Quetschkartoffeln

09.10.2013
Schmörkes, so nennt man hier bei uns am Niederrhein kleine Kartöffelchen. Am liebsten mögen wir sie, wenn sie schön kross sind, deshalb koche ich sie zuerst, plattiere sie und backe sie dann nochmal im Backofen.


Zutaten
  • 500 g Schmörkes oder kleine Kartöffelchen
  • Olivenöl
  • Meersalz, am Besten Fleur de sel oder Maldon seasalt
  • frisch gemahlener, schwarzer grober Pfeffer
Die Kartoffeln schrubben und in Salzwasser weich kochen, abgießen, den Backofen auf 220°C Unter-/Oberhitze vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, ich knülle es zuerst immer und streiche es dann wieder gerade, damit es besser auf dem Blech liegt. Mit 2 EL Olivenöl bepinseln. Die Kartoffeln darauf legen und mit der Boden eines Glases oder eines Bechers auf ca. 1 cm Stärke plattdrücken, die Kartoffeln platzen dabei auf.



Die Oberfläche der Kartoffeln mit Olivenöl bepinseln, mit Meersalz und Pfeffer bestreuen. Das Blech für etwa 35 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig sind.


Dazu schmeckt hervorragend ein grüner Salat, Lachs und eine Schnittlauch-Quarkcreme.


Zutaten für die Creme
  • 250 g Sahnequark
  • 100 g Schmand
  • 1 Bund Schnittlauch, ca. 25 g
  • Salz & Pfeffer
Schnittlauch in feine Ringe schneiden, mit dem Quark und dem Schmand vermischen, mit Salz & Pfeffer abschmecken. Natürlich kann man auch andere Kräuter nehmen und nach Belieben noch Knoblauch dazugeben.


Pflaumen-Apfel-Streuselkuchen vom Blech

29.09.2013
Wenn man in Urlaub geht, dann kann man den Kollegen schonmal einen leckeren Kuchen zum Abschied backen, oder? Da ich Zwetschgen und Äpfel in meiner montäglichen Biokiste hatte, lag ein Streuselkuchen auf dem Blech nahe. Ich beginne immer mit der Zubereitung der Streusel, die dann im Kühlschrank parken, während der Rest zubereitet wird, das macht sie schön knusprig. Leider ist das Foto wieder mal nicht das Beste, da ich meine Kamera nicht zur Hand hatte, aber ich versichere Euch: er ist superlecker!



Zutaten für die Streusel
  • 80 g Mehl
  • 80 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 120 g Zucker
  • 120 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
Alle Zutaten miteinander verkneten, das geht perfekt mit den Knethaken des Handrührgeräts. Sobald sich Streusel bilden, aufhören und die Schüssel im Kühlschrank parken.  

Zutaten für den Teig
  • 300 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 120 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 6 Eigelb, Gr. M
  • 6 Eiweiß, Gr. M
  • 50 g Zucker
Für den Boden die Butter mit Zucker und Eigelb schaumig rühren. Mehl mit Nüssen und Backpulver vermengen und löffelweise unterrühren. Eiweiß mit den 50 g Zucker steifschlagen und vorsichtig unterheben. Einen Bogen Backpapier knüllen, glattstreichen und auf einen tiefen Blech oder Fettpfanne auslegen. Den Teig darauf gleichmäßig verstreichen.

Zutaten für den Belag
  • 500 g Äpfel, in kleinen Stücken, geschält und entkernt gewogen
  • 700 g Zwetschgen, geviertelt, entsteint gewogen
  • 1 TL Zimt
Zwetschgen und Apfelstücke mit dem Zimt mischen und auf dem Boden verteilen. Streusel drüberstreuen.


Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 1 Stunde backen, bis die Streusel goldgelb sind.

Kartoffelsalat mit allem Zipp & Zapp

16.09.2013
Dieses Rezept habe ich schon eine ganze Weile auf meinem Blog, aber endlich habe ich mal ein halbwegs brauchbares Foto geschossen, bevor er verputzt wurde. Der Kartoffelsalat ist mein persönlicher Klassiker, der außer Kartoffeln auch noch viele andere Zutaten enthält. Genauso hat ihn meine Mutter zubereitet und ich habe ihn schon als Kind geliebt. Er schmeckt lecker zu Würstchen, Buletten oder auch einfach nur so.


Zutaten
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen.
  • 1 Glas (250 ml) Mayonnaise, Salatcreme oder bei mir meist Sauce für Kartoffelsalat klassisch
  • einen ordentlichen Schwapp Gurkensud von den Gewürzgurken, in das Mayoglas geben, zudeckeln, kräftig schütteln, um nichts zu vergeuden ;o)
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 5 kleine Gewürzgurken, in kleinen Würfeln
  • 1/4 Fleischwurstring, in kleinen Würfeln
  • 100 gewürfelter Käse nach Geschmack (z.B. Gouda, Bergkäse)
  • 4 hartgekochte Eier, kleingehackt
  • 1 kleiner Apfel, in kleinen Würfeln
  • 1 kleine Zwiebel, in sehr kleinen Würfeln
Zutaten gründlich vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kartoffeln abgießen, einen Moment abkühlen lassen. Dann pellen und in Scheiben oder Würfel schneiden und sofort mit der Sauce vorsichtig vermischen.

Für einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, am Besten über Nacht. Die Fleischwurst oder den Käse kann man auch gut weglassen. Bei der Mayonnaise variiere ich immer mal und ersetze auch gern einen Teil oder alles durch Schmand, cremigen Naturjoghurt oder Crème fraîche.

Zucchini-Möhren-Puffer mit Schafskäsedip

13.09.2013
Auch wenn die Bilder nach viel Röstaromen aussehen - wir mögen diese Gemüsepuffer genau so. Es bleibt natürlich Euch überlassen, bei welchem Bräunungsgrad Ihr sie aus der Pfanne angelt ;o)
Sie sind saftig, kross, gemüsig und mit dem Dip und vielleicht noch einem grünen Salat ein schönes Abendessen. Das Rezept ergibt ca. 18 handtellergroße Fritter.

 
Zutaten
  • 800 g Zucchini
  • 200 g Möhren
  • 3 Frühlingszwiebeln oder entsprechend Schalotten
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 1/2 Bund Dill, fein gehackt
  • 1/2 Bund Schnittlauch, in feinen Ringen
  • 5 EL Mehl
  • 3 Eier
  • Salz & Pfeffer
  • Butterschmalz zum Ausbacken
Die Zucchini gründlich waschen und mit Schale grob raspeln. Mit einem Teelöffel Salz bestreuen und 30 Minuten ruhen lassen.

Die Eier und das Mehl in einer Schüssel gut verrühren, Kräuter und die Zwiebelringe untermischen.
Zucchiniraspel mit beiden Händen gut ausdrücken. Die Karotten schälen, fein raspeln und zusammen mit den Zucchini in die Eimasse mischen. Ebenfalls etwas salzen und pfeffern. In einer Pfanne reichlich Butterschmalz erhitzen und die Hitze etwas reduzieren (auf einer Skala von 1 bis 10 auf 8). Mit einem Eßlöffel kleine Portionen in die Pfanne geben, etwas flachdrücken und von beiden Seiten goldbraun braten. Danach auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Zutaten für den Dip
  • 100 g Schafskäse 
  • 200 g Joghurt 10%
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
  • 1/2 Bund Dill, fein gehackt
  • 1/2 Bund Schnittlauch, in feinen Ringen
In einem hohen Becher den Schafskäse mit dem Joghurt und dem Zitronensaft mit einem Zauberstab pürieren. Mit Salz & Pfeffer abschmecken und die Kräuter unterrühren.

Panzanella ~ toscanischer Brotsalat

27.08.2013
Diesen sommerlich-leichten Brotsalat gibt es bei uns oft, wenn noch ein paar Scheiben Weißbrot oder ein Stück Baguette übriggeblieben ist. Ursprünglich stammt Panzanella aus der Toscana, meine Variante ist eine Abwandlung des Originals, denn dort gehören nur Brot und Tomaten rein. Das Brot saugt sich herrlich mit dem Dressing voll und erinnert ab dem ersten Bissen an unsere vergangenen Urlaube unter Italiens Sonne.

Panzanella ~ toscanischer Brotsalat

Zutaten
  • Saft einer Zitrone
  • 10 EL Wasser
  • 10 EL Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1/2 Topf Basilikum, grob gehackt
  • 1-2 TL Zucker 
  • Pfeffer & Salz
  • 1 rote Zwiebel, geviertelt und in feine Scheiben geschnitten
  • 250 g Tomaten, in groben Würfel oder Minitomaten, halbiert oder geviertelt
  • 1 Salatgurke, geviertelt, entkernt und in 1/2 cm Stück geschnitten
  • 2-3 Handvoll altbackenes Weißbrot oder Baguette in Würfeln von ca. 1,5 cm Kantenlänge
Zitronensaft, Wasser, Olivenöl, Knoblauch, Zwiebel, Basilikum und Zucker miteinander vermischen und mit Pfeffer & Salz kräftig abschmecken. Tomate und Gurke dazugeben und etwas durchziehen lassen. Brot zufügen und untermischen, es soll sich komplett vollsaugen und matschig werden.

Panzanella ~ toscanischer Brotsalat

Panzanella schmeckt pur oder auch zu Gegrilltem ganz phantastisch und kann auch gern mal bis zum nächsten Tag im Kühlschrank durchziehen.

Chouquettes nach Rachel Khoo

25.08.2013
Der Name für dieses Gebäck leitet sich ab vom französischen "chou" für Kohl, also kleine Kohlköpfchen. Ich würde Windbeutelchen sagen, locker luftig leichte Gebäckkugeln mit knackigem Hagelzucker bestreut. Sie bestehen aus Brandteig, der ganz leicht zuzubereiten ist.


Zutaten für ca. 60 Stück
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Wasser
  • 100 g Butter
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 170 g Weizenmehl, Type 550
  • 4 Eier, Gr. M
  • Puderzucker
  • Hagelzucker
Wasser, Milch, Zucker, Butter und Salz in einem Topf aufkochen lassen. Hitze reduzieren und Mehl hinzufügen. Kräftig rühren, bis sich ein Teigkloß gebildet hat.
Teig in eine Rührschüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen. Nach und nach die Eier unterschlagen, zuerst wirkt der Teig so, als würde er sich nie mit dem Ei verbinden, nach kräftigem Schlagen tut er dieses jedoch - durchhalten!


Teig in einen Spritzbeutel mit 5 mm Lochtülle füllen oder wie ich in einen Gefrierbeutel, von dem eine kleine Ecke abgeschnitten wird. Zwei Backblecke mit Backpapier auslegen und walnussgroße Häufchen mit 2 Zentimeter Abstand aufspritzen. Fingerkuppe mit Wasser befeuchten und die Spitzen des Teigs herunterdrücken, diese verbrennen sonst.
Häufchen mit Puderzucker bestäuben, danach mit Hagelzucker bestreuen und andrücken, danach nochmals mit Puderzucker bestäuben.

Backofen auf 180°C vorheizen und die beiden Bleche ca. 22-25 Minuten backen, bis die Chouquettes etwas Farbe bekommen haben.


Die Chouquettes schmecken frisch aus dem Ofen am Besten, man kann sie auch noch mit Puddingcreme, Lemon Curd o.Ä. füllen. Für eine schokoladige Variante 20 g des Mehls durch Kakaopulver ersetzen und statt des Hagelzuckers Schokotropfen benutzen. Sie lassen sich prima einfrieren und bei Bedarf bei 150°C aufbacken.

Toastbrot

19.08.2013
Dieses einfache Toastbrot ist schon ungetoastet recht lecker, aber getoastet ist es echt der Hit!

Ich habe es in diversen Mehlvarianten schon gebacken:

je 250 g Weizenmehl, Typ 405 und 550
je 250 g Dinkelmehl, Typ 630 und 1050
400 g Dinkelmehl, Typ 630 und 100 g Maismehl


Zutaten
  • 250 g Wasser, lauwarm
  • 1 gehäufter TL Trockenhefe
  • 30 g Zucker, gern brauner
  • 30 g Butter
  • 500 g Mehl nach Wahl, s. Mehlvarianten oben
  • 1 TL Salz
Wasser, Trockenhefe, Zucker und Butter verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl mit Salz mischen, die Flüssigkeit hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Danach den Teig in vier Teile aufteilen, Kugeln formen und in eine gefettete Form legen und wieder 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Ich benutze eine Pain de mie-Form (30x30x10 cm) mit Deckel. Wer so eine nicht hat, der verschließt die Form mit Alufolie.


Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und 40-45 Minuten backen.


Über Nacht in einem Geschirrtuch eingewickelt ruhen lassen, am nächsten Tag in Scheiben schneiden und toasten. Das Toastbrot schmeckt mit süßem, aber auch herzhaftem Belag und läßt sich auch gut einfrieren.

saftiger Zitronenkuchen

18.08.2013
Dieser Kastenkuchen ist sowas von saftig-fruchtig-frisch und obwohl er sich ein paar Tage so hält, ist er immer ratzfatz verputzt. Wir mögen den Guß gern schön dick aufgetragen, wenn Ihr es nicht so dick mögt, rührt den Guß einfach etwas flüssiger an und tragt ihn auf, wenn der Kuchen noch leicht warm ist.

saftiger Zitronenkuchen

Zutaten
  • 280 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier, Gr. M
  • Saft von 2 Zitronen
  • Zitronenabrieb von einer Zitrone
  • 350 g Weizenmehl, Type 405 oder 550
  • 1 Pck. Backpulver
Butter schaumig rühren, dann Zucker und eine Prise Salz einrühren.  Die Eier nach und nach unterrühren. Zitronensaft und Abrieb ebenfalls unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise unterrühren.

saftiger Zitronenkuchen

Eine 30 cm Kastenform gründlich ausbuttern und mehlen. Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen auf 170°C O/U-Hitze auf mittlerer Schiene ca. 1 Stunde backen, Stäbchenprobe machen.

Zutaten für den Guß
  • 250 g Puderzucker
  • Saft einer Zitrone
Puderzucker mit Zitronensaft anrühren, dabei den Saft Löffel für Löffel zugeben, bis der Guß cremig bis flüssig ist. Mit einem Pinsel auf dem ausgekühlten Kuchen auftragen, ihn dazu am besten auf einen Rost stellen und unter den Rost Küchenpapier legen.


saftiger Zitronenkuchen

rheinisches Vollkornbrot

14.08.2013
Dieses saftig-kräftige Brot ist ein absoluter Genuß und schmeckt bestimmt nicht nur im Rheinland. 

rheinisches Vollkornbrot

Zutaten

für eine große Brotbackform oder zwei normale Kastenformen
  • 500 g Vollkornweizenmehl
  • 275 g Weizenschrot
  • 275 g Roggenschrot
  • 150 g Leinsamen (ich nehme je zur Hälfte geschrotet und ganze Saat)
  • 150 g Sesam
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 1 gehäufter EL Salz
  • 1 l Buttermilch
  • 3 Würfel frische Hefe (zu je 42 g)
  • 50 g Zuckerrübensirup
Mehl, Schrot, Samen und Kerne mit dem Salz in einer sehr großen Rührschüssel oder der Küchenmaschine kurz vermischen.


Die Buttermilch in einem Topf auf dem Herd sanft auf Handtemperatur erwärmen. Hefewürfel hinbröseln, Sirup hinzufügen und rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Diese Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten geben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren (lassen). Der Teig ist relativ flüssig, also nur solange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Ich habe mir eine Kastenform mit Deckel, eine Pain de mie-Form, gekauft, die ca. 30 x 10 x 10 cm groß ist und habe 2/3 des Rezeptes angerührt.

Die Backform(en) mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Nach Belieben noch mit einer Körnermischung oder Haferflocken bestreuen. Entweder das Backpapier drüberlegen oder wenn das nicht groß genug ist, noch einen weiteren Streifen zuschneiden. Form mit Deckel jetzt schließen, Formen ohne Deckel noch mit Alufolie verschließen.


Backofen nicht vorheizen und die Form(en) auf einen Rost in das untere Drittel des Backofens stellen. Auf 150°C Ober-und Unterhitze für 3 Stunden backen.


Nach der Backzeit die Form(en) 15 Minuten abkühlen lassen, dann das Brot herausstürzen. Folie und Backpapier entfernen und vollständig auskühlen lassen.
Wir lassen das Brot immer in ein Küchentuch gewickelt bis zum nächsten Tag ruhen und schneiden es dann erst an.

rheinisches Vollkornbrot

Das Brot hält sich eine gute Woche und ist schön saftig. Es schmeckt mit herzhaften, aber auch süßen Belägen. Am leckersten finden wir, wenn man die Scheiben schön dünn schneidet.

Buttermilch-Pancakes mit Blaubeersauce

09.08.2013
Ab und an gibt es bei uns mal ein süßes Abendbrot, es muß ja nicht immer herzhaft sein. Heute fiel die Wahl auf Pancakes und diese Variante ist so fluffig, daß sie einen Platz in unserer Bestenliste bekommt.


Zutaten für die Pancakes
  • 60 g Butter
  • 400 g Buttermilch
  • 2 Eier, Gr. M
  • 250 g Mehl
  • 10 g Backpulver (3 gestrichene Teelöffel)
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Butter für die Pfanne
Die Butter in einer kleinen Pfanne oder Topf schmelzen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Buttermilch und Eier mit einem Mixer verquirlen. Die trockenen Zutaten in einer weiteren Schüssel miteinander vermischen. Buttermilch-Eier-Mischung bei laufendem Mixer auf langsamer Stufe dazugeben und zu einem glatten Teig mixen, zum Schluß die Butter untermischen. Teig für eine halbe Stunde im Kühlschrank parken.
Einen Stich Butter in der Pfanne zerlassen, 1-2 Eßlöffel Teig pro Pancake in die Pfanne geben und von beiden Seiten auf mittlerer Hitze langsam goldbraun backen. Sie können gewendet werden, wenn sich auf der Oberseite Blasen bilden. Herausnehmen, wieder einen Stich Butter in die Pfanne geben und so nach und nach die Pancakes backen.

Zutaten für die Blaubeersauce

  • 200 g Blaubeeren TK oder frisch
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 30 ml Wasser
Zutaten in einem Topf vermischen und aufkochen, mit einer Gabel leicht zerdrücken. Zu den Pancakes warm servieren.

Röstbrot mit dreierlei Obendrauf

06.08.2013
Der Italiener würde es wahrscheinlich Bruschetta oder Crostini nennen, wir nennen es Röstbrot und mit diesen drei Toppings ist es ein lecker-leichtes Abendbrot an heißen Sommertagen.


Zutaten 
für 2 Personen
  • 6-8 Scheiben Bauernbrot (rustikales Graubrot), je nach Größe und Appetit
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • ca. 2 EL Olivenöl
  • etwas Meersalz
Backofen auf  180°C Umluft vorheizen. Brotscheiben, wenn groß halbiert, dünn mit Olivenöl bestreichen und auf einem Rost in den Backofen schieben. Goldbraun rösten lassen, mit einer halbierten Knoblauchzehe abreiben und mit etwas Meersalz bestreuen.


 Zutaten Erbs-Minz-Creme
  • 150 g tiefgefrorene Erbsen
  • 50 g Parmesan-Käse, gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und etwas zerkleinert
  • einige Blätter frische Minze 
  • 2 EL Ölivenöl
  • 4 EL Wasser
  • Pfeffer & Salz 
Erbsen in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, 3–4 Minuten ziehen lassen, abtropfen lassen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einem hohen Gefäß mit einem Zauberstab pürieren, bis es cremig ist. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Zutaten Bohnen-Chili-Mus

  • 1 Dose (425 ml) weiße Bohnenkerne 
  • 1/2 bis 1 Chilischote oder Chiliflocken
  • Blätter von 5 Stielen Petersilie
  • 2 EL Öl
  • 6 EL Wasser 
  • Pfeffer & Salz
Bohnen in ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen. Mit den restlichen Zutaten in ein hohe Gefäß geben und mit einem Zauberstab pürieren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Zutaten für das Tomaten-Oliven-Salädchen

  • 3 Tomaten, in kleinen Würfeln
  • 4 Oliven, z. B. Kalamata, fein gehackt 
  • 1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • einige Blätter Basilikum, fein zerzupft
  • 1 EL Öl 
  • 1 Prise Zucker
  • Pfeffer & Salz
Die Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen.

Entweder kann man jetzt die Brote bestreichen bzw. belegen und auf einem Brett oder einer Platte anrichten. Ich habe die Aufstriche in Schüsseln getan und alles auf einem Brett zusammen mit ein paar Scheiben Parmaschinken angerichtet.

Zupfbrot mit Kräuterbutter

29.07.2013
Noch nie habe ich so ein leckeres Kräuterbrot gegessen - ehrlich! Es läßt sich Stück für Stück abzupfen und verschnabulieren, genau das Richtige für ein Picknick oder ein Grillfest.

Zupfbrot mit Kräuterbutter

Zutaten für den Teig
  • 500 g Weizenmehl, Type 405 oder 550
  • 20 g frische Hefe
  • 220 - 250 g lauwarmes Wasser
  • 2 EL Öl
als Belag
  • 200 g Würzbutter (z.B. Kräuter-und/oder Chilibutter)
Hefe in Wasser auflösen, mit den restlichen Zutaten für den Teig zu einem Hefeteig verkneten, abdecken und eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Zupfbrot mit Kräuterbutter

Danach auf die Größe eines Backpapierbogens ausrollen und mit der weichen Kräuterbutter bestreichen. Streifen von ca. 5 cm Breite schneiden, jeweils 3 aufeinanderstapeln. Diese dann nochmal in Quadrate von 5 cm Kantenlänge schneiden.
In den Boden einer Springform Backpapier einklemmen und die Teigstapel von der Mitte aus zu einer Rose hineinstellen und legen.

Im vorgeheizten Backofen auf Umluft bei 190°C ca. 30 Min. backen.

Bei mir lief etwas Kräuterbutter aus der Form, also besser ein Blech unter den Rost stellen.

Nudelrolle aus dem TM

25.07.2013
Ich komme gar nicht aus dem Schwärmen heraus, so lecker ist diese Nudelrolle, die ganz einfach im Thermomix gart. Einzig das Ausrollen der Nudelplatte ist ein wenig schweißtreibend... aber es lohnt sich!


Zutaten für den Nudelteig
  • 250 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 1 Ei, Gr. M
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Olivenöl
Zutaten in den Mixtopf geben, 1 Min/St.5 zu einem Teig verkneten. Herausnehmen, zu einer Kugel formen und in einem verschlossenem Gefrierbeutel eine halbe Stunde ruhen lassen.

Zutaten für die Füllung
  • 1 EL Öl
  • 150 g Champignons, in feinen Würfeln
  • 1 rote Paprika, in feinen Würfeln
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 1-2 Knoblauchzehe(n), fein gehackt
  • 300 g Gehacktes (ich nehme Thüringer Mett/gewürztes Schweinemett)
  • 1 Ei, Gr. M
  • 1 EL Paniermehl
  • 2 EL Kräuter, fein gehackt
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Chiliflocken
Öl in einer Pfanne erhitzen, Champignons, Paprika, Zwiebel und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze anbraten, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Abkühlen lassen und mit den restlichen Zutaten vermengen. 

Nudelteig auf einer bemehlten Fläche mit einem Nudelholz dünn ausrollen, ich habe dieses auf einem Bogen Backpapier gemacht und fast die Größe des Bogens erreicht. Allerdings kostet das ganz schön Kraft... nicht aufgeben! ;o)


Füllung darauf verteilen, dabei am linken, rechten und oberen Rand ca. 2 cm freilassen. Seiten einen Zentimeter einschlagen, oberen Rand mit etwas Wasser bepinseln. Teigplatte mit Hilfe des Backpapiers zu einer Rolle aufrollen.


Ich habe diese dann mit Alufolie eingepackt nochmals eine Stunde im Kühlschrank aufbewahrt, man kann sie aber auch gleich garen... und zwar so:

1 Liter Wasser und 1 EL Gemüsebrühe in den Mixtopf einfüllen, mit dem Deckel verschließen. Garaufsatz mit 1 EL Öl fetten (Boden und Wand) und die Teigrolle wie einen Fleischwurstring mit dem Schluß nach unten einlegen - natürlich ohne jegliches Papier und Folie.
Die Garzeit beträgt 40 Minuten; V*roma, St. 2.

Zutaten für die Sauce
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 1 EL Schmand
  • 2 TL Speisestärke
Garaufsatz abnehmen und beiseite stellen. Zutaten in den Mixtopf geben, verschließen, MB aufsetzen. 3 Min/100°/St. 4 aufkochen lassen.

Nudelrolle in Scheiben schneiden und die Sauce dazu reichen. Wir hatten noch einen grünen Salat dazu - ein superleckeres Essen.

Als Variante kann man die Rolle in Scheiben schneiden und diese mit einer Schnittfläche in eine gebutterte Auflaufform setzen. Mit der Sauce übergießen und mit Käse überbacken - so gibt´s heute Abend den Rest, denn die Rolle reicht für vier Portionen.

Tepsi Böregi ~ Börek vom Blech mit Käsefüllung

19.07.2013
Ein Tepsi voll Schnabuliererglück gab´s heute bei uns in der Firma, zubereitet von meiner lieben Kollegin Derya. Man kann es warm oder wie wir in Ermangelung eine Backofens kalt essen, es schmeckt einfach nur superlecker!

Tepsi Böregi ~ Börek vom Blech mit Käsefüllung

Zutaten 

  • 5 Blätter Yufka-Blätter
  • 250 g Butter
  • 250 g Wasser
  • 250 g neutrales Speiseöl
  • 6 EL Joghurt (10%)
  • 4 Eier, Gr. M
  • 600 g Feta (möglichst trocken, wenig Fett i.Tr.)
  • 1 Bund Petersilie
  • Sesam
  • Schwarzkümmel
Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mit Wasser, Öl, Joghurt und den Eier verschlagen. Den Schafskäse in eine weitere Schüssel kleinbröseln und mit gehackter Petersilie mischen. Ein türkisches Rundblech (gibt´s für kleines Geld im türkischen Supermarkt) - Tepsi (35-40 cm Durchmesser) oder eine Auflaufform oder ein tiefes Blech mit Flüssigkeit auspinseln. Das erste Yufkablatt etwas knüllen und in die Form legen. Mit reichlich Flüssigkeit bepinseln und das nächste Yufkablatt ebenfalls knüllen, drauflegen und bepinseln usw. Die Yufkablätter sollen nicht ganz eben liegen, damit sich die Flüssigkeit zwischen verteilen kann und die Teigschichten nicht zusammenkleben, deswegen auch zwischen die einzelnen Schichten ausreichend Flüssigkeit geben.

Zwischen die 3. und 4. Lage die Schafskäse-Petersilien-Mischung verteilen. Nach dem 5. Yufkablatt mit Flüssigkeit abschließen und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, Börek ca. 30-40 Minuten goldgelb backen.

Tepsi Böregi ~ Börek vom Blech mit Käsefüllung      Tepsi Böregi ~ Börek vom Blech mit Käsefüllung

Als Füllung kann man auch krümelig angebratenes Hackfleisch, gegarten Spinat, Mangold oder Kartoffelwürfel verwenden, laßt Eure Phantasisie freien Lauf. Hierbei sollte man dann die Schicht noch gut würzen, z.B. mit Pul Biber oder Chiliflocken.

Afiyet olsun!

Tiramisù

16.07.2013
Ein Italo-Klassiker, der leider so ganz und gar nicht fotogen, aber nichtsdestotrotz ruckzuck verputzt ist, wenn er bei einer Party auf den Tisch kommt.

Tiramisù

Zutaten
  • 2 Eigelb 
  • 150 g Puderzucker
  • 4 EL Amaretto 
  • 500 g Mascarpone 
  • 200 ml Schlagsahne 
  • 24 Löffelbiscuits 
  • 250 ml starken Kaffee oder Espresso
  • ungesüßtes Kakaopulver zum Bestäuben 
Tiramisù

Eigelb mit Zucker und Amaretto schaumig rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Mascarpone einrühren. Schlagsahne steif schlagen und ebenfalls unterheben. Eine Auflaufform mit hohem Rand mit 12 Löffelbisquit auslegen und mit der Hälfte des Kaffees gleichmäßig tränken. Die Hälfte der Mascarponecreme darüber verteilen.  Die restlichen Löffelbiscuits darauflegen, mit dem restlichen Kaffee tränken und mit der Creme zustreichen. Verschlossen im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Tiramisù

Mohrenkopfcreme

15.07.2013
Politisch korrekt hin oder her, bei mir heißen Schaumküsse immer noch Mohrenköpfe, und das wird auch so bleiben - basta! ;o)


Zutaten
  • 200 g Sahne
  • 1 kg Quark
  • 4 Pck. Vanillezucker
  • 3 kleine Dosen Mandarinen
  • 12 Mohrenköpfe
Sahne steifschlagen, zusammen mit dem Vanillezucker unter den Quark mischen. Waffelböden von den Mohrenköpfen trennen und zur Seite legen. Eischaummasse ebenfalls vorsichtig unter den Quark mischen. Mandarinen abtropfen lassen, einige zur Deko beseite legen, den Rest unter die Quarkmasse heben, dann in eine Schüssel füllen und kaltstellen. Kurz vor dem Servieren die Waffelböden halbieren und die Creme damit verzieren.

Falls die Mandarinen sehr groß sind, sollte man sie vor dem Unterheben halbieren. Lecker auch mit Erdbeeren, Himbeeren oder Sauerkirschen.

Pastéis de Nata ~ Puddingtörtchen

14.07.2013
Einer Sage nach wurde dieses himmlische Gebäck von Mönchen in Lissabon erfunden und egal, ob das stimmt oder nicht: leckerererer hätten sie es nicht machen können! ;o)


Zutaten für 12 Stück
  • 1 Packung frischer Blätterteig
  • 1 Vanilleschote
  • 300 ml Vollmilch
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • Prise Salz
  • 200 g Zucker
  • 5 Eigelb + 1 Ei, Gr. M
Muffinblech gut ausfetten und ausmehlen, optional für Faule wie mich: Papierförmchen hineinlegen. Blätterteig mit einem Nudelholz etwas größer ausrollen und Kreis mit einem Durchmesser von ca. 10cm ausstechen. Teigkreise in die Muffinblechmulden geben und kaltstellen.
Für die Füllung Vanilleschote aufschneiden und Mark auskratzen und mit den Eiern vermischen. In einer weiteren Schüssel das Mehl mit Salz und Zucker vermischen. In einem größeren Topf Milch, Sahne und Butter aufkochen. Dann zügig Mehl, Zucker und Salz mit einem Schneebesen einrühren, dann die Eier. Kurz aufkochen lassen.


Creme gleichmäßig in den Teigmulden verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 230°C U/O 12 bis 14 Minuten backen, die Creme sollte dunkle Stellen bekommen.



Im Muffinblech vollständig abkühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.


Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Frau Wido

Gemüsesuppe mit Klümpchen

11.07.2013
Meine Oma kochte immer Erbsen mit Klump, ein echtes Sommerrezept. Klump, das waren mit einem Eßlöffel abgestochene Griesnocken, die mir als Kind riesig vorkamen und die Suppe war eine gute Brühe mit den ersten Erbsen, die unser Garten hergab. Meine Variante ist etwas vielfältiger, was die Gemüsesorten angeht. Außerdem gibt es bei mir es auch nur Klümpchen, denn sie werden mit einem Teelöffel abgestochen werden.

Gemüsesuppe mit Klümpchen

Zutaten für die Suppe
  • 1 l Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 1 kg gemischtes Gemüse, geputzt gewogen z.B. Zucchini, Kohlrabi, Möhre, Erbsen
Gemüse in Würfel von 1 cm Kantenlänge schneiden und in der leise köchelnden Brühe gar kochen.

Zutaten für die Klümpchen
  • 125 ml Milch
  • 30 g Butter
  • 60 g Weichweizengrieß
  • 1/2 TL Salz
  • frischer Muskatnuß-Abrieb
  • 1 Ei, Gr. M
Milch und Butter aufkochen, Gries mit Salz und Muskatnuß mischen und mit einem Schneebesen einrühren. Topf auf dem Herd lassen und so lange weiterrühren, bis sich ein Kloß bildet. Topf beiseite stellen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, dann das Ei mit dem Schneebesen unterrühren. Mit zwei Teelöffeln Nocken abstechen und diese in leise köchelnden Salzwasser garziehen lassen. Zur Suppe geben und genießen.

Mein Tip:

  • alternativ zum Weichweizengrieß kann man auch Hartweizen verwenden, dann haben die Klümpchen etwas mehr Biß