Übernacht-Joghurtkrustis

18.08.2014
Wenn Frühstücksgäste kommen, aber natürlich auch für uns zum Sonntagsfrühstück, backe ich sehr gern die Brötchen selbst, damit sie knackig warm auf den Tisch kommen. Am Liebsten sind mir solche, deren Teig ich schon am Vortag vorbereiten kann und die ich dann nur noch schnell abbacken muß. Bisher habe ich da oft meine Schweizer Bürli gebacken, doch gestern habe ich zwei neue Rezepte ausprobiert. Das für die Übernacht Joghurt-Krustis gibt es heute, für Übernacht-Dinkelrollbrötchen gibt es morgen ;o)


Zutaten
  • 500 g Weizenmehl, Typ 1050
  • 3 g Trockenhefe
  • 9 g Salz 
  • 230 g Wasser
  • 100 g Naturjoghurt
Am Vorabend die trockenen Zutaten vermischen. In die Mitte eine Kuhle formen, Wasser und Joghurt zufügen und alles mit Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen zugedeckt 1,5 Stunden gehenlassen, dabei nach jeweils 30 Minuten den Teig etwas plattdrücken und zu einem Geschäftsbrief falten. Danach den Teig abgedeckt in einem Gärkörbchen oder einer Schüssel bis zum nächsten Morgen im Kühlschrank parken.
Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen und vorsichtig etwas plattdrücken. Dann den Teig von oben bemehlen und in beliebig große Dreiecke und Quadrate schneiden. Ich habe 16 kleine Stücke daraus gemacht und versucht, es für Euch aufzuzeichnen - man sehe mir meine Malkünste nach; Ihr könnt natürlich auch jede andere Form schneiden. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, jedes mit einer Rasierklinge einmal anritzen und nochmals zugedeckt 20 Minuten ruhenlassen.

Backofen auf 250°C U/O vorheizen, eine Schale mit heißem Wasser auf den Boden stellen und dann die Brötchen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten goldgelb und knusprig backen. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Kommentare:

  1. Schaut so großartig aus! Ich nehme mir ständig vor auch mal Brötchen zu backen, aber irgendwie wird das ständig nix. Ist jetzt mal vorgemerkt für nach dem Urlaub... Ich gebe die Hoffnung nicht auf ;)

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  2. Heyhey! Ich habe deinen Blog gerade entdeckt und mich etwas durchgeklickt. Find ich schön hier. bei deinen älteren Rezepten kann man wohl nicht kommentieren? Ich werde wohl mal die Göttertorte und den Kirschkuchen mit Schokosplits in angriff nehmen. Jedenfalls hab ich sie schonmal abgespeichert:)
    Liebe Grüße von Tonia von backenmachtfroh.blogspot.de

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    1. Hallo Tonia,
      herzlich willkommen im Greenway. Ich freue mich riesig, wenn Du Rezepte von mir ausprobierst.
      Wegen der Kommentarfunktion schaue ich gleich mal nach, die Posts hatte ich importiert, dabei ist das wohl passiert.

      LG
      Tanni

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  3. Mir geht es da derzeit ein bisschen wie Sandra...früher habe ich das öfter mal gemacht.
    Aber am besten fange ich wieder mit deinem tollen Rezept damit an!

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  4. Du sag mal, Tanja... hast du schonmal versucht den Teig einzufrieren? Ich frage mich, ob man da wohl sowas wie "Gefrierbrötchen" draus machen kann, die man dann praktisch nur über Nacht auftaut und abbackt???

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    1. Hallo San,

      das habe ich weder schonmal gehört noch ausprobiert. Du willst den Teig nach dem Gehen einfrieren? Ich würde sie dann wenigstens anbacken und dann erst einfrieren. Aber durch die Übernachtmethode sind sie doch eh am nächsten Morgen zum Abbacken bereit, warum willst Du sie einfrieren?

      LG
      Tanja

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  5. Keine Ahnung... ;) nach dem Gehen, vor dem (zweiten) Gehen... ich habe mich halt gefragt, ob man die dann abends rausholen und am nächsten Morgen abbacken kann (wenn man keine Zeit hat am Abend vorher den Teig zu machen).

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