Posts mit dem Label Brötchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brötchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Milchbubis ~ Übernacht-Milchbrötchen aus der Brownieform

08.06.2021
Ein weiteres Rezept für die Brownieform, das aber auch wunderbar in einer Muffinform gelingt, habe ich heute für Dich. Die Milchbubis sind durch das Mehlkochstück, das für längere Frischhaltung und eine äußerst saftige Krume sorgt, und die Übernachtgare wunderbar weich und aromatisch.

Milchbubis~ Übernacht-Milchbrötchen aus der Brownieform

Abends angesetzt hat man so morgens frisches Gebäck auf dem Frühstückstisch, das ganz wunderbar noch leicht lauwarm mit Butter und süßen Belägen wie Marmelade, Honig oder Nußnougatcreme, aber auch mit Käse wie Gouda oder Frischkäse wunderbar schmeckt. Mein Favorit ist Gouda mit Zuckerrübensirup, that‘s Niederrhein!

Milchbubis~ Übernacht-Milchbrötchen aus der Brownieform

Zutaten & Zubereitung 
ergibt 12 Stück

Mehlkochstück
  • 25 g Weizenmehl, Type 550
  • 100 g Wasser
Wasser und Mehl in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen erwärmen, bis es eine puddingsartige Konsistenz bekommt. Beiseite stellen und auskühlen lassen. Man kann das Mehlkochstück gern schon am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. 

Teig
  • 125 g Milch
  • 1 Tütchen Trockenhefe (7 g)
  • 50 g Zucker 
Milch in einem kleinen Topf ganz leicht erwärmen, Zucker und Hefe darin auflösen.
  • 400 g Mehl , Type 550
Mehl in die Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Milchmischung hineingeben und mit etwas Mehl verrühren. 15 Minuten zugedeckt anspringen lassen.
  • Mehlkochstück
  • 1 Ei + 1 Eigelb, Gr. M
  • 40 g weiche Butter
Mehlkochstück und Eier zugeben und 8 Minuten auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen Teig verkneten lassen. Sobald sich ein Teigball bildet
  • 1 TL Salz
  • 40 g weiche Butter
zugeben.

Schüssel mit einem leicht feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehenlassen. Ich heize dazu meinen Backofen auf 50 Grad Umluft vor, schalte ihn bis auf die Backofenlampe aus und stelle die Schüssel auf einem Rost hinein. 

Die Mulden der Brownieform gründlich mit weicher Butter ausstreichen. Teig nochmals durchkneten, falls er zu sehr klebt, noch ein wenig Mehl unterkneten. In 12 gleichmäßige Portionen teilen, ich benutze dazu immer eine Waage. Die Teiglinge rundschleifen und mit dem Schluß nach unten in die Mulden legen.

Diese jetzt über Nacht, zumindest aber für 8 bis 10 Stunden, zugedeckelt in den Kühlschrank stellen. Wenn man keinen Deckel hat, die Form einfach in eine - natürlich unbenutzte - Mülltüte geben, leicht aufblasen, damit die Folie nicht auf dem Teig aufliegt und mit einem Clip verschließen. Ich las neulich auf einem Blog über die Gefahren von solchen Beuteln, aber ich denke, für ein paar Stunden ist okay, zumal der Teig damit nicht in Kontakt bekommt. Man kann sicherlich auch Frischhaltefolie nehmen und und die Form damit  locker umschließen. Am nachhaltigsten ist es wirklich, sich direkt eine Form mit Deckel anzuschaffen. 
Am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen. 

Eiwasch / Eistreiche
  • 1 Eigelb, Gr. M, durch ein feines Sieb passiert
  • 2 EL Milch
Eigelb mit Milch vermischen und die Oberfläche damit zweimal mit ein paar Minuten Abstand bepinseln, so ergibt sich die schöne goldgelbe Oberfläche. Mit einer Schere über Kreuz beherzt einschneiden und nach Wunsch bestreuen, wir mögen gern Mohn und Hagelzucker, lecker ist auch Sesam.

Milchbubis~ Übernacht-Milchbrötchen aus der Brownieform

Backofen auf 200°C Umluft mit einem Rost in der Mitte und einer kleinen feuerfesten Schüssel auf dem Boden vorheizen. Nach dem Aufheizen eine Tasse Wasser in die Schüssel geben und Brownieform auf der zweiten Schiene von unten 10 Minuten backen. Dabei auf den Boden des Backofens etwas Wasser kippen, um Dampf zu erzeugen. Nach 10 Minuten den Dampf durch kurzes Öffnen der Backofentür ablassen und weitere 10 Minuten goldgelb backen.

Milchbubis~ Übernacht-Milchbrötchen aus der Brownieform
meine Tips:
  • den Hagelzucker empfehle ich nur, wenn die Milchbubis am gleichen Tag verzehrt werden, da er schnell Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt und bei längerer Lagerung eine klebrige Oberfläche macht
  • statt der Brownieform kann man auch eine Muffinform nehmen
  • zum Bestreuen kann man den Hagelzucker auch gut mit Zimt mischen
  • wer mag, knetet unter den Teig noch ein paar gehackte Mandeln oder Schokotropfen

Übernacht-Mini-Grießkrustis aus der Brownieform

21.05.2021
Mein Lemmingverhalten ist nur zu ungefähr 1 % ausgeprägt. Das meiste, was so durch Raum und Zeit im www wabert, geht bewußt oder unbewußt, total an mir vorbei. Aber manchmal schlägt der Lemming zu wie bei dieser hübschen Brownieform, in der man nicht nur süße Leckereien, sondern auch ganz wunderbar Minibrötchen backen kann. Mehrfach wurde sie mir beim Pinnwandportal unter die Nase gerieben, bis ich nicht mehr widerstehen konnte und eine bestellt habe. Man bekommt so eine Brownieform in guter Qualität für relativ kleines Geld und ich bin nach wie vor angetan. 

Übernacht -Mini-Grießkrustis aus der Brownieform

Mein erster Backversuch in Form von kleinen Brötchen zur Suppe darin waren sofort ein voller Erfolg. Wie ich von meiner Wiener Freundin gelernt habe, sagt man dort dazu Jourgebäck, ein Name, der mir richtig gut gefällt. Die Kruste ist so richtig schön knusprig und die Krume saftig, was nicht zuletzt an der Übernachtgare im Kühlschrank liegt. 

Übernacht -Mini-Grießkrustis aus der Brownieform

Zutaten & Zubereitung 
  • 260 g lauwarmes Wasser
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 1 TL Honig
Wasser, Hefe und Honig in der Rührschüssel miteinander verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
  • 400 g Weizenmehl, Tipo 00 oder Type 550
  • 1 leicht gehäufter TL Salz
Mehl und Salz in die Rührschüssel zum Hefewasser geben und eine Minute auf kleinster Stufe verkneten lassen, bis sich alles verbunden hat. Dann auf Stufe 2 schalten und weitere 6 bis 7 Minuten kneten lassen, bis der Teig schön elastisch ist, er ist sehr weich und feucht. Schüssel mit einem leicht feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehenlassen. Ich heize dazu meinen Backofen auf 50 Grad Umluft vor, schalte ihn bis auf die Backofenlampe aus und stelle die Schüssel auf einem Rost hinein.

Teig zusammenstoßen und in 12 Portionen teilen. Diese nicht schleifen, sondern  rundherum in Hartweizengrieß oder Maisgrieß dippen, dabei etwas zusammenknautschen, damit Falten entstehen, dann in die Brownieform geben. 

Übernacht -Mini-Grießkrustis aus der Brownieform

Diese jetzt über Nacht, zumindest aber für 8 bis 10 Stunden, zugedeckelt in den Kühlschrank stellen. Wenn man keinen Deckel hat, die Form einfach in eine neue Mülltüte geben, leicht aufblasen, damit die Folie nicht auf dem Teig aufliegt und mit einem Clip verschließen. Ich las neulich auf einem Blog über die Gefahren von solchen Beuteln, aber ich denke, für ein paar Stunden ist okay, zumal der Teig damit nicht in Kontakt bekommt. Man kann sicherlich auch Frischhaltefolie nehmen und und die Form damit  locker umschließen. Am nachhaltigsten ist es wirklich, sich direkt eine Form mit Deckel anzuschaffen.  
    
 
die Teiglinge vor und nach der Übernachtgare

Backofen auf 220°C Umluft mit einem Rost in der Mitte und einer kleinen feuerfesten Schüssel auf dem Boden vorheizen. Nach dem Aufheizen eine Tasse Wasser in die Schüssel geben und Krustis ca. 25 Minuten goldgelb backen, dabei nach 10 Minuten durch kurzes Öffnen der Backofentür den Dampf ablassen und 5 Minuten vor Ende die Krustis nochmal leicht mit Wasser besprühen für eine schöne Farbe und Kruste. 

Übernacht -Mini-Grießkrustis aus der Brownieform
meine Tips:
  • die Krustis lassen sich prima einfrieren, entweder pur oder aufgeschnitten mit Kräuterbutter gefüllt, so hat man immer auf die Schnelle ein paar kleine Brötchen zum Aufbacken zum Beispiel als Beilage zu einer Suppe oder einem Salat parat

Mini-Fladenbrote

12.06.2019
Fladenbrote in Mini-Version sind genau das Richtige zum Grillen oder auf einem Buffet. Das Rezept ergibt acht handliche Portionen, innen schön flauschig, so daß man Dips und Cremes gut damit wegnaschen kann und die auch für Kinder eine schöne Größe haben. Sie könnten auch als Burger-, Frühstücks - oder Abendbrot durchgehen, denn belegen kann man sie mit allem, egal ob süß oder herzhaft. 

Mini-Fladenbrote

Zutaten 
ergibt 8 Stück, passend auf einem Blech
  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Milch
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1/2 Pck. = 4 g Trockenhefe
  • 325 g Weizenmehl, Type 550
  • 1 EL Olivenöl
Trockene Zutaten in einer Schüssel vermischen. Restliche Zutaten zugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts fünf Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten, evtl. noch einen winzigen Schuß Wasser zugeben. Schüssel zudeckeln und im Kühlschrank ca. 6 Stunden gehen lassen, der Teig sollte sich mindestens verdoppeln. 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen.

Teig in 8 Portionen teilen, diese mit wenigen Griffen zu einem Ball formen. Auf das Blech geben und mit den Fingerspitzen handtellergroß plattmachen. Blech mit einem Küchenhandtuch abdecken und nochmals 20 - 30 Minuten gehen lassen. Dann mit den Fingerspitzen erneut Dellen reindrücken.
  • 1 kleines Eigelb
  • 1 TL Naturjoghurt
  • 1 Prise Salz
Zutaten verrühren und die Teigfladen damit bestreichen. Mit Sesam und/oder Schwarzkümmel bestreuen. Backofen auf 220°C U/O vorheizen und das Blech in der Mitte des Backofens einschieben, auf den Boden des Backofens etwas Wasser geben, um Dampf zu erzeugen. 20 - 25 Minuten goldgelb backen, dabei nach 10 Minuten den Dampf durch kurzes Öffnen der Backofentür abziehen lassen. Ich besprühe die Fladenbrote eine Minute vor Ende mit etwas Wasser aus einer Blumensprühflasche, so werden sie besonders schön goldgelb. Auf einem Rost abkühlen lassen und am Besten lauwarm genießen.

Mini-Fladenbrote

schnelle Weizenbrötchen

30.04.2018
Eigentlich kann man auf die Schnelle keine wohlschmeckenden Brötchen herstellen, denn Geschmack entwickelt sich durch Teigruhe. Wenn es aber mal schnell gehen muß, können sich diese Brötchen durchaus sehenlassen.

schnelle Weizenbrötchen

Zutaten
für 12 Stück
  • 500 g Weizenmehl, Type 405
  • 1 Tütchen Trockenhefe (7 g)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 300-350 g lauwarmes Wasser
Die trockenen Zutaten in der Rührschüssel mischen, 300 ml Wasser dazugeben. Teig 5 bis 8 Minuten kneten, dabei evtl. noch das restliche Wasser nach und nach zufügen. Der Teig soll schön elastisch sein und auf keinen Fall kleben.

Teiglinge von 65 g abstechen und rundschleifen, Anleitungsvideos dazu gibt es im www. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit Schluß nach unten legen und stempeln oder einschneiden. Die Oberseite in Wasser tauchen und nach Wunsch in Körner oder Saaten drücken; man kann sie auch leicht bemehlen.

schnelle Weizenbrötchen

Backofen auf 50°C Umluft aufheizen, ausschalten, aber die Backofenlampe anlassen. Blech hineinstellen und 30 Minuten gehenlassen. Besser wäre noch eine Stunde, man könnte sie aber auch gleich abbacken; durch die Gehzeit entscheidet sich, wie sehr die Brötchen aufgehen.

schnelle Weizenbrötchen

Blech herausnehmen, Backofen auf 230°C U/O aufheizen. Blech in der Mitte des Backofens einschieben und etwas Wasser auf den Boden geben, um Schwaden zu erzeugen. Nach 10 Minuten Schwaden durch kurzes Öffnen der Backofentür ablassen. Man kann auch ein kleines Metallgefäß mit aufheizen und da hinein das Wasser geben.

schnelle Weizenbrötchen

Weitere 8-10 Minuten backen, bis die Brötchen goldgelb sind. Kurz vor Ende der Backzeit nochmal mit Wasser besprühen, das gibt eine schöne goldgelbe Kruste.

schnelle Weizenbrötchen

Auf einem Rost abkühlen lassen und und am Besten gleich frisch genießen. Man kann natürlich auch größere oder kleinere Teigportionen abstechen.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

01.05.2017
Den Teig für diese leckeren Brötchen habe ich am Vorabend angesetzt und dann im Kühlschrank geparkt, am nächsten Morgen muß der Teig dann nur Zimmertemperatur annehmen, die Brötchen geformt und gebacken werden. Eine knappe halbe Stunde später stehen dann leckerste Sonntagsbrötchen auf dem Frühstückstisch. 

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Bürli ist das schweizerdeutsche Wort für Brötchen, das Rezept habe ich schon eine Ewigkeit auf meinem Blog, es waren die ersten Brötchen, die ich jemals gebacken habe. Ob das Rezept allerdings so wirklich aus der Schweiz stammt, kann ich nicht sagen. Aber den Namen Bürli finde ich gut ;o)

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen
Zutaten
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 20 g Frischhefe (oder 1 Pck. Trockenhefe)
  • 1 TL Honig oder Zucker 
  • 500 g Weizenmehl, Type 550 (alternativ Weizen 405 oder Dinkel 630)
  • 1 TL Salz
Am Vorabend Hefe und Honig im Wasser auflösen. Mehl in die Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Das Hefewasser hineingießen und mit etwas Mehl verrühren. Mit etwas Mehl abdecken und 10 Minuten zugedeckt anspringen lassen. Dann die Maschine auf kleinster Stufe anstellen. Sobald sich ein Teigball bildet, das Salz einrieseln lassen. Auf Stufe 2 für 8 Minuten verkneten, dabei kontrollieren, ob evtl. etwas mehr Wasser oder Mehl benörigt wird. Der Teig sollte leicht kleben.

Den Boden einer Schüssel mit Deckel, möglichst eine flache, bemehlen und den Teig hineingeben, auch von oben bemehlen. Zugedeckt eine Stunde anspringen lassen, dann zugedeckelt im Kühlschrank bis zum nächsten Morgen parken. Flache Schüsseln haben den Vorteil, daß man den Teig nicht mehr viel formen und plattdrücken muß und so die Porung erhalten bleibt. Am nächsten Morgen den Teig eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen.


Arbeitsplatte bemehlen und den Teig aus der Schüssel draufplumsen lassen. Ich konnte ihn so auf die Unterlage befördern, daß die Seite, die auch in der Schüssel oben war, wieder oben ist - so habe ich eine schöne Oberfläche.


Mit einer Teigkarte in 12 Brötchen teilen. Ich habe nur 6 Brötchen geteilt und die beiden Seitenstreifen verdreht, so daß Stängchen entsehen. Die Brötchen habe ich überkreuz eingeschnitten, das ist optional. Der Teig sollte nicht dicker als 2-3 cm sein.


Backofen mit Pizzastein oder Blech auf der 2. Schiene von unten auf 230°C eine halbe Stunde aufheizen. Dann die Brötchen auflegen (beim Blech auf Backpapier) und mit Wasser besprühen. Auf den Boden des Backofens ein halbes Glas Wasser gießen und den Backofen sofort schließen. Nach 10 Minuten den Dampf kurz durch Öffnen der Backofentür ablassen, die Brötchen mit Wasser besprühen. Weitere 15 Minuten backen, dabei 5 Mintuen vor Ende nochmals mit Wasser besprühen, so bekommen sie eine schöne goldbraune Farbe und werden knusprig. Die Brötchen und Stängchen sind gut, wenn sie sich beim Klopfen auf den Boden hohl anhören. Auskühlen lassen und genießen.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Wer mag, bestreut die Bürli noch mit Saaten oder Körnern vor dem Backen.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Am Besten schmecken die Bürli frisch aus dem Ofen, man kann sie auch gut einfrieren und nochmals kurz nach dem Auftauen aufbacken.

Übernacht-Bürli als Brötchen und Stängchen

Übernacht-Dinkel-Buttermilchbrötchen

12.03.2017
Heute gibt es mal wieder ein Übernacht-Brötchenrezept, das ich besonders gern an Wochenenden mache, um sonntags ofenwarme Brötchen zu frühstücken. Die Brötchen haben eine weiche Konsistenz mit einem ganz leichten Knusper und einer schönen Porung. Durch das Dinkelmehl Type 1050 schmecken sie richtig kräftig mit süßen und herzhaften Belägen, man kann natürlich auch Type 630 nehmen.


Wer die Brötchen süßer haben möchte, gibt einfach noch mehr Zucker dazu. Die Menge ergibt 10 Stück 


Zutaten
für 10 Stück
  • 500 g Dinkelmehl, Type 1050, alternativ Type 630
  • 5 g Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 400 g Buttermich 
Mehl, Hefe, Salz und Zucker in der Rührschüssel mischen. Buttermilch zugeben und mit der Küchenmaschine auf kleinster Stufe 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Schüssel zudecken und Teig bei Zimmertemperatur eine Stunde anspringen lassen.
Nochmals 2 Minuten durchkneten lassen, dann in 10 Portionen zu je 90 g abwiegen. Jede Teigportion rundschleifen und mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ich habe dabei den Schluß nach oben gelegt, damit die Oberfläche der Brötchen nicht ganz so regelmäßig aussieht. Der Teig ist etwas klebrig, evtl. etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben. Ich schleife immer auf meiner Silikonunterlage vom Möbelschweden, das funktioniert prima. 

Blech in eine große Tüte, z.B. einen neuen Müllbeutel geben, aufblasen und mit einem Clip verschließen. Über Nacht im Kühlschrank oder bei entsprechenden Außentemperaturen auf Balkon oder Terrasse gehen lassen. 

Am nächsten Morgen Tüte entfernen und eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen.


Zutaten für das Eiwasch
  • 1 Eigelb, durch ein feines Sieb passiert
  • 2 EL Milch
Eigelb und Milch miteinander verrühren und die Brötchen zweimal damit einpinseln. 

Blech in den kalten Backofen in das untere Drittel einschieben. Backofen auf 200°C U/O einstellen und die Brötchen 25 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Um noch mehr Ofentrieb zu erzeugen, gebe ich ca. 30 ml Wasser auf den Boden des Backofens, sobald er die Temperatur erreicht hat und lasse den Dampf nach 10 Minuten durch kurzes Öffnen der Backofentür wieder ab.


Da für uns 10 Brötchen zuviel sind, habe ich nur 6 geformt und den Rest des Teigs zu einer Rolle geformt, diese in Sesam und Mohn gewälzt und in eine gut ausgebutterter, kleine Kastenform eingelegt. Diese Kastenform habe ich dann ebenfalls bei 200°C U/O auf einem Rost im unteren Drittel gebacken. Das Brot läßt sich am nächsten Tag gut toasten.

Übernacht-Semolina-Knusperbrötchen

13.02.2017
Knusprige Brötchen zum Frühstück, frisch aus dem Ofen und noch leicht lauwarm, so daß die Butter darauf schmilzt - das geht ganz einfach mit der Übernachtmethode, die ich Euch ja schon ganz oft ans Herz gelegt habe. Dieses Mal habe ich die den Teig für die Brötchen mit Hartweizengrieß zubereitet und sie auch noch damit bestreut, damit sie so richtig schön knuspern.


 Zutaten
  • 200 g Weizenmehl, Type 550
  • 150 g Dinkelmehl, Type 630
  • 150 g grober Hartweizengrieß (z.B. Semolino No. 175 von De Cecco)
  • 300 g lauwarmes Wasser 
Mehlsorten in der Knetschüssel vermischen. Wasser hinzufügen und verkneten lassen, bis das Mehl nicht mehr zu sehen ist. 20 Minuten zugedeckt stehenlassen.
  • 10 g Frischhefe
  • 2 EL lauwarmes Wasser
  • 10 g Backmalz
  • 12 g Salz
  • 1 EL Olivenöl
Hefe im Wasser auflösen und zusammen mit den restlichen Zutaten in die Knetschüssel geben. 8 Minuten auf Stufe 2 zu einem geschmeidigen Teig verkneten lassen. Zugedeckt eine Stunde ruhenlassen, dabei nach 30 und 60 Minuten einmal falten. Teig etwas plattdrücken (ca. 20 x 20 cm) und in eine flache Schüssel mit Deckel geben. Diese über Nacht zugedeckelt im Kühlschrank parken.


Am nächsten Morgen ca. eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen. Arbeitsplatte mit Hartweizengrieß bestreuen und den Teig daraufkippen. Auch von oben mit Grieß bestreuen und mit einer Teigkarte oder einem Messer in gewünschte Brötchengröße teilen. Ich hätte eigentlich 12 Stück daraus gemacht, habe aber 3 Teile zusammengelassen und einen Strang daraus gedreht, das geht auch ganz wunderbar.


Pizzastein auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten auf 240°C U/O aufheizen. Wer keinen Pizzastein hat, nimmt einfach ein Blech mit Backpapier.


Brötchen draufsetzen und einschieben, auf den Boden des Backofens ein halbes Glas Wasser gießen, um Schwaden zu erzeugen. 10 Minuten backen, dann kurz die Backofentür öffnen, um den Dampf abziehen zu lassen. Brötchen mit Wasser besprühen und weitere 6 bis 10 Minuten goldgelb backen. Auf einem Rost abkühlen lassen und genießen.


Man kann auch gut kleinere Stücke abstechen z.B. als Salatbeilage mit Kräuterbutter oder für ein Buffet.

modifiziertes Rezept nach www.brotdoc.com

Crème fraîche-Mürbchen

09.08.2016
Das heutige Rezept ist eine Mischung zwischen Brötchen und Keks und erinnert auch ein wenig an Scones. Die Mürbchen schmecken am Besten auseinandergebrochen und dann mit Butter oder Crème fraîche und etwas Marmelade oder Nutella bestrichen. Wir hatten sie noch leicht lauwarm zum Frühstück, aber auch zum Nachmittagskaffee passen sie perfekt. Aufheben kann man sie nicht gut, dann verlieren sie ihre schöne krosse Kruste, aber so lange halten sie auch gar nicht...


Zutaten
  • 300 g Mehl, Type 405
  • 10 g Weinsteinbackpulver
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Ei, Gr. M
  • 50 weiche Butter
  • 150 g Crème fraîche
Alle Zutaten 5 Minuten mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In 8 Portionen teilen, ich wiege den Teig dazu immer ab, um gleichmäßige Portionen zu erhalten.


Jede Portion zwischen den Handflächen runddrehen und etwas flachdrücken. Backblech mit Backpapier auslegen, jedes Mürbchen auf der Oberseite in Milch tauchen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Mit einem scharfen Messer überkreuz tief einschneiden.


Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und Mürbchen 15 Minuten backen. Temperatur auf 200°C Umluft erhöhen und weitere 15-20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind und eine Kruste gebildet haben. Auf einem Rost etwas auskühlen lassen und genießen.

Übernacht-Zwillingsbrötchen

27.07.2016
Bei Instagram habe ich diese tollen Übernacht-Brötchen gesehen und das Rezept tatsächlich im Netz aufgespürt. Die Methode, Teig über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen, läßt die Verwendung von wenig Hefe zu und erzeugt durch die lange Reifung immer einen tollen Geschmack.


Zutaten
  • 500 g Weizenmehl, Type 550
  • 200 g Wasser
  • 100 g Vollmilch
  • 10 g Salz
  • 5 g Frischhefe
  • 5 g weiche Butter
  • 2 g Zucker
Alle Zutaten 5 Minuten auf kleinster und weitere 8 Minuten auf nächsthöhere Stufe in der Küchenmaschine kneten lassen, bis ein fester, glatter und geschmeidiger Teig entstanden ist. 90 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, nach 45 Minuten einmal durchkneten.


Nach der Gehzeit den Teig erneut durchkneten und in 8 Portionen teilen, ich wiege den Teig dazu immer ab.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Teiglinge rund schleifen, je zwei Teiglinge  mit dem Schluß nach oben dicht aneinander legen. Blech in eine große Tüte geben (ich nehme einen unbenutzten Müllbeutel, gebe das Blech in den Kühlschrank, puste die Tüte leicht auf und verschließe sie mit einem Clip. Über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 


Am nächsten Morgen das Blech aus dem Kühlschrank nehmen und eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen. Im Originalrezept soll man die Brötchen jetzt umdrehen; ich mag es allerdings, wenn die Brötchen aufreißen und so habe ich sie so auf dem Blech belassen. Brötchen tief einschneiden.


Backofen auf 230°C U/O aufheizen, das Blech auf der 2. Schiene von unten hineinstellen und auf den Boden etwas Wasser geben, um Schwaden zu erzeugen. Brötchen 20-25 Minuten backen, dabei nach 10 Minuten die Backofentür kurz öffnen, um den Schwanden abziehen zu lassen. Sofort nach dem Backen mit Wasser abstreichen oder einsprühen und auf einem Rost abkühlen lassen.


Rezeptinspiration: Lutz Geisler

Brötchenrad ~ Partyrad

03.07.2016
Oder lieber Brötchensonne oder Partysonne? Egal, eine tolle Möglichkeit Brötchen in ansprechender Form zu einem Grillfest oder auf einem Buffet anzubieten ist es allemal. Die Brötchen an sich sind nicht trocken und superknusprig, sondern ähneln eher saftigen Buns, was sie auch über einen langen Zeitraum offen stehengelassen nicht ungenießbar werden läßt. Reste lassen sich am nächsten Tag noch prima aufbacken - wenn denn Reste bleiben...



Zutaten
  • 1 kg Weizenmehl, Type 405
  • 500 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 1/2 EL Zucker
  • 1 EL Salz
  • 8 EL neutrales Öl (z.B. Sonnenblumen-oder Rapsöl)
  • Körner und Saaten zum Bestreuen
Mehl in die Schüssel der Knetmaschine geben, in der Mitte eine Mulde formen. Hefe und Zucker im Wasser auflösen und in die Mulde geben. Mit etwas Mehl verrühren und dann die Schüssel zugedeckt 15 Minuten stehenlassen, damit die Hefe anspringen kann. Knetmaschine auf kleinster Stufe lauflassen, bis sich ein Teigball bildet. Salz und Öl dazugeben, weiterlaufen lassen. Wenn alles gut vermischt ist, auf Stufe 2 für 8 Minuten auskneten lassen. Evtl. noch etwas Wasser dazugeben, der Teig sollte weich und geschmeidig, aber nicht klebrig sein.


Backofen auf 50°C Umluft mit einem Rost auf unterster Schiene aufheizen, ausschalten, aber die Backofenlampe anlassen. Schüssel mit einem angefeuchteten Küchenhandtuch zugedeckt für eine Stunde hineinstellen. Teig nochmal durchkneten und dann in 40 g schwere Teigbällchen abwiegen. Diese rundschleifen. Ein Backblech oder wie ich ein Tepsi (rundes Backblech mit ca. 38 cm Durchmesser aus dem türkischen Supermarkt) mit Backpapier auslegen und die Teigbällchen nach Wunsch drauflegen, so daß sie sich leicht berühren. Ich habe eine Radform gewählt, man kann aber z.B. auch ein Herz oder eine Raute legen.

Brötchen mit Wassser besprühen und mit Saaten und Körnern nach Wunsch bestreuen. Ich hatte Leinsamen gold und dunkel, Hirse, Mohn, Sesam, Pul Biber, es gehen auch Sonnenblumen-oder Kürbiskerne. Wie reichhaltig Ihr die Brötchen bestreut, bleibt natürlich Euch überlassen.

ganzes Rezept mit 38 Brötchen
halbes Rezept mit 19 Brötchen
Brötchen nochmals besprühen und 30 Minuten im warmen Backofen nochmals gehenlassen, sie sollte Ihr Volumen deutlich vergrößert haben.


Blech herausnehmen, Backofen auf 200°C U/O aufheizen, Bröchen nochmals mit Wasser besprühen und Blech auf der 2. Schiene von unten hineinschieben; Tepsi auf einen Rost stellen. Einen Schluck Wasser auf den Boden des Backofens geben, um Schwaden zu erzeugen. Brötchen 30 Minuten backen, bis sie goldgelb sind; nach 10 Minuten durch kurzes Öffnen der Backofentür den Dampf entweichen zu lassen. Backpapier vom Blech ziehen und Brötchen von unten prüfen, sie sollen auch von unten leicht Farbe und Kruste haben;ich habe das Backpapier abgezogen und die Brötchen nochmal 5 Minuten auf unterster Schiene auf einem Rost gebacken.


Auf einem Rost abkühlen lassen und genießen. Dazu schmecken verschiedene Buttersorten, drei Variationen stelle ich Euch in den nächsten Tagen vor.

Ich habe für mein Brötchenrad 38 Brötchen benötigt und hatte nur einen kleinen Rest Teig übrig.
Wer Brötchen mit Käse überbacken möchte, sollte den Käse in den letzen 15 Minuten vor Ende drüberstreuen.