fruchtiger Curry-Nudelsalat mit Ananas, Erbsen und Paprika

31.07.2016
Wie schon vorgestern versprochen, zeige ich Euch noch eine Variante, wie Ihr die sagenhaft gute Currysauce in einem Salat verwenden könnt. Die Kombination mit Nudeln und Ananas ist perfekt, die Erbsen und Paprika bringen Farbe ins Spiel - ein Hingucker auf jeder Grillparty oder einfach nur am Abendbrotstisch.

fruchtiger Curry-Nudelsalat mit Ananas, Erbsen und Paprika

Zutaten für die Sauce
  • 150 g Miracel Whip
  • 150 g Crème fraîche
  • 150 g Mangochutney, fruchtig-scharf
  • 50 ml Milch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Worcestersauce
  • 2 leicht gehäufte EL Currypulver
Alle Zutaten für die Sauce gründlich miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


fruchtiger Curry-Nudelsalat mit Ananas, Erbsen und Paprika

Zutaten für den Salat
  • 400 g kurze, nicht zu große Nudeln nach Wahl, ich hatte Mini Penne Regate
  • 200 g TK-Erbsen
  • 200 g rote Paprika, in erbsengroßen Würfeln
  • 400 g frische Ananas, in erbsengroßen Würfeln
  • 4 hartgekochte Eier, Gr. M, in erbsengroße Stücke gehackt
Pasta in reichlich Salzwasser garen, in den letzten 2 Minuten die Erbsen dazugeben. Auf einem Sieb abschütten und sofort mit kaltem Wassser abbrausen. Gründlich abtropfen lassen und dann in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten und der Sauce vermischen, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehenlassen, gern auch länger. Auch am nächsten Tag schmeckt der Salat noch phantastisch und läßt sich somit auch gut vorbereiten. 

fruchtiger Curry-Nudelsalat mit Ananas, Erbsen und Paprika

fruchtige kalte Currysauce

29.07.2016
Mit Curry verbindet mich eine Teilzeitfreundschaft. Zur Currywurst gehört er zwingend dazu, in anderen Gerichten findet er eher selten Verwendung, obwohl ich ihn eigentlich total lecker finde.  Im Netz habe ich diverse Rezepte gefunden und daraus eine Mischung gemacht, die mir so gut schmeckt, daß ich nicht nur einmal den Löffel abgeleckt habe. Danke an Steph und Simone für die Inspiration.

Das Mangochutney habe ich in der Asia-Abteilung unseres Supermarktes gefunden. Wenn Ihr kein fruchtig-scharfes bekommt (das ich Euch unbedingt empfehlen würde) nehmt ein fruchtiges und gebt noch Chiliflocken oder Pul Biber hinzu.


Die Sauce eignet sich hervorragend zum Grillen, schmeckt auf dem Brot zu Wurst, Käse oder Braten und man kann auch hervorragend einen Salat damit anmachen - ein leckeres Nudelssalatrezept folgt übermorgen.


Zutaten 
  • 150 g Crème fraîche
  • 150 g Miracel Whip
  • 150 g Mangochutney, fruchtig-scharf
  • 50 ml Milch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Worcestersauce
  • 2 leicht gehäufte EL Currypulver (ich benutze Good Old Mild Curry von Herbaria)
Alle Zutaten gründlich miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Die Sauce im Kühlschrank mindestens eine Stunde durchziehen lassen.

Bohnen-Tomaten-Salat mit Feta

28.07.2016
Habt Ihr auch ein Vorratsregal oder sogar eine Vorratskammer, in der sich bei gelegentlichem Aufräumen immer Dinge finden, von deren Existenz man entweder gar nichts mehr ahnt oder nicht mehr weiß, wann, wo und wofür man sie gekauft hat? Ich habe mir meine Vorratskammer mal wieder vorgenommen, (um)sortiert und alles nach vorn gestellt, was unbedingt mal verbraucht werden muß. Darunter waren einige Dosen Bohnenkerne, die ich mir letztes Jahr aus der Toscana mitbebracht hatte. Cannellini und namenlose braune Bohnen habe ich ruckizucki zu einem leckeren Salat verarbeitet; nehmt Bohnen, die Euch gefallen, der Salat schmeckt mit allen Sorten sehr lecker.


Zutaten
  • 250 g Bohnenkerne, abgspült und gut abgetropft
  • 200 g Cocktailtomaten, geviertelt oder geachtelt
  • 100 g Feta, in kleinen Würfeln
  • 2 Schalotten, in feinen Ringen
Alle Zutaten vorsichtig in einer Schüssel miteinander mischen.


Zutaten für das Dressing
  • 2 EL Apfelessig
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Chiliflocken oder Pul Biber
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL gehackte Petersilie
Zutaten für das Dressing miteinander verrühren, zu den restlichen Zutaten geben und alles vorsichtig vermischen. Mindestens 30 Minuten, gern auch länger im Kühlschrank ziehen lassen.


Übernacht-Zwillingsbrötchen

27.07.2016
Bei Instagram habe ich diese tollen Übernacht-Brötchen gesehen und auf der Rezeptrecherche bin ich bei Lutz ausgekommen - ein Garant für gelingsichere Rezepte. Die Methode, Teig über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen, läßt die Verwendung von wenig Hefe zu und erzeugt durch die lange Reifung immer einen tollen Geschmack.


Zutaten
  • 500 g Weizenmehl, Type 550
  • 200 g Wasser
  • 100 g Vollmilch
  • 10 g Salz
  • 5 g Frischhefe
  • 5 g weiche Butter
  • 2 g Zucker
Alle Zutaten 5 Minuten auf kleinster und weitere 8 Minuten auf nächsthöhrere Stufe in der Küchenmaschine kneten lassen, bis ein fester, glatter und geschmeidiger Teig entstanden ist. 90 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, nach 45 Minuten einmal durchkneten.


Nach der Gehzeit den Teig erneut durchkneten und in 8 Portionen teilen, ich wiege den Teig dazu immer ab.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Teiglinge rund schleifen, je zwei Teiglinge  mit dem Schluß nach oben dicht aneinander legen. Blech in eine große Tüte geben (ich nehme einen unbenutzen Müllbeutel, gebe das Blech in den Kühlschrank, puste die Tüte leicht auf und verschließe sie mit einem Clip. Über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 


Am nächsten Morgen das Blech aus dem Kühlschrank nehmen und eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen. Im Originalrezept soll man die Brötchen jetzt umdrehen; ich mag es allerdings, wenn die Brötchen aufreißen und so habe ich sie so auf dem Blech belassen. Brötchen tief einschneiden.


Backofen auf 230°C U/O aufheizen, das Blech auf der 2. Schiene von unten hineinstellen und auf den Boden etwas Wasser geben, um Schwaden zu erzeugen. Brötchen 20-25 Minuten backen, dabei nach 10 Minuten die Backofentür kurz öffnen, um den Schwanden abziehen zu lassen. Sofort nach dem Backen mit Wasser abstreichen oder einsprühen und auf einem Rost abkühlen lassen.

Wurst-Käse-Salat

26.07.2016
Wenn es so richtig heiß draußen ist, aber der Hunger trotzdem da, mache ich ab und an gern einen Wurstsalat, zu dem es dann ein Bütterken - ein Butterbrot - gibt. Das Rezept dient als Grundrezept und kann z.B. noch durch Radieschen in Stiften oder Scheiben, Paprika in Würfeln oder Streifen, Kräuter oder die Beimischung von anderen Wurst-oder Käsesorten verändert werden. Ich mag ihn nicht schwimmend in der Marinade, wer das mag, verdoppelt einfach die Zutaten. Ich verwende immer eine Geflügelfleischwurst, es geht natürlich auch jede andere. Auch Schinkenwurst, Mortadella oder Bierschinken schmecken sehr gut; hier einfach die Scheiben als Aufschnitt etwas dicker schneiden lassen.


Zutaten
  • 300 g Fleischwurst, in Streifen
  • 100 g Gouda (4 Scheiben), in Streifen
  • 4 Gewürzgurken, in feinen Scheiben oder Würfeln
  • 1 Zwiebel oder 2-3 Schalotten, in feinen Ringen

Alle Zutaten  miteinander vorsichtig vermischen. Beim Käse darauf achten, daß die einzelnen Streifen nicht aneinanderkleben.


Zutaten für die Marinade
  • 1/2 TL getrocknete Dillspitzen
  • 3 EL Kräuteressig
  • 5 EL Gurkenwasser
  • 2 EL Öl, z.B. Olivenöl
  • Pul Biber oder Chiliflocken nach Belieben, ich nehme eine gute Prise
Zutaten zu den übrigen geben und alles vorsichtig gut durchmischen. Mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank, gern auch länger, durchziehen lassen.

Blumenkohl-und Brokkoliröschen mit Knusperkruste

25.07.2016
Als ich bei meinem Biokistenlieferanten Blumenkohl auf dem Bestellzettel fand, habe ich sofort zugeschlagen, denn der geht hier in allen Varianten. Nach einer cremigen Sauce war mir nicht, und so habe ich ihm eine Bröselkruste verpaßt, die sehr gut gepaßt hat und durch die Zitronennote schön sommerlich war.


Zutaten
  • 1 kleiner Blumenkohl  
  • 1 Brokkoli
Blumenkohl und Brokkoli in grobe Röschen teilen und diese in Salzwasser 10 Minuten kochen. Gründlich abtropfen lassen und die Röschen mit dem Strunk nach unten in eine Auflaufform setzen.

  • 30 g getrocknete Tomaten, in kleinen Würfeln
  • 30 g frisch geriebener Parmesan
  • 30 g Reibekäse
  • 50 g körniger Senf
  • 80 g geschmolzene Butter
  • Saft und Abrieb einer Biozitrone (wenn sie groß ist, nur eine halbe)
  • 3 gehäufte EL Kräuter (ich nehme 8 Kräuter TK)
  • 50 g Pankomehl, ersatzweise Semmelbrösel
Tomaten mit heißem Wasser übergießen und 2 Minuten quellen lassen. Wasser abgießen und dann alle Zutaten miteinander vermischen und die Masse auf den Röschen verteilen. 


Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und die Auflaufform auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten backen.

BBQ-Röstkartoffeln aus dem Backofen

21.07.2016
Bei Thorsten aka BBQ Pit habe ich dieses tolle Rezept entdeckt und da ich mich für die Grillsaison, die ja bis jetzt gründlich ins Wasser gefallen ist, mit einigen Rubs eingedeckt habe, verwende ich sie jetzt eben auch viel Indoor. Röstkartoffeln oder Kartoffelecken habe ich schon in einigen Varianten gemacht, aber diese hier schmecken mir besonders gut. Dazu paßt prima Sour Creme oder ein ähnlicher Dip und obwohl sie eigentlich eine Beilage zum Grillen sein sollen, schmecken sie ohne Fleisch genauso gut.

 
Zutaten
  • 1 kg festkochende Kartoffeln, geschält, in Würfeln mit ca. 2,5 cm Kantenlänge
  • 2 EL BBQ-Rub nach Wahl (z.B. PitPowder von Ankerkraut)
  • 150 ml Wasser
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
Zutaten bis auf die Kartoffelwürfel in einer Schüssel zu einer Marinade verrühren, Kartoffeln zugeben und umrühren, bis sie rundherum benetzt sind.
Backblech mit Backpapier auslegen; ich knülle das Backpapier und streiche es wieder glatt, damit es sich besser in die Ecken legt. Das Backpapier darf nicht zu knapp sein, da die gesamte Flüssigkeit mit auf das Blech gegossen wird; also am Besten einen kleinen Rand hochknicken. Ich benutze ein auseinanderziehbares Blech, welche ich nicht ganz auf die Backofenbreite ausziehe. Kartoffeln einlagig mitsamt der Marinade auf das Blech geben.


Backofen auf 200°C U/O vorheizen und ca. 50-60 Minuten backen, dabei alle 15 Minuten wenden. Beim Backen verdunstet die Flüssigkeit und die Marinade legt sich als Gewürzkruste um die Kartoffeln. Zum Schluß mit ein bißchen Fleur de Sel würzen.


Ich habe die letzten 10 Minuten die Temperatur auf 230°C erhöht, damit die Kartoffeln richtig knusprig werden. Da jeder Backofen anders backt, kontrolliert das bitte und entscheidet selbst.


Dazu schmeckt ein Dip aus Schmand, Quark oder Sour Creme, wahlweise mit Kräuter und ein grüner Salat. Oder man serviert die Röstkartoffeln als Beilage z.B. bei einem Grillabend.

gefüllte Portobello-Champignons mit Ziegenfrischkäse und karamellisierten Balsamicozwiebeln

20.07.2016
Wenn ich irgendwo Riesenchampignons entdecke, muß ich sie sofort kaufen. Sie sind fast schon fleischig im Geschmack und es läßt sich daraus ein prima Veggiegericht zaubern. Nachdem ich sie beim letzten Mal mit Spinat und Gorgonzola gefüllt habe, bekamen sie dieses Mal Ziegenfrischkäse und karamellisierten Balsamicozwiebeln spendiert; das gibt einen schönen Kontrast zwischen herzhaft und süß-sauer. Wenn Ihr keine Portobellos bekommt, nehmt einfach große, braune Champignons.


Zutaten
  • 5 Portobello-Champignons (Riesenchampignons)
  • Pfeffer, Salz, Pul Biber oder Chiliflocken
  • etwas Kräuterbutter oder Butter
Eine Auflaufform mit Öl ausstreichen und die Champignons mit der Kappe nach unten hineinlegen. Kräftig pfeffern, salzen und mit  Chili bestreuen. In jeden Champignon etwas Kräuterbutter bzw. Butter geben.


Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und die Auflaufform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten backen.
In jeden Champignon einen Ziegenfrischkäsetaler geben, diesen etwas zerbröseln und darauf einen gehäuften TL Zwiebeln geben.


Weitere 8-10 Minuten backen. Mit Schnittlauchröllchen oder gehackter Petersilie und etwas Chili bestreut servieren.


Dazu paßt ein grüner Salat, Baguette oder Reis.

karamellisierte Balsamicozwiebeln ~ Zwiebelmarmelade

19.07.2016
Für ein paar wunderschöne Portobello-Champignons war ich auf der Suche nach einer geeigneten Füllung und sofort kam mir dieses Rezept von Zorra in den Kopf. Ich habe ihr Rezept verdoppelt, was sich 1. wegen der langen Schmorzeit, 2. wegen der Vielseitigkeit und 3. wegen des fabelhaften Geschmacks auf jeden Fall lohnt - die ersten Löffelchen waren sofort aus der Pfanne wegverschnabuliert.

Die Zwiebeln gleichen hinterher einer Marmelade, die sich z.B. auf Burgern gut macht, aber auch auf einem Käse-oder Bratenbrot. Oder in dem Rezept mit Portobello-Champignons, welches morgen erscheint. Ich habe weiße gewöhnliche Zwiebeln verwendet, man kann das Rezept natürlich auch mit roten Zwiebeln oder Schalotten machen. Ebenso kann man die Zwiebeln auch anders und/oder nicht so klein schneiden, das bleibt ganz Euch überlassen.


Zutaten
  • 4 EL Raps-oder Sonnenblumenöl
  • ca. 8 mittelgroße Zwiebeln, geschält 500 g, in 0,5 cm breiten Segmenten
  • 2 EL flüssiger Honig (oder ein gehäufter EL cremiger)
  • 5 EL Balsamico-Essig
  • 1 gehäufter EL Senf
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, zu der es einen Deckel gibt. Zwiebeln und Salz zufügen und 3 Minuten kräftig anschwitzen. Hitze reduzieren (bei mir 4 von 10) und mit aufgelegtem Deckel 15 Minuten schmoren, dabei alle 5 Minuten umrühren. Deckel entfernen, Hitze wieder hochstellen und braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Zwiebeln Farbe bekommen. Honig zugeben und unter Rühren karamellisieren. Mit Balsamico ablöschen und braten, bis es einreduziert ist. Senf unterrühren und abkühlen lassen.


Die Zwiebeln schmecken warm, lauwarm oder kalt.

bunter Couscous-Salat

18.07.2016
Den phantastischen Kısır aus Bulgur gibt es hier im Greenwaycastle immer mal wieder, und nun habe ich zum ersten Mal Couscous für einen Salat verwendet. Wer sich jetzt wie ich fragt, was denn der Unterschied sei:
Bulgur wird aus vorgekochtem Hartweizen- auch Weizengrütze genannt oder Dinkel hergestellt, der anschließend getrocknet und  in verschiedene Feinheitsgrade zerkleinert wird. Er ist beliebt in der Türkei und im vorderen Orient. Couscous dagegen wird hergestellt, indem man Grieß aus Hartweizen befeuchtet, zu kleinen Kügelchen zerreibt und in der Sonne trocknet.Man ißt ihn in überwiegend in Nordafrika. Allerdings haben es beide Sorten durch die vielen leckeren Rezepte auch nach Europa geschafft.

bunter Couscous-Salat

Zutaten
  • 100 g Couscous
Couscous in einem Meßbecher abwiegen und mit der doppelten Menge Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Wenn es kocht, von der Flamme ziehen, Deckel auflegen und 10 Minuten ziehenlassen.

bunter Couscous-Salat
  • 5 EL Olivenöl
  • Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2-1 TL Pul Biber oder Chiliflocken 
  • 1 TL Sumach
Zutaten miteinander in einer Schüssel vermischen und würzig abschmecken. Heißen Couscous zugeben, umrühren und abkühlen lassen.
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • 2-3 Tomaten, in groben Würfeln
  • 3 EL gehackte Blattpetersilie
  • 150 g Feta, zerbröselt
  • 1 Minidose Mais, abgetropft
Zutaten zum Couscous geben, vorsichtig vermischen. Abschmecken und in einer Schüssel oder auf einer Platte anrichten.

bunter Couscous-Salat
  • 50 g Feta 
Den Feta dekorativ über den Salat bröseln und nach Belieben noch mit etwas Sumach bestreuen. Kurz durchziehen lassen und genießen.

bunter Couscous-Salat

Wer mag, kann auch Paprika-oder Gurkenwürfel untermischen.

Dreh-Dich-Um-Käsekuchen ~ Zauberkäsekuchen

12.07.2016
Dieser Kuchen, der aus einer Rührteig- und einer Käsekuchenschicht besteht, ist mir auch schon vor einige Zeit im Netz begegnet und endlich habe ich ihn ausprobiert. Nach ca. 15 Minuten im Backofen beginnt der Zauber dieses Kuchens: der Rührteig, der zuerst in die Backform eingefüllt wird und die Käsekuchenmasse, die obenauf kommt, tauschen ihre Plätze. Heraus kommt ein saftiger Kuchen, der auch am nächsten Tag noch richtig lecker schmeckt.


Zutaten für die Rührteigschicht
  • 120 g weiche Butter
  • 120 g Zucker 
  • 3 Eier, Gr. M 
  • 150 g Mehl
  • 1 gestrichener EL Backpulver (ich bevorzuge Weinstein-Backpulver)
Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren, zum Schluß das mit Backpulver vermischte Mehl löffelweise unterrühren. Backpapier in den Boden einer Springform (26 cm rund oder 24x24 quadratisch) einfüllen, Rand leicht fetten. Teig einfüllen und gleichmäßig verstreichen.


Zutaten für die Käsekuchenschicht
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier, Gr. M
  • 500 g Magerquark 
  • 40 g Speisestärke
  • Mark einer Vanilleschote
  • Abrieb und Saft einer Bio-Zitrone (bei großen Früchten nur eine halbe)
  • 100 g Butter, sehr weich, am Besten kurz erwärmt und wieder abgekühlt
Eier kurz mit Zucker aufschlagen, restliche Zutaten zugeben und gründlich miteinander vermischen. Masse vorsichtig auf den Rührteigboden gießen.

Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Kuchen ca. 55 Minuten auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten goldgelb backen. Sollte er dabei zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken und Temperatur auf 160°C reduzieren. Backofentür öffnen und Kuchen auf dem Rost abkühlen lassen. Mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit er fest wird. Dann mit Puderzucker bestäuben und genießen.


Wer mag, hebt unter die Käsekuchenmasse noch vorsichtig eine Dose abgetropfte Mandarinen oder ein bis zwei kleingewürfelte Äpfel, bevor er sie auf den Rührteig gibt.

deftiger Krakauertopf ~ eine Art Würstchengulasch

11.07.2016
Als wir das Ausscheiden unserer Nationalelf bei der Euro2016 bei Freunden schauten, wurden allerleckerste Krakauer der Metzgerei Müller in Wattenscheid gegrillt. Meine Güte, waren die gut, da merkt man noch das gute alte Handwerk!
Dankbar nahm ich ein paar übriggebliebene Würste mit nach Hause (dickes Dankeschön nochmal an Olli), um sie am nächsten Tag zum Abendessen zu verwerten - solche doggy bags mag ich! Herausgekommen ist ein deftiger Krakauertopf mit einer Art Zigeunersauce, schnell gemacht und mit einem Brötchen zum Dippen eine perfekte Mahlzeit.


Zutaten
  • 5-6 Krakauer, ca. 550-600 g
  • 1 EL Butterschmalz 
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Krakauer rundherum darin anbraten, bis sie schön Farbe haben; sollten sie dabei platzen, macht das nichts. Krakauer aus der Pfanne nehmen und schräg in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
  • 2 Gemüsezwiebeln, ca. 450 g, in 0,5 cm breiten Segmenten
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 1 rote Paprika, ca. 150 g, in Streifen von 0,5 cm Breite
  • 5 kleine Gewürzgurken, der Länge nach halbiert und in dünnen Scheiben
  • 3 gehäufte EL Tomatenmark oder Paprikamark (Salca aus dem türkischen Supermarkt)
  • Harissapaste nach Bedarf (ich hatte einen halben TL)
  • 1 leicht gehäufter EL Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
Gemüsezwiebeln und Paprika mit Salz in der Pfanne anschwitzen, Hitze reduzieren (bei mir 7 von 10) und langsam braten, bis alles weich ist und und beginnt, Farbe zu nehmen; dabei gelegentlich umrühren. Tomatenmark und Harissapaste zugeben und kurz mitbraten. Mehl darüberstäuben und unterrühren. Gemüsebrühe angießen, aufkochen und Hitze reduzieren. 10 Minuten zugedeckelt köcheln lassen, dann die Krakauer und die Gurke dazugeben, unterrühren und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer nochmals abschmecken und mit Baguette, Brötchen oder auch einem Landbrot servieren.

 

Anstelle von Krakauer können auch Würstchen verwendet werden. 

Brined Plated Chicken ~ gepökeltes plattiertes Hähnchen mit Röstgemüse aus dem Ofen

07.07.2016
Eine Brine ist zu deutsch eine Pökellake bzw. Salzlake, also ein Lösung von Salz in Wasser, die zum Einlegen bzw. Naßpökeln von Nahrungsmitteln wie Fleisch, Fisch und Gemüse dient. Neben der konservierenden Wirkung, die durch den steigenden Salzgehalt entsteht, bekommen sie auch einen intensiven Geschmack und Fleisch wird sehr saftig. 

Dieses Prinzip habe ich mir zu Nutze gemacht und ein wunderbares Bio-Hähnchen morgens eingelegt, um es abends im Backofen zu garen. Das Hähnchen sollten ca. acht Stunden mariniert werden; ich werde es das nächste Mal noch länger in der Brine lassen, damit es noch mehr Geschmack aufnimmt.

Meine Brine bestand neben Salz und Wasser auch aus Zucker, Gewürzen und frischem Knoblauch; ich habe sie am Abend vorher aufgekocht, damit sich Salz und Zucker auflösen und alles gut durchzieht.


Zutaten für die Brine
  • 3,5 l Wasser
  • 150 g Zucker
  • 200 g Salz
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 2 getrocknete Chilischoten, ganz
  • 4 Lorbeerblätter
  • 8 Knoblauchzehen, geschält und in groben Stücken
Alle Zutaten in einem großen Topf am Vorabend aufkochen, Hitze reduzieren und 5 Minuten mit aufgelegtem Deckel auf kleiner Flamme kochen lassen. Herd ausschalten und zugedeckelt über Nacht auskühlen lassen. Am nächsten Morgen 
  • 1 Hähnchen, möglichst Bio-Qualität, ca. 1,5 kg
in einen großen Gefrierbeutel oder eine große Schale mit Deckel geben und mit der Brine übergießen. Bis zum Abend zugedeckelt im Kühlschrank ziehenlassen. Evtl. das Huhn mit einem Teller beschweren, wenn es nicht untergehen will. Sollte die Flüssigkeit nicht ausreichen, einfach mit etwas Wasser auffüllen, bis das Hähnchen bedeckt ist.

Am Abend eine Stunde vor Zubereitung den Gefrierbeutel bzw. die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen, aber das Hähnchen noch in der Brine lassen. Dann gründlich abtropfen lassen, trockentupfen und plattieren (s. Video). Da ich die Haut gern würzig mag, habe ich das Hähnchen noch von außen mit etwas Rapsöl und mit einem Trockenrub eingerieben; hier könnt Ihr nehmen, was Euch gefällt, eine Mischung aus Paprika und Salz ist z.B. einfach und gut.


Ich habe noch Röstgemüse mitgegart, auch hier könnt Ihr nehmen, worauf Ihr gerade Lust habt und was sich in Eurem Kühlschrank tummelt.


Zutaten für das Röstgemüse 
  • 1 rote Paprika, in groben Streifen
  • 1 Gemüsezwiebel, geachtelt
  • 10 kleine Kartoffeln mit Schale, halbiert
  • 8 kleine Möhren
  • 1 Bio-Zitrone, geachtelt
  • 2 Knoblauchknollen, Wurzel abgeschnitten
  • 2 EL Rapsöl
Alle Zutaten in einer Schüssel mischen und dann auf dem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausbreiten. Knoblauchknollen mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech setzen. Alles leicht salzen.

Backofen auf  160°C Umluft vorheizen. Hähnchen mit der Brust nach auf einen Rost legen und in der Mitte des Backofens einschieben, direkt darunter das Blech mit dem Gemüse. 35 Minuten backen, dann das Hähnchen umdrehen und weitere 40 Minuten backen. Temperatur auf 200°C Umluft erhöhen und ca. 10-15 Minuten weiterbacken, bis die Haut knusprig und das Hähnchen schön gebräunt ist. Ich habe in den letzten 4 Minuten den Grill zugeschaltet.

Knoblauchzehen herausdrücken; sie schmecken wunderbar, wenn man die Kartoffeln damit 'vermatscht' oder sie auf einem Baguette dazu verstreicht; weiches Fruchtfleisch aus den Zitronen herausschaben und zum Gemüse geben.

Wer keine Zeit für die Brine hat, kann natürlich das Hähnchen auch einfach nur plattieren, würzen und dann backen.

5 auf einen (Butter)Streich ~ Kräuter-Knoblauch-Butter, Limetten-Parmesan-Butter, Tomate-Oregano-Butter, Senf-Honig-Butter und Röstzwiebel-Bacon-Butter

05.07.2016
Auch in diesem Jahr habe ich genau wie in den Vorjahren meine Kollegen im Büro mit einem Geburtstagsessen verwöhnt und habe auf Wunsch der Männer (es gibt auch keine weitere Frau ;o) in meinem Team eine Gulaschsuppe gekocht. Damit das Baguette dazu nicht nur trocken verschnabuliert werden mußte, habe ich noch eine kleine Auswahl an Buttersorten hergestellt, die allesamt sehr gut angekommen sind. 

Butter-Quintett ~ Kräuter-Knoblauch-Butter, Limetten-Parmesan-Butter, Tomate-Oregano-Butter, Senf-Honig-Butter und Röstzwiebel-Bacon-Butter

Röstzwiebel-Bacon-Butter    ~    Limetten-Parmesan-Butter
Tomaten-Oregano-Butter
Senf-Honig-Butter    ~    Kräuter-Knoblauch-Butter

Ich habe mich für kleine 220ml-Weckgläser entschieden, in die ich die einzelnen Sorten abgefüllt habe und habe diese mit einem weißen Edding beschriftet, damit die Kollegen sehen konnten, was sie angeboten bekommen. Diese Beschriftung kann man hinterher mit einem harten Schwamm oder Stahlwolle wieder prima entfernen.

Zutaten für 5 Gläschen / Sorten
  • 750 g Butter
Die sehr weiche Butter solange mit dem Handmixer aufschlagen, bis sie schön hell und luftig ist. Menge auf fünf Schüsseln aufteilen, dann die weiteren Zutaten jeweils dazugeben und mit einer Gabel untermischen.
Ich probiere die Butter dann immer und entscheide, ob ich noch Salz und/oder Pfeffer zufüge. Damit die Butter gut durchziehen kann, stelle ich sie für ein paar Stunden oder besser noch über Nacht in den Kühlschrank, nehme sie aber früh genug wieder heraus, damit sie streichfähig ist.


Um die Butter ordentlich in die Gläser zu bekommen, empfehlen sich ein Spritz- oder Gefrierbeutel. Ich benutze Einwegbeutel, die ich im Auktionshaus erstanden habe. Diese stelle ich in ein höheres Glas und krempele den Rand nach außen um, so kann man schonmal gut die Butter einfüllen.


Dann verschließe ich den Beutel mit einem Clip, da es mir mangels Erfahrung trotz ordentlichen Zudrehens schon öfter passiert ist, daß der Inhalt statt unten oben rausgequollen ist ;o)
Spitze unten abschneiden, tief ins Glas einsetzen und beim Herausdrücken der Butter das Glas drehen; das ist einfacher, als den Spritzbeutel zu bewegen.

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Zutaten für die Röstzwiebel-Bacon-Butter
  • 1/5 der Butter
  • 2 EL Röstzwiebeln, fein gehackt
  • 3 Scheiben Bacon
Bacon in einer Pfanne knusprig ausbraten, auf Küchenkrepp abtropfen und abkühlen lassen. Dann mit einem Messer feinhacken und zusammen mit den Röstzwiebeln unter die Butter mischen. Nach Belieben noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Zutaten für die Limetten-Parmesan-Butter
  • 1/5 der Butter
  • Abrieb einer Bio-Limette
  • Saft einer halben Limette
  • 2 EL Parmesan
Limettensaft, Abrieb und Parmesan unter die Butter mischen. Nach Belieben noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Butter-Quintett ~ Kräuter-Knoblauch-Butter, Limetten-Parmesan-Butter, Tomate-Oregano-Butter, Senf-Honig-Butter und Röstzwiebel-Bacon-Butter
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Zutaten für die Tomaten-Oregano-Butter
  • 1/5 der Butter
  • 5 getrocknete Tomaten, fein gehackt
  • 1 gehäufter EL Tomatenmark
  • 1 gehäufter TL Oregano
Alle Zutaten miteinander verrühren. Nach Belieben noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 Butter-Quintett ~ Kräuter-Knoblauch-Butter, Limetten-Parmesan-Butter, Tomate-Oregano-Butter, Senf-Honig-Butter und Röstzwiebel-Bacon-Butter
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Zutaten für die Senf-Honig-Butter
  • 1/5 der Butter
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL körniger Senf
  • 1 gehäufter EL cremiger Honig
  • 1 TL Dillspitzen
Alle Zutaten miteinander vermischen. Nach Belieben noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Zutaten für die Kräuter-Knoblauch-Butter
1/5 der Butter
2 EL 8 Kräuter TK
2 Knoblauchzehen, gepreßt

Zutaten miteinander vermischen. Nach Belieben noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 Butter-Quintett ~ Kräuter-Knoblauch-Butter, Limetten-Parmesan-Butter, Tomate-Oregano-Butter, Senf-Honig-Butter und Röstzwiebel-Bacon-Butter

Die Buttersorten schmecken prima auf jeder Art von Brot oder auch zum Steak und halten sich ein paar Tage im Kühlschrank.