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geschichtete Schweinemedaillons in Eihülle mit Ananas und Zwiebeln in süßsaurer Sauce

01.12.2016
Der Name ist etwas sperrig, aber ich fand, es muß alles rein, was das Gericht so wahnsinnig lecker macht. Das Schweinefilet bleibt durch die Eihülle so richtig schön saftig und badet dann zusammen mit geschmorten Zwiebeln und Ananas in einer würzigen Sauce und während ich das jetzt schreibe, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.
Ananas habe ich aus der Dose verwendet, da auch Ananassaft benötigt wird, aber es funktioniert natürlich auch mit frischer. Ich hatte eine Dose mit großen Stücken erwischt, die als Tortenstücke deklariert waren, das gefiel mir sehr gut. Man kann natürlich auch Ringe nehmen und sie selbst kleinschneiden.


Zutaten
  • 500 g Schweinefilet
Schweinefilet in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Zutaten für die Eihülle
  • 2 Eigelb, Gr. M
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • Saft einer halben Zitrone
  • 4 EL Ananassaft
  • 4 leicht gehäufte EL Mehl
Zutaten gründlich miteinander vermischen, es sollte sich ein zäher Brei ergeben. Etwas Butterschmalz oder anderes Bratfett in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Hitze leicht reduzieren. Filetscheiben in der Eimischung wälzen und dann in der Pfanne kurz von beiden Seiten braten, bis die Eihülle stockt und Farbe bekommt, dann herausnehmen.
  • 2 Zwiebeln, in 0,5 cm breite Segmente geschnitten
Zwiebeln in der Pfanne anschmoren, bis sie weich sind. 
  • 1 kleine Dose Ananasstücke (340 g EW)
Ananasstücke abgießen, den Saft auffangen. Die Hälfte der Filetscheiben in einen kleinen Zaubermeister, einen 10 Minuten gewässerten Römertopf oder eine Auflaufform geben, zu der es einen Deckel gibt. Dann die Hälfte von Zwiebeln und Ananas draufgeben und das Ganze wiederholen. 

Zutaten für die Sauce
  • 2 EL Tomatenmark 
  • 150 ml Wasser
  • 150 ml Ananassaft
  • 1 TL Gemüsebrühpulver
  • 1 TL Currypulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 EL Ketjap Manis oder ersatzweise Sojasauce 
  • 1 leicht gehäufter TL Speisestärke
Alle Zutaten gründlich miteinander verquirlen und über das geschichtete Filet geben. Zugedeckelt im Kühlschrank ein paar Stunden durchziehen lassen, gern auch über Nacht.


Auflaufform zugedeckelt auf einen Rost in die Mitte des Backofens stellen, dann erst den Backofen auf 190°C U/O einschalten und 45-50 Minuten backen, bis die Sauce gebunden ist und blubbert. Vielleicht dauert das je nach Form auch ein wenig länger.

Pils-Korn-Krüstchen aus dem kleinen Zaubermeister ~ 24-Stunden-Brot

16.06.2016
Wer bei Pils und Korn an ein Herrengedeck, also an ein schönes Bierchen und dazu einen Kurzen denkt, der liegt zumindest zu 50% richtig. Das Brot mit Kracherkruste wird mit einer Flasche Pils gebacken, allerdings ist mit Korn einer Körnermischung, die der Brotkrume eine schöne Note gibt. Ich habe ohne Hefe gearbeitet, aber da mein Sauerteig noch nicht so triebkräftig war, ist das Brot sehr kompakt geworden; ich würde daher immer den Einsatz eines kleinen Anteils Hefe empfehlen.

Zutaten
  • 1 Flasche = 330 g Pils
  • 120 g gemischte Körner nach Wahl (z.B. Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam, Amaranth)
  • 5 g Frischhefe
  • 50 g Sauerteig
  • 240 g Roggenmehl, Type 1150
  • 240 g Dinkelmehl, Type 630
  • 15 g Backmalz
  • 15 g Salz
Bier zusammen mit den Körnern in einem kleinen Topf erwärmen, aber nicht kochen; dann lauwarm abkühlen lassen. Mehl mit Backmalz in der Rührschüssel der Knetmaschine mischen, in der Mitte eine Mulde formen. Hefe im Bier auflösen und zusammen mit dem Sauerteig in die Mulde geben. 1 Minute auf kleiner Stufe kneten, bis sich ein Teigball bildet. Salz einrieseln lassen und dann 7 Minuten auf Stufe 2 kneten. Evtl. noch etwas Wasser oder Mehl zugeben.


1 Stunde zugedeckt bei Zimmertemperatur anspringen lassen, dann nochmal durchkneten. Auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte zu einer Kugel formen, rundherum bemehlen und mit dem Schluß nach oben in den mit Butterschmalz ausgefetteten kleinen Zaubermeister legen. Man kann es auch mit dem Schluß nach unten einlegen und kurz vor dem Backen einschneiden. 
Zugedeckelt auf einem Rost auf unterster Schiene 24 Stunden im ausgeschalteten Backofen mit geschlossener Tür ruhen lassen.


Am nächsten Tag Backofen mit dem kalten Topf auf 240°C U/O aufheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, auf 220°C reduzieren und 45 Minuten backen. Den Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten offen backen. Brot auf einem Rost abkühlen lassen und genießen. Ich habe es gleich angeschnitten, daher wirkt es etwas klitschig ;o)

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

22.02.2016
Hätte ich gewußt, wie toll das Backen und Kochen im kleinen Zaubermeister ist, hätte ich ihn schon viel eher bestellt. Kein Aufheizen, kein Wässern und das Beste: nach der Benutzung läßt er sich einfach mit heißem Wasser reinigen. Leider habe ich bisher wenig Rezepte im Netz zum Thema Kochen gefunden, also probiere ich jetzt meine eigenen aus.

Da sowohl die Hackbällchen als auch das Gemüse Würze gut verträgt, habe ich zusätzlich zu Salz und Pfeffer eine Gewürzmischung verwendet, die ich Euch, wie die gesamte Produktpalette der Firma Herrmann, echt ans Herz legen kann. Ihr könnt aber genauso z.B. eine italienische Kräutermischung o.Ä. verwenden.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Zutaten für die Hackbällchen
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, in feinen Würfeln
  • 2 EL Öl
  • 300 g gemischtes Hack oder Hack nach Wahl
  • 1 EL Gewürz nach Wahl, ich verwende den Gourmet-Kräutermix von Herrmann
  • 2 EL frische gehackte Petersilie oder Kräuter nach Wahl, ich verwende 8 Kräuter TK
  • 1 gehäufter TL Senf
  • 1 kleines Ei
  • 3 gehäufte EL Paniermehl, bevorzugt Panko
Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Hitze reduzieren, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen und abkühlen lassen. Danach mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Das Hack sollte dann zugedeckelt im Kühlschrank eine Stunde, gern auch länger, ziehen.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Den kleinen Zaubermeister mit etwas Butterschmalz dünn ausfetten.
  • 2-3 Zwiebeln, in Segmente von 0,5 cm geschnitten
  • 1 gelbe Paprika, geviertelt, geputzt und in 0,5 cm breiten Streifen
  • 200-250 g Tomatenpolpa oder stückige Tomaten
  • 1 TL Gewürz nach Wahl, ich verwende den Gourmet-Kräutermix von Herrmann
Zwiebeln auf dem Boden auslegen, etwas salzen und pfeffern. Paprika draufgeben, mit Gewürz bestreuen. Dann die Tomatenpolpa drübergießen. Die Hackmasse zu 12 Bällchen formen und obenauf verteilen.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Deckel auflegen und kleinen Zaubermeister auf unterster Schiene auf einem Rost in den Backofen stellen.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Backofen auf 190°C U/O einstellen und eine Stunde backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 15 Minuten backen, ich drehe nach der Hälfte der Zeit die Hackbällchen um, damit sie rundherum Farbe bekommen.
  • 50 g frisch geriebener Parmesan oder Reibekäse / Feta nach Wahl
Hackbällchen mit Käse bestreuen, Backofengrill zuschalten und backen, bis der Käse geschmolzen und goldgelb ist; das dauert nur wenige Minuten. Nach Belieben noch mit etwas Kresse oder gehackter Petersilie bestreuen.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Dazu schmeckt Reis, Nudeln oder auch ein Baguette.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Flotter Dreier ~ Mischbrot aus dem kleinen Zaubermeister

15.02.2016

Ich habe dieses Brot mit einem eigenem Weizensauerteig gebacken, es funktioniert aber auch mit einem Roggensauerteig, es wird dann nur etwas kräftiger. Den Name Flotter Dreier hat das Brot bekommen, weil alle drei Mehlsorten zu gleichen Teilen verbacken werden. Je nachdem, welche Type Ihr verwendet, fällt das Brot etwas unterschiedlich im Geschmack aus.

Das Brot läßt sich sicherlich auch in einem Gußtopf oder in einem Römertopf backen, zur Backtemperatur oder Backzeit kann ich aber leider keine Angaben machen.


Zutaten
  • 230 g lauwarmes Wasser
  • 5 g Frischhefe
  • 1 TL Honig
  • 130 g Dinkelmehl Type 630 oder 1050
  • 130 g Weizenmehl Type 550 oder 1050
  • 130 g Roggenmehl Type 1150
  • 1 geh. TL Backmalz (optional)
  • 50 g Sauerteig (Weizen oder Roggen)
  • 15 g Salz
Hefe und Honig im Wasser auflösen. Mehl und Backmalz in der Schüssel der Küchenmaschine mischen und in die Mitte eine Mulde formen. Hefewasser hineingießen, mit etwas Mehl vermischen, mit etwas Mehl vom Rand abdecken und 15 Minuten gehenlassen. Dann den Sauerteig zugeben und die Küchenmaschine auf kleinster Stufe laufen lassen, bis sich ein Teigball gebildet hat. Salz einrieseln lassen und den Teig auf Stufe 2 für 8 Minuten kneten lassen.


Backofen auf 50°C Umluft mit einem Rost auf unterster Schiene aufheizen, ausschalten, aber Backofenlampe anlassen. Schüssel mit einem Geschirrhandtuch abgedeckt auf den Rost stellen und eine Stunde gehenlassen. Nochmals mit der Küchenmaschine durchkneten und dann auf die bemehlte Arbeitsplatte geben. Auch von oben mehlen und durchkneten und zu einer Kugel formen.


Der Teig muß jetzt nochmal 30 Minuten im warmen Backofen gehen, ich habe die Teigkugel dazu in ein bemehltes Gärkörbchen mit dem Schluß nach oben gelegt. Danach mit dem Schluß nach unten in den Zaubermeister einlegen. Wer kein Gärkörbchen hat, der kann die Kugel auch direkt mit dem Schluß nach unten in den Zaubermeister geben. Man kann auch den Schluß nach oben legen, dann reißt das Brot wunderschön auch ohne Einschneiden auf.


Der Zaubermeister wird vor dem Einlegen mit Butterschmalz oder Kokosfett leicht ausgefettet und etwas ausgemehlt.

Teig nach den 30 Minuten nach Wunsch einschneiden, ich mache dieses immer vom Rand her, das ist einfacher, als zum Rand hin zu schneiden.


Den kleinen Zaubermeister auf den Rost auf unterster Schiene stellen und den Backofen auf 240°C U/O aufheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren. Nach 50 Minuten mal den Deckel abheben und schauen, wie dunkel das Brot ist. Evtl. noch einige Minuten ohne Deckel bis zur gewünschten Bräune backen, dann auf einem Rost abkühlen lassen.


Der Lieblingsmann bekommt immer die erste Scheibe mit Butter und Salz, ich den Knust...