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Zwiebelfleisch

14.01.2020
Beim Metzger gibt es hier ein köstliches Zwiebelfleisch, bestehend aus Kassleraufschnitt und Zwiebeln in einem süß-sauren Essig-Öl-Sud. Wir essen es sehr gern auf Butterbrot oder Brötchen, aber meist sind uns viel zu wenig Zwiebeln dabei und die Scheiben Kassler sind mir persönlich zu dick geschnitten. Zeit also, es selbst herzustellen.

Zwiebelfleisch

Ich lasse mir dazu den Kassleraufschnitt hauchdünn aufschneiden, was zwar etwas frimelig beim Auseinandernehmen der Scheiben ist, aber viel mehr Fläche für den herrlichen Sud bietet. Das Zwiebelfleisch läßt sich dann prima auf Brot oder Brötchen zupfen. Wenn Du es nicht so fein magst, dann nimm einfach normal dick geschnittene Scheiben.

Zwiebelfleisch

Zutaten
  • 100 g Zwiebeln, in sehr dünne Scheiben gehobelt, Ringe vereinzelt
  • 1 TL getrocknete Dillspitzen
  • 1/2 TL Chiliflocken oder Pul Biber 
  • 4 EL (40 g) neutrales Öl wie Raps oder Sonnenblume
  • etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zutaten in eine Schüssel geben.
  • 100 g Wasser 
  • 75 g Weißweinessig, alternativ Apfelessig oder weißer Balsamico
  • 1 EL (20 g) Zucker
  • 1/2 TL (3 g) Salz
Zutaten in einem kleinen Topf aufkochen und sofort über die Zwiebeln geben. Umrühren, abkühlen lassen und nochmals abschmecken, der Sud sollte schön süß-sauer schmecken.
  • 200 g Kassleraufschnitt, hauchdünn aufgeschnitten
Kassleraufschnittscheiben auseinanderzupfen und in den abgekühlten Zwiebelsud geben. Vorsichtig umrühren und im Kühlschrank kurz durchziehen lassen.

Zwiebelfleisch
meine Tips:
  • man kann statt Kassleraufschnitt auch andere Bratensorten wie Schweinebraten oder gegarten Schweinebauch nehmen, sogar mit Fleischwurst / Schinkenwurst schmeckt es prima; ich würde es aber immer dünn aufschneiden lassen
  • das Zwiebelfleisch schmeckt auch gut zu Bratkartoffeln oder in einer Backkartoffel

Kassler-Frikadellen

07.05.2018
Frikadellen gehen einfach immer, findest Du nicht auch? Selbstgemacht schmecken sie natürlich am Besten - nicht zuletzt, weil man dann weiß, was wirklich drin ist - und oft werfe ich zackzack mein Lieblingsrezept zusammen. Dieses Mal habe ich etwas Neues ausprobiert: Kassleraufschnitt in Frikadelle klingt ja beim ersten Hinhören etwas ungewöhnlich, aber genau das Kassler gibt dem Hack diesen unverwechselbaren Geschmack. Frischer Chili und die Senfsorten sorgen für einen runden Geschmack und ich kann nur sagen: unbedingt ausprobieren!

Kassler-Frikadellen

Zutaten
für 12 Frikadellen mittlerer Größe
  • 2 EL Öl
  • 1 große oder 2 mittelgroße Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 1 TL Salz
  • 1 rote Chilischote, in feinen Würfeln, nach Belieben entkernt
  • 2 gehäufte EL frisch gehackte Blattpetersilie
Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel mit Salz darin anschwitzen. Chili und Petersilie dazugeben und kurz mitbraten; abkühlen lassen.
  • 400 g Hackfleisch halb & halb oder ein anderes nach Wahl
  • 100 g Kasslerbratenaufschnitt, kleingewürfelt
  • 1 gehäufter EL körniger Senf
  • 1 gehäufter EL mittelscharfer Senf
  • 1 Ei, Gr. M
  • 4 gehäufte EL Paniermehl, bevorzugt Panko
Zwiebelgemisch mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel gründlich verkneten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Idealerweise läßt man die Hackfleischmasse mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen. Frikadellen formen, ich habe 12 Stück daraus gemacht.

Kassler-Frikadellen

Butterschmalz oder Öl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen, Frikadellen darin bei etwas reduzierter Hitze kross ausbraten. Sie schmecken warm oder kalt.

Kassler-Frikadellen