Laugenmuffins

25.08.2014
Seit frühester Kindheit liebe ich Laugengebäck und ich puhle immer die leckeren Salzkörnchen herunter, um sie als Erstes wegzuknabbern...macht Ihr das auch? ;o)

Muffins, Laugenmuffins

 Zutaten
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 225 ml lauwarmes Wasser
  • 400 g Weizenmehl, Typ 405
  • 1 TL Salz
Mehl in die Rührschüssel geben un in der Mittel eine Mulde formen. Hefe kleinbröseln und zusammen mit dem Zucker im Wasser auflösen.und in die Mulde geben. Mit etwas Mehl vermischen und 15 Minuten zugedeckt anspringen lassen. Dann 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen; sobald sich ein Teigball bildet, das Salz einrieseln lassen. Diesen zugedeckt eine halbe Stunde an einem warmen Ort ruhen lasssen. Ich heize dazu den Backofen mit einem Rost auf unterster Schiene auf 50°C Umluft auf, schalte ihn aus, aber lasse die Backofenlampe an und stelle die abgedeckte Schüssel hinein. Teig nach der Gehzeit nochmals durchkneten und in 12 gleiche Stücke teilen. Jedes zu einer Kugel schleifen und auf einem Brett zugedeckt nochmal eine halbe Stunde gehenlassen. Ein Muffinblech mit 12 Mulden leicht ausbuttern und mit etwas Meersalz ausstreuen. Backofen auf 220°C U/O vorheizen.
  • 1 l Wasser
  • 50 g Natron
  • 1-2 EL grobes Meersalz, Fleur de Sel oder Maldon Sea Salt
Das Wasser zusammen mit dem Natron aufkochen. Herdplatte ausstellen und die Teigkugeln portionsweise darin 30 Sekunden ziehenlassen, dabei mit einer Schaumkelle anstupsen, damit sie sich umdrehen und die Lauge alles erreicht. Mit der Schaumkelle rausheben und kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen. In die Mulden geben und sofort mit Meersalz bestreuen, damit es gut haftet. Muffinblech auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Danach kurz auskühlen lassen, die Muffins herauslösen und auf einem Gitterrost vollständig auskühlen lassen.

Muffins, Laugenmuffins

Am Besten schmecken sie frisch mit etwas Butter, Frischkäse oder Kräuterquark bestrichen. Man kann sie nach Belieben auch mit Sesam, Mohn , Kümmel oder Reibekäse bestreuen. Wenn man kleine Teigportionen absticht, kann man auch Laugenkonfekt zum Beispiel für ein Buffet oder Picknick backen, dieses dann allerdings einfach auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech.


Mit diesem Rezept mache ich heute Urlaubsvertretung bei der lieben Schokoladen Fee Alex.

Kommentare:

  1. Schöne Idee mit der Muffin-Form! Ich liebe auch schon immer Laugengebäck, allerdings bin ich der Salz-Abpuhler...

    Rezept werde ich bald mal testen :D

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  2. Da würde ich am liebsten sofort reinbeissen. Vielleicht mit ein bisschen von dem Dattelaufstrich, den ich gerade gemacht habe! Und ein bisschen pule ich das salz auch ab!

    Gruß Marion

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  3. Klasse, die sind notiert und kommen bei der nächsten Party auf den Tisch.
    LG Gerd

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  4. Die sehen soooo lecker aus.

    Lg Anett

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  5. Das find ich ja mal ne klasse Idee. Als kleine Pralinen vllt in Minimuffinformen backen - hab so ein Blech mit 24 Mulden...

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  6. Hallo Tanja,

    über "Schokoladen Fee" und DEINE Laugenmuffins bin ich über dich gestolpert und werde nun öfter mal hier vorbei gucken!! Vielen Dank für das zauberhafte Rezept! Ich hoffe, es ist dir recht, dass ich es in meinem Blog aufgenommen habe, das MUSSTE einfach bei so leckeren Laugenmuffins! Deine Seite und die von Schokoladen Fee habe ich natürlich verlinkt, damit man zum Originalrezept gelangt! Wenn es dir nicht recht ist, gib mir doch bitte Bescheid!

    Viele Grüße
    WaWü
    http://schlankmitgenuss.blogspot.de/2014/08/laugenmuffins.html

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  7. Liebe Tanja,
    ich liebe liebe liebe Laugengebäck. Es ist so viel aromatischer als herkömmliche Brötchen... Und bisher dachte ich, es es viel aufwendiger herzustellen ist! Danke für das tolle Rezept! Ich finde hoffentlich bald Gelegenheit, es nachzumachen!

    Alles Liebe,
    Conny

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  8. Liebe Tanja. Deine Laugenmuffins sind klasse. Nur sind sie etwas hart geworden und die Kruste ist auch nicht so schön aufgerissen wie auf deinen Fotos. Hast du eine Idee woran das liegen könnte ? Lg. Ute

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    1. Hallo Ute,
      wenn Du anonym kommentierst, wäre es schön, wenn Du eine Mailadresse angibst, auf die ich antworten kann. Ich kann mir nur vorstellen, daß der Teig nicht weit genug gegangen war. Bisher habe ich nur positive Rückmeldungen bekommen, vielleicht versuchst Du es nochmal mit längerer Aufgehzeit.

      Liebe Grüße
      Tanni

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  9. Hallo Tanja,
    Danke für die Inspiration die Laugenbrötchen mal als Muffins zu machen!
    Jedoch habe ich etwas bedenken wegen dem Natron und meiner Muffinsform.
    Natronlauge ist ja schon ätzend. Was sagt da deine Erfahrung?

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    1. Tja, was soll ich dazu sagen? Wie Du an den Fotos siehst, habe ich es genau wie im Rezept beschrieben gemacht, die Muffinform hat keinen Schaden genommen. Wenn es so ätzend wäre, daß die Form angegriffen würde, könnte man die Laugenmuffins wohl nicht essen. Aber Haftung für Deine Muffinform muß ich ablehnen, sorry.

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  10. Vielen Dank für das tolle Rezept, es ist super gelungen!
    Ich habe einen Thermomix und den Hefeteig darin bei 37 Grad angesetzt, toll aufgegangen.
    Meine Form hat keinen Schaden genommen, alternativ gehts sicher auch in Papier / Silikonform oder ohne Form (werden dann sicher breiter und flacher). Die Laugenteile waren super lecker und leider auch ratz-fatz weg, es wird sie jetzt häufiger bei uns geben. Vielen Dank für das tolle Rezept!! Anja

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  11. Huhu

    Darf ich fragen welches Natron (die Marke) du benutzt meine werden irgendwie nie so schön braun...

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    1. Hallo Liana,
      ich benutze immer Kaiser-Natron.
      Liebe Grüße, Tanja

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  12. Hallo, Tanja
    gestern habe ich zum ersten Mal diese leckeren Laugenmuffins gebacken und ich bin begeistert. Schon jetzt weiß ich, dass ich zum Wiederholungstäter werde.
    Die Mengenangabe habe ich exakt umgesetzt und ich hatte einen wunderbaren, geschmeidigen Hefeteig. Zum ersten Mal habe ich Laugengebäck gebacken und das Ergebnis hat mich begeistert.
    Meine Muffinform hat auch nicht gelitten. Ich hatte 13 Kugeln herausbekommen und habe die 13. in eine Silikonmuffinform gelegt. Auch das funktioniert notfalls.
    Vielen Dank für das tolle Rezept.
    viele Grüße
    Anne

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  13. Liebe Tanja,
    vielen Dank für dieses tolle Rezept! Vor längerer Zeit schon auf Pinterest gepinnt und immer wieder von anderen Leuten weiter gepinnt, habe ich es jetzt endlich am Muttertag umgesetzt. Und sie sind fast genauso schön geworden wie auf Deinen Fotos und vor allem haben sie toll geschmeckt.
    Ich hätte gar nicht gedacht wie schnell zwei Erwachsene und zwei Klein(st)kinder die 12 Stück verzehren können. Nach dem Frühstück war nur noch ein einzelner für die Vesper übrig. Das wird gerne wieder gemacht.

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  14. Hallo Tanja,
    da ich einen Ein-Frau Haushalt habe und mit 12 Stückchen echt überfordert wäre, stellt sich mir die Frage, ob ich den Teig, wenn er die Natronlauge hinter sich hat, auch einfrieren und mir das portionsweise (für mich .. lacht.. ) dann backen kann.
    Ich weiß, vielleicht nicht leicht zu beantworten, da die Dinger ja weg gehen wie eben "warme" Laugenmuffins .. grins
    Lieben Gruß
    Iva

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    1. Hallo Iva,
      ausprobiert habe ch das noch nicht, aber ich könnte es mir gut vorstellen.
      LG
      Tanja

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  15. Bei Pinterest gefunden, hat super geklappt, sehr lecker :) mein erstes eigenes Laugengebäck. das wird nicht das letztemal gewesen sein die stehn jetzt in meinem LieblingsrezpeteBuch .) meine sahen auchn genauso aus wie auf deinen fotes! hab sie mit Trockenhefe gebacken, das nächstemal mit richtiger hefe, ich glaub dann werden sie noch mehr aufgehn.
    danke Für das Rezept :) LG

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  16. Hey, habe heute das Rezept ausprobiert, da ich Laugengebäck liebe. Aber der Teig war einfach total klebrig, also vor dem Natronbad auch. Ist das so gewollt oder habe ich was falsch gemacht?

    lg

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    1. Schade, daß Du weder einen Namen noch eine Mailadresse hinterlassen hast, so kann ich Dir nur hier antworten und das ohne Anrede. Ich kann mir nur vorstellen, daß Du den Teig nicht lange genug ausgeknetet hast, so daß das Mehl verkleistern konnte. Ich knete Teige mindesten 8 Minuten in der Küchenmaschine. Wenn man merkt, daß der Teig zu weich ist, muß man einfach einfach noch ein bißchen Mehl unterkneten; es kann auch immer an der Mehlsorte liegen.

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  17. Hallo!
    Ich habe gestern Dein tolles Rezept nachgebacken! Suuuuper!!! Wir haben eine Art "Brotzeit" daraus gemacht... mit Käse, Leberkäse, Cocktailtomaten, Quark und vieles mehr. :-)))) Ganz Lecker!!!
    Da meine Kenntnisse über einen derartigen Teig relativ dürftig sind, hätte ich da mal was. Wie gesagt hab ich sie gestern abend gemacht. Heute waren sie zwar auch noch okay, aber halt net sooo gut wie frisch (sagtest Du ja auch bereits). Ist es möglich, den Teig am Vorabend zu machen und am Morgen frisch aufzubacken? Hast Du da ein paar Tipps, was man eventuell beachten sollte.
    GlG, Susanne

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    1. Hallo Susanne,

      ich freue mich ganz doll, daß die Laugenmuffins so gut bei Dir angekommen sind. Bestimmt kannst Du den Teig auch über Nacht in einer Schüssel gehen lassen, ich würde etwas weniger Hefe nehmen, vielleicht 1/4 Würfel. Durch die lange Teigruhe braucht es trotz Kühlschrank nicht so viel. Am nächsten Tag Zimmertemperatur annehmen lassen, portionieren und dann in der Lauge baden.
      Berichte mal, ob's funktioniert hat ;o)

      Liebe Grüße
      Tanja

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    2. Hallo Tanja,
      Dein Tipp hat super funktioniert!!! Echt lecker :-)
      DANKE und schönes Wochenende.

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  18. Hallo :),
    ich hab das Rezept heute ausprobiert. Habe Dinkelmehl verwendet, mich ansonsten aber genau an das Rezept gehalten. Die Brötchen sind sehr lecker, nur leider außen doch ziemlich hart geworden. Hast du einen Tipp, wie die Brötchen weicher werden?
    LG, Eva

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    1. Hallo Eva,

      leider habe ich da keinen Tip für Dich. Ich verwende immer Weizenmehl, vielleicht lag es am Dinkel. Dinkel braucht generell etwas mehr Wasser. Meine sind noch nie hart gewesen und ich habe es auch bisher noch von niemandem gehört.

      Liebe Grüße
      Tanja

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