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Rhabarber-Streusel-Tarte

22.06.2015
Es ist ja schon ein bißchen skandalös, daß die Rhabarberzeit schon fast beendet ist, aber es noch gar kein leckeres Rezept mit meinen heißgeliebten roten Stengeln gab. Am Wochenende habe ich das nachgeholt und eine kleine Tarte in meiner Rechteckform von 12 x 30 cm gebacken, die ich bei Claudia entdeckt hatte. Ich habe das Rezept nur minimal abgeändert; der Teig ist so lecker, daß ich ihn bestimmt auch mit anderen Obstsorten mal ausprobieren werde.



Zutaten für den Teig
  • 125 g Butter, in kleinen Stücken
  • 250 g Weizenmehl, Type 405
  • 100 g braunen Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Eigelb, Gr. M
  • 3 EL kaltes Wasser
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu Streuseln verarbeiten. 2/3 der Streuseln in eine gefettete Tarteform von 12 x 30 cm drücken und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Tarteform und restliche Streusel im Kühlschrank parken, während der Rhabarber mariniert.


Zutaten für den Belag
  • 300-350 g Rhabarber, der Länge nach halbiert, in 0,5 cm breiten Streifen
  • 25 g brauner Zucker
  • 50 g rote Konfitüre, z.B. Erdbeer
Rhabarber mit Zucker mischen  und eine halbe Stunde ziehenlassen. Tarteboden und Ränder mit der Konfitüre bestreichen. Rhabarber darauf gleichmäßig verteilen und die restlichen Streusel darüberstreuen.


Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Tarte ca. 50 Minuten goldgelb backen. Nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben. Lauwarm oder komplett ausgekühlt mit etwas Sahne oder Vanilleeis genießen.

Bratkartoffel-Tarte Tatin

01.06.2015
Als ich dieses Rezept bei Werner gesehen habe und mich an eine Rolle Blätterteig erinnert habe, die im Kühlschrank auf Verarbeitung wartete, wußte ich sofort, was es zum Abendessen geben sollte. Der knusprige Boden paßt perfekt zu den Kartoffeln; die Zwiebeln und er Bacon machen die Tarte schön deftig würzig. Die Portion reicht für zwei Esser als Mahlzeit, für vier als Snack oder Vorspeise. Auf jeden Fall sollte man einen frischen grünen Salat dazu essen.


Zutaten

  • 3 EL Olivenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in dünnen Scheiben
  • 40 g Bacon, in feinen Würfeln
  • 450 g Kartoffeln, festkochend, geschält gewogen, in dünne Scheiben gehobelt
  • Salz, Pfeffer, Paprika
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Balsamico Essig
  • 1 Rolle Blätterteig  aus der Frischetheke
  • optional: 30 g Feta

Olivenöl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen und den Bacon darin anschwitzen. Zwiebel zufügen und alles auf reduzierter Hitze anschmoren, bis es leicht Farbe nimmt. Zwiebel und Bacon aus der Pfanne nehmen und die Kartoffelscheiben zugeben, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Diese ebenfalls auf reduzierter Hitze anbraten, bis sie Farbe nehmen, dabei ab und an vorsichtig wenden. Zwiebel und Bacon wieder zugeben und alles vermischen. Zucker zufügen, kurz karamellieren lassen. Dann den Balsamico zufügen und kurz verdampfen lassen.

In den Boden einer 26 cm Springform (oder 24x24 quadratisch) Backpapier einklemmen. Den Blätterteig zuschneiden, er soll 2 cm größer als die Form sein. Bratkartoffeln in die Springform einfüllen, dabei zum Rand einen kleinen Abstand von 1 cm lassen.


Mit dem Blätterteig abdecken und diesen am Rand etwas zusammendrücken.


Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Den Blätterteig mit einer Gabel einstechen und 30 Minuten backen bis der Blätterteig eine schöne goldbraune Farbe bekommt. Die Form aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Dann auf eine Platte stürzen und nach Belieben mit Feta bestreuen.

Tarte de Limão

04.03.2013
Als ich auf der Suche nach einem sonntagssüß auf dieses portugiesische Rezept gestoßen bin, wußte ich sofort beim Lesen: die schmeckt uns garantiert und muß ausprobiert werden! Und mein Gefühl hat mich nicht getäuscht... süß und sauer zugleich auf krossem Mürbteig und der Baiser ist das absolute I-Tüpfelchen.

Tarte de Limão

Zutaten für den Boden
  • 2 Eigelb, Gr. L
  • 180 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 80 g Butter
  • eine Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten, in Klarsichtfolie wickeln, plattdrücken und für eine halbe Stunde im Kühlschrank parken. Ausrollen, in eine gefettete und gemehlte oder mit gemahlenen Nüssen ausgestreute Tarteform (ca. 26 cm) legen, die Ränder hochziehen und gut andrücken und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Im vorgeheizten Backofen auf 180°C Umluft für 20 Minuten vorbacken.

Zutaten für den Guß
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • Saft der beiden Zitronen
Alles gut miteinander verrühren und auf den Tarteboden geben.

Zutaten für den Baiser
  • 3 Eiweiß, Gr.M
  • 2 EL Zucker
Zu einem festen Schaum aufschlagen und auf die Creme geben.

Weitere 20 Minuten backen, danach im ausgeschalteten, aber noch geschlossenen Ofen 10 Minuten ruhen lassen.

Am besten schmeckt die Tarte gerade eben ausgekühlt. Ich hatte ihn nach dem Auskühlen im Kühlschrank geparkt, was leider den schönen Baiser hat zusammenfallen lassen... aber geschmeckt hat er trotzdem supergut!