Paprika-Parmesan-Süppchen aus dem TM

11.03.2016
Eigentlich mache ich viel zu wenig mit meinem TM und immer, wenn ich wieder etwas Leckeres mit ihm gezaubert habe, nehme ich mir vor, das zu ändern. Das Süppchen ist durch den Parmesan richtig schön würzig und cremig, uns hat es hervorragend geschmeckt. Es läßt sich sicherlich auch ohne TM zubereiten, allerdings kann ich Euch da keine Zeiten nennen.


Zutaten
  • 100 g Parmesan, in groben Stücken
Parmesan in den Mixtopf geben und 10 Sekunden / Stufe 10 zerkleinern, in eine kleine Schüssel umfüllen.
  • 30 g Butter
  • 30 g Mehl
  • 500 g Paprika, geputzt gewogen, in groben Stücken (rot, orange, gelb, gern gemischt)
  • 1 mittelgroße Zwiebel, geputzt und geviertelt
  • 2 Knoblauchzehen, geputzt
  • 750 g heißes Wasser
  • 2 leicht gehäufte TL Gemüsebrühpulver
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 1/2 TL Paprika, edelsüß
  • 1 Prise Pul Biber oder Chiliflocken
  • 2 Prisen Pfeffer
Butter und Mehl in den Mixtopf geben und 3 Minuten / 100°C / Stufe 2 anschwitzen. Paprika, Zwiebel und Knoblauch zugeben und 8 Sekunden / Stufe 8 zerkleinern. Brühpulver, Salz Paprika und Chili im heißen Wasser auflösen und in den Mixtopf geben. 10 Minuten / 100°C / Stufe 2 mit MB kochen.
  • 50 g Sahne oder Milch
  • Parmesan
Sahne und Parmesan zugeben und 30 Sekunden / Stufe 8 mixen. Nochmals abschmecken. 

Man kann das Süppchen mit etwas saurer Sahne, Crème fraîche, geriebenem Parmesan, frischen Paprikawürfeln, krossen Baconwürfeln oder auch Garnelen servieren, es schmeckt aber auch ohne jegliche Verfeinerung.

kleiner Käsekuchen mit Kekskrümelboden und Konfitürenklecksen [18 cm]

07.03.2016
Die Springformgröße von 18-20 cm ist wirklich ideal für einen Zweipersonenhaushalt und wir haben diesen Kuchen doch tatsächlich komplett verputzt...

kleiner Käsekuchen mit Kekskrümelboden und Konfitürenklecksen [18 cm]

Zutaten
  • 75 g Butterkekse (Normal oder Vollkorn)
  • 40 g Butter, geschmolzen
Backpapier in den Boden einer kleinen Springform (18-20 cm) einklemmen. Butterkekse in der Küchenmaschine oder in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerkleinern und mit der Butter mischen. Brösel in die Springform geben und gleichmäßig andrücken. Backofen auf 190°C Umluft einstellen und die Form auf einem Rost mittig 5 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Käsemasse herstellen.

kleiner Käsekuchen mit Kekskrümelboden und Konfitürenklecksen [18 cm]
  • 250 g Sahnequark
  • 75 g Zucker
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • Schale und Saft von einer Viertel Bio-Zitrone
  • 2 kleine Eier
  • 10 g Speisestärke
Quark mit Zucker und Vanillemark schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Zitronensaft und Abrieb und Eier dazugeben und weiterschlagen; zum Schluß die Speisestärke unterrühren. Masse auf den Boden geben.

kleiner Käsekuchen mit Kekskrümelboden und Konfitürenklecksen [18 cm]
  • 1 gehäufter EL Konfitüre nach Wahl (z.B. Himbeer, Erdbeer, Aprikose)
Konfitüre durchrühren und in kleinen Klecksen auf die Käsemasse geben. Vorsichtig mit einem Zahnstocher oder Schaschlikspieß etwas marmorieren. Form wieder in den Backofen stellen und für 35-40 Minuten backen, bis die Käsemasse leicht bräunt. In der Form abkühlen lassen, den Rand mit einem Messer lösen und genießen. Nach Belieben kann man den Rand mit Puderzucker bestäuben.

kleiner Käsekuchen mit Kekskrümelboden und Konfitürenklecksen [18 cm]

Statt der Konfitüre können auch ein paar Beeren auf die Käsemasse gegeben werden.

kleiner Käsekuchen mit Kekskrümelboden und Konfitürenklecksen [18 cm]

4-Gang-Grillmenü nach Johann Lafer

03.03.2016
Als mich eine liebe Leserin aufmerksam machte, daß sie bei einem Rezept nicht kommentieren kann, habe ich festgestellt, daß beim Import der Rezepte von meinem Blog 1.0, der noch ein ganz themengemischter war, die Kommentarfunktion deaktiviert wurde. Das Rezept, um das es ging, war eins, das mich an einen herrlichen Tag, dem 1. Mai 2011 erinnert hat, damals wohnten wir noch nicht im Greenwaycastle und hatten nur einen Balkon.

Auf SWR3 fand eine Grill-Livesendung mit Johann Lafer und Reiner Calmund statt, für die man einige Tage zuvor eine Einkaufsliste bekam, aber noch nicht die Rezepte - die gab es erst am Grilltag. Wir hatten Freunde eingeladen und dann wurde vier Stunden lang geschnibbelt, gebrutzel, gegessen und viel gelacht (besonders über unseren Freund und Figaro Impi, der die Anweisung "vier Stiele zur Garnitur beiseite legen" sehr wörtlich genommen hat und die gesamten Blätter der Petersilie entfernt hat, so daß wirklich nur noch die Stiele übrig ware).

Jeder Gang wurde fast ausschließlich auf dem Grill zubereitet. Leider habe ich damals noch nicht so ein Auge für das Fotografieren gehabt, und so sind nur ein paar Schnappschüsse entstanden, die Euch aber hoffentlich Hunger genug machen, das ein oder andere oder alles mal auszuprobieren bei Eurer nächsten Grillaktion - die Grillsaison beginnt ja bald...

 
Wenn Ihr auf das Bild clickt, kommt Ihr zum jeweiligen Rezept, es waren: 


https://drive.google.com/open?id=0BxTXHJFe68qNcWJuaElDRndUa2c


https://drive.google.com/open?id=0BxTXHJFe68qNT25QLTJ4dGR5bjA


https://drive.google.com/open?id=0BxTXHJFe68qNN2FFS1NNdjJuU3M


https://drive.google.com/open?id=0BxTXHJFe68qNQ243MUhfcHpUeUU

Hähnchen-Kürbis-Gröstl mit Parmesan-Panko-Kürbiskernkruste aus demBackofen

01.03.2016
Eigentlich sollte es einen Salat geben, doch dann fand sich in meinem Kühlschrank noch ein Butternutkürbis aus der Biokiste. Und da er wohl schon zwei Wochen dort sein Dasein fristete, wurde es Zeit, aus ihm ein leckeres Gericht zu kochen. Kürbis verarbeitete ich gern zu Suppe, in anderer Variante kommt kam er eher selten auf den Tisch. Im Backofen gebacken, zusammen mit gut gewürztem Hähnchenfleisch und dieser phantastischen Kruste war er ein Genuß.
Als Gewürz habe ich wieder meine Lieblinge von Herrmann verwendet, je einen Eßlöffel Fleur de Sel Toscana und Café de Paris; es funktioniert natürlich auch mit einer anderen Gewürzmischung Eurer Wahl.


Zutaten
  • 2 Hähnchenbrüste, ca. 350 g, in nicht zu kleine Stücke geschnitten
  • 1 Butternut, entkernt und geschält, ca. 500 g, in nicht zu kleinen Stücken von 1 cm Dicke
  • 2-3 rote Zwiebeln, in Segmente geschnitten (geachtelt)
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 gehäufte EL Gewürzmischung nach Wahl, z.B. italienische Kräuter
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Pfeffer
Alle Zutaten in einer Schüssel gründlich miteinander vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und verteilen, es sollte einlagig liegen. Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und dann das Blech für 20 Minuten backen. Alles mit einem Pfannenwender wenden und weitere 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Kruste zubereiten.

  • 25 g frisch geriebener Parmesan
  • 25 g Kürbiskerne, gehackt
  • 25 g Panko, ersatzweise Semmelbrösel
  • 3 EL Olivenöl
Zutaten miteinander in der Schüssel vermischen, in der vorher das Hähnchen und der Kürbis vermischt wurde. Alles vom Blech in eine Auflaufform geben, das sieht einfach hübscher zum Servieren aus. Krustenmischung in Häufchen auf dem Kürbis verteilen. Grillfunktion des Backofens zuschalten und ca. 5 Minuten backen, bis alles krustig und goldgelb ist. Vorsicht, das geht sehr schnell, also am Besten dabeibleiben. Dazu etwas Crème fraîche, Sauerrahm oder rahmigen Joghurt servieren.


Huckelkuchen ~ Platzkuchen ~ Prophetenkuchen

29.02.2016
Thüringer Platz ~ Aufläufer ~ Butterpfützenkuchen - ein Kuchen, viele Namen. Und alle meinen sie einen Blechkuchen aus einer dünnen, ungelockerten Teigschicht, die sich beim Backen in den typischen Huckeln hochstellt oder aufwirft. Er ist aus wenigen Zutaten schnell gebacken und schmeckt am Besten frisch und gerade so abgekühlt.
Das Rezept ist berechnet für ein normales Blech, auf den Bildern seht Ihr ein kleines Blech, für das ich das Rezept halbiert habe; perfekt für zwei Personen.

Huckelkuchen ~ Platzkuchen ~ Prophetenkuchen

Zutaten
  • 6 Eigelb, Gr. L
  • 6 EL neutrales Pflanzenöl
  • 6 EL Weizenmehl, Type 405 oder 550
  • 6 EL Rum oder Weinbrand
Eigelb schaumig schlagen, bis es seine Masse verdoppelt hat. Dann das Öl unterrühren, bis der Teig dicklich wird. Zum Schluß noch den Rum und das Mehl unterrühren

Huckelkuchen ~ Platzkuchen ~ Prophetenkuchen

Die Masse auf ein gut gefettetes Backblech streichen. Backofen auf 180°C vorheizen und das Blech ca. 15-18 Minuten backen, bis der Teig Huckel wirft und beginnt, Farbe zu bekommen.
  • 100 g Butter, geschmolzen
  • Puderzucker
Teig sofort nach dem Backen mit der Butter bepinseln und dick mit Puderzucker bestreuen. In den Tälern bilden sich die typischen Butterpfützen. Wer mag, streut auch noch etwas Vanille-oder Zimtzucker vor dem Puderzucker drüber.

Huckelkuchen ~ Platzkuchen ~ Prophetenkuchen

pfannengeröstete Drillinge mit Bacon, Zwiebeln und Erbsen

24.02.2016
In meiner Biokiste fanden sich vergangene Woche Drillinge der Sorte Linda. Nicht nur, daß ich die Sorte unheimlich gern mag, ich finde auch Drillinge in der Größe perfekt, um sie ganz zu verarbeiten; einzig die Tatsache, daß sie nicht regional waren, hat den Genuß ein bißchen getrübt... aber nur ein bißchen. Ich habe sie am Vortag als Pellkartoffen gekocht und ungepellt in den Kühlschrank gestellt, um daraus leckere Röstkartoffeln zu machen.


Zutaten
  • 800 g festkochende Drillinge oder kleine Kartoffeln
  • 2 EL Butterschmalz
  • Fleur de sel
Drillinge am Vortag als Pellkartoffeln kochen und ungepellt in den Kühlschrank stellen. Am Folgetag pellen. Eine schwere, beschichtete Pfanne erhitzen, Butterschmalz darin schmelzen und die Drillinge zugeben. Mit Fleur de sel würzen und rundherum unter gelegentlichem Wenden goldgelb rösten.
  • 1 Stich Butterschmalz
  • 125 g Bacon, in Würfeln oder Streifen
  • 1-2 rote Zwiebeln, halbiert und nicht zu dünne Ringe geschnitten
  • 200 g Champignons, in dünnen Scheiben
  • 100 g TK-Erbsen oder Zuckerschoten
Butterschmalz in einer weiteren mittelgroßen Pfanne erhitzen, Hitze etwas reduzieren und Bacon, Zwiebeln und Champignons langsam schmoren, bis alles Farbe bekommt. Erbsen hinzufügen.

Kartoffeln aus der Pfanne nehmen bzw. Fett abgießen und mit den restlichen Zutaten vermischen. Nach Belieben frisch gehackte Petersilie oder  Kresse untermischen und servieren.


Bei uns gab es dazu einen grünen Salat aus Salatherzen und zwei Dips, die ich aus je 100 g Schmand, einem Klecks Mayonnaise und 2 TL Gewürzmischung von Herrmann Gewürze angemischt hatte, nämlich Cafe de Paris und Fleur de Sel - Toscana.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

22.02.2016
Hätte ich gewußt, wie toll das Backen und Kochen im kleinen Zaubermeister ist, hätte ich ihn schon viel eher bestellt. Kein Aufheizen, kein Wässern und das Beste: nach der Benutzung läßt er sich einfach mit heißem Wasser reinigen. Leider habe ich bisher wenig Rezepte im Netz zum Thema Kochen gefunden, also probiere ich jetzt meine eigenen aus.

Da sowohl die Hackbällchen als auch das Gemüse Würze gut verträgt, habe ich zusätzlich zu Salz und Pfeffer eine Gewürzmischung verwendet, die ich Euch, wie die gesamte Produktpalette der Firma Herrmann, echt ans Herz legen kann. Ihr könnt aber genauso z.B. eine italienische Kräutermischung o.Ä. verwenden.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Zutaten für die Hackbällchen
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, in feinen Würfeln
  • 2 EL Öl
  • 300 g gemischtes Hack oder Hack nach Wahl
  • 1 EL Gewürz nach Wahl, ich verwende den Gourmet-Kräutermix von Herrmann
  • 2 EL frische gehackte Petersilie oder Kräuter nach Wahl, ich verwende 8 Kräuter TK
  • 1 gehäufter TL Senf
  • 1 kleines Ei
  • 3 gehäufte EL Paniermehl, bevorzugt Panko
Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Hitze reduzieren, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen und abkühlen lassen. Danach mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Das Hack sollte dann zugedeckelt im Kühlschrank eine Stunde, gern auch länger, ziehen.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Den kleinen Zaubermeister mit etwas Butterschmalz dünn ausfetten.
  • 2-3 Zwiebeln, in Segmente von 0,5 cm geschnitten
  • 1 gelbe Paprika, geviertelt, geputzt und in 0,5 cm breiten Streifen
  • 200-250 g Tomatenpolpa oder stückige Tomaten
  • 1 TL Gewürz nach Wahl, ich verwende den Gourmet-Kräutermix von Herrmann
Zwiebeln auf dem Boden auslegen, etwas salzen und pfeffern. Paprika draufgeben, mit Gewürz bestreuen. Dann die Tomatenpolpa drübergießen. Die Hackmasse zu 12 Bällchen formen und obenauf verteilen.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Deckel auflegen und kleinen Zaubermeister auf unterster Schiene auf einem Rost in den Backofen stellen.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Backofen auf 190°C U/O einstellen und eine Stunde backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere 15 Minuten backen, ich drehe nach der Hälfte der Zeit die Hackbällchen um, damit sie rundherum Farbe bekommen.
  • 50 g frisch geriebener Parmesan oder Reibekäse / Feta nach Wahl
Hackbällchen mit Käse bestreuen, Backofengrill zuschalten und backen, bis der Käse geschmolzen und goldgelb ist; das dauert nur wenige Minuten. Nach Belieben noch mit etwas Kresse oder gehackter Petersilie bestreuen.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Dazu schmeckt Reis, Nudeln oder auch ein Baguette.

Hackbällchen mit Käsekruste auf Paprika-Zwiebel-Gemüse aus dem kleinen Zaubermeister

Bananen-Schokoladen-Minigugl

22.02.2016
Eine Verwertungsmethode für Tigerbananen, also ganz reifen, im Obstkorb vergessenen Bananen hatte ich Euch ja schon mit dem Bananenbrot gezeigt, heute folgt eine weitere in Form von leckeren Minigugln. Ich verwende eine Silikonform, die ich nicht einfette, mit 18 Mulden. Wenn man nach dem Backen einen Moment wartet, fallen die Gugl ganz von allein heraus.


Zutaten
für 18 Minigugl

  • 1 sehr reife Banane, mit der Gabel zermust
  • 4 EL neutrales Öl
  • 25 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Zimt (optional)
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 30 g Schokoladentropfen oder Chunks, möglichst backstabil
Den Backofen mit einem Rost auf 2. Schiene von unten auf 170°C Umluft vorheizen.
Alle Zutaten in einer Schüssel mit einem Schneebesen gründlich verrühren. Teig in eine Spritztüte füllen und in der Muffinform verteilen. Mit einem Zahnstocher die Schokoladenstücke in den Teig drücken.


Muffinform auf dem Rost 20 Minuten backen.


Minigugl kurz in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herausschütteln und auf einem Rost abkühlen lassen.

Flotter Dreier ~ Mischbrot aus dem kleinen Zaubermeister

15.02.2016

Ich habe dieses Brot mit einem eigenem Weizensauerteig gebacken, es funktioniert aber auch mit einem Roggensauerteig, es wird dann nur etwas kräftiger. Den Name Flotter Dreier hat das Brot bekommen, weil alle drei Mehlsorten zu gleichen Teilen verbacken werden. Je nachdem, welche Type Ihr verwendet, fällt das Brot etwas unterschiedlich im Geschmack aus.

Das Brot läßt sich sicherlich auch in einem Gußtopf oder in einem Römertopf backen, zur Backtemperatur oder Backzeit kann ich aber leider keine Angaben machen.


Zutaten
  • 230 g lauwarmes Wasser
  • 5 g Frischhefe
  • 1 TL Honig
  • 130 g Dinkelmehl Type 630 oder 1050
  • 130 g Weizenmehl Type 550 oder 1050
  • 130 g Roggenmehl Type 1150
  • 1 geh. TL Backmalz (optional)
  • 50 g Sauerteig (Weizen oder Roggen)
  • 15 g Salz
Hefe und Honig im Wasser auflösen. Mehl und Backmalz in der Schüssel der Küchenmaschine mischen und in die Mitte eine Mulde formen. Hefewasser hineingießen, mit etwas Mehl vermischen, mit etwas Mehl vom Rand abdecken und 15 Minuten gehenlassen. Dann den Sauerteig zugeben und die Küchenmaschine auf kleinster Stufe laufen lassen, bis sich ein Teigball gebildet hat. Salz einrieseln lassen und den Teig auf Stufe 2 für 8 Minuten kneten lassen.


Backofen auf 50°C Umluft mit einem Rost auf unterster Schiene aufheizen, ausschalten, aber Backofenlampe anlassen. Schüssel mit einem Geschirrhandtuch abgedeckt auf den Rost stellen und eine Stunde gehenlassen. Nochmals mit der Küchenmaschine durchkneten und dann auf die bemehlte Arbeitsplatte geben. Auch von oben mehlen und durchkneten und zu einer Kugel formen.


Der Teig muß jetzt nochmal 30 Minuten im warmen Backofen gehen, ich habe die Teigkugel dazu in ein bemehltes Gärkörbchen mit dem Schluß nach oben gelegt. Danach mit dem Schluß nach unten in den Zaubermeister einlegen. Wer kein Gärkörbchen hat, der kann die Kugel auch direkt mit dem Schluß nach unten in den Zaubermeister geben. Man kann auch den Schluß nach oben legen, dann reißt das Brot wunderschön auch ohne Einschneiden auf.


Der Zaubermeister wird vor dem Einlegen mit Butterschmalz oder Kokosfett leicht ausgefettet und etwas ausgemehlt.

Teig nach den 30 Minuten nach Wunsch einschneiden, ich mache dieses immer vom Rand her, das ist einfacher, als zum Rand hin zu schneiden.


Den kleinen Zaubermeister auf den Rost auf unterster Schiene stellen und den Backofen auf 240°C U/O aufheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren. Nach 50 Minuten mal den Deckel abheben und schauen, wie dunkel das Brot ist. Evtl. noch einige Minuten ohne Deckel bis zur gewünschten Bräune backen, dann auf einem Rost abkühlen lassen.


Der Lieblingsmann bekommt immer die erste Scheibe mit Butter und Salz, ich den Knust...

Gedanken zu Kooperationen & Werbung auf Greenway36

12.02.2016
Heute habe ich mal kein Rezept für Dich, sondern etwas, was ich unbedingt loswerden muß. Diese Woche hatte ich wieder eine Kooperationsanfrage, die mich eigentlich schon gereizt hätte. Grundsätzlich war ich nie abgeneigt, Produkte zu testen und darüber einen genau meiner Meinung entsprechenden Post zu schreiben. Bannerwerbung dagegen habe ich schon immer abgelehnt, ich zerstöre mir nicht das liebevoll zusammengebastelte Layout.

Die Kooperationsanfrage, in der mir erst tonnenweise Honig ums Mauls geschmiert wurde und mein Blog in den höchsten Tönen gelobt wurde, endete mit dem Satz: "Wenn Sie interessiert sind, dann senden Sie uns bitte Ihre Blogstatistik / Mediakit zu."

Und genau das mache ich nicht mehr. Ich werde in Zukunft keine Kooperationen mehr eingehen, ich verkaufe nicht die Seele meine Blogs für Werbepartner, die nur auf Clickzahlen schielen. Jeder Foodblogger betreibt seinen Blog mit Herzblut so gut er kann und jeder hat es verdient, Produkte zu testen. Warum immer nur die mit hohen Clickzahlen?
Ich verstehe, daß Firmen natürlich möglichst viele potentielle Kunden erreichen wollen - aber nicht mehr über meinen Blog, der sicherlich eine positive Blogstatistik aufzuweisen hat. Ich bin keine Prostituierte, die ihren Blog für sowas hergibt. Ich habe einen Job, der mein Einkommen sichert. Mein Blog ist mein Hobby, der gern Geld kosten darf, aber auf keinen Fall Geld einbringen soll.

Ich hasse nichts mehr, als Bannerwerbung, die zudem oft thematisch überhaupt nicht paßt und mir Augenkrebs durch wildes Blinken verursacht und Werbung für alles und jeden, der dafür bezahlt. Blogs ohne Seele sind das für mich und ohne Seele - ohne mich. Damit reduziere ich meine Blogroll zwar unheimlich, aber lieber weniges mit Qualität lesen als Masse ohne Klasse, Ehrgefühl und echte Liebe zu Lebensmitteln.

Ich fotografiere auch weiterhin mit meinen Äpfelchen, oft bei schlechtem Licht, so wie das Essen eben aussieht, ohne viel Deko und verkleckerte Zutaten drumherum. Oft habe ich mir schon Gedanken gemacht, ob ich nicht in eine bessere Ausrüstung investieren sollte. Nein, soll ich nicht.

Greenway36 ist so, wie ich ihn mir wünsche und ich freue mich, wenn es Dir hier auch gefällt.

Mein Blog - meine Party! Und Du bist dazu herzlich eingeladen! ;o)

So, das mußte mal raus, denn: es reist sich besser mit leichtem Gepäck!

Curry-Mangold-Möhren-Pasta mit Hähnchen

10.02.2016
Mangold in Verbindung mit Curry - warum bin ich darauf nicht schon eher gekommen?! Für mich paßt das perfekt zusammen und mit ein wenig Chili bekommt das Ganze eine herrlich würzige Note, die der Mangold gut vertragen kann. Der Feta als Topping macht sich sehr gut, es paßt natürlich auch Parmesan.


Zutaten für 2 Personen
  • 1 Staude Mangold
Stiele und Blätter trennen, waschen und in feine Streifen schneiden. Zuerst die Stiele in kochendem Salzwasser 3 Minuten blanchieren, dann die Blätter hinzugeben und alles weitere 3 Minuten blanchieren. Auf einem Sieb abgießen und mit kalten Wasser abbrausen. Gründlich abtropfen lassen.
  • 200 g Nudeln nach Wahl (ich hatte Trofie Liguri von Barilla)
Nudeln in Salzwasser garen. In der Zwischenzeit den Mangold zubereiten.
  • 2  Zwiebeln, in groben Würfeln
  • 200 g Hähnchenfilet, in feinen Würfeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 2-4 Knoblauchzehen nach Geschmack, zerdrückt
  • 250 g Möhren, grob geraspelt
  • 1/4 TL Pul Biber oder Chiliflocken
  • 2 EL Curry, z.B. Herbaria Good Old Mild Curry*
  • 150 ml Orangensaft
Olivenöl in einer großen Pfanne oder Wok erhitzen, Zwiebeln und Hähnchen mit Salz darin anschwitzen und etwas bräunen lassen. Mangold und Möhren zugeben und anbraten. Currypulver und Pul Biber zufügen, alle gut vermischen und mit Orangensaft auffüllen. Aufkochen und unter gelegentlichem Rühren so lange braten, bis die Flüssigkeit verdampt ist und alles Farbe bekommt, ich mag es gern richtig kräftig angeröstet.  
  • 100 g Schmand
  • 100 g Feta
Schmand unterrühren. Alles mit den abgetropften Nudeln vermischen, evtl. etwas Kochwasser zugeben, damit es schön rund und cremig wird. Mit kleingebröseltem Feta bestreuen und genießen.

Rahmwirsing

09.02.2016
Manch einer würde sagen, er ist verkocht und einfach nur eine unansehnliche Masse. Ich sage: genau so schmeckt mir Wirsing am Besten und so hat ihn auch meine Mutter immer zubereitet, mit Mettbällchen drin und Salzkartoffeln dazu. Rahmwirsing schmeckt als Beilage auch zu groben Bratwürstchen, Braten und sogar zum Fischfilet.
 
Rahmwirsing
Zutaten
  • 1 mittelgroßer Wirsing, geputzt und entstrunkt gewogen ca. 700 g
  • 2 Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 600 ml Gemüsefond
  • 100 ml Sahne
  • 1 gehäufter TL Speisestärke
Wirsing vierteln und jedes Viertel noch zweimal der Länge nach teilen, dann in feine Streifen schneiden. 
Butterschmal in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln mit Salz darin anschwitzen. Dann den Wirsing zugeben und ebenfalls kurz anschwitzen. Gemüsebrühe zufügen, aufkochen, Hitze reduzieren, Deckel aufsetzen und auf kleiner Flamme 30 Minuten köcheln lassen. Dann die Sahne zufügen und weitere 30 Minuten köcheln lassen. Die Flüssigkeit sollte fast verdampft sein, evtl. den Deckel für die letzten 10 Minuten abnehmen. Nochmals mit Salz und frisch geriebener Muskatnuß abschmecken.
Speisestärke in wenig kaltem Wasser anrühren, unter den Kohl rühren und einmal aufkochen lassen.

Rahmwirsing

Wer mag, schmort zusätzlich zu den Zwiebeln noch Baconwürfel an. 

Rahmwirsing

Übernacht-Kastenbrioche

07.02.2016
Wieder ein Übernacht-Rezept, um am Frühstückstisch etwas frisch Gebackenes zu genießen - ich liebe diese Art der Zubereitung! Das Kastenbrioche steht ab sofort ganz oben auf meiner Liste, denn es ist so fluffig, buttrig und gut im Geschmack, daß es bestimmt bald wieder gebacken wird und der Teig auch noch anders eingesetzt wird. Lauwarm ein Stück abgebrochen, Butter und einen Klecks Konfitüre draufgestrichen, dazu einen Milchkaffee - herrlich!


Zutaten
  • 350 g Mehl, Type 405
  • 40 g Zucker
  • 15 g Vanillezucker
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 20 g Frischhefe
  • 2 Eigelb, Gr. M
  • 1 TL Salz
  • 80 g weiche Butter, in Flöckchen
Am Vorabend Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe und Zucker in der lauwarmen Milch auflösen und in Die Mulde gießen. Mit etwas Mehl vermischen, mit etwas Mehl vom Rand abdecken  und 15 Minuten mit einem Geschirrtuch abgedeckt gehenlassen. Eigelb hinzugeben und Küchenmaschine auf kleinster Stufe anstellen. Sobald sich ein Teigball bildet, auf Stufe 2 hochstellen und das Salz einrieseln lassen. Dann die weiche Butter nach und nach zugeben und 8 Minuten unterkneten lassen. Es ergibt sich ein wunderbar geschmeidiger Teig.


Backofen auf 50°C Umluft vorheizen, ausschalten und die Backofenlampe anlassen. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abgedeckt auf einem Rost auf unterer Schiene 1 Stunde gehenlassen. Teig dann nochmal durchkneten und in 10 Portionen teilen. Ich wiege den Teig dazu immer ab, bei mir ergaben sich Portionen zu je 68 g.


Eine Kastenform von 20 cm Bodenlänge gründlich ausbuttern oder mit Backpapier auslegen; ich bevorzuge das Ausbuttern ;o). Die Teiglinge rundschleifen und in die Form einlegen.


Kastenform in eine Plastiktüte geben, ich benutze einen neuen Müllbeutel. Beutel leicht aufblasen und mit einem Clip verschließen. Form über Nacht in den Kühlschrank stellen, am nächsten Morgen herausnehmen und eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen.


Zutaten für das Eiwasch
  • 1 Eigelb, durch ein feines Sieb gestrichen
  • 2 EL Milch
Eigelb und Milch miteinander vermischen und das Brioche mit einem Pinsel damit bestreichen.


Backofen auf 180°C U/O vorheizen. Kastenform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen; wenn das Brioche zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herauskippen und auf einem Rost weiter abkühlen lassen. Am Besten schmeckt es noch leicht lauwarm.


Natürlich kann man das Brioche auch in einer 20-cm-Springform backen. Hierzu habe ich Teigportionen abgewogen für den äußeren Kranz, der Rest bildet die Mitte. Für eine kleine Kastenform mit ca. 15 cm Bodenlänge reicht 3/4 des Rezepts, hier dann 8 Teigportionen abwiegen.