Kürbis mit Hackbällchen vom Blech

31.10.2013
Herbstzeit = Kürbiszeit! Das ganze Jahr freuen wir uns auf diese tollen Kerlchen und heute habe ich mal nicht die heißgeliebte Kürbissuppe daraus gemacht, sondern sie auf dem Blech mit allerlei anderen Dingen gegart...mmmhhh!



Zutaten
  • 1 Hokkaido-Kürbis, entkernt ca. 700 g
  • 1 Zwiebel, ca. 100 g
  • 4 Kartoffeln, ca. 250 g
  • 3 EL fein gehackte Petersilie
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • 1 TL Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • etwas frisch gemahlener Pfeffer
Den Kürbis gründlich waschen, halbieren, entkernen und in 1 cm breite Spalten schneiden. Zwiebel pellen, halbieren und in 0,5 cm breite Spalten schneiden. Kartoffeln abschrubben und ebenfalls in 0,5 cm breite Spalten schneiden.Wer es pikant mag, mischt noch einen halben Teelöffel Chiliflocken drunter.


Alles in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes, tiefes Backblech geben und gleichmäßig verteilen.

Zutaten für die Hackbällchen
  • 250 g Rinderhack
  • 1 Ei, Gr. M
  • 2 EL Paniermehl
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Senf
Hack mit den restlichen Zutaten vermengen und zu kleinen Bällchen formen. Zwischen den Kürbisspalten verteilen und mit etwas Olivenöl bestreichen.



Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und ca. 40 Minuten backen, dabei die Hackbällchen einmal wenden. 10 Minuten vor Ende der Backzeit 100 g Schafkäse drüberbröseln.

Zutaten für Joghurtcreme
  • 250 g Joghurt 10%
  • 1 Pck. Kresse
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • Salz & Pfeffer
Den Quark mit Joghurt und Kresse verrühren, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.





Blumenkohl-Gurken-Salat

29.10.2013
Ein frischer Salat, der gern etwas länger im Kühlschrank schlummern darf, bis er vernascht wird. Je länger er zieht, desto besser wird er.


 Zutaten
  • 1 kleiner Blumenkohl, in kleine Röschen zerteilt
  • 1 Gurke, geschält, in feinen Scheiben
  • 2 EL Öl
  • 6 EL Essig, z.B. Apfelessig
  • 1-2 EL Zucker
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln oder dünnen Scheiben
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL fein gehackter Dill oder Schnittlauch in feinen Ringen
Die Blumenkohlröschen in Salzwasser bißfest garen, das Wasser sollte die Röschen gerade eben so bedecken. Abgießen und dabei das Wasser auffangen, das wird die Marinade. Beides abkühlen lassen.
Zum Wasser die Zwiebel, Essig und Öl geben und mit Salz und Pfeffer kräftig süß-sauer abschmecken. Blumenkohlröschen, Gurkenscheiben und Dill bzw. Schnittlauch hinzugeben und vorsichtig umrühren. Einige Stunden oder besser über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Zum Servieren den Salat aus dem Sud heben.

Wenn die Gurke groß ist, reicht auch eine halbe. Man kann sie auch der Länge nach halbieren, die Kerne mit einem Teelöffel rausschaben und dann in Halbmonde schneiden oder hobeln.


kleiner geschichteter Apfelkuchen [18 cm]

27.10.2013
Ohne Ei und ohne Teig anrühren! Da ich kein einziges Ei mehr im Haus hatte, bin ich auf der Suche für ein sonntagssüß auf dieses Rezept gestoßen und ich muß sagen: es funktioniert - so ungewöhnlich, wie es sich auch anhört.
kleiner geschichteter Apfelkuchen [18 cm]

Zutaten
für eine 18 cm Springform
  • 500 g Äpfel, z.B. Boskop
Äpfel schälen, entkernen und in feine Würfel schneiden.

Zutaten für die Teigmischung
  • 50 g Hartweizengries
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 20 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • nach Belieben 1/2 TL Zimt
Alle Zutaten miteinander gründlich vermischen.

Zutaten für den Guß
  • 100 g Sahne
  • 65 g Butter
  • 1 EL Zucker
Die Zutaten in einem kleinen Topf oder Pfännchen unter Rühren sanft erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Leicht abkühlen lassen.

Um die Springform vorsichtshalber ein Stück Alufolie um den Boden und ca. 2 cm von Rand wickeln, falls etwas ausläuft. Teigmischung abwechselnd mit den Apfelwürfeln in die Springform schichten, die erste und letzte Schicht ist die Teigmischung. Den Guß gleichmäßig darüber verteilen, es soll alles benetzt sein. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Kuchen für 60 Minuten backen.

kleiner geschichteter Apfelkuchen [18 cm]

Auskühlen lassen und entweder mit einem Zitronenguß aus 3 EL Puderzucker und etwas Zitronensaft überziehen oder mit Puderzucker bestäuben.

kleiner geschichteter Apfelkuchen [18 cm]

Für eine 26 cm Springform das Rezept verdoppeln und ein paar Minuten Backzeit zugeben.

Asia Noodles 200

23.10.2013
Warum 200? Ganz einfach: von den Hauptzutaten werden jeweils 200 Gramm benötigt werden, um diese schnelle Nudelpfanne zu zaubern.


Zutaten für 2 Portionen
  • 200 g Möhren, in Stifte geschnitten
  • 200 g Lauch, in Stifte geschnitten
  • 200 g Rinderminutensteaks
  • 1 Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 200 g Mie-Nudeln (oder jede andere Sorte, z.B. Spaghetti)
  • Ketjap Manis
  • Soja-Sauce
  • Sweet Chili Sauce
Etwas Öl in einer Wokpfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. In einer weiteren kleinen Pfanne die Minutensteaks in Öl scharf ganz kurz anbraten und in Alufolie gewickelt ruhen lassen. Möhren und Lauch in die Wokpfanne geben und unter Rühren anbraten, bis die Möhren gerade eben noch Biß haben. Mit einem guten Schuß Ketjap Manis, etwas Sojasauce und Sweet Chili Sauce herzhaft-süßlich abschmecken. Minutensteaks in feine Streifen schneiden und zum Gemüse geben. Mie-Nudeln in Salzwasser bißfest kochen,  abtropfen lassen und unter das Gemüse mischen.


Statt Rind kann man natürlich auch Hähnchen-oder Schweinefilet nehmen oder Rindergehacktes krümelig anbraten. Optional kann man mit der Zwiebel und dem Knoblauch noch ein walnußgroßes Stück Ingwer in feinen Würfel und/oder eine Chilischote in kleinen Würfeln mit anbraten.

Wirsingpäckchen mit Ziegenfrischkäsefüllung

21.10.2013
Ziegenfrischkäse entwickelt sich in meiner Küche zu einer ähnlichen Allzweckwaffe wie Schafskäse und Parmesan. Seine milde, aber doch deutlich schmeckbare Würze hat meinen Wirsingpäckchen den nötigen Pfiff verliehen.


Zutaten
  • 6-8 Wirsingblätter
  • 1 Zwiebel oder 2 Schalotten
  • 1 EL Öl
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 40 g Katenschinkenwürfel
  • 2 TL Sahne
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel
  • Sesam
  • Öl oder Butterschmalz
Den mittleren Strunk aus den Wirsingblättern herausschneiden. Einen großen Topf Salzwasser aufkochen und die Wirsingsblätter darin 5 Minuten blanchieren, danach in kaltem Wasser abschrecken. Auf einem Küchentuch auslegen, mit einem weiteren gründlich abtupfen.
Für die Füllung die Zwiebel in feine Würfel schneiden und goldbraun anbraten, etwas abkühlen lassen. Dann mit dem Ziegenfrischkäse, dem Schinken und er Sahne verrühren, mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Je einen Klecks auf die Wirsingblätter setzen und diese zu Päckchen falten. Dabei aufpassen, daß die Füllung nicht auslaufen kann.


Das Ei verkleppern, Semmelbrösel und Sesam zu gleichen Teilen miteinander vermischen. Die Päckchen erst in Ei wenden und dann in der Semmelbrösel-Sesammischung wälzen.

Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, dann die Hitze auf 3/4 der Leistung reduzieren (meine geht bis 10, ich habe auf 7 gebraten). Die Päckchen mit dem Schluß nach unten einlegen und sanft golgelb von beiden Seiten braten.

Tip: die Schinkenwürfel einfach weglassen, und schon ist es veggietauglich.

Paprika-Shakshuka

16.10.2013
Shakshuka ist ein Gericht, das durch jüdische Einwanderer aus Nordafrika nach Israel gelangt ist und dort sehr gern gegessen wird. Mir ist es zum ersten Mal in einem Mexico-Urlaub begegnet. Eine Animateurin, die zuvor viele Jahre in Tunesien gearbeitet hatte, hat es mittags für uns Gäste zubereitet und danach hatte ich es eigentlich vergessen.
Hier kommt meine Version dieser leckeren Paprikasoße, die durch die Eier und einem Baguettebrot zum Auftunken zu einer perfekten Mahlzeit für zwei Esser wird.


Zutaten
  • 4 EL Öl
  • 1 Zwiebel, halbiert, in feine Streifen geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 1 TL Kreuzkümmel, frisch gemörsert
  • 1 TL Koriander, frisch gemörsert
  • 1/2 TL Harissa
  • 1/2 TL Pimentón de la vera, mild (geräuchertes Paprikapulver)
  • 3 Paprika, entkernt, in feine Streifen geschnitten, gern verschiedene Farben
  • 400 g Tomaten aus der Dose, grob gehackt
  • 4 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Ziegenfrisch-oder Schafskäse
Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Die Gewürze Kreuzkümmel und Koriander darin bei mittlerer Hitze sanft anrösten. Die Zwiebel zufügen und diese braten, bis sie eine goldbraune Farbe angenommen hat.

Nun die Paprika und den Knoblauch zufügen und weitere 20 Minuten bei stetigem Rühren schmurgeln lassen, bis die Paprika gar ist. Die Tomaten, den Pimentón und das Harissa zufügen und nochmals einige Minuten schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen.

Vier Mulden mit dem Rücken eines Eßlöffels hineindrücken und in diese jeweils ein Ei schlagen. Den Ziegenfrisch-oder Schafskäse drüberbröseln, ich hatte Ziegenkäsetaler. Ca. 10 Minuten backen, das Eiweiß sollte gestockt , aber das Eigelb noch flüssig sein.

Wer hier Fleisch vermißt, der kann auch beim Schmoren der Paprika noch etwas Chorizo, Sucuk oder Merguez mitbraten.

Kleckskuchen vom Blech

11.10.2013
Eine bunte Mischung von Klecksen auf einem Kuchen, die in Kombination einfach unschlagbar sind, wie klingt das in Deinen Ohren? Richtig! Unwiderstehlich!
Der Kleckskuchen ist zwar etwas aufwendig, da man zig Schüsseln benötigt, aber das Ergebnis lohnt die Mühe. Egal, wo ich ihn mit hinbringe, ist er immer sofort aufgegessen.

Kleckskuchen vom Blech

Zutaten für den Grundteig
  • 300 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Zitronenschale
  • 6 Eier, Gr. M
  • 400 g Weizenmehl, Type 405
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100 g Schokoraspeln
  • 400 g TK-Waldfrüchte oder eine andere Beerenmischung
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale cremig rühren, bis die Masse cremig und hell wird. Die Eier nach und nach zufügen und unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und ebenfalls unterrühren.
Blech mit Backpapier auslegen und die Hälfte vom Teig draufstreichen. Ich knülle das Backpapier immer und streiche es dann wieder glatt, so legt es sich besser in die Ecken. Die Schokoraspel drüberstreuen und die Früchte gleichmäßig drauf verteilen.

Den restlichen Teig nochmals halbieren.

Zutaten für die Quarkkleckse
  • eine Hälfte der Teigmasse
  • 250 g Sahnequark
Teig mit dem Quark vermischen.


Zutaten für die Kokoskleckse
  • 100 g Kokosflocken
  • 2 TL Zimt
Teig mit den Kokosraspeln und dem Zimt vermischen.


Zutat für die Konfitürenkleckse
  • 250 g rote Marmelade nach Wahl
Mit einem Teelöffel abwechselnd kleine Kleckse vom Kokosteig, Quarkteig und der Konfitüre daraufsetzen.

Kleckskuchen vom Blech

Im vorgeheizten Backofen bei 200° Umluft 40 Minuten backen. Evtl. mit Alufolie abdecken, falls der Kuchen zu sehr bräunt.

Kleckskuchen vom Blech
 

Quetschkartoffeln

09.10.2013
Schmörkes, so nennt man hier bei uns am Niederrhein kleine Kartöffelchen. Am liebsten mögen wir sie, wenn sie schön kross sind, deshalb koche ich sie zuerst, plattiere sie und backe sie dann nochmal im Backofen.


Zutaten
  • 500 g Schmörkes oder kleine Kartöffelchen
  • Olivenöl
  • Meersalz, am Besten Fleur de sel oder Maldon seasalt
  • frisch gemahlener, schwarzer grober Pfeffer
Die Kartoffeln schrubben und in Salzwasser weich kochen, abgießen, den Backofen auf 220°C Unter-/Oberhitze vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, ich knülle es zuerst immer und streiche es dann wieder gerade, damit es besser auf dem Blech liegt. Mit 2 EL Olivenöl bepinseln. Die Kartoffeln darauf legen und mit der Boden eines Glases oder eines Bechers auf ca. 1 cm Stärke plattdrücken, die Kartoffeln platzen dabei auf.



Die Oberfläche der Kartoffeln mit Olivenöl bepinseln, mit Meersalz und Pfeffer bestreuen. Das Blech für etwa 35 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig sind.


Dazu schmeckt hervorragend ein grüner Salat, Lachs und eine Schnittlauch-Quarkcreme.


Zutaten für die Creme
  • 250 g Sahnequark
  • 100 g Schmand
  • 1 Bund Schnittlauch, ca. 25 g
  • Salz & Pfeffer
Schnittlauch in feine Ringe schneiden, mit dem Quark und dem Schmand vermischen, mit Salz & Pfeffer abschmecken. Natürlich kann man auch andere Kräuter nehmen und nach Belieben noch Knoblauch dazugeben.


Pflaumen-Apfel-Streuselkuchen vom Blech

29.09.2013
Wenn man in Urlaub geht, dann kann man den Kollegen schonmal einen leckeren Kuchen zum Abschied backen, oder? Da ich Zwetschgen und Äpfel in meiner montäglichen Biokiste hatte, lag ein Streuselkuchen auf dem Blech nahe. Ich beginne immer mit der Zubereitung der Streusel, die dann im Kühlschrank parken, während der Rest zubereitet wird, das macht sie schön knusprig. Leider ist das Foto wieder mal nicht das Beste, da ich meine Kamera nicht zur Hand hatte, aber ich versichere Euch: er ist superlecker!



Zutaten für die Streusel
  • 80 g Mehl
  • 80 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 120 g Zucker
  • 120 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
Alle Zutaten miteinander verkneten, das geht perfekt mit den Knethaken des Handrührgeräts. Sobald sich Streusel bilden, aufhören und die Schüssel im Kühlschrank parken.  

Zutaten für den Teig
  • 300 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 120 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 6 Eigelb, Gr. M
  • 6 Eiweiß, Gr. M
  • 50 g Zucker
Für den Boden die Butter mit Zucker und Eigelb schaumig rühren. Mehl mit Nüssen und Backpulver vermengen und löffelweise unterrühren. Eiweiß mit den 50 g Zucker steifschlagen und vorsichtig unterheben. Einen Bogen Backpapier knüllen, glattstreichen und auf einen tiefen Blech oder Fettpfanne auslegen. Den Teig darauf gleichmäßig verstreichen.

Zutaten für den Belag
  • 500 g Äpfel, in kleinen Stücken, geschält und entkernt gewogen
  • 700 g Zwetschgen, geviertelt, entsteint gewogen
  • 1 TL Zimt
Zwetschgen und Apfelstücke mit dem Zimt mischen und auf dem Boden verteilen. Streusel drüberstreuen.


Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 1 Stunde backen, bis die Streusel goldgelb sind.

Kartoffelsalat mit allem Zipp & Zapp

16.09.2013
Dieses Rezept habe ich schon eine ganze Weile auf meinem Blog, aber endlich habe ich mal ein halbwegs brauchbares Foto geschossen, bevor er verputzt wurde. Der Kartoffelsalat ist mein persönlicher Klassiker, der außer Kartoffeln auch noch viele andere Zutaten enthält. Genauso hat ihn meine Mutter zubereitet und ich habe ihn schon als Kind geliebt. Er schmeckt lecker zu Würstchen, Buletten oder auch einfach nur so.


Zutaten
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen.
  • 1 Glas (250 ml) Mayonnaise, Salatcreme oder bei mir meist Sauce für Kartoffelsalat klassisch
  • einen ordentlichen Schwapp Gurkensud von den Gewürzgurken, in das Mayoglas geben, zudeckeln, kräftig schütteln, um nichts zu vergeuden ;o)
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 5 kleine Gewürzgurken, in kleinen Würfeln
  • 1/4 Fleischwurstring, in kleinen Würfeln
  • 100 gewürfelter Käse nach Geschmack (z.B. Gouda, Bergkäse)
  • 4 hartgekochte Eier, kleingehackt
  • 1 kleiner Apfel, in kleinen Würfeln
  • 1 kleine Zwiebel, in sehr kleinen Würfeln
Zutaten gründlich vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kartoffeln abgießen, einen Moment abkühlen lassen. Dann pellen und in Scheiben oder Würfel schneiden und sofort mit der Sauce vorsichtig vermischen.

Für einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, am Besten über Nacht. Die Fleischwurst oder den Käse kann man auch gut weglassen. Bei der Mayonnaise variiere ich immer mal und ersetze auch gern einen Teil oder alles durch Schmand, cremigen Naturjoghurt oder Crème fraîche.

Zucchini-Möhren-Puffer mit Schafskäsedip

13.09.2013
Auch wenn die Bilder nach viel Röstaromen aussehen - wir mögen diese Gemüsepuffer genau so. Es bleibt natürlich Euch überlassen, bei welchem Bräunungsgrad Ihr sie aus der Pfanne angelt ;o)
Sie sind saftig, kross, gemüsig und mit dem Dip und vielleicht noch einem grünen Salat ein schönes Abendessen. Das Rezept ergibt ca. 18 handtellergroße Fritter.

 
Zutaten
  • 800 g Zucchini
  • 200 g Möhren
  • 3 Frühlingszwiebeln oder entsprechend Schalotten
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 1/2 Bund Dill, fein gehackt
  • 1/2 Bund Schnittlauch, in feinen Ringen
  • 5 EL Mehl
  • 3 Eier
  • Salz & Pfeffer
  • Butterschmalz zum Ausbacken
Die Zucchini gründlich waschen und mit Schale grob raspeln. Mit einem Teelöffel Salz bestreuen und 30 Minuten ruhen lassen.

Die Eier und das Mehl in einer Schüssel gut verrühren, Kräuter und die Zwiebelringe untermischen.
Zucchiniraspel mit beiden Händen gut ausdrücken. Die Karotten schälen, fein raspeln und zusammen mit den Zucchini in die Eimasse mischen. Ebenfalls etwas salzen und pfeffern. In einer Pfanne reichlich Butterschmalz erhitzen und die Hitze etwas reduzieren (auf einer Skala von 1 bis 10 auf 8). Mit einem Eßlöffel kleine Portionen in die Pfanne geben, etwas flachdrücken und von beiden Seiten goldbraun braten. Danach auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Zutaten für den Dip
  • 100 g Schafskäse 
  • 200 g Joghurt 10%
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 1/2 Bund Dill, fein gehackt
  • 1/2 Bund Schnittlauch, in feinen Ringen
In einem hohen Becher den Schafskäse mit dem Joghurt und dem Zitronensaft mit einem Zauberstab pürieren. Mit Salz & Pfeffer abschmecken und die Kräuter unterrühren.

Panzanella ~ toscanischer Brotsalat

27.08.2013
Diesen sommerlich-leichten Brotsalat gibt es bei uns oft, wenn noch ein paar Scheiben Weißbrot oder ein Stück Baguette übriggeblieben ist. Ursprünglich stammt Panzanella aus der Toscana, meine Variante ist eine Abwandlung des Originals, denn dort gehören nur Brot und Tomaten rein. Das Brot saugt sich herrlich mit dem Dressing voll und erinnert ab dem ersten Bissen an unsere vergangenen Urlaube unter Italiens Sonne.

Panzanella ~ toscanischer Brotsalat

Zutaten
  • Saft einer Zitrone
  • 10 EL Wasser
  • 10 EL Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1/2 Topf Basilikum, grob gehackt
  • 1-2 TL Zucker 
  • Pfeffer & Salz
  • 1 rote Zwiebel, geviertelt und in feine Scheiben geschnitten
  • 250 g Tomaten, in groben Würfel oder Minitomaten, halbiert oder geviertelt
  • 1 Salatgurke, geviertelt, entkernt und in 1/2 cm Stück geschnitten
  • 2-3 Handvoll altbackenes Weißbrot oder Baguette in Würfeln von ca. 1,5 cm Kantenlänge
Zitronensaft, Wasser, Olivenöl, Knoblauch, Zwiebel, Basilikum und Zucker miteinander vermischen und mit Pfeffer & Salz kräftig abschmecken. Tomate und Gurke dazugeben und etwas durchziehen lassen. Brot zufügen und untermischen, es soll sich komplett vollsaugen und matschig werden.

Panzanella ~ toscanischer Brotsalat

Panzanella schmeckt pur oder auch zu Gegrilltem ganz phantastisch und kann auch gern mal bis zum nächsten Tag im Kühlschrank durchziehen.

Chouquettes nach Rachel Khoo

25.08.2013
Der Name für dieses Gebäck leitet sich ab vom französischen "chou" für Kohl, also kleine Kohlköpfchen. Ich würde Windbeutelchen sagen, locker luftig leichte Gebäckkugeln mit knackigem Hagelzucker bestreut. Sie bestehen aus Brandteig, der ganz leicht zuzubereiten ist.


Zutaten für ca. 60 Stück
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Wasser
  • 100 g Butter
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 170 g Weizenmehl, Type 550
  • 4 Eier, Gr. M
  • Puderzucker
  • Hagelzucker
Wasser, Milch, Zucker, Butter und Salz in einem Topf aufkochen lassen. Hitze reduzieren und Mehl hinzufügen. Kräftig rühren, bis sich ein Teigkloß gebildet hat.
Teig in eine Rührschüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen. Nach und nach die Eier unterschlagen, zuerst wirkt der Teig so, als würde er sich nie mit dem Ei verbinden, nach kräftigem Schlagen tut er dieses jedoch - durchhalten!


Teig in einen Spritzbeutel mit 5 mm Lochtülle füllen oder wie ich in einen Gefrierbeutel, von dem eine kleine Ecke abgeschnitten wird. Zwei Backblecke mit Backpapier auslegen und walnussgroße Häufchen mit 2 Zentimeter Abstand aufspritzen. Fingerkuppe mit Wasser befeuchten und die Spitzen des Teigs herunterdrücken, diese verbrennen sonst.
Häufchen mit Puderzucker bestäuben, danach mit Hagelzucker bestreuen und andrücken, danach nochmals mit Puderzucker bestäuben.

Backofen auf 180°C vorheizen und die beiden Bleche ca. 22-25 Minuten backen, bis die Chouquettes etwas Farbe bekommen haben.


Die Chouquettes schmecken frisch aus dem Ofen am Besten, man kann sie auch noch mit Puddingcreme, Lemon Curd o.Ä. füllen. Für eine schokoladige Variante 20 g des Mehls durch Kakaopulver ersetzen und statt des Hagelzuckers Schokotropfen benutzen. Sie lassen sich prima einfrieren und bei Bedarf bei 150°C aufbacken.

Toastbrot

19.08.2013
Dieses einfache Toastbrot ist schon ungetoastet recht lecker, aber getoastet ist es echt der Hit!

Ich habe es in diversen Mehlvarianten schon gebacken:

je 250 g Weizenmehl, Typ 405 und 550
je 250 g Dinkelmehl, Typ 630 und 1050
400 g Dinkelmehl, Typ 630 und 100 g Maismehl


Zutaten
  • 250 g Wasser, lauwarm
  • 1 gehäufter TL Trockenhefe
  • 30 g Zucker, gern brauner
  • 30 g Butter
  • 500 g Mehl nach Wahl, s. Mehlvarianten oben
  • 1 TL Salz
Wasser, Trockenhefe, Zucker und Butter verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl mit Salz mischen, die Flüssigkeit hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Danach den Teig in vier Teile aufteilen, Kugeln formen und in eine gefettete Form legen und wieder 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Ich benutze eine Pain de mie-Form (30x30x10 cm) mit Deckel. Wer so eine nicht hat, der verschließt die Form mit Alufolie.


Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und 40-45 Minuten backen.


Über Nacht in einem Geschirrtuch eingewickelt ruhen lassen, am nächsten Tag in Scheiben schneiden und toasten. Das Toastbrot schmeckt mit süßem, aber auch herzhaftem Belag und läßt sich auch gut einfrieren.

saftiger Zitronenkuchen

18.08.2013
Dieser Kastenkuchen ist sowas von saftig-fruchtig-frisch und obwohl er sich ein paar Tage so hält, ist er immer ratzfatz verputzt. Wir mögen den Guß gern schön dick aufgetragen, wenn Ihr es nicht so dick mögt, rührt den Guß einfach etwas flüssiger an und tragt ihn auf, wenn der Kuchen noch leicht warm ist.

saftiger Zitronenkuchen

Zutaten
  • 280 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier, Gr. M
  • Saft von 2 Zitronen
  • Zitronenabrieb von einer Zitrone
  • 350 g Weizenmehl, Type 405 oder 550
  • 1 Pck. Backpulver
Butter schaumig rühren, dann Zucker und eine Prise Salz einrühren.  Die Eier nach und nach unterrühren. Zitronensaft und Abrieb ebenfalls unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise unterrühren.

saftiger Zitronenkuchen

Eine 30 cm Kastenform gründlich ausbuttern und mehlen. Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen auf 170°C O/U-Hitze auf mittlerer Schiene ca. 1 Stunde backen, Stäbchenprobe machen.

Zutaten für den Guß
  • 250 g Puderzucker
  • Saft einer Zitrone
Puderzucker mit Zitronensaft anrühren, dabei den Saft Löffel für Löffel zugeben, bis der Guß cremig bis flüssig ist. Mit einem Pinsel auf dem ausgekühlten Kuchen auftragen, ihn dazu am besten auf einen Rost stellen und unter den Rost Küchenpapier legen.


saftiger Zitronenkuchen

rheinisches Vollkornbrot

14.08.2013
Dieses saftig-kräftige Brot ist ein absoluter Genuß und schmeckt bestimmt nicht nur im Rheinland. 

rheinisches Vollkornbrot

Zutaten

für eine große Brotbackform oder zwei normale Kastenformen
  • 500 g Vollkornweizenmehl
  • 275 g Weizenschrot
  • 275 g Roggenschrot
  • 150 g Leinsamen (ich nehme je zur Hälfte geschrotet und ganze Saat)
  • 150 g Sesam
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 1 gehäufter EL Salz
  • 1 l Buttermilch
  • 3 Würfel frische Hefe (zu je 42 g)
  • 50 g Zuckerrübensirup
Mehl, Schrot, Samen und Kerne mit dem Salz in einer sehr großen Rührschüssel oder der Küchenmaschine kurz vermischen.


Die Buttermilch in einem Topf auf dem Herd sanft auf Handtemperatur erwärmen. Hefewürfel hinbröseln, Sirup hinzufügen und rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Diese Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten geben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren (lassen). Der Teig ist relativ flüssig, also nur solange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Ich habe mir eine Kastenform mit Deckel, eine Pain de mie-Form, gekauft, die ca. 30 x 10 x 10 cm groß ist und habe 2/3 des Rezeptes angerührt.

Die Backform(en) mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Nach Belieben noch mit einer Körnermischung oder Haferflocken bestreuen. Entweder das Backpapier drüberlegen oder wenn das nicht groß genug ist, noch einen weiteren Streifen zuschneiden. Form mit Deckel jetzt schließen, Formen ohne Deckel noch mit Alufolie verschließen.


Backofen nicht vorheizen und die Form(en) auf einen Rost in das untere Drittel des Backofens stellen. Auf 150°C Ober-und Unterhitze für 3 Stunden backen.


Nach der Backzeit die Form(en) 15 Minuten abkühlen lassen, dann das Brot herausstürzen. Folie und Backpapier entfernen und vollständig auskühlen lassen.
Wir lassen das Brot immer in ein Küchentuch gewickelt bis zum nächsten Tag ruhen und schneiden es dann erst an.

rheinisches Vollkornbrot

Das Brot hält sich eine gute Woche und ist schön saftig. Es schmeckt mit herzhaften, aber auch süßen Belägen. Am leckersten finden wir, wenn man die Scheiben schön dünn schneidet.

Buttermilch-Pancakes mit Blaubeersauce

09.08.2013
Ab und an gibt es bei uns mal ein süßes Abendbrot, es muß ja nicht immer herzhaft sein. Heute fiel die Wahl auf Pancakes und diese Variante ist so fluffig, daß sie einen Platz in unserer Bestenliste bekommt.


Zutaten für die Pancakes
  • 60 g Butter
  • 400 g Buttermilch
  • 2 Eier, Gr. M
  • 250 g Mehl
  • 10 g Backpulver (3 gestrichene Teelöffel)
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Butter für die Pfanne
Die Butter in einer kleinen Pfanne oder Topf schmelzen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Buttermilch und Eier mit einem Mixer verquirlen. Die trockenen Zutaten in einer weiteren Schüssel miteinander vermischen. Buttermilch-Eier-Mischung bei laufendem Mixer auf langsamer Stufe dazugeben und zu einem glatten Teig mixen, zum Schluß die Butter untermischen. Teig für eine halbe Stunde im Kühlschrank parken.
Einen Stich Butter in der Pfanne zerlassen, 1-2 Eßlöffel Teig pro Pancake in die Pfanne geben und von beiden Seiten auf mittlerer Hitze langsam goldbraun backen. Sie können gewendet werden, wenn sich auf der Oberseite Blasen bilden. Herausnehmen, wieder einen Stich Butter in die Pfanne geben und so nach und nach die Pancakes backen.

Zutaten für die Blaubeersauce

  • 200 g Blaubeeren TK oder frisch
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 30 ml Wasser
Zutaten in einem Topf vermischen und aufkochen, mit einer Gabel leicht zerdrücken. Zu den Pancakes warm servieren.

Röstbrot mit dreierlei Obendrauf

06.08.2013
Der Italiener würde es wahrscheinlich Bruschetta oder Crostini nennen, wir nennen es Röstbrot und mit diesen drei Toppings ist es ein lecker-leichtes Abendbrot an heißen Sommertagen.


Zutaten 
für 2 Personen
  • 6-8 Scheiben Bauernbrot (rustikales Graubrot), je nach Größe und Appetit
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • etwas Meersalz
Backofen auf  180°C Umluft vorheizen. Brotscheiben, wenn groß halbiert, dünn mit Olivenöl bestreichen und auf einem Rost in den Backofen schieben. Goldbraun rösten lassen, mit einer halbierten Knoblauchzehe abreiben und mit etwas Meersalz bestreuen.


 Zutaten Erbs-Minz-Creme
  • 150 g tiefgefrorene Erbsen
  • 50 g Parmesan-Käse, gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und etwas zerkleinert
  • einige Blätter frische Minze 
  • 2 EL Ölivenöl
  • 4 EL Wasser
  • Pfeffer & Salz 
Erbsen in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, 3–4 Minuten ziehen lassen, abtropfen lassen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einem hohen Gefäß mit einem Zauberstab pürieren, bis es cremig ist. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Zutaten Bohnen-Chili-Mus

  • 1 Dose (425 ml) weiße Bohnenkerne 
  • 1/2 bis 1 Chilischote oder Chiliflocken
  • Blätter von 5 Stielen Petersilie
  • 2 EL Öl
  • 6 EL Wasser 
  • Pfeffer & Salz
Bohnen in ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen. Mit den restlichen Zutaten in ein hohe Gefäß geben und mit einem Zauberstab pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Zutaten für das Tomaten-Oliven-Salädchen

  • 3 Tomaten, in kleinen Würfeln
  • 4 Oliven, z. B. Kalamata, fein gehackt 
  • 1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • einige Blätter Basilikum, fein zerzupft
  • 1 EL Öl 
  • 1 Prise Zucker
  • Pfeffer & Salz
Die Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen.

Entweder kann man jetzt die Brote bestreichen bzw. belegen und auf einem Brett oder einer Platte anrichten. Ich habe die Aufstriche in Schüsseln getan und alles auf einem Brett zusammen mit ein paar Scheiben Parmaschinken angerichtet.