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Dattel-Feta-Aufstrich mit Curry und Schwarzkümmel

15.04.2025
Im Moment ist mir mal wieder danach, Aufstriche selbst herzustellen. Ein Blick in den Kühlschrank nach einer Woche Urlaub in Venedig brachte Frischkäse und Feta zutage und ich wußte noch einen Rest Datteln im Vorrat. Perfekte Zutaten für einen köstlichen Aufstrich, den ich schon aus der Schüssel hätte schlecken können, wenn der Gatte nicht schneller gewesen wäre. Schlecken, Herr Caminada! Ist in meiner Küche nämlich erlaubt… ;o)

Dattel-Feta-Aufstrich mit Curry und Schwarzkümmel

Die Kombination aus süßen Datteln und salzigem Feta ist einfach köstlich, die Gewürze passen hervorragend dazu.

Ein Wort zum Schwarzkümmel: er ist nicht zu verwechseln mit Kreuzkümmel oder gar dem Kümmel, der bei uns gewöhnlich in Kohl - oder Schweinebratengerichten landet. 
Auch ist es kein schwarzer Sesam, dem er sehr ähnlich sieht; achte daher auf die Beschriftung der Verpackung. Ich kaufe Schwarzkümmel im türkischen Supermarkt und er hat ein herrliches orientalisches Aroma. Du kennst ihn sicherlich vom Fladenbrot, wo er neben Sesam auf der Oberfläche als Würze dient.

Zutaten & Zubereitung 
  • 200 g Natur-Frischkäse (Sahnefrischkäse)
  • 150 g Feta
  • 100 g Datteln, entsteint gewogen
  • 50 g Crème fraîche
  • 1 leicht gehäufter TL Currypulver
  • 1 gestrichener TL Schwarzkümmel
Alle Zutaten in einen Multizerkleinerer geben und pürieren, bis die Datteln nur noch ganz leicht zu sehen sind. Da die Masse ziemlich fest ist, am Besten pulsen und zwischendurch immer wieder vom Rand mit einem Spatel runterschieben.
Alternativ geht das auch mit einem Pürierstab. Am Besten schmeckt der Aufstrich, wenn er ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen kann, aber Ungeduldige können ihn auch gleich genießen.
 
meine Tips:
  • wer es etwas spicy mag, mischt noch Chiliflocken oder Pul Biber drunter
  • wenn Dein Zerkleinerer nicht so leistungsstark ist, ist es hilfreich, die Datteln vorher mit dem Messer etwas zu zerkleinern

Zupf-Fladenbrot

12.03.2021
Kennst Du das: Du sitzt zum Beispiel beim Griechen, bekommst einen Brotkorb und mußt Dich vor dem Hauptgang zusammenreißen, Dir nicht den Bauch damit komplett vollzuschlagen, weil es so lecker ist. Und nach dem Essen steht der Brotkorb immer noch da und egal, wie pappsatt Du bist, das leckere Brot paßt immer noch rein. Genau so wird es Dir mit diesem Brot gehen. Einmal angefangen, die kleinen Würfelchen abzuzupfen und pur, mit etwas Butter oder einem leckeren Aufstrich zu verschnabulieren, wirst Du nicht aufhören können ;o)

Zupf-Fladenbrot

Eine ganze Fülle leckerer Aufstrichrezepte finden sich übrigens auf meinem Blog, hier ist bestimmt für jeden etwas dabei.

Zupf-Fladenbrot

Zutaten & Zubereitung 
  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 250 g Weizenmehl Type 550
Zutaten in eine Schüssel geben, ich benutze meine Küchenmaschine, aber es geht natürlich auch mit den Knethaken eines Handrührers. Gründlich mischen und in der Mitte eine Mulde formen.
  • 10 g Frischhefe
  • 10 g Zuckerrübensirup, alternativ Honig oder Zucker
  • 100 ml lauwarmes Wasser
Zutaten in einer kleinen Schüssel gründlich miteinander verrühren, bis sich die Hefe gelöst hat. In die Mulde geben, mit ein wenig Mehl vermischen und mit Mehl bedecken. Schüssel mit einem Küchentuch zugedeckt 10 Minuten stehenlassen, damit die Hefe anspringt. 
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 250 ml lauwarmes Wasser
Öl und Wasser hinzufügen und dann mit dem Knethaken 8 Minuten auf kleiner Stufe auskneten lassen. Sobald sich ein Teigball bildet
  • 15 g Salz
einrieseln lassen. Es entsteht ein ziemlich klebriger, weicher Teig, das ist richtig so.

Die Schüssel mit einem sauberen feuchten Küchentuch abdecken und bei Raumtemperatur 3 Stunden zugfrei ruhen lassen, bis er sich deutlich vergrössert hat, ich stelle die Schüssel dazu in den ausgeschalteten Backofen.

Auf einer bemehlten Abeitsfläche den Teig drei Mal zu einem Geschäftsbrief falten, um ihn auf Spannung zu bringen. Zu einer Kugel formen und 30 Minuten zugedeckt mit dem Küchenhandtuch ruhen lassen. 
 
Teigkugel auf ein Stück Backpapier legen und vorsichtig zu einem Oval oder Kreis ausrollen, dabei nicht zuviel Luft rausdrücken. Backpapier auf ein Blech ziehen. Mit einer Teigkarte (Schlesinger) oder einem Pizzaradschneider in Würfel teilen. Der Teig sollte dabei durchgetrennt sein, damit er sich nach dem Backen gut in die einzelnen Würfel brechen läßt. Oberfläche mit einer Wasserspritze oder auch mit der Handfläche, die in Wasser getaucht wird, benetzen und mit Sesam, Schwarzkümmel, Pul Biber oder anderen Gewürzen nach Wunsch bestreuen. Mir hat es gefallen, ein paar Würfel pur zu lassen und ein Loch hinzeinzudrücken, das sieht hübsch aus. 

Zupf-Fladenbrot

Backofen auf 210°C U/O vorheizen und Blech in der Mitte des Backofens 30 Minuten backen. Zu Beginn etwas Wasser auf den Backofenboden geben, um Schwaden zu erzeugen. Diesen nach 10 Minuten durch kurzes Öffnen ablassen und nach 20 Minuten das Brot mit einer Wasserspritze kurz benetzen, so bekommt es eine schöne Farbe und wird kross. Auf einem Rost abkühlen lassen, das Zupf-Fladenbrot schmeckt am Besten lauwarm und läßt sich auch prima nochmal kurz aufbacken.

Zupf-Fladenbrot
meine Tips:
  • schneidet man das Brot in recht kleine Würfel, kann man es prima für ein Käsefondue benutzen
  • man kann die Oberfläche auch dünn mit Öl bestreichen
  • lecker ist es auch, wenn man die Oberfläche mit getrockneten Kräutern wie einer italienischen Mischung oder aus der Provence bestreicht, die mit etwas Öl vermischt sind
  • man kann auch Käse, zum Beispiel geriebenen Parmesan auf die Würfel streuen
  • Kräuter können auch im Teig eingearbeitet werden

Dattel-Curry-Aufstrich

05.11.2019
Ich möchte mein mir selbst auferlegtes Versprechen, das ich beim Ananas-Möhren-Curry-Aufstrich gegeben habe - einlösen und wieder einen Aufstrich posten. Besonders der Lieblingsmann liebt ihn heiß und innig, denn die Kombination aus Curry und Frucht trifft genau seinen Geschmack und meinen nicht minder.

Dattel-Curry-Aufstrich

Zutaten
  • 200 g sahniger Frischkäse
  • 50 g Schmand
  • 100 g Datteln, entsteint
  • 2 EL neutrales Öl wie Sonnenblume oder Raps
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL mildes Currypulver
Alle Zutaten in einem hohen Gefäß mit einem Pürierstab oder alternativ in einer Küchenmaschine wie z.B. ein TM zerkleinern, bis die Datteln noch ganz leicht stückig sind.
  • 1 EL Schwarzkümmel
Schwarzkümmel unterrühren - nicht mixen, damit er ganz bleibt - und Aufstrich mindestens 2 Stunden durchziehen lassen.

Dattel-Curry-Aufstrich

Sesam-Hähnchenfilet

02.08.2019
Hähnchenbrust zu einem Salat ist immer eine gute Idee und mit einer knusprigen Sesampanade mal was anderes als natur oder normal paniert gebraten.

Sesam-Hähnchenfilet

Zutaten
  • 500 g Hähnchenbrustfilet
Hähnchenbrust einmal waagerecht teilen und die Teile evtl. plattieren, so daß sie auf ca. 1 cm Dicke kommen. In Stücke oder Streifen in gewünschter Größe schneiden.
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Sweet Chili Sauce
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 1/2 - 1 TL Pul Biber oder Chiliflocken
  • 1/2 TL Salz
Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen und die Hähnchenstücke damit von beiden Seiten einpinseln.
  • 30 g Pankomehl (japanisches Paniermehl), alternativ normales Paniermehl
  • 30 g heller Sesam
  • 5 g schwarzer Sesam
Reichlich Butterschmalz oder Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Panko und Sesam in einem tiefen Teller mischen. Hähnchenstücke rundherum in die Panade drücken und in die Pfanne geben. Bei etwas reduzierter Hitze (bei mir 8 von 10) langsam von beiden Seiten braten, bis die Stücke goldgelb sind; dabei nur einmal vorsichtig wenden, damit die Panade nicht abfällt.

Sesam-Hähnchenfilet

Meine Tips:
  • man kann die Marinade noch pimpen, indem man zum Beispiel etwas Harissapaste oder Currypulver ganz nach Gusto zufügt
  • alternativ zum schwarzen Sesam kann man auch Schwarzkümmel nehmen, das gibt nochmal einen Geschmackstwist

Mini-Fladenbrote

12.06.2019
Fladenbrote in Mini-Version sind genau das Richtige zum Grillen oder auf einem Buffet. Das Rezept ergibt acht handliche Portionen, innen schön flauschig, so daß man Dips und Cremes gut damit wegnaschen kann und die auch für Kinder eine schöne Größe haben. Sie könnten auch als Burger-, Frühstücks - oder Abendbrot durchgehen, denn belegen kann man sie mit allem, egal ob süß oder herzhaft. 

Mini-Fladenbrote

Zutaten 
ergibt 8 Stück, passend auf einem Blech
  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Milch
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1/2 Pck. = 4 g Trockenhefe
  • 325 g Weizenmehl, Type 550
  • 1 EL Olivenöl
Trockene Zutaten in einer Schüssel vermischen. Restliche Zutaten zugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts fünf Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten, evtl. noch einen winzigen Schuß Wasser zugeben. Schüssel zudeckeln und im Kühlschrank ca. 6 Stunden gehen lassen, der Teig sollte sich mindestens verdoppeln. 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen.

Teig in 8 Portionen teilen, diese mit wenigen Griffen zu einem Ball formen. Auf das Blech geben und mit den Fingerspitzen handtellergroß plattmachen. Blech mit einem Küchenhandtuch abdecken und nochmals 20 - 30 Minuten gehen lassen. Dann mit den Fingerspitzen erneut Dellen reindrücken.
  • 1 kleines Eigelb
  • 1 TL Naturjoghurt
  • 1 Prise Salz
Zutaten verrühren und die Teigfladen damit bestreichen. Mit Sesam und/oder Schwarzkümmel bestreuen. Backofen auf 220°C U/O vorheizen und das Blech in der Mitte des Backofens einschieben, auf den Boden des Backofens etwas Wasser geben, um Dampf zu erzeugen. 20 - 25 Minuten goldgelb backen, dabei nach 10 Minuten den Dampf durch kurzes Öffnen der Backofentür abziehen lassen. Ich besprühe die Fladenbrote eine Minute vor Ende mit etwas Wasser aus einer Blumensprühflasche, so werden sie besonders schön goldgelb. Auf einem Rost abkühlen lassen und am Besten lauwarm genießen.

Mini-Fladenbrote

Gewürzmischung Eins auf Alles ~ everything but the bagel seasoning

21.04.2019
Bagels erobern seit Jahren Cafés, Delis und Bäckereien weltweit und auch in heimischen Küchen hüpfen sie von Zeit zu Zeit vom Kochtopf in den Backofen, denn das kurze heiße Bad ist das charakteristische Merkmal bei der Zubereitung. Bagels gibt es ohne oder mit Topping, und den everthing bagel, der Legende nach erfunden von David Gussin, krönt eine bunte Mischung dieser einzelnen Toppings. Witzigerweise schmeckt genau diese Mischung auf vielen Sachen sehr gut, so daß sie auch den Namen everything but the bagel seasoning bekommen hat und separat in Läden angeboten wird.

Gewürzmischung Eins auf Alles ~ everthing but the bagel seasoning

Auch ich bin diesem Süchtigmacher, den man schnell zusammengemischt hat, verfallen und habe immer ein kleines Gläschen in meiner Küche griffbereit. Ich nenne es Eins auf Alles und am Ende verrate ich Dir, worauf man es zum Beispiel alles streuen kann.

Gewürzmischung Eins auf Alles ~ everthing but the bagel seasoning

Ich habe mir vor einiger Zeit ein vierteiliges Meßlöffelset gegönnt. Das ist nicht sehr teuer (unter 10 Euro) und da die normalen Löffel, die man so in der Schublade hat, unterschiedlich groß sind, messe ich jetzt immer damit ab. Es enthält die Maße für einen Eßlöffel, einen Teelöffel sowie 1/2 und 1/4 Teelöffel.

Zutaten
  • 2 EL Sesamsaat, gern ungeschält
  • 1 EL Schwarzkümmel
  • 1 EL getrocknete Knoblauchstückchen*
  • 1 EL getrocknete Zwiebelstückchen*
  • 1 TL mittelgrobes Meersalz
  • 1 TL ganze Mohnsaat
Alle Zutaten vermischen und in ein Gläschen füllen. Das Grundrezept läßt sich natürlich beliebig vervielfachen und auch die Menge der einzelnen Zutaten kannst Du variieren. Außerdem kann man auch noch Paprikapulver, Chiliflocken oder Curry druntermischen und sich so seine ganz eigene Mischung zusammenstellen.

Gewürzmischung Eins auf Alles ~ everthing but the bagel seasoning

Eins auf Alles geht gut auf:
  • Butter - oder Käsebrot
  • Quark, Skyr, Frischkäse
  • Hummus
  • Avocado
  • Grillgemüse
  • Bruschetta
  • gebratener oder gegrillter Fisch, z.B. Lachs oder Thunfisch
  • gebratenes oder gegrilltes Hähnchenbrustfilet
  • Salat
  • Thunfischsalat
  • gekochtes Ei oder Eiersalat
  • Rühr - oder Spiegelei
  • Cremesuppen
  • Vanille - oder dunkles Schokoladeneis
  • selbstgebackene Bagel, Brötchen, Brot, Baguette (vor dem Backen Oberfläche befeuchten und draufstreuen)
*Wenn Du Probleme hast, diese Zutaten zu bekommen, kannst Du mich gern für eine günstige und gute Bezugsquelle anschreiben, Mailadresse findest Du im Impressum.

pikanter Möhrensalat

27.07.2017
Den klassischen Möhrensalat ganz einfach mit Apfel und einem Dresssing aus Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer, den kennt bestimmt jeder aus seiner Kindheit. Ich mag ihn so sehr gern, aber für eine gefüllte Backofenkartoffel nach türkischer Art sollte es etwas anderes, würzigeres werden. 

Die Portion ist nur eine kleine für zwei Personen als Beilage, natürlich kann man auch gleich eine größeren Menge zubereiten. Der Salat schmeckt auch am zweiten oder dritten Tag noch superlecker.

pikanter Möhrensalat
 
Zutaten
  • 250 g Möhren, in feinen Stiften oder grob geraspelt
  • 1 rote, milde Chilischote, nach Wunsch entkernt, in feinen Würfeln
  • 1 gehäufter EL Schnittlauch, in feinen Röllchen
  • 1 EL Sesam
  • 1/2 TL Schwarzkümmel
  • 2 EL Sonnenblumenkerne, etwas gehackt, nach Belieben etwas angeröstet
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 4 EL Weißwein - oder Apfelessig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL geröstetes Sesamöl
Alle Zutaten gründliche vermischen und den Salat einige Stunden durchziehen lassen; dabei von Zeit zu Zeit durchrühren.

pikanter Möhrensalat

Und wie immer kann man natürlich nach Lust und Laune das Rezept abwandeln. Zum Beispiel könnte man den Schnittlauch durch Petersilie oder Koriander ersetzen, die Sonnenblumenkerne durch Nüsse, Pinien-oder Kürbiskerne und und und... laßt Eurer Phantasie freien Lauf.

Tepsi Böreği ~ Börek mit Salça-Rinderhack, Schafskäse und Kartoffeln

02.02.2017
Türkische Küche - ich mag sie einfach. Sicher koche ich sie nicht 100% authentisch, aber ich denke, meine Rezepte wie z.B. der bekannte Bulgursalat Kısır, die Möhren-Joghurt-Creme  Havuçlu Yoğurt Salatası oder Patlıcan Salatası, ein  Auberginen-Salat können sich auch bei türkischen Mitbürgern sehen lassen. Dieses Börek habe ich zur Fußball-EM schon einmal für einen Fernsehabend gebacken und dann doch glatt vergessen, Fotos zu machen, um es zu verbloggen.

Für alle die, die nicht so mit der türkischen Küche vertraut sind, erkläre ich noch einige Begriff.

  • Ein Tepsi ist ein rundes Blech, das man günstig im türkischen Supermarkt bekommen kann. Ich habe eins mit knapp 40 cm Durchmesser und es hat nur wenige Euro gekostet. Man kann auch prima Streusel-, Butter-oder Zuckerkuchen darin backen oder Fladenbrot.
  • Yufka ist ein ganz dünn ausgewalzter Teig, der durch das Bestreichen mit Flüssigkeit ganz weich und formbar wird. Ich nehme für mein Börek immer die runden Teigblätter, die für Börek auf dem Blech gedacht sind; die für Zigarrenbörek sind etwas kleiner im Durchmesser.
  • Salça besteht aus Tomaten- oder Paprikamark und Gewürzen, man kann es notfalls durch Tomatenmark ersetzen, aber Salça schmeckt einfach besser. Es gibt zwei Varianten, acı (scharf) und tatlı (mild). Ich verwende immer mild und würze dann selbst mit Pul Biber, einer Gewürzmischung mit getrockneten und zerstoßenen Chilis, das es ebenfalls in acı (scharf) und tatlı (mild) gibt. Für den Schafskäse habe ich mir den Sütdiyari Piknik Börek 40+ empfehlen lassen und finde ihn sehr lecker. Grundsätzlich geht aber auch jeder andere Sorte.

Zutaten
  • 5 Yufka-Teigblätter, rund
Zutaten für die Hackmasse
  • 500 g Rinderhack
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 3 EL Salça tatlı (mild)
  • Pul Biber
Rinderhack, Zwiebeln und Knoblauch mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne krümelig, aber nicht zu fein zerkrümelt, anbraten, bis es leicht Farbe bekommet. Dabei mit Salz, Pfeffer und Pul Biber kräftig würzen. Salca unterrühren, kurz mitbraten und dann nochmal kräftig abschmecken. Abkühlen lassen.

Zutaten für die Kartoffel-Käsemasse
  • 250 g festkochende Kartoffeln
  • 250 g Schafskäse
  • 2 EL glatte Petersilie, gehackt
Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, pellen und auskühlen lassen. Dann mit einer Gabel grob zerkleinern. Schafskäse nicht zu fein bröckeln und mit der Petersilie untermischen.

Zutaten für die Flüssigkeit
  • 500 ml Milch
  • 150 g Butter, geschmolzen und abgekühlt
  • 3 Eier, Gr. M
Alle Zutaten gründlich miteinander verquirlen.

Jetzt geht es ans Zusammenbauen:
Tepsi mit etwas neutralem Öl gründlich auspinseln. Ein Yufkablatt hineinlegen, Rand überlappen lassen; es macht nichts, wenn es leicht reißt. Mit Flüssigkeit bepinseln, der Teig soll schön weich werden, also nicht mit Flüssigkeit geizen. Ein weiteres Yufkablatt leicht knüllen und in das Tepsi komplett einlegen. Wiederum mit Flüssigkeit einpinseln, bis es weich ist und sich gut formen läßt. Ein weiteres Blatt ebenso einlegen und bepinseln. Dann die Hackmasse und die Kartoffel-Käsemasse gleichmäßig verteilen.


Zwei weitere Yufka-Blätter einlegen und jeweils bepinseln, sie müssen alle gut feucht sein. Überlappenden Rand nach innen umklappen und leicht andrücken. Mit der restlichen Flüssigkeit bepinseln.


1 Ei, Gr. M oder auch nur ein Eigelb verkleppern und die Oberfläche damit bepinseln. Mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und Tepsi auf einem Rost in der Mitte des Backofens 40 Minuten backen.


Das Börek schmeckt uns am Besten lauwarm oder kalt und eignet sich prima für eine Party, ein Buffet oder ein Picknick. Dazu paßt hervorragend ein Klecks Cacık, also Tsatsiki.

Polenta-Fladenbrot

01.08.2015
Diese leckere Fladenbrote, die durch die zuvor aufgekochte Polenta so richtig schön saftig und zugleich fluffig werden, sind aus meinem Backofen gehüpft. 


Zutaten für das Brühstück
  • 240 ml Wasser
  • 1 TL Butter
  • 2 gestrichene TL Salz
  • 60 g Polenta
Wasser, Butter und Salz aufkochen. Polenta unter Rühren mit einem Schneebesen einrühren und aufkochen lassen. Von der Flamme ziehen und abkühlen lassen, dabei immer wieder mit dem Schneebesen umrühren. Wenn die Masse lauwarm ist, den Teig zubereiten.
  • 600 g Weizenmehl, Type 405
  • 240 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g Frischhefe
  • 1 TL Zucker
  • 10 g Sesamöl
  • 1 Ei, Gr. M
Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe und Zucker im Wasser auflösen und diese Mischung in die Mulde geben. Mit etwas Mehl vermischen und zugedeckt 10 Minuten anspringen lassen. Polenta gründlich mit dem Ei vermischen und zusammen mit dem Öl in die Schüssel geben. Mit dem Knethaken ca. 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten lassen. Der Teig sollte feucht sein, aber sich dennoch vom Schüsselrand lösen. Evtl. noch etwas Mehl zugeben.
Backofen auf 50°C Umluft aufheizen, ausschalten und die Backofenlampe anlassen. Schüssel auf einem Rost mit einem Küchenhandtuch abgedeckt hineinstellen und eine Stunde gehen lassen.
Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte kippen und in 4 Teile teilen. Diese nicht mehr viel kneten und mit bemehlten Händen zu vier Fladen von je ca. 15 cm Durchmesser formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit den Fingerkuppen tiefe Löcher hineindrücken. Mit Wasser bepinseln und mit Sesam und nach Belieben auch mit Schwarzkümmel bestreuen.


Nochmals 15 Minuten gehenlassen. Dann den Backofen auf 220°C U/O vorheizen und das Blech auf mittlerer Höhe ca. 25 Minuten goldgelb backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.


Fladenbrot

16.08.2014
Das Rezept vom Fladenbrot, das ich zum Sommerfest gebacken habe, bin ich Euch noch schuldig. Ich habe es bereits zum zweiten Mal gebacken, dieses Mal nicht als großes Fladenbrot, sondern in kleinerer Form und als Stangen.


Zutaten
  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 8 g Salz
  • 75 ml Milch
  • 225 ml Wasser 
  • 1/2 Würfe Hefe, frische
  • 1 TL Zucker
zum Bestreichen
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Butter, geschmolzen
zum Bestreuen
  • Sesam und Schwarzkümmel (schwarzer Sesam)
Mehl mit Salz mischen und in der Mitte eine Mulde formen. Milch mit Wasser handwarm erhitzen, die Hefe und den Zucker darin auflösen. Mischung in die Mulde geben und etwas Mehl unterrühren. Kurz angehen lassen, dann alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Schüssel abdecken und eine Stunde gehenlassen. Den Teig aus der Schüssel nehmen und nicht nochmal durchkneten, sondern direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit den Händen flachdrücken. Oder den Teig teilen und kleinere Fladenbrote oder Stangen formen. Der Teig sollte eine Höhe von ca. 2 cm haben.
Teigoberfläche mit einer Rasierklinge rautenförmig einritzen und in jede Raute mit dem Fingerknöchel eine Mulde drücken. Butter schmelzen und mit dem Öl mischen, die Teiglinge damit bestreichen und mit dem Sesam bestreuen. Nochmals eine halbe Stunde gehenlasssen.
Backofen auf 220°C U/O vorheizen und das Blech auf mittlerer Schiene ca. 15 bis 20 Minuten backen, bis das Fladenbrot Farbe bekommen, bei mir hat das 16 Minuten gedauert.


Für unser Sommerfest habe ich das Rezept verdoppelt und daraus ein  Fladenbrot in einem Tepsi mit 35 cm Durchmesser gebacken. Ein Tepsi ist ein rundes Blech mit hohem Rand, das Ihr beim Türken bekommt. Allerdings betrug die Backzeit aufgrund der Dicke dann 35 Minuten.