Tepsi Böregi ~ Börek vom Blech mit Käsefüllung

19.07.2013
Ein Tepsi voll Schnabuliererglück gab´s heute bei uns in der Firma, zubereitet von meiner lieben Kollegin Derya. Man kann es warm oder wie wir in Ermangelung eine Backofens kalt essen, es schmeckt einfach nur superlecker!

Tepsi Böregi ~ Börek vom Blech mit Käsefüllung

Zutaten 

  • 5 Blätter Yufka-Blätter
  • 250 g Butter
  • 250 g Wasser
  • 250 g neutrales Speiseöl
  • 6 EL Joghurt (10%)
  • 4 Eier, Gr. M
  • 600 g Feta (möglichst trocken, wenig Fett i.Tr.)
  • 1 Bund Petersilie
  • Sesam
  • Schwarzkümmel
Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mit Wasser, Öl, Joghurt und den Eier verschlagen. Den Schafskäse in eine weitere Schüssel kleinbröseln und mit gehackter Petersilie mischen. Ein türkisches Rundblech (gibt´s für kleines Geld im türkischen Supermarkt) - Tepsi (35-40 cm Durchmesser) oder eine Auflaufform oder ein tiefes Blech mit Flüssigkeit auspinseln. Das erste Yufkablatt etwas knüllen und in die Form legen. Mit reichlich Flüssigkeit bepinseln und das nächste Yufkablatt ebenfalls knüllen, drauflegen und bepinseln usw. Die Yufkablätter sollen nicht ganz eben liegen, damit sich die Flüssigkeit zwischen verteilen kann und die Teigschichten nicht zusammenkleben, deswegen auch zwischen die einzelnen Schichten ausreichend Flüssigkeit geben.

Zwischen die 3. und 4. Lage die Schafskäse-Petersilien-Mischung verteilen. Nach dem 5. Yufkablatt mit Flüssigkeit abschließen und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, Börek ca. 30-40 Minuten goldgelb backen.

Tepsi Böregi ~ Börek vom Blech mit Käsefüllung      Tepsi Böregi ~ Börek vom Blech mit Käsefüllung

Als Füllung kann man auch krümelig angebratenes Hackfleisch, gegarten Spinat, Mangold oder Kartoffelwürfel verwenden, laßt Eure Phantasisie freien Lauf. Hierbei sollte man dann die Schicht noch gut würzen, z.B. mit Pul Biber oder Chiliflocken.

Afiyet olsun!

Tiramisù

16.07.2013
Ein Italo-Klassiker, der leider so ganz und gar nicht fotogen, aber nichtsdestotrotz ruckzuck verputzt ist, wenn er bei einer Party auf den Tisch kommt.

Tiramisù

Zutaten
  • 2 Eigelb 
  • 150 g Puderzucker
  • 4 EL Amaretto 
  • 500 g Mascarpone 
  • 200 ml Schlagsahne 
  • 24 Löffelbiscuits 
  • 250 ml starken Kaffee oder Espresso
  • ungesüßtes Kakaopulver zum Bestäuben 
Tiramisù

Eigelb mit Zucker und Amaretto schaumig rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Mascarpone einrühren. Schlagsahne steif schlagen und ebenfalls unterheben. Eine Auflaufform mit hohem Rand mit 12 Löffelbisquit auslegen und mit der Hälfte des Kaffees gleichmäßig tränken. Die Hälfte der Mascarponecreme darüber verteilen.  Die restlichen Löffelbiscuits darauflegen, mit dem restlichen Kaffee tränken und mit der Creme zustreichen. Verschlossen im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Tiramisù

Mohrenkopfcreme

15.07.2013
Politisch korrekt hin oder her, bei mir heißen Schaumküsse immer noch Mohrenköpfe, und das wird auch so bleiben - basta! ;o)


Zutaten
  • 200 g Sahne
  • 1 kg Quark
  • 4 Pck. Vanillezucker
  • 3 kleine Dosen Mandarinen
  • 12 Mohrenköpfe
Sahne steifschlagen, zusammen mit dem Vanillezucker unter den Quark mischen. Waffelböden von den Mohrenköpfen trennen und zur Seite legen. Eischaummasse ebenfalls vorsichtig unter den Quark mischen. Mandarinen abtropfen lassen, einige zur Deko beseite legen, den Rest unter die Quarkmasse heben, dann in eine Schüssel füllen und kaltstellen. Kurz vor dem Servieren die Waffelböden halbieren und die Creme damit verzieren.

Falls die Mandarinen sehr groß sind, sollte man sie vor dem Unterheben halbieren. Lecker auch mit Erdbeeren, Himbeeren oder Sauerkirschen.

Pastéis de Nata ~ Puddingtörtchen

14.07.2013
Einer Sage nach wurde dieses himmlische Gebäck von Mönchen in Lissabon erfunden und egal, ob das stimmt oder nicht: leckerererer hätten sie es nicht machen können! ;o)


Zutaten für 12 Stück
  • 1 Packung frischer Blätterteig
  • 1 Vanilleschote
  • 300 ml Vollmilch
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • Prise Salz
  • 200 g Zucker
  • 5 Eigelb + 1 Ei, Gr. M
Muffinblech gut ausfetten und ausmehlen, optional für Faule wie mich: Papierförmchen hineinlegen. Blätterteig mit einem Nudelholz etwas größer ausrollen und Kreis mit einem Durchmesser von ca. 10cm ausstechen. Teigkreise in die Muffinblechmulden geben und kaltstellen.
Für die Füllung Vanilleschote aufschneiden und Mark auskratzen und mit den Eiern vermischen. In einer weiteren Schüssel das Mehl mit Salz und Zucker vermischen. In einem größeren Topf Milch, Sahne und Butter aufkochen. Dann zügig Mehl, Zucker und Salz mit einem Schneebesen einrühren, dann die Eier. Kurz aufkochen lassen.


Creme gleichmäßig in den Teigmulden verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 230°C U/O 12 bis 14 Minuten backen, die Creme sollte dunkle Stellen bekommen.



Im Muffinblech vollständig abkühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.


Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Frau Wido

Gemüsesuppe mit Klümpchen

11.07.2013
Meine Oma kochte immer Erbsen mit Klump, ein echtes Sommerrezept. Klump, das waren mit einem Eßlöffel abgestochene Griesnocken, die mir als Kind riesig vorkamen und die Suppe war eine gute Brühe mit den ersten Erbsen, die unser Garten hergab. Meine Variante ist etwas vielfältiger, was die Gemüsesorten angeht. Außerdem gibt es bei mir es auch nur Klümpchen, denn sie werden mit einem Teelöffel abgestochen werden.

Gemüsesuppe mit Klümpchen

Zutaten für die Suppe
  • 1 l Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 1 kg gemischtes Gemüse, geputzt gewogen z.B. Zucchini, Kohlrabi, Möhre, Erbsen
Gemüse in Würfel von 1 cm Kantenlänge schneiden und in der leise köchelnden Brühe gar kochen.

Zutaten für die Klümpchen
  • 125 ml Milch
  • 30 g Butter
  • 60 g Weichweizengrieß
  • 1/2 TL Salz
  • frischer Muskatnuß-Abrieb
  • 1 Ei, Gr. M
Milch und Butter aufkochen, Gries mit Salz und Muskatnuß mischen und mit einem Schneebesen einrühren. Topf auf dem Herd lassen und so lange weiterrühren, bis sich ein Kloß bildet. Topf beiseite stellen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, dann das Ei mit dem Schneebesen unterrühren. Mit zwei Teelöffeln Nocken abstechen und diese in leise köchelnden Salzwasser garziehen lassen. Zur Suppe geben und genießen.

Mein Tip:

  • alternativ zum Weichweizengrieß kann man auch Hartweizen verwenden, dann haben die Klümpchen etwas mehr Biß

Erdbeer-Kokoseis am Stiel

02.07.2013
Manchmal, wenn ich so durch das www stöbere, fallen mir Dinge ins Auge und in mein Küchenherz, die sofort ein Habenwollensydrom auslösen. Genauso war es bei popsicle molds von Norpro...

Erdbeer-Kokoseis am Stiel

Dinge, die die Welt eigentlich nicht braucht, die aber irgendwie doch ein bißchen glücklich machen. Nachdem wir jetzt einige Eissorten in der KA gerührt haben, die den Weg erst gar nicht in diese Gefrierformen geschafft haben, gab´s jetzt den ersten Stieleisversuch, der gleich ein Volltreffer war.

Zutaten
  • 40 g Kokosraspeln
  • 500 g Erdbeeren
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • 450 ml dickflüssige Kokosmilch, ungesüßt & gut geschüttelt
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
Den Backofen auf  180 °C U/O vorheizen, ein Blech mit Backpapier auslegen und die Kokosraspeln gleichmäßig darauf verteilen. Im oberen Drittel des Ofens mit Sichtkontakt leicht anbräunen, das dauert ca. 2-3 Minuten. Die Raspel in eine Schüssel geben und auskühlen lassen.

Die Erdbeeren auf dem Backblech dicht an dicht auslegen und mit dem Olivenöl besprenkeln. 20 Minuten im Ofen rösten, bis sie richtig weich sind. Danach in einen Mixer geben, 2 EL Zucker und die Hälfte des Zitronensaftes zufügen und pürieren, dieses geht auch mit einem Zauberstab.

Zu der Schüssel mit den Kokosraspeln die Kokosmilch, die andere Hälfte des Zitronensaftes, 2 EL Zucker und den Vanillezucker zufügen und gut miteinander verrühren.


Die beiden Massen eßlöffelweise abwechselnd in die Formen füllen und im Froster mindestens 6 Stunden parken. Die popsicles lassen sich leicht herauslösen, wenn man die Form kurz in heißes Wasser stellt.

Holunderblütengelee

30.06.2013
Eigentlich kommt dieses Rezept ein bissel zu spät, aber vielleicht habt Ihr ja Glück und findet noch Holunderblütendolden. Ansonsten müßt Ihr es unbedingt im kommenden Jahr ausprobieren, denn es schmeckt so unfaßbar lecker, daß die Gläser, die ich eingekocht habe, nicht allzu lange halten werden ;o)

Holunderblütengelee 
 
Zutaten 
  • 30 Holunderblütendolden
  • 0,8 l kaltes Wasser 
  • 0,7 l Apfelsaft, am besten naturtrüb 
  • 2 Bio-Zitronen 
  • 1 kg Gelierzucker 2:1 
Holunderblüten nicht waschen, sondern gründlich ausschütteln und nach Tierchen absuchen. Zitronen dünn schälen, auspressen. Saft und Schale zusammen mit den restlichen Zutaten bis auf den Gelierzucker in eine Schüssel geben. Abdeckeln und 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Sieb mit einem Passiertuch auslegen und die Flüssigkeit abseihen, Holunderblüten und Zitronenschale dabei gut ausdrücken. Flüssigkeit in einen Topf geben, der doppelt so groß ist (es schäumt kräfitg beim Aufkochen), Gelierzucker hinzufügen, gut umrühren und aufkochen, 4 Minuten sprudeln unter ständigem Rühren kochen lassen.

Gelee mit einem Trichter in Twist-Off-Gläser abfüllen, zuschrauben und 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen. Danach umdrehen und vollständig abkühlen lassen. Darauf achten, daß jedes Glas ein Vakuum gezogen hat. Wenn nicht, dieses Glas im Kühlschrank aufbewahren und bald verzehren.

Kartoffelsalat mit Salatgurke, Joghurt, Dill & Lauchzwiebeln

27.06.2013
Dieses Rezept habe ich einem mittlerweile Ex-Kollegen antlockt, und es ist so ganz anders, als ich normalerweise einen Kartoffelsalat zubereiten würde. Salatgurke und Joghurt in Verbindung mit Dill und Lauchzwiebeln schmeckt herrlich frisch, probier´es mal aus.

Kartoffelsalat mit Joghurt, Dill und Lauchzwiebeln


Zutaten & Zubereitung
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • Salatgurke
  • 1 TL Zucker 
  • 450 g Naturjoghurt (je rahmiger, je besser, ich hatte 300 g mit 10% und 150 g mit 3,5%)
  • 100 ml Milch (evtl. bei fettärmerem Joghurt reduzieren)
  • 1 Bund frischer Dill, fein gehackt oder 1 Pck. TK
  • 1 Bund Lauchzwiebeln, in feinen Ringen (weiß und grün)
  • Saft und Abrieb einer halben Zitrone, alternativ heller Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Zucker
Gurke schälen, in 2 mm dicke Scheiben hobeln. In ein Sieb geben und mit einem guten Teelöffel Salz, einem Teelöffel Zucker und etwas Pfeffer mischen. Ich stelle das Sieb immer ins Spülbecken, so kann es gleich ablaufen, von Zeit zu Zeit durchmischen.

Kartoffeln in Salzwasser als Pellkartoffeln kochen. In der Zwischenzeit Joghurt, Milch, Dill, Lauchzwiebeln, Zitronensaft, Zitronenabrieb, 1 Eßlöffel Zucker und etwas Pfeffer vermischen und kaltstellen.

Kartoffeln abgießen, kalt abbrausen und pellen. Vollständig auskühlen lassen.

Gurken kräftig ausdrücken und zum Joghurt geben, erst jetzt evtl. salzen. Pellkartoffeln in Scheiben schneiden und untermischen, über Nacht kaltstellen und durchziehen lassen.

Pancakes aus dem Backofen

23.06.2013
Ein Widerspruch in sich, aber ich muß sagen: superlecker mit absolutem Wiederholungsfaktor!


Zutaten für 24 Stück
  • 250 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Zucker
  • 1 Ei, Gr.L
  • 50 g Butter + einen Stich zum Einfetten, geschmolzen
  • 300 ml Milch
Mehl mit Backpulver, Salz, Zucker, Ei und Butter verrühren, dann langsam nach und nach die Milch zugeben.
30 Minuten im Kühlschrank parken. Eine 12er Muffinform mit Butter fetten, ich tauche dazu den Pinsel in den Topf, in dem ich die Butter für den Teig geschmolzen habe. Die Hälfte des Teigs einfüllen und im auf 200°C U/O vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 10 Minuten backen. Die Pancakes sind dann von oben recht hell, unten haben sie jedoch ein schönes braunes Füßchen. Herausnehmen, restlichen Teig einfüllen und ebenfalls 10 Minuten backen.

In Ermangelung von Ahornsirup oder Honig habe ich reichlich Puderzucker drübergestreut, mit Sirup ist es sicherlich noch viel leckerer. Auch einen Stich Butter könnten sie nach dem Backen vertragen, jeder nach seinem Gusto.
Dazu gab´s passend zum Wetter ein herbstliches, geschmortes Apfelkompott aus zwei Äpfeln, die ich geschält und in kleine Stücke geschnitten habe. Mit einem Stich Butter, jeweils einem Eßlöffel Zucker und Zitronensaft und einer Prise Zimt werden sie auf mittlerer Hitze weichgeschmort, dazu kann man gleich den Topf noch einmal verwenden ;o)

Wer nur ein Muffinblech backen möchte, halbiert die Zutaten und nimmt ein Ei in Größe M.

Weißkohl-Möhren-Salat aus dem TM

21.06.2013
Schnell zubereitet ist dieser Salat im TM und auch ohne Ziehzeit schmeckt er sofort so richtig schön frisch. Auf dem Foto fehlt die Petersilie, die hatte ich mal wieder vergessen... ;o)


Zutaten für das Dressing
  • 4 EL Sahne
  • 4 EL neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • 3 EL Schmand
  • 1 TL Senf
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
Alle Zutaten in den Mixtopf geben und auf Stufe 5 für 15 Sekunden vermischen.

Zutaten für den Salat
  • 350 g Weißkohl oder Spitzkohl in groben Stücken
  • 150 g Möhre in Stücken
  • 100 g Apfel, ungeschält und geviertelt
  • 1/2 kleine Zwiebel
Zum Dresing geben und auf Stufe 5 / 3-5 Sek je nach gewünschter Konstistenz zerkleinern, dabei den Spachtel zur Hilfe nehmen.
Weißkohl benötigt aufgrund der härteren Kohlblätter eher 4-5 Sekunden, Spitzkohl nur 3.

Fenchel-Kartoffel-Gratin

19.06.2013
Manchen schmeckt er zu lakritzig, andere kennen ihn nur als Tee, wenn sie Magen-und Darmping haben. Wir essen ihn geschmort mit Olivenöl in der Pfanne ganz gern und da ich drei schöne Fenchelknollen in der montäglichen Bio-Kiste hatte, gab es dieses leckere Gratin, überbacken mit Bechamelsoße, getoppt von Parmesan und Paniermehlbröseln.


Zutaten für 2 zum Sattessen oder 3 als Beilage
  • 500 g Knollenfenchel, Stiele bis auf 1 cm gekürzt, geputzt gewogen
  • 300 Kartoffeln
  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 500 ml Milch
  • 1/2 TL Salz
  • Muskat
  • Pfeffer
  • 2 EL Parmesan
  • 1 EL Paniermehl
Vom Fenchel das feine Grün abschneiden, feinhacken und beiseite stellen. Die Knollen vierteln, so daß sie am Strunk noch zusammenhalten. Kartoffeln schälen und in Würfel mit 1 cm Kantenlänge schneiden. Beides zusammen in Salzwasser kochen, bis die Kartoffelwürfel gar sind, auf einem Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Eine Tarteform oder flache Auflaufform ausbuttern und die Fenchelviertel sternenförmig reinlegen. In die Zwischenräume die Kartoffelwürfel geben und das gehackte Grün drüberstreuen.
Für die Bechamelsauce die Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hinzufügen und anschwitzen, aber keine Farbe nehmen lassen. Milch hinzufügen, aufkochen und unter Rühren ein paar Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen (so verliert sich der Mehlgeschmack). Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken, über den Fenchel und die Kartoffeln gießen und mit dem Parmesan und dem Paniermehl bestreuen.
Im auf 200°C U/O vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Zitronen-Mascarpone-Minigugl

16.06.2013
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach´ mal keine Limonade draus, sondern diese leckeren Hüpfer!


Zutaten für 18 Hüpfer
  • 40 g weiche Butter
  • 1 Ei, Gr. L
  • 50 g Puderzucker
  • 90 g Mehl
  • 100 g Mascarpone
  • 25 g gehackte Pistazien
  • 40 ml Zitronensaft
  • Abrieb einer Biozitrone
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und in einen Gefrierbeutel geben. Spitze abschneiden und in die Hüpferform füllen.


Ich habe mir praktische Einweg-Spritzbeutel bestellt, die Teigmenge paßt optimal hinein und durch die Dreiecksform lassen sie sich bestens handhaben.
Den Backofen auf 200 Grad U/O vorheizen, die Hüpfer ca. 14 Minuten hell backen. Vollständig in der Form auskühlen lassen, stürzen und dann mit Puderzucker überstäuben.


Serviert habe ich sie in einer meiner Lieblingsschüsseln, Ihr wißt vielleicht, daß ich einen klitzekleinen Sammlertick habe, was Schüsseln angeht ;o). Sie wurde mir von Bekannten aus Sizilien mitgebracht und welche wenn nicht die paßt heute perfekt zu unserem sonntagssüß?!

Shortbread Deluxe

01.06.2013
Dieses Gebäck ist eine dreilagige Sünde aus buttrigem Shortbread, einer zuckrigklebrigsüßen Karamellschicht und einer Schokoschicht, die die Kalorien unsichtbar zu machen versucht. Keine Chance sag ich nur! ;o)



Zutaten für den Teig
  • 200 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 250 g Mehl und
  • 1 TL Salz
Alle Zutaten gut miteinander verkneten und zwischen Backpapier oder Klarsichtfolie auf eine Größe von ca. 30 x 35 cm gleichmäßig ausrollen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Bei mir ist das die Größe es eines ausziehbaren Bleches, wenn es ganz zusammengeschoben ist. Alternativ könnt Ihr auch die doppelte Menge machen und auf einem normalen Blech backen, allerdings werden die Schichten dann etwas dicker. Ich mag es gern so dünn, so erinnert es mit total an einen Snack, der mal Raider hieß ;o)
30 Minuten im Kühlschrank parken und dann bei 180°C Umluft 15 Minuten backen und auskühlen lassen.

Zutaten für den Karamell
  • 200 g weiche Karamellbonbons, z.B. Durchbeißer
  • 30 g Sahne
Beide Zutaten in einem Topf langsam unter ständigem Rühren erhitzen, bis sie sich miteinander zu einer cremigen Masse verbunden haben. Die Karamellcreme gleichmäßig auf das Shortbread streichen und ca. 10 Minuten im Kühlschrank parken bis sie fest ist.

Zutaten für die Schokoglasur
  • 200 g Zartbitterkouvertüre
  • 100 g Vollmichkouvertüre
Kouvertüre im Wasserbad schmelzen, ich hacke sie kleine, packe sie in einen Gefrierbeutel, den ich mit einem Klipp verschließe und packe diesen in den Wasserkocher. Wenn alles geschmolzen ist, eine Ecke abschneiden und die Kouvertüre über den Karamell gleichmäßig verstreichen. Nach Belieben kann man mit einem Schlesinger Wellen zeichnen. Im Kühlschrank erkalten lassen und dann in beliebige Formen schneiden.

Backofen-Spargel aus dem Bratschlauch

29.05.2013
Spargel koche ich eigentlich so gut wie gar nicht mehr in Wasser, sondern gare ihn entweder im Bratschlauch oder auf dem Blech bzw. in einer Auflaufform mit Alufolie verschlossen im Backofen. Der Spargel laugt dadurch nicht aus, hat einen wunderbar intensiven Geschmack und praktisch ist es noch dazu; außerdem kann man ihn zum Beipiel mit besonderem Salz, Zitronen - oder Orangenscheiben oder Kräutern aufmöbeln.


Zutaten für den Spargel pro Person

  • 500 g weißer Spargel, geschält
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Butter
  • nach Belieben noch 1-2 Scheiben Bio-Zitronen - oder Orangenscheiben
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen, Bratschlauch 30 cm länger als die Stangenlänge zuschneiden.
Eine Seite des Bratschlauchs verschließen, Spargel, Gewürze und Butter zugeben und andere Seite ebenfalls verschließen. Auf ein Blech geben und dieses ca. 30 Minuten je nach Dicke der Stangen und gewünschtem Weichegrad garen, wir mögen in gern richtig weich und mit leichten Röststellen, das kann bei dicken Stangen auch mal 35-40 Minuten dauern. Ich habe pro Person einen Bratschlauch gepackt, allerdings kann man ein Kilo auch bequem in einem unterbringen. Vorsicht beim Öffnen/Aufschneiden des Bratschlauchs, es entweicht SEHR heißer Dampf!

Wir essen gern Schnitzelchen, Räucherlachs, rohen Schinken oder Kochschinken, neue Kartoffeln und eine schnelle Sauce Hollandaise dazu. 


Zutaten für die Hollandaise
  • 4 Eigelb, Gr. M
  • 100 g Butter 
  • 80 g Sahne 
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 1/2 TL Salz 
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Spritzer Zitronensaft  
  • 1/2 TL Senf
Alle Zutaten bis auf die Eigelb in den Mixtopf geben und 2 Min./80°/Stufe 4 garen. Eigelb hinzufügen und weitere 6 Min./80°/St. 4 garen.
Sauce sofort in eine kalte Schüssel umfüllen, damit sie nicht nachgart. Sie ist sehr dickflüssig, wer es dünner mag, rührt den Sud aus einem Spargelpaket hinzu oder nimmt etwas mehr Sahne.


Rhabarbertarte mit Sahne-Mandel-Guß

27.05.2013
Rhabarber und ich, das war schon als Kind eine innige Liebe. Während viele ihn nicht mochten, liebte ich schon immer Rhabarberkuchen und auch Kompott mit Vanillesauce. Diese Tarte ist so lecker, daß ich sie in der viel zu kurzen Saison immer backe.


Zutaten für den Teig

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 TK Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei, Gr. M
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Sahne
Aus den Zutaten eine Mürbteig kneten. Tarteform mit Butter einfetten, mit gemahlenen Mandeln ausstreuen und den Teig hineindrücken, dabei einen Rand formen. Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und Tarteform eine halbe Stunde im Kühlschrank parken.

Zutaten für den Belag

  • 400 g Rhabarber, geputzt gewogen
  • 1 EL Zucker
Rhabarber in nicht zu große Stücke schneiden, evtl. der Länge nach halbieren. Mit dem Zucker bestreut ziehenlassen, abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen.

Zutaten für den Guß
  • 2 Eier, Gr. M
  • 60 g Zucker
  • 150 g Sahne
  • 1 EL gemahlene Mandeln
Eier mit Zucker schaumig schlagen, Sahne und Mandeln hinzufügen und verrühren.


Backofen auf 175°C U/O vorheizen, Tarteform auf mittlerer Schiene eine halbe Stunde backen, dann Hitze 150°C runterschalten und eine weitere halbe Stunde backen. Evtl. mit Alufolie abdecken und nach dem Backen mit einem Teelöffel Zucker bestreuen.


Die Reste der Tarte schmeckten auch nach einer Nacht abgedeckt im Kühlschrank noch richtig gut.

Zucchinicremesuppe mit Hack

24.05.2013
Manchmal glaube ich, in meinem Haus wohnt ein Suppenkasper. Aber nicht nur der Lieblingsmann, sondern auch ich, wir essen Suppe in jeglicher Form gern. In der Biokiste waren Zucchini und so gab es ein leckeres Cremesüppchen:


Zutaten 
  • 750 g Zucchini in Würfeln von 1 cm Kantenlänge
  • 2 Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, feingehackt oder gepreßt
  • 1 l kräftige Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 300 g Rahm-Schmelzkäse
  • 250 g Hackfleisch nach Wahl, ich nehme gern Thüringer Mett (Schweinemett gewürzt)
Zwiebel und Knoblauch in einem nicht zu kleinen Topf anschwitzen, aber keine Farbe nehmen lassen. Zucchiniwürfel zugeben und kurz mitdünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Zucchini weich ist. Eine Kelle Zucchiniwürfel herausnehmen und beiseite stellen. Suppe mit einem Zauberstab gründlich pürrieren. Sahne und Schmelzkäse hinzugeben und alles aufkochen lassen. Hackfleisch krümelig anbraten und mit den Zucchiniwürfeln wieder hineingeben.
Am Besten schmeckt die Suppe, wenn sie über Nacht im Kühlschrank durchziehen konnte. Am nächsten Tag langsam wieder erwärmen und dabei ständig rühren.

Erdbeer-Rhabarber-Kompott mit Vanillequark

20.05.2013
Die Rhabarberzeit ist so kurz, daß man sie doch ausnutzen muß... besonders die rotstielige Variante hat es mir angetan.


Zutaten 
  • 500 g Rhabarber 
  • 500 g Erdbeeren
  • Saft einer Orange
  • 3-4 EL Zucker
  • 1 TL Stärke
  • 250 g Quark
  • 200 g Sahne
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 1-2 EL Vanillezucker
Rhabarber waschen und putzen, ich ziehe dazu auf der nicht gewölbten Seite die Schale ab. Je nach Dicke der Stangen diese evtl. der Länge nach halbieren und schräg in 2 cm lange Stück schneiden. Mit dem Orangensaft aufkochen und sanft schmoren lassen, bis er zerfällt, dann den Zucker unterrühren. Stärke mit wenig Wasser anmischen, unterrühren und einmal aufwallen lassen.
Erdbeeren waschen und putzen, je nach Größe halbieren oder vierteln und unter den Rhabarber mischen, dann das Kompott abkühlen lassen.
Für die Creme die Sahne steifschlagen. Quark mit Vanillemark, Zucker und Vanillezucker cremig rühren, die Zuckermenge könnt Ihr an Euren Geschmack anpassen.
Wenn das Kompott erkaltet ist mit der Quarkcreme entweder in Gläser schichten oder in eine Schüssel füllen. Ich habe eine flache Schüssel gewählt und aus der Quarkcreme eine Insel hineingesetzt.



cremige Champignonsuppe nach Jamie Oliver

15.05.2013
...und das ganz ohne Sahne! Seitdem ein unrasierter, unfrisierter, junger britischer Koch zum ersten Mal im deutschen Fernsehen auftrat und wie wild Kürbisspalten mit Kräutern und Öl marinierte, um sie dann im Backofen zu schmoren, bin ich Fan von ihm. Na, Du weißt, wen ich meine? Genau... Jamie Oliver. Seine Champignoncremesuppe kommt ganz ohne Sahne aus, das Geheimnis ist Basmatireis, der nach der Garzeit einfach mitpüriert wird.

cremige Champignonsuppe nach Jamie Oliver

Zutaten 
  • 2 Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 g braune Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 100 g Basmatireis
  • 1 l Gemüsefond
  • Salz & Pfeffer
Zwiebeln und Knoblauch in Öl anschwitzen, dann die Champignons zufügen und kurz mitdünsten. Basmatireis und Gemüsebrühe zufügen und köcheln lassen, bis der Reis weich ist. Alles mit einem Zauberstab pürrieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

cremige Champignonsuppe nach Jamie Oliver

Wir hatten einen grünen Salat dabei, etwas Röstbrot mit Kräuterbutter und einen Klecks Naturjoghurt in der Suppe.

knusprige Rhabarbermuffins

12.05.2013
knusprige Rhabarbermuffins

Zutaten
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80 ml neutrales Pflanzenöl
  • 1 Ei, Gr. M
  • 250 g Naturjoghurt
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
Zucker, Vanillezucker, Öl, das Ei und den Joghurt mit dem Handrührgerät gründlich verrühren. Mehl, Natron, Salz und Backpulver miteinander vermischen und zügig unter die Masse rühren.

  • 200 g in kleine Stücke geschnittener Rhabarber, nicht geschält
Die Rhabarberstück mit einem Rührlöffel unterrühren. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und Teig in die Mulden verteilen.
  • 1 EL zerlassene Butter
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
Butter, Zucker und Zimt miteinander vermischen und auf den Teig geben.

knusprige Rhabarbermuffins

Backofen auf 200°C U/O vorheizen,  Muffins auf einem Rost in der Mitte des Backofens 25 Minuten backen. 

knusprige Rhabarbermuffins

grüner Spargel-Salat mit Radieschen-Schnittlauch-Vinaigrette

08.05.2013
Diesen köstlichen Salat gab es vergangenen Samstag beim Grillen und er war wirklich mal eine Alternative zum klassischen Nudel-oder Kartoffelsalat.


Zutaten
  • 500 g grüner Spargel
  • 2,5 EL Rapsöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Honig
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 Bund Radieschen, in feinen Würfeln oder Stiften
1/2 Bund Schnittlauch, in feinen Röllchen Den Spargel im unteren Drittel schälen, jede Stange schräg in 4 bis 5 Stücke schneiden. In wenig Wasser mit einem Stich Butter, einem Teelöffel Salz und einer Prise Zucker bißfest garen. In der Zwischenzeit Öl, Essig, Honig, Salz & Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren, Radieschen und Schnittlauch unterrühren. Spargel abgießen und auf einem Sieb kurz abtropfen lassen. Warm zur Vinaigrette geben, alles vorsichtig vermischen und 15 Minuten ziehen lassen. Wer gern tunkt, der rührt die doppelte Menge Vinaigrette an, die ist nämlich oberlecker!

Der Spargelsalat schmeckt lauwarm oder auch kalt und kann auch gut noch am kommenden Tag gegessen werden. Ebenso kann weißer Spargel genommen werden.

Zupfkuchenmuffins

06.05.2013
Da Käsekuchen bei uns immer geht, genau wie Schoko auch, ist die Kombi genau das Richtige für ein feines sonntagssüß!



Zutaten für den Teig
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 20 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 150 g Mehl 
  • 1 TL Backpulver

Zutaten für die Füllung
  • 2 Eier, Gr. M
  • 100 g Zucker
  • 100 g zerlassene Butter
  • 200 g Magerquark 
  • 1/2 Pck. Puddingpulver Vanille
  • 1/2 TL Zitronenabrieb 
Backofen auf 175°C Unter-und Oberhitze oder 150°C Umluft vorheizen, ich backe lieber mit Unter-und Oberhitze. Papierförmchen im Muffinblech mit 12 Mulden auslegen, ich nehme immer zwei pro Mulde.
Die Zutaten mit den Knethaken des Mixers gerade solange vermischen, bis sich Streuseln bilden. 2/3 des Teigs auf die Förmchen verteilen und am Boden festdrücken. Blech und Teigrest im Kühlschrank parken.
Eier schaumig schlagen, Zucker und Butter zugeben, zuletzt Quark und Puddingpulver zugeben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Diese auf die Förmchen verteilen. Restlichen Mürbteig drüberstreuseln.




Auf mittlerer Schiene ca. 22 Minuten backen, bis die Quarkmasse zu bräunen beginnt. Ofen ausschalten und einen Spalt öffnen, die Muffins langsam und vollständig auskühlen lassen, und dann in der Frühlingssonne mit einem schönen Milchkaffee genießen!

Honig-Mandel-Minigugl mit Zimtzucker

22.04.2013

 
Zutaten für 18 Hüpfer
  • 30 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Ei, Gr. M
  • 35 g Weichweizengrieß
  • 10 g Mehl
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 20 g gehackte Mandeln
  • 30 g Honig 
Butter, Zucker und Ei miteinander verrühren. Mehl, Grieß und Zimtpulver zugeben und weiterrühren, zum Schluß noch die Mandeln und den Honig.
In einen Gefrierbeutel füllen, eine kleine Ecke abschneiden und den Teig in die Form verteilen. Im auf 210°C Unter-und Oberhitze vorgeheizten Backofen 12 Minuten backen. Form herausnehmen, kurz abkühlen lassen und dann die Hüpfer herausdrücken, sofort in Zimtzucker wälzen und abkühlen lassen.

Schoko-Hasel-Hüpfer

08.04.2013


Zutaten für 18 Hüpfer

  • 45 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Ei, Gr. M 
  • 2 EL Milch 
  • 40 g Mehl 
  • 35 g Zucker 
  •  5 g Kakaopulver 
  • 45 g Butter + einen Stich 
Den Stich Butter in der Pfanne zerlassen und die Form mit einem Pinsel auspinseln. Haselnüsse in die Pfanne geben und anrösten. Diese dann mit dem Eigelb und der Milch verrühren, Mehl, Kakaopulver, Butter und Zucker ebenfalls unterrühren. Eiweiß steifschlagen und unterheben.
Teig in einen Gefrierbeutel füllen, eine kleine Spitze abschneiden und in die Form spritzen.
Backofen auf 210°C vorheizen und die Hüpfer 12 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen, herausdrücken und mit Puderzucker bestäuben oder mit Glasur überziehen.

Stracciatella-Minigugl

08.04.2013
Lecker schokoladig und saftig durch den Joghurt, so laß ich mir die Minigugl gefallen!


Zutaten für 18 Hüpfer
  • 40 g Puderzucker 
  • Mark von einer viertel Vanilleschote 
  • 1 Ei, Gr. M 
  • 60 g Mehl 
  • 70 g Naturjoghurt 
  • 10 g gehackte Nüsse 
  • 20 g Schokoladenstreusel
Den Stich Butter in einer kleinen Pfanne oder Topf zerlassen und die Form mit einem Pinsel ausbuttern. Die Butter mit Zucker und Vanillemark schaumig rühren. Ei und Joghurt unterrühren, danach das Mehl. Zu Schluß noch Haselnüsse und Schokostreusel unterrühren. Teig in einen Gefrierbeutel füllen, eine kleine Spitze abschneiden und in die Form spritzen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 15 Minuten backen, in der Form abkühlen lassen und dann vorsichtig herausdrücken.

Hasenfrühstück & Hefezopf

02.04.2013

Zutaten für das Hasenfrühstück

  • 500 g Möhren
  • 2 Äpfel
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 250 ml Apfel- oder Orangensaft
  • Saft einer halben Zitrone
  • 500 g Gelierzucker 2:1
Möhren und Apfel fein raspeln, Ingwer feinreiben. Mit den restlichen Zutaten mischen und aufkochen, fünf Minuten sprudelnd kochen lassen, nach Belieben noch etwas feiner pürieren und in sterilisierte Twist-Off-Gläser abfüllen.

Zutaten für den Hefezopf
ergibt zwei Zöpfe
  • 1 kg Mehl, Typ 405
  • 500 ml Milch
  • 100 g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 150 g Butter, weich
  • 2 TL Salz
  • 2 Eier, Gr. M
  • Milch zum Bestreichen
Mehl in eine große Schüssel geben. Milch und Zucker in einem Topf ganz leicht erwärmen, von der Platte nehmen und die Eier und die zerbröselte Hefe hinzufügen. Alles miteinander verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat (geht super mit einem Zauberstab oder einem Handmixer). Zusammen mit Butter und Salz zum Mehl geben und alles kräftig miteinander verkneten, ich habe dazu meine KA genommen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und bei Zimmertemperatur oder im leicht erwärmten Ofen gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat, dauerte bei mit 1,5 Stunden. Danach nochmal kräftig durchkneten, halbieren und jede Hälfte zu drei Strängen formen. Diese zu Zöpfen flechten.

Die Zöpfe auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und nochmal gehen lassen, dazu habe ich sie erneut im warmen Backofen geparkt. Bleche herausnehmen, Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. In der Zwischenzeit die Zöpfe gründlich mit Milch einstreichen, das macht sie glänzend und die Kruste wird superfluffig. Ca. 25 - 30 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

Falscher Hase mit sahnigem Kartoffel-Möhren-Gemüse

27.03.2013
Ein Hackbraten für drei bis vier Mitesser, der im Backofen gleichzeitig mit dem Gemüse gart... einfach in der Zubereitung und superlecker obendrein!


Zutaten für das Gemüse

  • 750 g festkochende Kartoffeln, geschält gewogen
  • 250 g Möhren, geschält gewogen
  • Kräuter nach Wahl (ich hatte 1 EL 8-Kräuter TK)
  • 250 g Sahne
  • Pfeffer, Salz, frisch geriebene Muskatnuß

  • Kartoffeln und Möhren in 2 mm dicke Scheiben hobeln, mit den weiteren Zutaten mischen, gut würzen.

    Zutaten für den Hackbraten


  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • Kräuter nach Wahl (ich hatte 1 EL 8-Kräuter TK)
  • 1 Ei, Gr. M
  • 50 g Paniermehl
  • 1 EL Senf
  • Pfeffer, Salz, Knoblauch (frisch oder granuliert)
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 120 g Käse (z.B. mittelalter Gouda), in vier Stangen, ca. 1 x 1 x 10 cm

  • Alle Zutaten bis auf das Hackfleisch und den Käse vermischen, Hackfleisch zufügen und durchkneten, bis sich alles gleichmäßig verteilt hat. Ein Drittel der Hackfleischmasse flachdrücken, zwei Stangen Käse auflegen, ein weiteres Drittel daraufgeben, die restlichen zwei Stangen Käse auflegen und den Rest der Hackfleischmasse daraufgeben. Zu einem Laib formen, dabei darauf achten, daß der Käse gut eingeschlossen ist.
    Hackfleisch in eine gebutterte Auflaufform setzen, das Gemüse drumherum verteilen und im Backofen bei 200°C ca. 60-70 Minuten backen, dabei das Gemüse zweimal vorsichtig mischen.

    Krokant-Minigugl

    24.03.2013
    Schon lange mit geliebäugelt, habe ich mir bei einem schönen Stadtbummel letztens eine Minigugl-Silikonform samt Backbüchlein geschnubbelt. Leider gab es die Form ausschließlich in der Unfarbe Pink, aber da sie eh nach dem Backen im Schrank verschwindet, soll mir das egal sei, wichtig ist, was rauskommt... wie wär´s als Erstes mit knusprig-saftigen Hüpfern? Dann liegt Ihr mit diesem Rezept, für das ein Riegel Daim verwendet wird, genau richtig. Ich glaube, ich habe noch nie mit Zutaten in derart homöopathischen Dosen gebacken... ;o)


    Zutaten
    für 18 Minigugl
    • 45 g Butter
    • 1 Ei, Gr. M
    • 35 g Puderzucker
    • 20 ml Eierlikör
    • 45 g Mehl + etwas zum Ausmehlen
    • 1 Prise Salz
    • 1 Riegel Daim (ca. 25 g)
    Die Butter in einer kleinen Pfanne bei sachter Hitze schmelzen. Mit einem Pinsel die Silikonform leicht einfetten, in jede Vertiefung ein Prise Mehl geben und die Form drehen, damit alles gut ausgemehlt ist. In die restlich Butter den Puderzucker geben und erhitzen, bis der Puderzucker aufgelöst ist. Das Ei trennen, Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlafen. Eigelb und Eierlikör verrühren, die Buttermischung zufügen, danach das Mehl. Den Eischnee unterheben, danach das kleingehackte Daim. Den Teig in einen Gefrierbeutel füllen, eine kleine Spitze abschneiden und in die Vertiefungen verteilen.
    Backofen auf 210°C Unter-und Oberhitze vorheizen, die Hüpfer 12 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In der Form auskühlen lassen und dann herausdrücken. Entweder sofort verzehren oder in Schraubgläsern aufbewahren, damit sie nicht austrocknen.

    Tarte de Limão

    04.03.2013
    Als ich auf der Suche nach einem sonntagssüß auf dieses portugiesische Rezept gestoßen bin, wußte ich sofort beim Lesen: die schmeckt uns garantiert und muß ausprobiert werden! Und mein Gefühl hat mich nicht getäuscht... süß und sauer zugleich auf krossem Mürbteig und der Baiser ist das absolute I-Tüpfelchen.

    Tarte de Limão

    Zutaten für den Boden
    • 2 Eigelb, Gr. L
    • 180 g Mehl
    • 100 g Zucker
    • 80 g Butter
    • eine Prise Salz
    • 1 TL Backpulver
    • Abrieb einer Bio-Zitrone
    Alle Zutaten zu einem Teig verkneten, in Klarsichtfolie wickeln, plattdrücken und für eine halbe Stunde im Kühlschrank parken. Ausrollen, in eine gefettete und gemehlte oder mit gemahlenen Nüssen ausgestreute Tarteform (ca. 26 cm) legen, die Ränder hochziehen und gut andrücken und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Im vorgeheizten Backofen auf 180°C Umluft für 20 Minuten vorbacken.

    Zutaten für den Guß
    • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch
    • Abrieb einer Bio-Zitrone
    • Saft der beiden Zitronen
    Alles gut miteinander verrühren und auf den Tarteboden geben.

    Zutaten für den Baiser
    • 3 Eiweiß, Gr.M
    • 2 EL Zucker
    Zu einem festen Schaum aufschlagen und auf die Creme geben.

    Weitere 20 Minuten backen, danach im ausgeschalteten, aber noch geschlossenen Ofen 10 Minuten ruhen lassen.

    Am besten schmeckt die Tarte gerade eben ausgekühlt. Ich hatte ihn nach dem Auskühlen im Kühlschrank geparkt, was leider den schönen Baiser hat zusammenfallen lassen... aber geschmeckt hat er trotzdem supergut!

    Schokoladenkuchen mit Ganache nach Annabel Langbein

    11.02.2013
    Seit wir sky haben und ich RTL living empfangen kann, habe ich mir eine ganze Reihe von Kochbüchern von Köchen zugelegt, die ich bis dahin nicht kannte. Eine davon ist die Neuseeländerin Annabel Langbein, die ich um ihr wunderschönes Haus am See in Central Otago beneide und die ich für ihre einfache und doch raffinierte Art zu Kochen und zu Backen bewundere. Schon lange stand ihr Schokoladenkuchen aus dem Bestsellerbuch Natürlich kochen! auf dem sonntagssüß-Plan und gestern habe ich ihn endlich ausprobiert. Und was soll ich sagen... supersaftig, die Ganache ein Traum... fast wie beim goldenen M.


    Zutaten für den Teig
    für eine 20 cm Springform

    • 225 g Mehl
    • 2 gestrichene TL Backpulver
    • 225 g Zucker
    • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
    • 35 g Kakao-Pulver
    • 1 TL Natron
    • 100 g weiche Butter
    • 125 g Naturjoghurt
    • 2 Eier Gr. M
    • 125 ml kochend heißer Kaffee

    Zutaten für die Ganache
    • 250 g Sahne
    • 250 g hochwertige Bitterschokolade
    Backofen auf 160°C vorheizen. Backpapier zwischen Boden und Rand der Springform einklemmen.

    Alle Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine oder mit einem Mixer gründlich verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Teig in die Form einfüllen, glattstreichen und für eine Stunde backen.
    In der Form auskühlen lassen, danach in Alufolie verpacken und über Nacht im Kühlschrank parken.

    Am nächsten Morgen die Ganache herstellen, dazu die Sahne in einem nicht zu kleinen Topf bis zum Siedepunkt erhitzen, also bis die Sahne am Rand des Topfes Bläschen wirft. Topf vom Herd nehmen, Schokolade hineinbröckeln und 2 Minuten stehenlassen. Anschließend unter Rühren alles zu einer glatten Sauce sachte erwärmen. Nicht wundern, wenn das ein bißchen dauert und am Anfang so aussieht, als würde es sie nie verbinden. Eine halbe Stunde kaltstellen. Springformrand lösen und den Kuchen auf einer schönen Kuchenplatte platzieren und dick mit der Ganache bestreichen. Bis zum Verzehr wieder kaltstellen.

    In einer 20 cm Form wird der Schokoladenkuchen sehr hoch, ich würde beim nächsten Mal in einer 24 bzw. 26 cm Springform backen. Außerdem habe ich für die Ganache ausschließlich 72%ige Schokolade verwendet, hier würde ich die Hälfte durch eine mit weniger Kakaogehalt ersetzen.

    Pfannkuchen mit Apfel und Bacon

    07.02.2013

    Zutaten 
    für 2 Personen für 4 Pfannkuchen für eine 20 cm Pfanne
    • 180 g Mehl
    • 380 ml Milch
    • 3 Eier Gr. M
    • Salz & Pfeffer
    • nach Belieben etwas Schnittlauch
    • 150 g Baconwürfel
    • 2 Äpfel

    Mehl, Eier und die Hälfte der Milch verrühren. Wenn sich alles gut verbunden hat, die restliche Milch zufügen, so verhindert man Klümpchen. Mit Salz und Pfeffer würzen, evtl. den Schnittlauch unterrühren. Teig für 30 Minuten quellen lassen.

    In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Bacon kross ausbraten, die Apfelscheiben kurz vor Ende eine Minute mitschmoren. Die Mischung bis auf ein Viertel aus der Pfanne nehmen. Gleichmäßig verteilen und mit einem Viertel des Teigs bedecken, von beiden Seiten goldbraun backen. Bei mir war das etwas mehr als eine normale Suppenkelle. Pfannkuchen warmstellen und noch drei weitere Pfannkuchen backen.

    Schmeckt lecker mit Rübenkraut, Balsamicoreme oder Kräuterquark.

    Knuspermüsli nach Tim Mälzer

    27.01.2013
    Ich esse Trockenfrüchte. Aprikosen, Feigen, Datteln, eigentlich alles... nur eins niemals nie nicht: Rosinen! Schon seit Kindertagen puhle ich sie überall raus, ich schmecke sie in einer Mischung von Trockenfrüchten heraus und ich kann nicht genau sagen, woran es liegt. Immer wieder mal versuche ich, etwas mit Rosinen zu essen, aber Fehlanzeige. Da die meisten Müslis Rosinen enthalten, und wenn nicht die, dann Schokolade oder irgendwelche ominösen, undefinierbaren und wahrscheinlich auch noch umgefruchteten Fruchtstückchen, mache ich mir mein Müsli eben selbst, jawohl ! ;o)
    Das Rezept ist von Tim Mälzer, ich habe es leicht abgewandelt.


    Zutaten 
    für ein 1,5 l Schraubglas

    • 350 g kernige Haferflocken
    • 100 g Mandelblättchen
    • 50 g Kokosflocken
    • 50 g Walnüsse, grob gehackt
    • 30 g Sesamsamen
    • 2 TL Zimt
    • 200 g flüssiger Honig

    Alle Zutaten ein einer Schüssel miteinander vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech flach ausbreiten und bei 180 °C Unter-und Oberhitze (keine Umluft) auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten je nach gewünschtem Bräunungsgrad backen, dabei alle 5 Minuten wenden, damit es von allen Seiten bräunt. Auskühlen lassen, mit den Händen auflockern und in ein luftdicht verschließbares Glas abfüllen.
    Nach Belieben kann man 100 g kleingewürfelte Trockenfrüchte wie z.B. Mischobst oder Cranberries nach dem Auskühlen untermischen, oder so wie ich die letzten 5 Minuten mitbacken. Ebenso kann man z.B. Sonnenblumen-oder Kürbiskerne benutzen, nehmt einfach, was Euch schmeckt!
    Das Knuspermüsli schmeckt herrlich mit Milch oder im Naturjoghurt, die erste Portion habe ich gleich nach dem Auskühlen genascht, lecker... der Vorrat hält auf keinen Fall lang... ;o)