Als ich letzte Tage wieder mein äußerst professionelles Fotostudio enterte, dachte ich: das könnte ich doch auch mal zeigen.
Also… Trommelwirbel… here it is:

Na, wer ist denn da jetzt verwundert oder gar enttäuscht? ^^
Seit Jahren nutze ich einen Küchenwagen vom Möbelschweden, dessen Rollen ganz furchtbar quietschen, wenn ich ihn aus der Gruschelkammer rausschiebe. Seit Jahren will ich ihn ölen, seit Jahren prokrastiniere ich an dieser Stelle äußerst erfolgreich und er wird ungeölt quietschend wieder eingeparkt. Isso.
Oben drauf kommt ein altes Backblech oder ein altes Kuchenbrett als Untergrund, je nachdem, ob kühles Anthrazit oder warmes Holz besser paßt.
Gleich nebenan sind die rechten Schubladen meines Küchenschranks für Requisiten aka Props reserviert. Seit der Renovierung habe ich auf absolute Lieblingsstücke reduziert, ab und an kommt jedoch immer mal ein Teilchen dazu.
Gleich nebenan sind die rechten Schubladen meines Küchenschranks für Requisiten aka Props reserviert. Seit der Renovierung habe ich auf absolute Lieblingsstücke reduziert, ab und an kommt jedoch immer mal ein Teilchen dazu.
In der oberen Schublade findet sich Besteck, meist Fundstücke vom Flohmarkt oder aus den Kleinanzeigen.
Größere Schüsseln und Tischsets sind im alten Schrank im Wohnzimmer untergebracht. Ich knipse nach anfänglich mehr als fragwürdigen Küchenlampenfotos seit Jahren nur noch bei Tageslicht, immer mit meinem Apfelphone und das Ganze dauert meist nur ein paar Minuten. Wenn´s draußen duster ist, dann wird eben nicht geknipst.
Du siehst, professioneller geht es kaum! Aber mal ehrlich, hier hat keiner Lust, auf das Essen wegen stundenlanger Fotosessions zu warten geschweige denn wird hier nur gekocht, um Content zu produzieren. Und ich behaupte stolz: meine Fotos können sich sehen lassen. Ich mache seit Jahren mein Ding, und das fühlt sich verdammt gut an.
Und was ich da geknipst habe, siehst Du morgen im nächsten Rezeptpost.



