Nicole und Ina von ihrem Sauerbraten geschossen haben. Beide haben sich an meinem Rezept rheinischer Sauerbraten orientiert.

Nicoles Sauerbraten mit Klößen, ihren Bericht gibt es auf ihrem Blog Frau nima.


Inas Sauerbraten mit böhmischen Klößen und Rotkohl und Rosinen in der Sauce, also so richtig rheinisch - das Rezept findest Du auf ihrem Blog Ibu @home und im Garten.

[Resteküche] Rumfort-Nudelsalat ~ immer wieder anders, aber garantiert immer lecker

19.01.2018
Eigentlich wollte ich diesen Salat gar nicht posten, da ich ihn nach Feierabend aus vorhandenen Zutaten und Resten aus Gruschelkammer und Kühlschrank fix zusammengeworfen habe. Allerdings ist er so lecker geworden, daß ich Dich ermutigen möchten, auch einfach mal ein Rumfort-Salat zu kreieren. Rumfort kennst Du nicht? Alles, was rumliegt und fort muß, kommt hinein; so können Reste verbraucht werden und es entsteht ein immer anderer und bestimmt leckerer Salat.

[Resteküche] Rumfort-Nudelsalat ~ immer wieder anders, aber garantiertimmer lecker

Zutaten für die Sauce
  • 1 kleines Glas = 250 g Mayonnaise
  • 100 g Crème fraîche, alternativ Schmand oder ein rahmiger Joghurt
  • ein ordentlicher Schwapp Gurkenwasser
Mayonnaise, Crème fraîche und Gurkenwasser miteinander verrühren, es sollte leicht flüssig sein. Die Sauce kräftig würzen, ich schmecke sie mit Salz, Pfeffer, Pul Biber, meinem geliebten Gourmet-Kräutermix und Café de Paris-Gewürz ab; nehmt das, was Euch gefällt. Lecker ist zum Beispiel auch Currypulver.

[Resteküche] Rumfort-Nudelsalat ~ immer wieder anders, aber garantiert immer lecker
  • 300 g Nudeln nach Wahl
Nudeln in Salzwasser bißfest kochen. Auf einem Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
  • 3 hartgekochte Eier, fein gehackt
  • 1 Minidose Mais
  • 1 Paprika, in kleinen Würfeln
  • 4 Gewürzgurken, der Länge nach halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
  • 100 g Käse, in kleinen Würfeln
Alle Zutaten mit der Sauce mischen. Nudelsalat ein paar Stunde, besser über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. 

[Resteküche] Rumfort-Nudelsalat ~ immer wieder anders, aber garantiert immer lecker

Der Salat kann immer wieder varriert werden, zum Beispiel mit Wurst- oder Bratenresten, Apfel, Zwiebel / Frühlingszwiebel, Erbsen und Möhren, Spargel, Champignons...

[Resteküche] Rumfort-Nudelsalat ~ immer wieder anders, aber garantiert immer lecker

ofengschmortes Ananas-Bacon-Sauerkraut

16.01.2018
Für selbstgeschmortes Sauerkraut finden sich schon einige Rezepte hier im Blog, so mein weltbestes, ofengeschmortes Sauerkraut, das ebenfalls ofengeschmorte Sauerkraut mit Ananas und Crème fraîche und auch ein rotes Sauerkraut.
Gestern morgen beim Durchstöbern der Gruschelkammer aka Vorratsraum fiel mit noch ein Päckchen rohes Sauerkraut in die Hände, das ich mir aus einem Werksverkauf in Cuxhaven mit gebracht hatte. Und passend dazu fielen mir die Nürnberger Rostbratwürstchen ein, die unbedingt wegmußte und verworfen war der Plan, einen türkischen Kartoffelsalat zu machen ;o)

ofengschmortes Ananas-Bacon-Sauerkraut
Zutaten
  • 500 g rohes Sauerkraut
  • 25 g Butterschmalz oder ein Schuß Rapsöl
  • 50 g Bacon, in feinen Würfeln
  • 2 Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 3-4 Scheiben Ananas, frisch oder ersatzweise aus der Dose, kleingewürfelt
  • 1 TL Zucker
  • 2 Lorbeerblätter
  • 400 ml Gemsebrühe
  • 100 ml Ananassaft
Sauerkraut in ein Sieb geben, einmal kurz durchwaschen und dann abtropfen lassen. Butterschmalz und Bacon in einem kleinen, gußeisernen Bräter erhitzen, Hitze reduzieren und den Bacon auslassen, bis er gerade beginnt, Farbe anzunehmen. Zwiebel zufügen und anschwitzen. Sauerkraut zerzupfen und zufügen, ebenso Zucker und Lorbeerblätter. Gemüsebrühe und Ananassaft angießen, umrühren und aufkochen lassen. Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den zugedeckelten Bräter auf einem Rost in der Mitte des Ofens hineinstellen. Ca. 2 Stunden garen, dabei alle 30 Minuten umrühren und evtl. noch etwas Flüssigkeit nachgießen, damit es nicht anbrennt. Das Sauerkraut soll weich sein und etwas Farbe bekommen. Evt. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, ich habe das nicht gebraucht.

ofengschmortes Ananas-Bacon-Sauerkraut

Aufgrund der langen Garzeit lohnt es sich, gleich eine größere Menge zu schmoren, es schmeckt aufgewärmt sowieso fast noch besser als frisch aus dem Backofen.

ofengschmortes Ananas-Bacon-Sauerkraut

One Pot Pasta mit Spinat & Speck

11.01.2018
Einmal durch den Kühlschrank gefräst und zwei Stücke Parmesan gefunden - ja, wer hat die denn gekauft und dann nicht verbraucht?
Auf der Suche nach einer Verwertung fiel mir auf, daß ich schon ewig kein One Pot Pasta mehr gekocht habe. Und das, wo One Pot Pasta so flott geht und die Nudeln sich gleich beim Kochen herrlich mit den Aromaten vollsaugen und das Ganze schön cremig wird, da die Nudelstärke die Sauce bindet.

One Pot Pasta mit Spinat & Speck

Ruckzuck steht wieder mal ein absolutes Soulfoodgericht auf dem Tisch... oder wird von einem großen Teller direkt auf dem Sofa im Schneidersitz verspeist... ;o)

One Pot Pasta mit Spinat & Speck

Zutaten
für 3-4 Personen
  • 100 g durchwachsener Speck (Bacon), in Würfeln oder Streifen oder Kochschinken
  • 1 Gemüsezwiebel oder 2-3 normale Zwiebeln, halbiert und in schmale Segmente geschnitten
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt, ich nehme eine Solozehe chinesischer Knoblauch
  • 1 TL Pul Biber oder Chiliflocken nach Belieben
Einen Schuß Öl in einer beschichteten Pfanne, zu der es einen Deckel gibt, erhitzen. Speck darin anbraten, bis er leicht Farbe nimmt. Zwiebel zufügen und ebenfalls anbraten, bis sie leicht Farbe nimmt. Knoblauch und wenn gewünscht Pul Biber zugeben und kurz mitbraten, der Knoblauch darf auf keinen Fall Farbe bekommen. 

One Pot Pasta mit Spinat & Speck
  • 250 g Pasta nach Wahl, ich hatte Barilla Maccheroni n.44 
  • 250 g Babyspinat
  • 300 ml Milch
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
Zutaten in die Pfanne geben, unter gelegentlichem Rühren aufkochen, Hitze reduzieren und mit aufgelegtem Deckel garen, bis die Pasta eben al dente ist; die Kochzeit hängt stark von der verwendeten Pastasorte ab. Dabei von Zeit zu Zeit umrühren, damit nichts anhängt. Einige beklagen, daß die Pasta bei dieser Kochvariante zu matschig wird, das kann ich nicht bestätigen. Es kommt wirklich darauf an, die Pasta nicht zu lang zu garen.

One Pot Pasta mit Spinat & Speck
  • 100 g grob geraspelter Parmesan
Parmesan untermischen und schmelzen lassen; nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und direkt servieren.

One Pot Pasta mit Spinat & Speck

Ofen-Fisch mit Frankfurter Grie Soß-Kräuterknusperkruste

09.01.2018
Auch in diesem Jahr wird es sicherlich einige Varianten für Ofen-Fisch geben, denn diese Zubereitungsweise ist unkompliziert und lecker.

Ofen-Fisch mit Frankfurter Grie Soß-Kräuterknusperkruste

In meinem Lieblingssupermarkt gibt es in der Kräuterecke kleine Packungen mit gemischten Kräutern für Frankfurter Grüne Sauce. Diese Mischung enthält sieben Kräuter: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Der Frankfurter an sich wird sicherlich lachen, denn wenn man diese Kräutermischung dort kauft, bekommt man ein dickes Bündel in Papier gewickelt in die Hand gedrückt; die 40 g allerdings reichen perfekt für eine Portion Fisch. Wer keine Mischung bekommt, der mischt einfach selbst; wenn dann die eine oder andere Sorte fehlt, ist das auch nicht schlimm ;o)

Ofen-Fisch mit Frankfurter Grie Soß-Kräuterknusperkruste


Zutaten
  • 500-550 g Fischfilet, z.B. Kabeljau oder Seelachs
Etwas Olivenöl in eine Auflaufform geben, leicht salzen und den Fisch hineinlegen.

Zutaten für die Knusperkruste
  • 50 g Butter
  • 2 Frühlingszwiebeln, der Länge nach geviertelt und in feine Streifen geschnitten
  • 40 g gemischte Kräuter für Frankfurter Grüne Soße (Grie Soß), fein gehackt
  • 6 gehäufte EL Panko, alternativ Semmelbrösel
  • 1 gehäufter EL körniger Senf
  • Saft und Abrieb einer halben Biozitrone
  • Salz und Pfeffer
Die Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin kurz andünsten. In eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken; wer mag, kann auch noch etwas Chiliflocken oder Pul Biber untermischen. Masse auf dem Fisch verteilen und leicht andrücken.

Ofen-Fisch mit Frankfurter Grie Soß-Kräuterknusperkruste

Backofen auf 200°C vorheizen und die Aufflaufform auf einem Rost 25-30 Minuten backen, bis die Oberfläche bräunt und knusprig ist.

Ofen-Fisch mit Frankfurter Grie Soß-Kräuterknusperkruste

Wir essen dazu am liebsten einen grünen Salat und Reis.

Gemüse-Hack-Suppe

07.01.2018
Die berühmte Käse-Lauch-Suppe kennt wohl jeder, dessen Partykarriere in den 80ern gegonnen hat. Wollte man auf der ersten eigenen Fete alle satt machen ohne großen Aufwand und Kosten, wurde einfach ein Riesenpott voll gekocht, reichte dazu Baguette und allen waren glücklich.
Dieses Rezept ist auch mit einem Hauch Schmelzkäse zubereitet, aber die sonstigen Zutaten sind mal was anderes. Sie schmeckt wunderbar cremig, ohne schwer zu sein und macht so richtig satt.

Gemüse-Hack-Suppe

Zutaten
  • 500 g gemischtes Hackfleisch (halb Rind, halb Schwein) oder Sorte nach Wahl
  • 4 gehäufte EL Tomatenmark
2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Hack darin krümelig anbraten, aber nicht zu sehr zerkrümeln; dabei kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Sobald es ordentlich Farbe hat, das Tomatenmark zugeben und kurz mit anschwitzen.
  • 1 Gemüsezwiebel oder 2-3 normale Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 500 g Kartoffeln, in 1 cm großen Würfeln
  • 500 g Möhren, der Länge nach halbiert oder geviertelt und in 0,5 cm breiten Scheiben
  • 1 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe, Sorte nach Belieben
  • 1 ordentlich gehäufter EL getrockneter Majoran 
Gemüse-Hack-Suppe

2 EL Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln mit einem gestrichenen TL Salz anschwitzen. Kartoffeln, Möhren und Majoran zugeben und anschwitzen. Brühe hinzugießen, ebenso das Hack. Aufkochen lassen, dann zugedeckelt bei kleiner Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  • 1 Dose Kidneybohnen, abgegossen und gespült
  • 100 g Crème fraîche
  • 100 g Sahne-Schmelzkäse
Kidneybohnen hinzugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Hitze ausschalten. Crème fraîche und Sahne-Schmelzkäse unterrühren und schmelzen lassen; nochmals abschmecken.

Mit etwas Baguette oder einem rustikalen Brot genießen. Die Suppe kann prima am nächsten Tag erwärmt oder auch eingefroren werden.

Gemüse-Hack-Suppe

Apfel-Butterkuchen mit Puddingpfützchen

02.01.2018
Willkommen in 2018! Wie schon in meinem letzten Rezeptpost des vergangengenen Jahres angekündigt, möchte ich ein bißchen mehr Süßes backen und habe dieses gleich Neujahr in die Tat umgesetzt. Im Kühlschrank schlummerten noch zwei Boskop-Äpfel und so fiel mir das Rezept mit den Puddingpfützen wieder ein,
Butterkuchen - Apfelkompott - Pudding, diese Kombi kann nur gut schmecken und wirklich, so einen leckeren Blechkuchen habe ich schon lange nicht mehr gebacken. Für uns zwei reicht ein halbes Blech bzw. mein Emailleblech mit einer Größe von 27x31 cm. Wer ein komplettes Blech backen möchte, verdoppelt die Zutaten.


Zutaten für das Apfelkompott
  • 500 g Äpfel, bevorzugt Boskop, geschält, entkernt, in feine Streifen geschnitten
  • 50 g Zucker, mehr oder weniger nach Belieben
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 100 ml Apfelsaft oder Wasser
  • 1 Msp. Zimtpulver oder mehr nach Belieben
Zutaten für das Kompott aufkochen und zugedeckelt einen Moment schmoren lassen, bis die Äpfel zerfallen. Offen weiterschmoren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Mit einem Löffel durchrühren, so daß es ein Mus mit größeren Stücken wird. Wer es feiner mag, kann auch mit einem Pürierstab durchgehen. Das Kompott auskühlen lassen; man kann es auch schon am Vorteig zubereiten.

Ungeduld läßt grüßen - der Pudding ist noch nicht schnittfest ;o)
Zutaten für den Teig
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 20 g Frischhefe
  • 50 g Zucker 
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 250 g Weizenmehl, Type 405 oder 550
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Butter in Flöckchen
Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe, Zucker und Vanillezucker in der lauwarmen Milch auflösen und in die Mulde geben. Mit etwas Mehl verrühren und zugedeckt 15 Minuten anspringen lassen. Mit den Knethaken des Handrührers oder in der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten; sobald sich ein Teigball bildet, Butter und Salz hinzugeben und unterarbeiten. Teig mindestens 5 Minuten auskneten.  Backofen auf 50°C Umluft aufheizen, ausschalten und die Backofenlampe anlassen. Schüssel mit einem Küchenhandtuch abgedeckt auf einem Rost hineinstellen und eine Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Pudding herstellen.


Zutaten für den Pudding
  • 250 ml Milch
  • 25 g Zucker
  • 20 g Vanille-Puddingpulver
200 ml Milch mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Puddingpulver in den restlichen 50 ml Milch klümpchenfrei anrühren. Sobald die Milch kocht, einrühren und aufkochen lassen. In eine Schüssel umfüllen und mit Klarsichtfolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Pudding abkühlen lassen.


Das Backblech sparsam einfetten. Hefeteig halbieren, eine Hälfte auf die Größe des Blechs ausrollen und auf das Backblech legen, dabei eine kleinen Rand hochziehen. Apfelkompott darauf verteilen und dann die zweite Hälfte des Teigs ausrollen und drauflegen. Mit einem Finger tiefe Mulden dicht bei dicht hineindrücken. Pudding durchrühren und idealweiser in einen kleinen Spritzbeutel oder eine Gefriertüte umfüllen und davon eine kleine Ecke abschneiden. Pudding in die Mulden spritzen.
  • 50 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
Butter zwischen die Puddingpfützchen in den Teig drücken.
  • 25 g Mandelblättchen, etwas zerkleinert oder gehackte Mandeln
  • 25 g Zucker
Mandeln und Zucker vermischen und den Kuchen damit bestreuen.

Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und Kuchen ca. 30 - 35 Minuten goldgelb backen. Auskühlen lassen und leicht lauwarm genießen. Alternativ kann man das Apfelkompott auch weglassen und den Kuchen als Butterkuchen mit Puddingpfützchen backen.


Rezeptquelle: abgewandelt nach Petra von Chili und Ciabatta

Jahresrückblick 2017 ~ #foodblogbilanz17

01.01.2018
Traditionell schaue ich heute am ersten Tag des neuen Jahres auf mein vergangenes Bloggerjahr zurück und ziehe meine #foodblogbilanz2017, zu der Sabine wieder aufgerufen hat. Es sind weit weniger Rezepte online gegangen als in den Vorjahren, aber hey - das Ganze soll Spaß machen und nicht zu einem durchgeplanten Veröffentlichungswettbewerb ausarten. Schauen wir doch mal, was 2017 so gebracht hat:

1. Was war 2017 Dein erfolgreichster Blogartikel?
Das am häufigsten aufgerufene Rezept, das ich in 2017 veröffentlicht habe, ist der Schichtkohl aus dem Backofen. Am häufigsten von den Rezepten aller Zeiten wurden wie schon in 2016 auch die Laugenmuffins angeclickt, die die 250.000 Clicks überschritten haben. Meine Clickstars findest Du rechts unten in der Menüleiste. Dank Pinterest entwickeln sich manche Rezepte zu echten Rennern, ich mag diese Plattform sehr gern.


2. Welche drei Deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben Dir persönlich am meisten bedeutet?
Hier ist an erster Stelle ganz klar mein Geburstagsartikel zu nennen, denn Greenway36 wurde im vergangenen Jahr 5 Jahre alt. Was sich aus meinem kleinen Blog über mein Leben als eigenständiger Blog entwickelt hat, ist heute ein lieber Zeitvertrieb geworden, der viele Freunde gefunden hat und das macht mich wahnsinnig stolz.
Dann nenne ich stellvertretend für meine kleine Reihe WiNiWi die Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen. WiNiWi steht für die Wohnorte Wien, Niedenstein und Winnekendonk und dahinter verbergen sich meine allerliebsten Drillingschwestern in der Ferne Ina und Nicole. Beide habe ich vor Urzeiten in der Bloggerlandschaft des Webs kennengelernt und mittlerweile ich daraus eine wunderbare Freundschaft ♥ geworden. In 2017 haben wir begonnen, synchron zu kochen und zu backen und diese Reihe wird auch in 2018 weitergehen.
Und als dritter Artikel bedeutet mir Sosta alle Colonne in San Gimignano ~ Wein, Öl, toscanische Küche und Gastfreundschaft pur sehr viel, denn darin stelle ich Euch unsere wunderbaren Freunde und Gastgeber in der Toskana vor.


3. Und welche drei aus anderen Blogs haben Dich am meisten inspiriert?
Inspiriert im Sinne von umgehauen und zum Nachmachen animiert hat mich kein Artikel eines anderen Blogs. Ich verfolge viele Foodblogger und schaue, was die so machen, allerlings kochen ich mehr oder weniger nach Lust und Laune und entwickele dabei meine eigenen Rezepte.

4. Welches der Rezepte, die Du 2017 veröffentlicht hast, hast Du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Am häufigsten gekocht habe ich Lasagne, denn sie läßt sich wunderbar vorbereiten und das mache ich oft sonntags, um montags zum Wochenbeginn ein leckeres warmes Essen ohne Aufwand auf den Tisch zu bringen. Angefangen hat es im Februar mit der Lasagne mit Crème fraîche nach Jamie Oliver, danach folgten in abgewandelter Form Zucchini-Lasagne mit Ricotta, Feta und Parmesan und Kohlrabi-Möhren-Lasagne mit Ziegenfrischkäse-Béchamel.


5. Was hat Dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder Deinem Blog 2017 beschäftigt und warum? 
Mich hat das ganze Jahr über beschäftigt und sehr befriedigt, daß mein Blog werbefrei ist; dieses war eine wichtige und richtige Entscheidung für mich. Für jeden Krempel geben Blogger ihren Blog her, um ein paar Piepen zu verdienen oder auch oft nur, um das Produkt hinterher behalten zu dürfen. Ich bin so froh, daß ich mich davon losgesagt habe. Ich kann mir mein Küchenequipment, meine Lebensmittel und meine Reisen selbst leisten und muß mich nicht als Werbehure mißbrauchen lassen. Und nein, das ist keine Aussage einer gefrusteten Bloggerin, die keine Kooperiationsangebote bekommt und deswegen neidisch ist ;o)
Außerdem habe ich die Kommentarfunktion schweren Herzens komplett deaktiviert. Es hat einfach zuviel Zeit gekostet, die Kommentare zu moderieren, und direkt freischalten konnte ich sie auch nicht, weil viel zu oft Spam und Schmiereien ankamen. Schade, daß ich dadurch weniger Rückmeldung von meinen Lesern bekomme, aber per Mail und bei Insta bin ich ja jederzeit erreichbar.

6. Was war Deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat Dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Nun ja, völlig neue Welt eröffnet würde ich jetzt nicht sagen, aber das Einwecken mit dem Einkochautomat, den ich im Januar zum Geburtstag bekommen habe, hat mich durch das Jahr begleitet und wird in 2018 noch häufiger genutzt werden. Ich liebe einfach meine Vorratshaltung und während ich bisher nur Gemüse süßsauer eingeweckt habe, werden jetzt noch Fonds, Gerichte wie Gulasch, Rouladen, Bolognese und Suppen dazukommen.


7. Was war der beste oder lustigste Suchbegriff, über den Besucher auf Deinen Blog gekommen sind?
Lustiges habe ich hier leider nicht zu bieten, oft gesucht wurde nach tortilla salat, pulled pork backofen und dicke Waffeln - habe ich alles im Angebot (auch wenn sie mal dringend neuer Bilder bedürfen ;o)


8. Was wünschst Du Dir und Deinem Blog für 2018?
Ich wünsche mir, daß mir der Appetit sowohl wörtlich auf gutes Essen und im übertragenen Sinn auf neue Rezepte nie ausgeht. Und ich wünsche mir weiterhin so tolle Leser, die meinen Blog verfolgen und meine Rezepte ausprobieren. Es wird weiterhin so kunterbunt zugehen wie bisher; gebloggt wird, was auf den Tisch kommt und schmeckt - ungestylt und auf keinen Fall extra gekocht, nur um den Blog zu füttern. 

Dir wünsche ich ein tolles Küchen- und Lebensjahr
voller Freude, Gesundheit und Genuß!

Hab´es fein und lecker in 2018... Deine Tanja