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Knusper-Pizzateig (optional mit Käserand) für die White Lady

21.09.2018
Dieses Rezept sollte eigentlich gar nicht auf dem Blog, da ich meinen neuen und natürlich selbst bezahlten Pizzastein nicht bewerben möchte. Wer die Marke kennt, wird ihn auf den Bildern erkennen und da der Pizzateig so genial knusprig ausgefallen ist, muß das Rezept unbedingt auf meinen Blog, damit ich es nicht vergesse. Wie sich der Teig auf einem anderen Pizzastein oder Blech backen läßt, kann ich nicht sagen. Wer es ausprobiert, kann mir gern eine Nachricht zukommen lassen.

Pizzateige machen ich eigentlich gern ein bis zwei Tage im Voraus mit einer geringen Hefemenge und Kaltgare, damit der Teig Ruhe und dadurch Aroma bekommt, aber von dieser Variante bin ich auch ganz angetan und manchmal muß der Pizzajieper ja auch ganz spontan bekämpft werden...

Knusper-Pizzateig (optional mit Käserand) 'White Lady'

Zutaten
  • 125 g lauwarmes Wasser
  • 20 g Frischhefe
  • 1 Prise Zucker
Hefe und Zucker im Wasser auflösen. 
  • 250 g Mehl, Tipo '00' oder Type 405
  • 10 g Weichweizengrieß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 gestrichener TL Salz
Zutaten in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen. Hefewasser zugeben und mit etwas Mehl verrühren. Kurz anspringen lassen, dann gründlich verkneten. Das kann man mit der Hand, mit den Knethaken des Handrührgeräts oder einer entsprechenden Küchenmaschine erledigen.
Ich habe meinen Wuppertaler benutzt, Wasser, Hefe und Zucker 1 Minute Stufe 2 / 37°C, dann 3 Minuten Knetstufe. Der Teig sollte wunderbar geschmeidig werden.

Teig zugedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehenlassen, er sollte sich dabei verdoppeln; ich mache das gern im Backofen, den ich kurz auf 50°C Umluft aufheize, ausschalte, aber die Backofenlampe noch anlasse.
Dann den Teig  direkt auf dem Pizzastein ausrollen. Wer einen Käserand so wie ich machen möchte, rollt den Teig etwas über den Rand, belegt mit Käsestiften und überschlägt diese dann wieder mit Teig, so daß alles gut versteckt ist. Ich habe übrigens ca. 120 g Cheddar benutzt, der ist schön cremig und würzig.

Die Pizza kann dann nach Belieben belegt werden, man benötigt ungefähr 120-150 passierte Tomaten, 200 g Reibekäse und sonstigen Belag nach Lust und Laune.

Knusper-Pizzateig (optional mit Käserand) 'White Lady'

Zum Abbacken einen Rost mit der gewölbten Seite nach oben auf den Boden des Backofens legen und den Backofen auf 220°C U/O (bitte keine Umluft) aufheizen. Pizzastein hineinstellen und ca. 25-30 Minuten backen.

Mein Tip:
  • wer den Teig würzig möchte, mischt beim Kneten 1 gehäuften TL Pizzagewürz oder Chiliflocken unter

Pizza-Happen Speciale & Hawaii

24.03.2015
Zum Fuballgucken und nicht nur da ist Fingerfood, das man einfach so wegsnacken kann, perfekt und so gab es an Sonntag beim 0:2-Sieg meiner Fohlenelf gegen die Bayern diese leckeren Pizza-Happen. Den Belag habe ich bereits am Vortag zubereitet und so standen ruckizucki diese leckeren Dinger auf dem Tisch.

Mein Tip: laßt Euch Salami und Schinken direkt beim Metzer in Scheiben von 0,5 mm aufschneiden, diese lassen sich perfekt würfeln!


Zutaten Speciale
  • 1 EL Öl oder Butterschmalz
  • 200 g frische Champignons, in kleinen Würfeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 70 g Kochschinken, in kleinen Würfeln
  • 70 g Rohschinken, in kleinen Würfeln
  • 70 g Salami, in kleinen Würfeln
  • 1 TL Oregano
  • 200 g Crème fraîche
  • 150 g Reibekäse
Öl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzten, Champignons und Zwiebeln auf mittlerer Temperatur anbraten, bis alles leicht gebräunt ist. Abkühlen lassen und dann mit den restlichen Zutaten vermischen. Einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.


Zutaten Hawaii
  • 150 g Kochschinken, in kleinen Würfeln
  • 250 g Ananas, in kleinen Würfeln
  • 100 g Reibekäse
  • 100 g Schmand
  • 100 g saure Sahne 
  • 2 EL gehackte Kräuter
  • 1-2 TL Currypulver (optional)
Alle Zutaten miteinander vermischen. Einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Masse ca. 1 cm dicke auf Baguettescheiben, Brötchen oder Brot streichen. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und die Baguettescheiben auf mit Backpapier ausgelegten Blechen ca. 15-18 Minuten goldgelb backen.


herbstlicher Stromboli mit Kürbis-Hack-Feta-Füllung

12.10.2014
Jetzt ist der Stromboli auch bei mir angekommen. Es ist eine Mischung aus Pizza, Strudel und Calzone und ich habe meinen ersten passend zur Jahreszeit mit Kürbis gefüllt. Eigentlich wird er eher wie eine Pizza gefüllt mit Tomatensauce, Salami, Schinken, Käse und allerlei anderen Leckereien; das probiere ich dann beim nächsten Mal aus, denn er hat uns hervorragend geschmeckt.


Der Teig ruht über Nacht im Kühlschrank und läßt sich auch prima als 'normaler' Pizzateig einsetzen. Den Pfiff bekommt er übrigens durch ein wenig Oregano.


Zutaten für den Übernacht-Teig
  • 300 g Mehl, Typ 550
  • 1,5 TL Salz
  • 1 gestrichener TL Trockenhefe
  • 1 gestrichener EL Oregano
  • 190 g lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
Die trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann Wasser hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten, ich lasse das meine Kitchen Aid machen. Olivenöl hinzufügen und insgesamt 10 Minuten verkneten. Eine Schüssel, die doppelt so groß wie die Teigmenge ist und die sich mit einem Deckel verschließen läßt, mit etwas Ölivenöl auspinseln, auch den Deckel von der Unterseite. Den Teig hineingeben, eine Stunde bei Zimmertemperatur anspringen lassen, und dann über Nacht im Kühlschrank parken, gern auch länger. Der Teig hält sich insgesamt ca. eine Woche im Kühlschrank und wird immer besser.

Zutaten für den Belag

  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 kleiner Hokkaido, entkernt, in kleinen Würfeln (ca. 200-250 g)
  • 1-2 rote Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 250 g Hack nach Wahl 
  • 200 g Crème fraîche
  • 200 g Feta
  • 200 g Reibekäse 
Olivenöl in einer mittelgroén Pfanne erhitzen, Zwiebel darin anschwitzen. Kürbis zugeben und unter gelegentlichen Rühren anbraten, bis er weich ist. Knoblauch zufügen, Pfeffer und Chiliflocken herzhaft abschmecken. Auf einem Teller abkühlen lassen, in der Pfanne erneut etwas Öl erhitzen. Hack darin krümelig anbraten, bis es Farbe nimmt.
Teig zu einem Rechteck in der Größe eines Backpapierbogens ausrollen. Sollte sich der Teig dabei wehren, 10 Minuten mit einem Geschirrtuch abgedeckt ruhenlassen und dann weitermachen, evtl. die Pause wiederholen. Teig auf Backpapier legen und mit Crème fraîche bestreichen, dabei einen 2 cm breiten Rand rundherum freilassen. Mit zerbröseltem Feta bestreuen. Dann die Kürbismasse und das Hackfleisch gleischmäßig darauf verteilen. Zum Schluß noch mit Reibekäse bestreuen. 


Den Rand links und rechts 2 cm einklappen. Von unten nach oben mit Hilfe des Backpapiers aufrollen, die Naht soll unten liegen.Backofen auf 250°C U/O mit dem Blech vorheizen. Rolle mit Backpapier diagonal auf das Blech legen, mit wenig Olivenöl einpinseln und schräg ca. 2 cm tief und in 2 cm Abstand einschneiden.


10 Minuten backen, dann die Hitze auf 200°C U/O reduzieren und weitere 35 Minuten backen. 10 Minuten abkühlen lassen und dann anschneiden. Dazu schmeckt am Besten ein grüner Blattsalat und ein Klecks Kräuterquark. Man kann den Stromboli auch gut kalt essen.

Thunfischpizza mal anders

02.09.2014
Thunfisch mal nicht als Belag, sondern als Boden, das war mir neu. Einen Zucchini-Boden hatte ich bereits probiert und war begeistert, und auch der Thunfisch ist mal eine gute Alternative zum Hefeteig.


Zutaten für eine Pizza
  • 1 Dose Thunfisch in Aufguß (nicht in Öl)
  • 1 Ei, Gr. M
  • Salz und Pfeffer
Thunfisch auf einem Sieb gründlich abtropfen lassen. In einer Schüssel mit dem Ei vermischen, das geht am Besten mit einer Gabel. Kräftig mit Salz und Pfeffer und nach Belieben mit Chili würzen.
Backblech mit Backpapier auslegen und dann kommt es auf Euch an: mögt Ihr einen etwas dickeren Boden (so wie ich), dann streicht einen Kreis von ca. 20 cm auf's Blech, oder wenn Ihr es dünner mögt, dann ca. 25 cm. Ich habe einen Springformrand benutzt, damit wird der Boden gleichmäßig rund; Freestyle ist natülich auch okay ;o)



Backofen auf 200°C vorheizen und auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Dann ein zweites Stück Backpapier drauflegen, mit einem Schwung wenden und das obere vorsichtig abziehen. Wenn Ihr die dickere Variante gewählt habt, dann backt noch weitere 5 Minuten vor.

Dann kann die Pizza nach Belieben belegt werden. Ich habe pro Pizza 100 g stückige Tomaten aufgestrichen und dann noch je eine kleine Tomate in dünnen Scheiben, ein paar Würfel Pancetta und Parmesan draufgegeben. Gewürzt habe ich es mit etwas getrocknetem Basilikum.


Seid creativ und probiert, was Euch gefällt. Zum Beispiel könnt Ihr die Pizza mit Creme Fraiche oder Schmand bestreichen, mit Salami, Schinken oder Gemüse belegen und mit Reibekäse nach Wahl bestreuen. Achtet dabei drauf, daß der Belag nicht zu dick ist. 

Das Blech nochmal für 15 Minuten in den Backofen schieben, bis der Käse geschmolzen ist und zu bräunen beginnt. Danach nochmal mit frischem Parmesan bestreuen und am Besten einen grünen Salat dazu genießen.

Galette mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

12.08.2014
Bei dieser Galette gerate ich ins Schwärmen! Der Teig ist unten knusprig, an den eingeschlagenen Stellen saftig und die Zwiebeln... die schmelzen nur so dahin. Ich habe als Kontrast zu den süßen Zwiebeln Gorgonzola verwendet, es funktioniert zum Beispiel auch mit Blauschimmelkäse, Feta oder Ziegenfrischkäse.

Galette mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

Zutaten für den Teig
  • 220 g Weizenmehl, Type 405
  • 120 g weiche Butter
  • 65 g Magerquark
  • 2 EL Zitronensaft 
  • 70 g Wasser 
Alle Teigzutaten in einer Schüssel mit den Knethaken des Rührgeräts oder einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten und diesen in Klarsichtfolie eingeschlagen für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Galette mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

Zutaten für den Belag
  • 4 EL neutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 500 g mittelgroße Zwiebeln, geschält gewogen, rot und weiß
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Balsamico
  • 4 EL Zucker
  • Pfeffer
  • 125 g Gorgonzola
  • 2 EL Paniermehl
zum Bestreichen
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
Zwiebeln halbieren und dann jede Hälfte in 3-4 Segmente schneiden. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Salz zufügen und unter gelegentlichem Rühren auf mittlerer Hitze schmoren, bis sie weich sind, das dauert ca. 15 Minuten. Balsamico unterrühren und weiterschmoren, bis er verdampft ist. Hitze erhöhen, Zucker zufügen und unter ständigem Rühren karamellisieren. Mit etwas Pfeffer abschmecken. Auf einem Sieb abtropfend abkühlen lassen. Den Sud auffangen, er eignet sich prima für ein Salatdressing.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einem Backpapier zu einem ca. 35-40 cm grossen Kreis ausrollen, dazu den Teig leicht bemehlen. Backpapier auf ein Backblech ziehen. Paniermehl in die Mitte des Kreises geben, so daß ein 5 cm breiter Rand unbedeckt bleibt und die Zwiebelmasse darauf verteilen. Den Gorgonzola darüberbröseln und den Teigrand nach und nach über die Füllung klappen. Das Ei mit dem Salz verkleppern und den Rand damit einstreichen.
Backofen auf 210°C U/O vorheizen, dann auf 190°C U/O reduzieren und die Galette im unteren Drittel ca. 35-40 Minuten goldgelb backen. Zum Schluß nach Belieben mit etwas feingehackter Petersilie oder Schnittlauch bestreuen. Dazu schmeckt hervorragend ein Blattsalat.

Die Galette schmeckt warm, aber auch lauwarm oder kalt. Auch kann man kleinere Galettes z.B. für ein Picknick ausrollen.

Galette mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

Champignon-Rahm-Fladen mit Bacon

18.02.2014
Nicht wirklich fotogen, diese Dinger, aber lecker - das könnt Ihr mir glauben. Es tummelten sich noch Schmand und Champignons im Kühlschrank und Bacon sowieso. Herausgekommen sind diese knusprigen und doch saftigen Fladen. Beim nächsten Mal kommt noch mehr Schnittlauch oder feingeschnittenes Frühlingszwiebelgrün drauf, dann sind sie perfekt.

Champignon-Rahm-Fladen mit Bacon

Zutaten für den Teig
  • 200 g Weizenmehl, Typ 550
  • 20 g Roggenmehl (ich hatte Roggenschrot)
  • 4 g Trockenhefe
  • 150 ml handwarmes Wasser
Aus den Zutaten einen Teig kneten, diesen an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Durchkneten, in vier Portionen teilen und jede zu einem länglichen Fladen ausrollen. Alle vier Fladen nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Backofen auf 50°C vorheizen, ausschalten, Blech einschieben und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.

Zutaten für den Belag
  • 300 g (braune) Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 200 g Schmand
  • 100 g Baconwürfel oder Streifen
  • etwas Schnittlauch oder feingeschnittes Frühlingszwiebelgrün
Zwiebel und Champignons ganz fein schneiden oder im TM oder einem anderen Foodprozessor feinhacken. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Champignon-Zwiebel-Masse darin anbraten, bis sie trocken ist und zu bräunen beginnt. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Erkalten lassen und dann mit dem Schmand verrühren. Nochmals mit Salz & Pfeffer abschmecken. Diese Masse kann gut vorbereitet werden.

Blech aus dem Ofen holen und diesen auf 220°C U/O vorheizen. Die Fladen gleichmäßig mit dem Schmand bestreichen, dabei einen kleinen Rand freilassen. 

Champignon-Rahm-Fladen mit Bacon

Mit dem Bacon belegen und 20 Minuten backen. Dann mit dem Schnittlauch oder mit Frühlingszwiebelgrün bestreut servieren.

Der Teig eignet sich für vielerlei Belag, z.B. purer Schmand oder Crème fraîche mit Bacon, getrockneten Tomaten, Reibekäse, Schafskäse, Kartoffelscheiben... laßt Eurer Phantasie freien Lauf!

Champignon-Rahm-Fladen mit Bacon