Schmorkraut-Zweierlei mit Apfel & Speck

20.08.2019
Vergangene Woche haben wir fünf wundervolle und äußerst erholsame Tage bei unseren lieben Freunden in Wien verbracht und neben der Stadt auch wieder das köstliche Essen genossen. Für die Heimreise sind nicht nur viele schöne Erlebnisse, sondern auch Köstlichkeiten im Gepäck gelandet, so unter anderem auch Grammeln, aus denen ich Grammelknödel machen wollte. Als Beilage entschied ich mich zuerst klassisch für Sauerkraut, ganz so wie ich es in einem Restaurant gegessen hatte, doch dann kam mir im hemischen Supermarkt die Idee, Sauerkraut mit Weißkohl zu kombinieren - mit vollem Erfolg. Das Rezept für die Knödel findest Du unter Grammelknödel nach Ewald Plachutta, jetzt erstmal zur Beilage, die auch prima zu Braten, Frikadellen oder Bratwürsten paßt und auch als Hauptgericht durchgeht.

Schmorkraut-Zweierlei mit Apfel & Speck

Zutaten
  • 1 EL Schweineschmalz, alternativ Butterschmalz
  • 1 Gemüsezwiebel oder 2-3 normale Zwiebeln, nicht zu klein gewürfelt
  • 100 g durchwachsener Speck, in feinen Würfeln
  • 1 TL Salz
  • 1 Apfel, geschält und grob geraspelt
  • 200 g rohes Sauerkraut, einmal durchgewaschen und gründlich abgetropft
  • 2 TL Schweinebratengewürz oder alternativ etwas Kümmel 
Schmalz in einer beschichteten Pfanne mit Deckel oder einem Topf erhitzen und bei etwas reduzierter Hitze Zwiebel und Speck mit dem Salz anschwitzen, bis es beginnt, Farbe zu nehmen. Apfel dazugeben und kurz mitbraten. Sauerkraut evtl. mit der Schere etwas zerkleinern, wenn es sehr lange Fäden hat und zugeben, ebenso das Gewürz. Kurz mitbraten.

Schmorkraut-Zweierlei mit Apfel & Speck
  • 500 ml Kalbs- oder Gemüsefond
  • 100 ml Wasser oder Apfelsaft
Fond und Wasser angießen, aufkochen und 30 Minuten zugedeckelt sanft köcheln lassen.

Schmorkraut-Zweierlei mit Apfel & Speck
  • 800 g Weißkohl, geputzt und entstrunkt gewogen, in knapp 1 cm breiten Streifen
Weißkohl zugeben, Deckel auflegen und 5 Minuten zusammenfallen lassen. Dann alles gut vermischen und zugedeckelt eine weitere Stunde sanft köcheln lassen. Zwischendurch immer mal umrühren und abschmecken; je nach Schmalzsorte und Fond braucht es evtl. noch etwas Salz. Wenn zuviel Flüssigkeit verdampft, noch etwas Wasser oder Fond angießen. Das Schmorkraut kann sofort serviert werden, schmeckt aber aufgewärmt am nächsten Tag fast noch besser.

Schmorkraut-Zweierlei mit Apfel & Speck