Kartoffel-Käse-Nester ~ Nids de tartiflette nach Rachel Khoo

15.09.2014
Als ich Samstag mal wieder Rachel Khoo im Fernsehen sah, die sich Paris in ihre Küche holte, war mir sofort klar: das, was sie da grad zubereitete, sollte es am Sonntag geben. Die Nester waren superlecker, oben schön kross und darunter herrlich saftig-kartoffelig. Seid beim Käse mutig und nehmt einen wirklich würzigen, die Kartoffeln vertragen das gut.


Zutaten
  • 200 g Bacon, in kleinen Würfeln oder Streifen
  • 1-2 Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 1 Lorbeerblatt
  • 100 ml Weißwein
Bacon, Zwiebeln und Lorbeerblatt in einer Pfanne auf mittlerer Hitze anbraten, bis der Bacon knusprig ist. Weißwein zufügen und bis auf 1 EL einkochen lassen. Lorbeerblatt entfernen.
  • 500 g festkochende Kartoffeln, in feinen, streichholzgroßen Stifen
  • 250 g würziger Weichkäse, in Würfeln, nach Belieben entrindet
Bacon-Zwiebel-Mischung in einer Schüssel mit den Kartoffelstiften und dem Käse gründlich mischen. Neun Mulden einer Muffinform gründlich ausbuttern, die Kartoffelmasse gleichmäßig darin verteilen.


Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und das Muffinblech auf einem Rost auf mittlerer Schiene ca. 25-30 Minuten goldgelb backen. Dazu schmeckt hervorragend ein grüner Salat mit einem kräftigen Dressing.


Kartoffel-Wirsing-Topf mit Currysauce und Hackbällchen aus dem TM

10.09.2014
Es herbstelt im Greenwaycastle, heute gab es so ein richtig schönes Gericht zum Aufwärmen und Seele streicheln - ein Kohlgericht.
Schon lange habe ich kein komplettes Gericht mehr im Thermomix zubereitet, aber ein schöner kleiner Wirsingkopf und Möhren in der Biokiste haben mich auf dieses Rezept gebracht. Ich liebe es, den TM zu befüllen, anzuschalten und es mir dann auf dem Sofa bequem zu machen. Soll er doch arbeiten, teuer genug war er ja... ;o)


Zutaten für 4 Personen
  • 500 g Wirsing, geputzt gewogen, Strunk entfernt, in schmalen Streifen
  • 2-3 Möhren, in dünnen Scheiben
  • 3 Frühlingszwiebeln, in 0,5 cm dicken Röllchen
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Salz
  • 500 g festkochende Kartoffeln, in Würfeln
  • 2 grobe, ungebrühte Bratwürste, ca. 300 g
  • 2 mittelgroße Zwiebel, geschält und halbiert
  • 30 g Öl 
  • 500 ml Wasser
  • 2 TL Gemüsebrühe
Wirsing, Möhren und Frühlingszwiebeln mit Currypulver und Salz mischen und in den Garaufsatz füllen - er ist ziemlich voll, den Wirsing ruhig etwas runterdrücken. Aus der Bratwurst kleine Bällchen herausdrücken und diese auf das Gemüse legen. Kartoffeln in das Garkörbchen füllen.


Die Zwiebeln auf das laufende Messer Stufe 5 fallen lassen und 3 Sekunden zerkleinern. Zwiebelstücke herunterschaben und das Öl zugeben. 2 Minuten Varoma / Stufe 2 ohne MB andünsten. Wasser und Gemüsebrühe zufügen, Garkörbchen einhängen, Varoma aufsetzen und 30 Minuten / Varoma / Stufe 1 garen. Varoma abnehmen, Kartoffeln in den Varoma schütten und zugedeckt beiseite stellen. Dann die Sauce zubereiten.

Zutaten für die Sauce
  • 1 EL Sojasauce
  • 200 g Schmand
  • 2 TL Currypulver
  • 1 gehäufter TL Stärke oder Mehl
  • Salz und Pfeffer
Die Saucenzutaten zum entstandenen Gemüsesud in den Mixtopf geben und bei 100 Grad / Stufe 3 / 4 Minuten aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Varomainhalt in eine Servierschüssel geben. Sauce drübergeben, vorsichtig vermischen und genießen. Wer die Sauce dickflüssiger mag, nimmt etwas mehr Speisestärke. Ich mag es gern etwas flüssiger und 'matsche' dann die Kartoffeln darin ;o)
Auch kann man die Sauce gut mit Baguette auftunken. Statt Schmand schmeckt auch cremige Kokosmilch.

Kirschkuchen mit Zimtstreuseln

08.09.2014
We call it a Klassiker! Kirschstreuselkuchen mit extraknusprigen Streuseln gab es in meiner Kindheit sehr oft, und nachdem meine Mutter Rohrzucker für sich entdeckt hatte, machte sie ihn immer damit. Er verleiht meiner Meinung nach einen besonderen Crunch und Geschmack; natürlich könnt Ihr auch weißen Zucker benutzen, dann wird der Kuchen um einiges heller. Und wer keinen Zimt mag, der läßt ihn einfach weg. Ich habe die Zutaten halbiert und in meiner 18 cm Springform gebacken.


Zutaten für den Teig
  • 100 g weiche Butter
  • 3 Eier, Gr. M
  • 100 g Zucker (Rohrzucker oder weißer)
  • 150 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 EL Vanillezucker
  • eine Prise Salz
Butter mit Zucker schaumig rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Eier nach und nach unterschlagen, dann die restlichen Zutaten. In den Boden einer Springform mit 26 cm Durchmesser Backpapier klemmen, den Rand etwas buttern. Teig einfüllen und glattstreichen.
  • 2 Gläser Kirschen
Kirschen gut abtropfen lassen und auf dem Boden verteilen. Saft anderweitig verwerten.

Zutaten für die Streusel
  • 150 g Mehl
  • 125 g Zucker (Rohrzucker oder weißer)
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • eine Prise Salz
  • 125 g weiche Butter
Alle Zutaten bis auf die Butter vermischen. Butter zufügen und mit Knethaken verrühren, bis sich gerade eben Streusel bilden. Diese auf den Kirschen verteilen.

Backofen auf 180°C U/O vorheizen und den Kuchen auf mittlerer Schiene 45 Minuten backen. In der Springform auf einem Gitterrost abkühlen lassen, dann den Rand mit einem Messer lösen und die Springform abnehmen.


Dazu schmeckt ein Klecks Sahne prima. Anstelle von Kirschen können auf Äpfel, Pfirsiche, Aprikosen oder Beeren verwendet werden. Auch am nächsten Tag schmeckt er noch hervorragend und die Streusel sind noch schön knackig.

Autobahnhuhn ~ Schmetterlingshuhn ~ plattiertes Huhn vom Blech

04.09.2014
Plattiertes Huhn - ein Rezept, das mich als Gern-Fleischesser doch etwas fordert, denn man muß dem Hähnchen das Rückgrat brechen. Wer sich aber überwindet und ein bißchen Arbeit im Vorfeld macht, erntet nach gut eineinhalb Stunden ein phantastisches Essen, das auf dem Tisch echt was hermacht. Alles beginnt mit einem guten Hähnchen, es lohnt sich, einen Euro mehr auszugeben und wenn möglich, eins in Bioqualität zu kaufen.

Autobahnhuhn ~ Schmetterlingshuhn ~ plattiertes Huhn vom Blech

Zutaten für den Flattermann
  • 1 frisches Brathähnchen, ca. 1.300 g
  • 30 g Butter
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 TL Rosenpaprikapulver
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Bio-Zitrone

Hähnchen waschen, gut trockentupfen. Mit der Brust nach unten auf ein Brett legen, mittig aufschneiden und das Rückgrat mit einem scharfen Messer entfernen, ebenso fette Stellen und Knochen, soweit möglich. Rundum mit Salz und Pfeffer würzen, mit der Brust nach oben in eine große Bratreine oder Fettpfanne legen und flachdrücken.

Autobahnhuhn ~ Schmetterlingshuhn ~ plattiertes Huhn vom Blech

Butter schmelzen, mit Paprikapulver verrühren und das Brathähnchen auf der Oberseite damit bestreichen. Enden der Zitrone abschneiden, in Scheiben schneiden und das Hähnchen damit belegen.


Zutaten für das Drumherum
  • 5 mittlere Kartoffeln, geschält und je in 6 Spalten geschnitten
  • 2 Karotten in 1/2 cm dicken Scheiben
  • 2 Zwiebeln, halbiert und in Spalten geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 g Champignons, je nach Größe halbiert oder geviertelt
Die Zutaten bis auf die Champignons miteinander mischen und um das Brathähnchen herum verteilen. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und für ca. 1,5 Stunden je nach Größe nach gewünschtem Bräunungsgrad garen. Dabei immer wieder mir der Flüssigkeit übergießen. 20 Minuten vor Garende die Champignons dazugeben und mitgaren.


Das nächste Mal werde ich zusätzlich zu den Champignons noch ein paar halbierte Minitomaten kurz vor Ende zugeben. Pastinaken, Petersilienwurzeln, Paprika oder Kürbisstücke schmecken auch ganz toll dazu.

Thunfischpizza mal anders

02.09.2014
Thunfisch mal nicht als Belag, sondern als Boden, das war mir neu. Einen Zucchini-Boden hatte ich bereits probiert und war begeistert, und auch der Thunfisch ist mal eine gute Alternative zum Hefeteig.


Zutaten für eine Pizza
  • 1 Dose Thunfisch in Aufguß (nicht in Öl)
  • 1 Ei, Gr. M
  • Salz und Pfeffer
Thunfisch auf einem Sieb gründlich abtropfen lassen. In einer Schüssel mit dem Ei vermischen, das geht am Besten mit einer Gabel. Kräftig mit Salz und Pfeffer und nach Belieben mit Chili würzen.
Backblech mit Backpapier auslegen und dann kommt es auf Euch an: mögt Ihr einen etwas dickeren Boden (so wie ich), dann streicht einen Kreis von ca. 20 cm auf's Blech, oder wenn Ihr es dünner mögt, dann ca. 25 cm. Ich habe einen Springformrand benutzt, damit wird der Boden gleichmäßig rund; Freestyle ist natülich auch okay ;o)



Backofen auf 200°C vorheizen und auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Dann ein zweites Stück Backpapier drauflegen, mit einem Schwung wenden und das obere vorsichtig abziehen. Wenn Ihr die dickere Variante gewählt habt, dann backt noch weitere 5 Minuten vor.

Dann kann die Pizza nach Belieben belegt werden. Ich habe pro Pizza 100 g stückige Tomaten aufgestrichen und dann noch je eine kleine Tomate in dünnen Scheiben, ein paar Würfel Pancetta und Parmesan draufgegeben. Gewürzt habe ich es mit etwas getrocknetem Basilikum.


Seid creativ und probiert, was Euch gefällt. Zum Beispiel könnt Ihr die Pizza mit Creme Fraiche oder Schmand bestreichen, mit Salami, Schinken oder Gemüse belegen und mit Reibekäse nach Wahl bestreuen. Achtet dabei drauf, daß der Belag nicht zu dick ist. 

Das Blech nochmal für 15 Minuten in den Backofen schieben, bis der Käse geschmolzen ist und zu bräunen beginnt. Danach nochmal mit frischem Parmesan bestreuen und am Besten einen grünen Salat dazu genießen.

Kartoffelbrot aus dem Topf

01.09.2014
In den September starte ich mit einem leckeren Brot, wieder gebacken im Gußtopf, der für eine Superkruste sorgt. Kartoffelbrot hört sich für mich immer nach saftigem Innenleben und knackiger Kruste an, und genau so ist dieses Brot. Es funktioniert prima mit flüssigem Sauerteig, den es in jedem Supermarkt gibt.


Zutaten
  • 250 g Kartoffeln, geschält gewogen, in Würfeln
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/4 TL Puderzucker
  • 30 ml lauwarmes Kartoffelkochwasser
  • 450 g Weizenmehl, Typ 1050
  • 80 g Roggenmehl, Typ 1150
  • 1 Paket = 75 g flüssiger Sauerteig
  • 120 ml Kartoffelkochwasser
  • 1 EL Salz
Kartoffelwürfel in Salzwasser weichkochen, Abgießen und dabei das Kochwasser auffangen. Kartoffelwürfel durch die Kartoffelpresse drücken.

Hefe und Puderzucker mit 30 ml Kartoffelkochwasser vermischen und 15 Minuten quellen lassen. Mehle in einer großen Schüssel mit dem Salz vermischen und in der Mitte eine Mulde formen. Hefeansatz, Sauerteig und 120 ml Kartoffelkochwasser zufügen und 2 Minuten mit Knethaken oder Küchenmaschine auf langsamer Stufe verkneten. Kartoffelmus löffelweis hinzugeben und dann den Teig noch 5 Minuten kneten lassen. Der Teig sollte sich leicht vom Schüsselrand lösen, evtl. noch etwas Mehl oder Wasser hizufügen. Teig zugedeckt eine Stunde an einem warmen Ort ruhenlassen, das Volumen soll sich verdoppeln. Dann nochmals auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und eine weitere Stunde zugedeckt in einem bemehlten Gärkörbchen ruhenlassen.


Gußtopf 30 Minuten mit Deckel auf einem Rost bei 250°C U/O vorheizen, dann den Teig hineinkippen und nach Belieben einritzen. Topfdeckel auflegen und auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben. Temperatur auf 220°C reduzieren und Brot 50 Minuten backen.


Klopfprobe machen, das Brot soll sich hohl anhören. Brot vollständig auf einem Gitterrost abkühlen lassen.


Laugenmuffins

25.08.2014
Seit frühester Kindheit liebe ich Laugengebäck und ich puhle immer die leckeren Salzkörnchen herunter, um sie als Erstes wegzuknabbern. Warum hat mir bloß keiner eher gesagt, daß man dieses leckere Gebäck ganz einfach selbst herstellen kann?

Muffins, Laugenmuffins

 Zutaten
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 1 TL Zucker
  • 225 ml lauwarmes Wasser
  • 400 g Weizenmehl, Type 405
  • 1 TL Salz
Mehl in die Rührschüssel geben und in der Mittel eine Mulde formen. Hefe in einer kleinen Schüssel zerbröseln, zusammen mit dem Zucker im Wasser auflösen und in die Mulde geben. Mit etwas Mehl vermischen und 15 Minuten zugedeckt anspringen lassen. Dann 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen; sobald sich ein Teigball bildet, das Salz einrieseln lassen. Die Schüssel zugedeckt eine halbe Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen. Ich heize dazu den Backofen mit einem Rost auf unterster Schiene auf 50°C Umluft auf, schalte ihn aus, aber lasse die Backofenlampe an und stelle die abgedeckte Schüssel hinein. Teig nach der Gehzeit nochmals durchkneten und in 12 gleiche Stücke teilen. Jedes zu einer Kugel schleifen und auf einem Brett zugedeckt nochmal eine halbe Stunde gehenlassen. Ein Muffinblech mit 12 Mulden leicht ausbuttern und mit etwas Meersalz ausstreuen. Backofen auf 220°C U/O vorheizen.
  • 1 l Wasser
  • 50 g Natron
  • 1-2 EL grobes Meersalz, Fleur de Sel oder Maldon Sea Salt
Das Wasser zusammen mit dem Natron aufkochen. Herdplatte ausstellen und die Teigkugeln portionsweise darin 30 Sekunden ziehenlassen, dabei mit einer Schaumkelle anstupsen, damit sie sich umdrehen und die Lauge alles erreicht. Mit der Schaumkelle rausheben und kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen. In die Mulden geben und sofort mit Meersalz bestreuen, damit es gut haftet. Muffinblech auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Danach kurz auskühlen lassen, die Muffins herauslösen und auf einem Gitterrost vollständig auskühlen lassen.

Muffins, Laugenmuffins

Am Besten schmecken sie frisch mit etwas Butter, Frischkäse oder Kräuterquark bestrichen. Man kann sie nach Belieben auch mit Sesam, Mohn , Kümmel oder Reibekäse bestreuen. Wenn man kleine Teigportionen absticht, kann man auch Laugenkonfekt zum Beispiel für ein Buffet oder Picknick backen, dieses dann allerdings einfach auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech.

fluffiger Grießbrei mit geschmorter Birne

24.08.2014
Grießbrei, das ist Seelenschmeichler und Kindheitserinnerung zugleich. Meine Mutter hat ihn oft gekocht und wir aßen ihn entweder mit Früchten, Zimt und Zucker oder haben Zwieback darin weichwerden lassen. Als jetzt wieder Usselswetter, also regnerisches Wetter, war, mußte es eine schöne Portion für mich ganz allein davon sein. Und die Birne, die noch im Obstkorb lag, war eine perfekte Kombi dazu, Du kannst aber auch gut Apfelstückchen dazu schmoren.


Zutaten für eine Person
  • 250 ml Milch
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 EL Zucker
  • 30 g Weichweizengrieß
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1 kleines Ei, getrennt, Eiweiß steifgeschlagen
Milch mit Zucker, Vanillemark, ausgekratzte Vanilleschote und Weichweizengrieß aufkochen, von der Herdpatte ziehen, zudeckeln und 5 Minuten ziehenlassen. Vanilleschote herausnehmen, Zitronenabrieb und Eigelb unterrühren, dann das Eiweiß unterheben.

  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 Birne, in Stückchen
  • Mark einer halben Vanillschote
  • etwas Wasser 
  • Zitronensaft und Abrieb einer viertel Zitrone
Zucker in einer kleinen, beschichteten Pfanne karamellisieren lassen. Birnenstücke, Vanillemark und Schote zugeben und mischen. Dann mit einem kleinen Schuß Wasser und Zitronensaft ablöschen, Zitronenabrieb ebenfalls unterrühren. Hitze reduzieren und die Birnenstücke 5 Minuten schmoren lassen.


Grießbrei in einer Schüssel anrichten, Birnenstücke darauf verteilen, im Schneidersitz auf's Sofa setzen und genießen!


Natürlich kann man den Grießbrei auch pur vernaschen oder mit jeder anderen Frucht oder auch Zimt und Zucker; er schmeckt warm, lauwarm oder kalt.

Weizentoastbrot

22.08.2014
Bei Anita aus der ollen "Himmelsglitzerdingsbums" Küche habe ich über Instagram ein Toastbrot entdeckt, das ich unbedingt nachbacken wollte. Mein Toastbrot nach Bäcker Süpke war ja schon ein voller Erfolg, aber das Rezept von Anita enthält einen Anteil Vollkornmehl, und das macht es so besonders lecker. Allerdings habe ich einige kleine Veränderungen vorgenommen.


Zutaten
  • 420 g Weizenmehl, Typ 550
  • 80 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Honig
  • 30 g frische Hefe
  • 25 g zimmerwarme Butter
Mehl und Salz in Schüssel miteinander mischen. In die Mitte eine Kuhle formen. Hefe, Butter und Honig im Wasser auflösen. Die Mischung in die Kuhle gießen und mit etwas Mehl vermischen. 15 Minuten quellen lassen und dann alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ich habe dieses meine Küchenmaschine 6 Minuten lang machen lassen.
Schüssel mit einem Handtuch abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Teig nochmals durchkneten, in 10 Stücke teilen. Jedes rundwirken und flachdrücken, zugedeckt nochmals eine Stunde ruhen lassen. Eine große Kastenform mit Backpapier auslegen oder gründlich ausbutter und mehlen. Jeden Teigling auf der Oberseite mit Wasser bepinseln. Kastenform aufrecht stellen und die Teiglinge einstapeln.


Ich backe immer im meiner Pain de mie-Form mit einem Maß von 30 x 10 x 10 cm, die einen Deckel hat.

Backofen auf 180°C U/O vorheizen und die Form auf mittlerer Schiene 35-40 Minuten backen. Toastbrot aus der Form nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen. Es schmeckt auch ungetoastet sehr lecker.

Pflaumenmus aus dem TM

21.08.2014
Zwetschgenmus, Latwerge, Powidl und Pflaumenmus - viele Namen, die doch alle das Gleiche meinen: dicklich eingekochte Zwetschgen, fast weihnachtlich gewürzt, aber immer ohne Gelierzucker, denn allein der Frucht-und ein bißchen Rohrzucker reichen aus. Die Zubereitung im TM erschien mir zuerst unmöglich, da ich nur ein stundenlanges Köcheln in einem Bräter im Backofen kenne. Aber es funktioniert und schmeckt zudem auch noch superlecker!


Zutaten
  • 1 kg Zwetschgen, halbiert und entsteint
  • 200 g Rohrzucker 
  • 2-3 TL Zimt oder Spekulatiusgewürz
  • 1 EL Apfelessig
Die Zwetschgen im Mixtopf 8 Sekunden aud Stufe 5 zerkleinern und runterschaben. Dann 20 Minuten Varoma auf Stufe 2-3 kochen; dabei den Gareinsatz mit einem Papiertuch ausgelegt auf die Öffnung stellen, damit es nicht spritzt.
Zucker, Zimt und Essig hinzugeben, kurz auf Stufe 3 vermischen und abschmecken. Evtl. noch Zimt und/oder Zucker hinzugeben, es kommt immer auf die Süße der Zwetschgen an.
Deckel und Gareinsatz wieder auflegen und weitere 20 Minuten Varoma auf Stufe 2-3 kochen. Nochmals abschmecken und in saubere Twist-Off-Gläser abfüllen, das funktioniert perfekt mit einem Marmeladentrichter. Gläser kurz auf den Kopf stellen, nach 5 Minuten umdrehen und vollständig abkühlen lassen.

Möhrenuntereinander ~ Möhren-Kartoffel-Stampf ~ Muurejubbel

20.08.2014
Wie singen De Räuber nicht nur im Karneval: Op dem Maat, op dem Maat, stonn die Buure. Decke Eier, fuhle Prumme, lange Muure. Na, habt Ihr das verstanden? Für alle Nicht-NRWler: Auf dem Markt stehen die Bauern, dicke Eier, faule Pflaumen und lange Möhren...
Möhren waren in der Biokisten, also gab es nach langer Zeit mal wieder die rheinische Spezialiät Muurejubbel oder auch Möhrenuntereinander genannt - Heimatliebe und Seelenwärmer zugleich.


Zutaten
  • 400 g festkochende Kartoffeln, geschält gewogen
  • 400 g Möhren, geschält gewogen
Möhren und Kartoffeln in nicht allzu große Würfel bzw. Scheiben schneiden, in Salzwasser weichkochen und abgießen.
  • 1 gehäufter EL Crème fraîche
  • 1 gehäufter EL Butter
  • ein Schuß Milch
  • Salz, Pfeffer, frisch gemahlene Muskatnuß
  • 2 EL fein gehackte krause Petersilie

Möhren und Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zu einer sämigen Masse stampfen, die aber noch etwas stückig ist, auf keinen Fall dafür den Handmixer oder gar einen Pürierstab benutzen. Crème fraîche, Butter und soviel Milch unterrühren, bis es eine schön sämige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und zum Schluß die Petersilie untermischen.


Wer es noch herzhafter mag, kocht 1 bis 2 geschälte Knoblauchzehen bei den Kartoffeln mit und stampft sie anschließend auch. Dazu schmeckt hervorragend eine grobe, frische Bratwurst oder Buletten. Oder man verputzt es einfach nur pur ;o)

Übernacht-Dinkelrollbrötchen

19.08.2014
Heute gibt es das versprochene Rezept für die Dinkelrollbrötchen, die auch wieder mit einer Übernachtgare im Kühlschrank perfekt vorzubereiten sind. Sie sind nicht nur wegen der Form ein echter Hingucker, auch der Geschmack hat uns und unsere Gäste echt überzeugt.


Zutaten
  • 500 g Dinkelmehl, Typ 630
  • 50 g Roggenmehl, Typ 1150
  • 10 g Salz
  • 340 g handwarmes Wasser
  • 1 TL Honig oder Zucker
  • 10 g Frischhefe
  • 1 EL neutrales Öl, z.B. Raps

Am Vorabend Mehle und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen und in die Mitte eine Kuhle formen. Die restlichen Zutaten miteinander vermischen, warten bis sich die Hefe aufgelöst hat und zum Mehl geben. Zu einem geschmeidigen Teig verkneten, ich habe das meine Küchenmaschine 8 Minuten lang machen lassen. Teig zugedeckelt in einer Schüssel über Nacht im Kühlschrank parken.
Am nächsten Morgen den Teig in 10 Portionen teilen, etwas rundwirken und jede zu einer ca. 20 cm langen Zunge ausrollen. Von der schmalen Seite her aufrollen, in Mehl wälzen und mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Zugedeckt nochmals 30 Minuten gehenlassen.
Backofen auf 240°C U/O vorheizen und auf den Boden eine Schüssel mit heißem Wasser stellen. Brötchen auf mittlerer Schiene ca. 15-17 Minuten goldbraun und kross backen. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen.
 

Im Korb links seht Ihr noch die Übernacht-Joghurtkrustis.

Übernacht-Joghurtkrustis

18.08.2014
Wenn Frühstücksgäste kommen, aber natürlich auch für uns zum Sonntagsfrühstück, backe ich sehr gern die Brötchen selbst, damit sie knackig warm auf den Tisch kommen. Am Liebsten sind mir solche, deren Teig ich schon am Vortag vorbereiten kann und die ich dann nur noch schnell abbacken muß. Bisher habe ich da oft meine Schweizer Bürli gebacken, doch gestern habe ich zwei neue Rezepte ausprobiert. Das für die Übernacht Joghurt-Krustis gibt es heute, für Übernacht-Dinkelrollbrötchen gibt es morgen ;o)


Zutaten
  • 500 g Weizenmehl, Typ 1050
  • 3 g Trockenhefe
  • 9 g Salz 
  • 230 g Wasser
  • 100 g Naturjoghurt
Am Vorabend die trockenen Zutaten vermischen. In die Mitte eine Kuhle formen, Wasser und Joghurt zufügen und alles mit Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen zugedeckt 1,5 Stunden gehenlassen, dabei nach jeweils 30 Minuten den Teig etwas plattdrücken und zu einem Geschäftsbrief falten. Danach den Teig abgedeckt in einem Gärkörbchen oder einer Schüssel bis zum nächsten Morgen im Kühlschrank parken.
Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen und vorsichtig etwas plattdrücken. Dann den Teig von oben bemehlen und in beliebig große Dreiecke und Quadrate schneiden. Ich habe 16 kleine Stücke daraus gemacht und versucht, es für Euch aufzuzeichnen - man sehe mir meine Malkünste nach; Ihr könnt natürlich auch jede andere Form schneiden. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, jedes mit einer Rasierklinge einmal anritzen und nochmals zugedeckt 20 Minuten ruhenlassen.

Backofen auf 250°C U/O vorheizen, eine Schale mit heißem Wasser auf den Boden stellen und dann die Brötchen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten goldgelb und knusprig backen. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Fladenbrot

16.08.2014
Das Rezept vom Fladenbrot, das ich zum Sommerfest gebacken habe, bin ich Euch noch schuldig. Ich habe es bereits zum zweiten Mal gebacken, dieses Mal nicht als großes Fladenbrot, sondern in kleinerer Form und als Stangen.


Zutaten
  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 8 g Salz
  • 75 ml Milch
  • 225 ml Wasser 
  • 1/2 Würfe Hefe, frische
  • 1 TL Zucker
zum Bestreichen
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Butter, geschmolzen
zum Bestreuen
  • Sesam und Schwarzkümmel (schwarzer Sesam)
Mehl mit Salz mischen und in der Mitte eine Mulde formen. Milch mit Wasser handwarm erhitzen, die Hefe und den Zucker darin auflösen. Mischung in die Mulde geben und etwas Mehl unterrühren. Kurz angehen lassen, dann alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Schüssel abdecken und eine Stunde gehenlassen. Den Teig aus der Schüssel nehmen und nicht nochmal durchkneten, sondern direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit den Händen flachdrücken. Oder den Teig teilen und kleinere Fladenbrote oder Stangen formen. Der Teig sollte eine Höhe von ca. 2 cm haben.
Teigoberfläche mit einer Rasierklinge rautenförmig einritzen und in jede Raute mit dem Fingerknöchel eine Mulde drücken. Butter schmelzen und mit dem Öl mischen, die Teiglinge damit bestreichen und mit dem Sesam bestreuen. Nochmals eine halbe Stunde gehenlasssen.
Backofen auf 220°C U/O vorheizen und das Blech auf mittlerer Schiene ca. 15 bis 20 Minuten backen, bis das Fladenbrot Farbe bekommen, bei mir hat das 16 Minuten gedauert.


Für unser Sommerfest habe ich das Rezept verdoppelt und daraus ein  Fladenbrot in einem Tepsi mit 35 cm Durchmesser gebacken. Ein Tepsi ist ein rundes Blech mit hohem Rand, das Ihr beim Türken bekommt. Allerdings betrug die Backzeit aufgrund der Dicke dann 35 Minuten.

Toblerone-Mousse

15.08.2014
Ich bin im westlichen Zonenrandgebiet aufgewachsen, und wenn wir mal nach Berlin gefahren sind, war ein Stop im Intershop an der Autobahn Pflicht. Dort gab es nämlich die 500g-Toblerone für 5 DM und ich mochte schon immer die kleinen Nougatbröckchen besonders in der dunklen Sorte sehr gern. Heute gibt es daher endlich mal wieder ein Dessert-Rezept mit dieser schweizer Köstlichkeit, das ratzfatz zubereitet ist.


Zutaten
  • 200 g Toblerone Zartbitter (schwarz)
  • 100 g Toblerone Vollmilch (beige)
  • 2 frische Bio-Eier
  • 1 EL Puderzucker
  • 400 ml Sahne
Sahne steifschlagen und im Kühlschrank parken. Schokolade über einem Wassebad schmelzen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Puderzucker zu einer cremigen, hellen Masse aufschlagen. Die geschmolzene Schokolade unterrühren, danach die Sahne unterziehen. In eine Schüssel oder in Gläser abfüllen und mindestens 4 Stunden kaltstellen, besser über Nacht.


Das kleckerfreie Befüllen von Gläsern gelingt übrigens prima mit einem Marmeladentrichter. Garniert habe ich meine Gläser mit steifgeschlagener Sahne und Schokoraspeln von 3 Kinderriegeln, die ich mit einem Sparschäler abgeschabt habe. Die Kinderriegel sollten dazu einige Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden.

würzig-krosse Kartoffelecken aus dem Backofen

14.08.2014
Kartoffelecken sind hier im Greenwaycastle eine gern gesehene Beilage oder auch mal ein Hauptgericht. Gut gewürzt und kross, gedippt in Ketchup, Mayo oder Sauerrahm sind sie einfach nur köstlich.


Zutaten
  • 750 g festkochende Kartoffeln, geschält
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Chiliflocken oder Pul Biber
  • 1 TL Fleur de sel
  • 1 TL Oregano
  • 1/2 TL Knoblauchgranulat
Kartoffeln der Länge nach halbieren und jede Hälfte in 3 bis 4 Spalten schneiden. Öl mit den Gewürzen in einer großen Schüssel mischen, Kartoffeln dazugeben und mischen, bis sie überall gewürzt sind.
Backblech mit Backpapier auslegen und die Kartoffeln darauf ausbreiten. Backofen auf 180°C vorheizen und die Kartoffeln ca. 35-40 Minuten backen, bis sie gar sind, dabei mehrmals wenden. Den Grill oder Oberhitze zuschalten und die Kartoffeln ca. 5 Minuten rösten, bis sie schön kross sind.

Galette mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

12.08.2014
Bei dieser Galette gerate ich ins Schwärmen! Der Teig ist unten knusprig, an den eingeschlagenen Stellen saftig und die Zwiebeln... die schmelzen nur so dahin. Ich habe als Kontrast zu den süßen Zwiebeln Gorgonzola verwendet, es funktioniert zum Beispiel auch mit Blauschimmelkäse, Feta oder Ziegenfrischkäse.

Galette mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

Zutaten für den Teig
  • 220 g Weizenmehl, Type 405
  • 120 g weiche Butter
  • 65 g Magerquark
  • 2 EL Zitronensaft 
  • 70 g Wasser 
Alle Teigzutaten in einer Schüssel mit den Knethaken des Rührgeräts oder einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten und diesen in Klarsichtfolie eingeschlagen für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Galette mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

Zutaten für den Belag
  • 4 EL neutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 500 g mittelgroße Zwiebeln, geschält gewogen, rot und weiß
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Balsamico
  • 4 EL Zucker
  • Pfeffer
  • 125 g Gorgonzola
  • 2 EL Paniermehl
zum Bestreichen
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
Zwiebeln halbieren und dann jede Hälfte in 3-4 Segmente schneiden. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Salz zufügen und unter gelegentlichem Rühren auf mittlerer Hitze schmoren, bis sie weich sind, das dauert ca. 15 Minuten. Balsamico unterrühren und weiterschmoren, bis er verdampft ist. Hitze erhöhen, Zucker zufügen und unter ständigem Rühren karamellisieren. Mit etwas Pfeffer abschmecken. Auf einem Sieb abtropfend abkühlen lassen. Den Sud auffangen, er eignet sich prima für ein Salatdressing.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einem Backpapier zu einem ca. 35-40 cm grossen Kreis ausrollen, dazu den Teig leicht bemehlen. Backpapier auf ein Backblech ziehen. Paniermehl in die Mitte des Kreises geben, so daß ein 5 cm breiter Rand unbedeckt bleibt und die Zwiebelmasse darauf verteilen. Den Gorgonzola darüberbröseln und den Teigrand nach und nach über die Füllung klappen. Das Ei mit dem Salz verkleppern und den Rand damit einstreichen.
Backofen auf 210°C U/O vorheizen, dann auf 190°C U/O reduzieren und die Galette im unteren Drittel ca. 35-40 Minuten goldgelb backen. Zum Schluß nach Belieben mit etwas feingehackter Petersilie oder Schnittlauch bestreuen. Dazu schmeckt hervorragend ein Blattsalat.

Die Galette schmeckt warm, aber auch lauwarm oder kalt. Auch kann man kleinere Galettes z.B. für ein Picknick ausrollen.

Galette mit karamellisierten Zwiebeln und Gorgonzola

überbackene Pellkartoffeln mit Spinat-Feta-Füllung

08.08.2014
Blattspinat schlummerte vergessen in meinem Tiefkühlschrank und fiel mir vergangene Tage in die Hände. Da ich noch schöne neue rotschalige Kartoffeln vom Markt Zuhause hatte, habe ich sie kurzerhand als Pellkartoffeln gekocht, dann gefüllt und überbacken.

überbackene Pellkartoffeln mit Spinat-Feta-Füllung

Zutaten
  • 6 festkochende Kartoffeln mit je ca. 140 g 
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 200 g TK-Blattspinat, etwas kleingehackt
  • 2 Scheiben Kochschinken, fein gewürfelt
  • 100 g Schmand
  • 100 g ausgekratzte Kartoffel
  • 50 g Reibekäse nach Wahl + etwas zum Bestreuen
  • 100 g Feta, kleingebröselt
Kartoffeln ungeschält in Salzwasser kochen, bis sie beim Anstechen weich sind, das dauert ca. 25 Minuten. Abkühlen lassen und pellen. Jede Kartoffel halbieren und das Innere vorsichtig mit einem Teelöffel oder mit einem Kugelausstecher bis auf einen halben Zentimeter Rand herauskratzen. Das Innere nicht wegschmeißen, 100 g davon werden für die Füllung gebraucht und der Rest schmeckt mit einem Stich Butter weggenascht ;o) 
Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl auspinseln und die Kartoffelhälften hineinsetzen.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anschmoren, Spinat und Kochschinken dazugeben und 5 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuß kräftig abschmecken. Auf einem Teller ausgebreitet abkühlen lassen und dann mit Schmand, Feta, Gouda und Kartoffelmasse mischen. Die Creme in die Kartoffelhälften füllen und jede noch mit etwas Goudaraspel bestreuen.

überbackene Pellkartoffeln mit Spinat-Feta-Füllung

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Kartoffeln ca. 30 Minuten goldgelb backen. Man kann das auch alles gut vorbereiten und zugedeckt kaltstellen, dann ca. 45 Minuten backen.

überbackene Pellkartoffeln mit Spinat-Feta-Füllung

Den Kochschinken kann man natürlich weglassen oder z.B. durch etwas Räucherlachs oder Hack ersetzen. Dazu schmeckt ein Tomaten- oder Blattsalat.