Das weiße Gold, wie Spargel auch gern genannt wird, ist auch in unserer Region Zuhause. Nur wenige Kilometer entfernt liegt das bekannte Spargeldorf Walbeck und sobald mein Lieblingsverkaufswägelchen vorm Supermarkt im Städtchen die Luke hochmacht, stehe ich schon an und freue mich auf diesen Frühlingsgenuß. Bisher habe ich ihn immer gern im Bratschlauch zubereitet, aber wirklich umweltfreundlich ist die Folie nicht und ich habe mir geschworen, sobald er aufgebraucht ist, schaue ich mich nach einer Alternative um. Sicherlich kann man Spargel auch einfach im Topf mit Salzwasser garen, aber ich finde, zugedeckelt im Backofen mit wenig Flüssigkeit schmeckt er viel intensiver und laugt nicht aus.
Da ich großer Fan der Stoneware eines amerikanischen Herstellers bin, fiel die Wahl auf die quadratische Ofenhexe. Ebenso passen dürfte für die Menge der kleine Zaubermeister aka Lilly passen. Mein Rezept ist auf diese Stoneware zugeschnitten, ich kann nicht sagen, ob es auch in einer anderen Auflaufform mit Deckel so gelingt, könnte es mir aber gut vorstellen. Ich nenne die von mir selbst gekauften und bezahlten 'Kochgeräte' nur mit Namen, um meine Vorgehensweise genau zu beschreiben, nicht aber, um Werbung zu machen. Auch vertreibe ich diese nicht.
Das Rezept ist ausgelegt für zwei Portionen, wobei vom Spargel bei normalen Essern etwas übrigbleibt, den ich dann zusammen mit den Schalen und Abschnitten zu einer Spargelcremesuppe verarbeite. Mehr dazu in den Tips am Ende des Rezepts. Wenn Du keine Suppe machen möchtest, reicht für zwei auch ein Kilo Spargel.
Das Rezept ist ausgelegt für zwei Portionen, wobei vom Spargel bei normalen Essern etwas übrigbleibt, den ich dann zusammen mit den Schalen und Abschnitten zu einer Spargelcremesuppe verarbeite. Mehr dazu in den Tips am Ende des Rezepts. Wenn Du keine Suppe machen möchtest, reicht für zwei auch ein Kilo Spargel.
Zutaten & Zubereitung
für 2 Portionen und eine Spargelcremesuppe (Resteverwertung)
- 1,2 kg weißer Spargel, mitteldicke Stangen
Spargel schälen, Enden abschneiden. Beides für eine Spargelcremesuppe zur Seite legen (s. Tips), Spargel in mundgerechte Stücke schneiden - gern so wie ich schräg, das sieht hübsch aus - und in die Form geben.
- 1 TL Salz
- 1/2 TL Zucker
- etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- optional: 1/2 TL Chiliflocken oder Pul Biber
Gewürze zum Spargel geben und untermischen.
- 1 kleines Schnapsgläschen Wasser
- 1 EL Butter
Butter in kleinen Flocken auf dem Spargel verteilen.
Backofen auf 200°C U/O vorheizen. Form zudeckeln und auf einem Rost in der Mitte des Backofens ca. 35 - 40 Minuten garen. Zum Ende der Garzeit einfach mal den Deckel abnehmen und mit einem Messer durch Reinstechen prüfen, ob der Spargel schon weich ist. Jeder mag seinen Spargel etwas mehr oder weniger weich und die Stangen sind unterschiedlich dick, daher ist die Garzeit nur eine ungefähre Angabe.
meine Tips:- für eine Spargelcremesuppe die Schalen und Abschnitte in einen Topf geben und soviel Wasser hinzufügen, daß sie gut bedeckt sind; 1 TL Salz hinzugeben, aufkochen und dann zugedeckelt bei reduzierter Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Auf einem Sieb abgießen, Sud auffangen und abkühlen lassen; den Sud vom Garen des Spargels aus der Stoneware ebenfalls dazugeben. Eine Béchamelsauce mit dem Spargelsud herstellen und mit Sahne und evtl. noch etwas Gemüsefond bis zur gewünschten Sämigkeit verlängern; mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Übrige Spargelstücke in die Suppe geben und langsam erwärmen. Nach Belieben noch Kochschinkenwürfel oder zum Beispiel Bratwurstklößchen hineingeben und/oder mit Croutons toppen.
- wer es zitronig mag, gibt ein paar Scheiben Bio-Zitrone vor dem Zudeckeln der Form auf den Spargel