Holunderblütengelee

30.06.2013
Eigentlich kommt dieses Rezept ein bissel zu spät, aber vielleicht habt Ihr ja Glück und findet noch Holunderblütendolden. Ansonsten müßt Ihr es unbedingt im kommenden Jahr ausprobieren, denn es schmeckt so unfaßbar lecker, daß die Gläser, die ich eingekocht habe, nicht allzu lange halten werden ;o)

Holunderblütengelee 
 
Zutaten 
  • 30 Holunderblütendolden
  • 0,8 l kaltes Wasser 
  • 0,7 l Apfelsaft, am besten naturtrüb 
  • 2 Bio-Zitronen 
  • 1 kg Gelierzucker 2:1 
Holunderblüten nicht waschen, sondern gründlich ausschütteln und nach Tierchen absuchen. Zitronen dünn schälen, auspressen. Saft und Schale zusammen mit den restlichen Zutaten bis auf den Gelierzucker in eine Schüssel geben. Abdeckeln und 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Sieb mit einem Passiertuch auslegen und die Flüssigkeit abseihen, Holunderblüten und Zitronenschale dabei gut ausdrücken. Flüssigkeit in einen Topf geben, der doppelt so groß ist (es schäumt kräfitg beim Aufkochen), Gelierzucker hinzufügen, gut umrühren und aufkochen, 4 Minuten sprudeln unter ständigem Rühren kochen lassen.

Gelee mit einem Trichter in Twist-Off-Gläser abfüllen, zuschrauben und 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen. Danach umdrehen und vollständig abkühlen lassen. Darauf achten, daß jedes Glas ein Vakuum gezogen hat. Wenn nicht, dieses Glas im Kühlschrank aufbewahren und bald verzehren.

Kartoffelsalat mit Salatgurke, Joghurt, Dill & Lauchzwiebeln

27.06.2013
Dieses Rezept habe ich meinem lieben Kollegen Micha antlockt, und es ist so ganz anders, als ich normalerweise einen Kartoffelsalat zubereiten würde. Salatgurke und Joghurt in Verbindung mit Dill und Lauchzwiebeln schmeckt herrlich frisch, probier´es mal aus.

Kartoffelsalat mit Joghurt, Dill und Lauchzwiebeln


Zutaten


  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 Salatgurke
  • 1 TL Zucker 
  • 450 g Naturjoghurt (je rahmiger, je besser, ich hatte 300 g mit 10% und 150 g mit 3,5%)
  • 100 ml Milch (evtl. bei fettärmerem Joghurt reduzieren)
  • 1 Bund frischer Dill, fein gehackt oder 1 Pck. TK
  • 1 Bund Lauchzwiebeln, in feinen Ringen (weiß und grün)
  • Saft und Abrieb einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Zucker


  • Gurke schälen, in 2 mm dicke Scheiben hobeln. In ein Sieb geben und mit einem guten Teelöffel Salz, einem Teelöffel Zucker und etwas Pfeffer mischen. Ich stelle das Sieb immer ins Spülbecken, so kann es gleich ablaufen, von Zeit zu Zeit durchmischen.

    Kartoffeln in Salzwasser als Pellkartoffeln kochen. In der Zwischenzeit Joghurt, Milch, Dill, Lauchzwiebeln, Zitronensaft, Zitronenabrieb, 1 Eßlöffel Zucker und etwas Pfeffer vermischen und kaltstellen.

    Kartoffeln abgießen, kalt abbrausen und pellen. Vollständig auskühlen lassen.

    Gurken kräftig ausdrücken und zum Joghurt geben, erst jetzt evtl. salzen. Pellkartoffeln in Scheiben schneiden und untermischen, über Nacht kaltstellen und durchziehen lassen.


    Micha nimmt anstatt Zitrone weißen Balsamico, das werde ich dann beim nächsten Mal testen... denn das gibt´s bestimmt. Die frische Kombi aus Joghurt und Dill ist einfach unschlagbar!

    Pancakes aus dem Backofen

    23.06.2013
    Ein Widerspruch in sich, aber ich muß sagen: superlecker mit absolutem Wiederholungsfaktor!


    Zutaten für 24 Stück
    • 250 g Mehl
    • 1/2 TL Backpulver
    • 1 Prise Salz
    • 30 g Zucker
    • 1 Ei, Gr.L
    • 50 g Butter + einen Stich zum Einfetten, geschmolzen
    • 300 ml Milch
    Mehl mit Backpulver, Salz, Zucker, Ei und Butter verrühren, dann langsam nach und nach die Milch zugeben.
    30 Minuten im Kühlschrank parken. Eine 12er Muffinform mit Butter fetten, ich tauche dazu den Pinsel in den Topf, in dem ich die Butter für den Teig geschmolzen habe. Die Hälfte des Teigs einfüllen und im auf 200°C U/O vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 10 Minuten backen. Die Pancakes sind dann von oben recht hell, unten haben sie jedoch ein schönes braunes Füßchen. Herausnehmen, restlichen Teig einfüllen und ebenfalls 10 Minuten backen.

    In Ermangelung von Ahornsirup oder Honig habe ich reichlich Puderzucker drübergestreut, mit Sirup ist es sicherlich noch viel leckerer. Auch einen Stich Butter könnten sie nach dem Backen vertragen, jeder nach seinem Gusto.
    Dazu gab´s passend zum Wetter ein herbstliches, geschmortes Apfelkompott aus zwei Äpfeln, die ich geschält und in kleine Stücke geschnitten habe. Mit einem Stich Butter, jeweils einem Eßlöffel Zucker und Zitronensaft und einer Prise Zimt werden sie auf mittlerer Hitze weichgeschmort, dazu kann man gleich den Topf noch einmal verwenden ;o)

    Wer nur ein Muffinblech backen möchte, halbiert die Zutaten und nimmt ein Ei in Größe M.

    Weißkohl-Möhren-Salat aus dem TM

    21.06.2013
    Schnell zubereitet ist dieser Salat im TM und auch ohne Ziehzeit schmeckt er sofort so richtig schön frisch. Auf dem Foto fehlt die Petersilie, die hatte ich mal wieder vergessen... ;o)


    Zutaten für das Dressing
    • 4 EL Sahne
    • 4 EL neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
    • 3 EL Schmand
    • 1 TL Senf
    • 1/2 TL Salz
    • 2 TL Zucker
    • Saft einer halben Zitrone
    • 1/2 Bund glatte Petersilie
    Alle Zutaten in den Mixtopf geben und auf Stufe 5 für 15 Sekunden vermischen.

    Zutaten für den Salat
    • 350 g Weißkohl oder Spitzkohl in groben Stücken
    • 150 g Möhre in Stücken
    • 100 g Apfel, ungeschält und geviertelt
    • 1/2 kleine Zwiebel
    Zum Dresing geben und auf Stufe 5 / 3-5 Sek je nach gewünschter Konstistenz zerkleinern, dabei den Spachtel zur Hilfe nehmen.
    Weißkohl benötigt aufgrund der härteren Kohlblätter eher 4-5 Sekunden, Spitzkohl nur 3.

    Fenchel-Kartoffel-Gratin

    19.06.2013
    Manchen schmeckt er zu lakritzig, andere kennen ihn nur als Tee, wenn sie Magen-und Darmping haben. Wir essen ihn geschmort mit Olivenöl in der Pfanne ganz gern und da ich drei schöne Fenchelknollen in der montäglichen Bio-Kiste hatte, gab es dieses leckere Gratin, überbacken mit Bechamelsoße, getoppt von Parmesan und Paniermehlbröseln.


    Zutaten für 2 zum Sattessen oder 3 als Beilage
    • 500 g Knollenfenchel, Stiele bis auf 1 cm gekürzt, geputzt gewogen
    • 300 Kartoffeln
    • 40 g Butter
    • 40 g Mehl
    • 500 ml Milch
    • 1/2 TL Salz
    • Muskat
    • Pfeffer
    • 2 EL Parmesan
    • 1 EL Paniermehl
    Vom Fenchel das feine Grün abschneiden, feinhacken und beiseite stellen. Die Knollen vierteln, so daß sie am Strunk noch zusammenhalten. Kartoffeln schälen und in Würfel mit 1 cm Kantenlänge schneiden. Beides zusammen in Salzwasser kochen, bis die Kartoffelwürfel gar sind, auf einem Sieb abgießen und abtropfen lassen.
    Eine Tarteform oder flache Auflaufform ausbuttern und die Fenchelviertel sternenförmig reinlegen. In die Zwischenräume die Kartoffelwürfel geben und das gehackte Grün drüberstreuen.
    Für die Bechamelsauce die Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hinzufügen und anschwitzen, aber keine Farbe nehmen lassen. Milch hinzufügen, aufkochen und unter Rühren ein paar Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen (so verliert sich der Mehlgeschmack). Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken, über den Fenchel und die Kartoffeln gießen und mit dem Parmesan und dem Paniermehl bestreuen.
    Im auf 200°C U/O vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten goldbraun backen.

    Zitronen-Mascarpone-Minigugl

    16.06.2013
    Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach´ mal keine Limonade draus, sondern diese leckeren Hüpfer!


    Zutaten für 18 Hüpfer
    • 40 g weiche Butter
    • 1 Ei, Gr. L
    • 50 g Puderzucker
    • 90 g Mehl
    • 100 g Mascarpone
    • 25 g gehackte Pistazien
    • 40 ml Zitronensaft
    • Abrieb einer Biozitrone
    Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und in einen Gefrierbeutel geben. Spitze abschneiden und in die Hüpferform füllen.


    Ich habe mir praktische Einweg-Spritzbeutel bestellt, die Teigmenge paßt optimal hinein und durch die Dreiecksform lassen sie sich bestens handhaben.
    Den Backofen auf 200 Grad U/O vorheizen, die Hüpfer ca. 14 Minuten hell backen. Vollständig in der Form auskühlen lassen, stürzen und dann mit Puderzucker überstäuben.


    Serviert habe ich sie in einer meiner Lieblingsschüsseln, Ihr wißt vielleicht, daß ich einen klitzekleinen Sammlertick habe, was Schüsseln angeht ;o). Sie wurde mir von Bekannten aus Sizilien mitgebracht und welche wenn nicht die paßt heute perfekt zu unserem sonntagssüß?!

    Shortbread Deluxe

    01.06.2013
    Dieses Gebäck ist eine dreilagige Sünde aus buttrigem Shortbread, einer zuckrigklebrigsüßen Karamellschicht und einer Schokoschicht, die die Kalorien unsichtbar zu machen versucht. Keine Chance sag ich nur! ;o)



    Zutaten für den Teig
    • 200 g Butter
    • 100 g Puderzucker
    • 250 g Mehl und
    • 1 TL Salz
    Alle Zutaten gut miteinander verkneten und zwischen Backpapier oder Klarsichtfolie auf eine Größe von ca. 30 x 35 cm gleichmäßig ausrollen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Bei mir ist das die Größe es eines ausziehbaren Bleches, wenn es ganz zusammengeschoben ist. Alternativ könnt Ihr auch die doppelte Menge machen und auf einem normalen Blech backen, allerdings werden die Schichten dann etwas dicker. Ich mag es gern so dünn, so erinnert es mit total an einen Snack, der mal Raider hieß ;o)
    30 Minuten im Kühlschrank parken und dann bei 180°C Umluft 15 Minuten backen und auskühlen lassen.

    Zutaten für den Karamell
    • 200 g weiche Karamellbonbons, z.B. Durchbeißer
    • 30 g Sahne
    Beide Zutaten in einem Topf langsam unter ständigem Rühren erhitzen, bis sie sich miteinander zu einer cremigen Masse verbunden haben. Die Karamellcreme gleichmäßig auf das Shortbread streichen und ca. 10 Minuten im Kühlschrank parken bis sie fest ist.

    Zutaten für die Schokoglasur
    • 200 g Zartbitterkouvertüre
    • 100 g Vollmichkouvertüre
    Kouvertüre im Wasserbad schmelzen, ich hacke sie kleine, packe sie in einen Gefrierbeutel, den ich mit einem Klipp verschließe und packe diesen in den Wasserkocher. Wenn alles geschmolzen ist, eine Ecke abschneiden und die Kouvertüre über den Karamell gleichmäßig verstreichen. Nach Belieben kann man mit einem Schlesinger Wellen zeichnen. Im Kühlschrank erkalten lassen und dann in beliebige Formen schneiden.