Flotter Dreier ~ Mischbrot aus dem kleinen Zaubermeister

15.02.2016
Vor einigen Tagen ist mein kleiner Zaubermeister von The Pampered Chef bei mir eingezogen, die perfekte Brotbackform für einen 2-Personen-Haushalt. Bisher habe ich ja immer in meinem Gußtopf gebacken, aber da man diesen immer so lange aufheizen, habe ich nach einer Alternative gesucht. Über meine liebe Instabekanntschschaft Annett aka netti_paletti habe ich ihn bestellt und ruckizucki geliefert bekommen, diesen Service kann ich wirklich nur empfehlen und den Zaubermeister nach dem ersten Brotbackversuch sowieso. Der Topf muß nicht gewässert werden, kommt kalt in den Ofen und läßt sich nach Gebrauch ganz einfach reinigen. Er eignet sich nicht nur zum (Brot)Backen, sondern auch zum Schmoren von Fleisch und Gemüse. Ich überlege schon, ihn als Art Tajine einzusetzen.

Ich habe das Brot mit einem eigenem Weizensauerteig gebacken, die Anleitung findet Ihr bei meiner lieben Bloggerkollegin Zorra. Es funktioniert aber auch mit einem Roggensauerteig, das Brot wird dann nur etwas kräftiger. Den Name Flotter Dreier hat das Brot bekommen, weil alle drei Mehlsorten zu gleichen Teilen verbacken werden. Je nachdem, welche Type Ihr verwendet, fällt das Brot etwas unterschiedlich im Geschmack aus.

Das Brot läßt sich sicherlich auch in einem Gußtopf oder in einem Römertopf backen, zur Backtemperatur oder Backzeit kann ich aber leider keine Angaben machen.


Zutaten
  • 230 g lauwarmes Wasser
  • 5 g Frischhefe
  • 1 TL Honig
  • 130 g Dinkelmehl Type 630 oder 1050
  • 130 g Weizenmehl Type 550 oder 1050
  • 130 g Roggenmehl Type 1150
  • 1 geh. TL Backmalz (optional)
  • 50 g Sauerteig (Weizen oder Roggen)
  • 15 g Salz
Hefe und Honig im Wasser auflösen. Mehl und Backmalz in der Schüssel der Küchenmaschine mischen und in die Mitte eine Mulde formen. Hefewasser hineingießen, mit etwas Mehl vermischen, mit etwas Mehl vom Rand abdecken und 15 Minuten gehenlassen. Dann den Sauerteig zugeben und die Küchenmaschine auf kleinster Stufe laufen lassen, bis sich ein Teigball gebildet hat. Salz einrieseln lassen und den Teig auf Stufe 2 für 8 Minuten kneten lassen.


Backofen auf 50°C Umluft mit einem Rost auf unterster Schiene aufheizen, ausschalten, aber Backofenlampe anlassen. Schüssel mit einem Geschirrhandtuch abgedeckt auf den Rost stellen und eine Stunde gehenlassen. Nochmals mit der Küchenmaschine durchkneten und dann auf die bemehlte Arbeitsplatte geben. Auch von oben mehlen und durchkneten und zu einer Kugel formen.


Der Teig muß jetzt nochmal 30 Minuten im warmen Backofen gehen, ich habe die Teigkugel dazu in ein bemehltes Gärkörbchen mit dem Schluß nach oben gelegt. Danach mit dem Schluß nach unten in den Zaubermeister einlegen. Wer kein Gärkörbchen hat, der kann die Kugel auch direkt mit dem Schluß nach unten in den Zaubermeister geben. Man kann auch den Schluß nach oben legen, dann reißt das Brot wunderschön auch ohne Einschneiden auf.


Der Zaubermeister wird vor dem Einlegen mit Butterschmalz oder Kokosfett leicht ausgefettet und etwas ausgemehlt.

Teig nach den 30 Minuten nach Wunsch einschneiden, ich mache dieses immer vom Rand her, das ist einfacher, als zum Rand hin zu schneiden.


Den kleinen Zaubermeister auf den Rost auf unterster Schiene stellen und den Backofen auf 240°C U/O aufheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren. Nach 50 Minuten mal den Deckel abheben und schauen, wie dunkel das Brot ist. Evtl. noch einige Minuten ohne Deckel bis zur gewünschten Bräune backen, dann auf einem Rost abkühlen lassen.


Der Lieblingsmann bekommt immer die erste Scheibe mit Butter und Salz, ich den Knust...


Gärkörbchen und Backmalz beziehe ich übrigens von Teeträume.