Thunfisch-Dip mit Röstzwiebeln, Kapern und Gürkchen

04.08.2014
Am Sonntag haben wir den Geburtstag des Lieblingsmannes mit einem Sommerfest gefeiert und als Vorspeise habe ich einige Dips & Aufstriche zum selbstgebackenen Fladenbrot - Rezept folgt - gereicht.

Es gab 'alte Bekannte' wie Frischkäsecreme mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Pinienkernen, Tsatsiki, Frühlingszwiebel-Dattel-Frischkäse-Aufstrich und Feta-Creme, aber auch diesen neuen Dip, der sehr gut ankam. Leider habe ich vergessen, in einzeln zu knipsen, er ist der rechts außen ;o)


Zutaten
  • 1 Dose Thunfisch, abgegossen und mit einer Gabel zerpflückt
  • 1 EL kleine Kapern, etwas gehackt
  • 2 kleine Gewürzgürkchen, fein gehackt
  • 3 EL Röstzwiebeln
  • 200 g Schmand
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL süßer Senf
  • Salz und Pfeffer
Alle Zutaten miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Currysauce à la Sansibar

01.08.2014
Gekreuzte Schwerter sind das Markenzeichen von Deutschlands bekanntester Bretterbude. Und wer noch nicht da war, hat zumindest schonmal was von ihr gehört. Ich gehöre auch zu denjenigen, die sich noch nicht davon überzeugen könnten, ob der legendäre Ruf der Sansibar auf Sylt gerechtfertigt ist. Aber daß die Currysauce, deren Rezept sie veröffentlicht haben, saulecker ist - das kann ich schonmal bejahen!


Zutaten
  • 40 g Gewürzgurke, sehr fein gehackt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 15 g Butter
  • 10 g Zucker
  • 1 gehäufter EL Currypulver
  • 1 Dose = 400 g Tomatenpolpa
  • 125 g Tomatenketchup
  • 20 g Tomatenmark
  • eine Messerspitze Harrisapaste oder Sambal Oelek
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 EL Apfelessig
  • 1/2 TL Salz
Butter in einem beschichteten Topf oder Pfanne mit Deckel erhitzen, Zwiebelwürfel darin glasig schmoren. Zucker und Currypulver zugeben und unter rühren kurz anschwitzen. Alle weiteren Zutaten zugeben und unter gelegentlichem Rühren mit aufgelegtem Deckel dicklich einköcheln lassen. Nochmal abschmecken und evtl. nach eigenem Gusto nachwürzen. Wer die Sauce nicht leicht stückig mag, püriert sie mit dem Pürierstab.


Zubereitung im TM
Gewürzgurke im Mixtopf 2 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern und umfüllen. Zwiebel 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern und nach unten schaben. Butter und Zucker hinzugeben und 3 Minuten auf Stufe 1 / Varoma andünsten. Currypulver zugeben und eine Minute auf Stufe 2 Varoma anschwitzen. Die restlichen Zutaten zugeben und 15 Minuten / 100°C / Stufe 2 LL mit aufgelegtem Meßbecher köcheln lassen. Wer die Sauce nicht leicht stückig mag, mixt sie auf Stufe 10 kurz durch.

Die Sauce schmeckt kalt oder warm zu Currywurst, aber auch zu gegrilltem Fleisch oder Braten.

Nachtrag 2025: auf der Seite der Sansibar findet man das Rezept mittlerweile mit etwas geänderten Zutaten, mir schmeckt diese Version jedoch prima. Sie stammt aus einem TM Kochbuch in Kooperation mit der Sansibar.

deftiger Bauerntopf

29.07.2014
Dieser Bauerntopf ist mir schon auf einigen Blogs entgegengekommen und da mir gestern nach einem deftigen Abendessen war, habe ich kurzerhand gutes Rinderhack besorgt und ihn nachgekocht. Das urspüngliche Rezept stammt vom Chefkoch, ich habe es jedoch für mich abgewandelt. Der Bauerntopf ist wirklich oberlecker und ich bin froh, daß für heute noch eine Portion übriggeblieben ist. Aufgewärmt schmeckt es doch immer nochmal so gut ;o).

deftiger Bauerntopf

Zutaten
  • 2 EL Rapsöl
  • 500 g Rinderhack
  • 2 Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, in feinen Würfeln
  • 1 Chilischote, in feinen Würfeln
  • 1 rote Paprika, in Streifen
  • 1 gelbe Paprika, in Streifen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 kleine Dose stückige Tomaten
  • 400 g festkochende Kartoffeln, in groben Würfeln
  • 2 Möhren, in Scheiben oder Würfeln
  • Harissapaste
  • Crème fraîche zum Servieren
Rapsöl in einer großen beschichteten Pfanne oder einem Bräter mit Deckel erhitzen. Rinderhack darin unter Rühren krümelig anbraten. Sobald es zu Knistern beginnt und die Flüssigkeit verkocht ist, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und Chili hinzufügen und ebenfalls kurz mit anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Tomatenmark hinzugeben und unter Rühren weiterbraten. Dann die Tomaten angießen, Dose noch 1,5 Mal mit Wasser füllen und zufügen. Kartoffeln und Möhren unterrühren, Hitze reduzieren und alles 40 Minuten sanft köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Zum Schluß nach Belieben mit Harissa abschmecken, ich habe einen halben Teelöffel zugefügt. Bauertopf mit einem Klecks Crème fraîche servieren.

deftiger Bauerntopf

Lavash ~ Sesamkräcker nach Annabel Langbein

27.07.2014
Lavash, ein dünnes Knusperbrot, stammt aus dem nahen Osten und es gibt je nach Land dafür unzählige Varianten. Annabel Langbein, eine meiner liebsten Fernsehköche, backt es mit zwei Sorten Sesam und Oregano und es ist so lecker, daß es locker mit meinem Knusperbrot konkurrieren kann. Im Original werden die Kräcker vor dem Backen noch mit Olivenöl bestrichen und mit Meersalz bestreut, darauf habe ich allerdings verzichtet.


Zutaten
  • 150 g Weizenmehl, Typ 550
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 40 g Sesam
  • 40 g dunkler Sesam (Schwarzkümmel)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 125 ml Wasser
  • 30 ml Olivenöl
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Öl und Wasser zufügen und mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig vierteilen und jedes Viertel auf einer bemehlten Arbeitsfläche hauchdünn ausrollen. In Rechtecke oder eine andere beliebige Form schneiden und dann auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche dicht an dicht legen. Jetzt optional mit Olivenöl bestreichen und mit Meersalz bestreuen und den Backofen auf 165°C Umluft vorheizen. Kräcker ca. 18 Minuten backen, bis sie leicht Farbe bekommen. Auf einem Gitterrost auskühlen lassen.


Ich habe gleich die doppelte Menge gemacht, da man die Kräcker gut luftdicht verschlossen aufbewahren kann. Sie schmecken einfach so weggeknuspert oder zu Käse oder Dips.


Das Küchentuch übrigens habe ich vom Flohmarkt und es trägt die Initalten meiner verstorbenen Mama - MH - ist das nicht ein schöner Zufall?!

Joghurt-Möhren-Stangen

25.07.2014
Spontane Grillparty geplant? Gäste im Anmarsch? Dann sind diese Stangen genau das Richtige. Man kann sie auf die Schnelle backen, denn sie kommen ohne Hefe und damit ohne Wartezeit aus. Innen sind sie supersaftig durch Joghurt und Möhren und außen knackig und lecker durch die vielen Körner.

Joghurt-Möhren-Stangen

Zutaten für den Teig 
  • 500 g Dinkelmehl Typ 630 oder Weizenmehl Typ 550
  • ½ TL Natron 
  • 1 Packung Backpulver 
  • 2 TL Salz 
  • 25 g Sesam 
  • 25 g Sonnenblumenkerne 
  • 25 g Kürbiskerne, grob gehackt
  • 25 g Hirse 
  • 200 g Möhren, grob geraspelt 
  • 350 g Naturjoghurt, 3,5%
  • 1 Ei, Gr. M 
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. In einer weitern Schüssel Joghurt mit Ei verquirlen und die Karotten unterrühren. Joghurt zur Mehlmischung geben. Mit den Knethaken des Handrührers alles gleichmäßig verkneten. Die Masse mit den Händen glatt kneten, dabei evtl. noch etwas Mehl zufügen. Teig vierteilen und daraus Stangen formen.

Zutaten zum Bestreuen
  • 40 g Sesam 
  • 40 g Sonnenblumenkerne
  • 40 g Kürbiskerne, grob gehackt
  • 40 g Hirse 
Körner mischen und auf eine flache Platte geben. Teigstränge mit Wasser einstreichen und in den Körnern wälzen. Nebeneinander mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Backofen auf 200°C U/O vorheizen und auf den Boden eine feuerfeste kleine Schüssel mit etwas kochendem Wasser stellen. Blech auf mittlerer Schiene einschieben und die Stangen ca. 40-45 Minuten goldbraun backen.

Joghurt-Möhren-Stangen

Am besten schmecken die Stangen frisch aus dem Ofen und gerade eben abgekühlt, pur oder einfach mit Butter und Salz oder einem Frischkäse bestrichen. Man kann sie aber auch nochmals gut aufbacken.

Joghurt-Möhren-Stangen

Puddingbrezeln

21.07.2014
Zu Puddingbrezeln habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Zumindest zu den Bäckerexemplaren, da ist mir der Pudding immer zuviel, zu süß, zu matschig. Selbstgemacht allerdings und in etwas handlicherer Größe schmecken sie mir sehr gut und die Mischung aus Hefeteig und Blätterteig sorgt für den Extrakick.

Puddingbrezeln

Zutaten für den Hefeteig
  • 280 g Weizenmehl, Typ 405
  • 1/2 Tütchen Trockenhefe (4 g)
  • 50 g Zucker
  • 120 ml Milch
  • 50 g Butter
Die trockenen Zutaten vermischen. Milch handwarm erwärmen und die Butter darin schmelzen. Zu den trockenen Zutaten geben und mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen abgedeckt eine Stunde ruhen lassen.
  • 1 Rolle Blätterteig aus der Frischetheke
Hefeteig auf die Größe des Blätterteigs auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Blätterteig drauflegen und in Streifen von 2 cm Breite schneiden, das ergibt ca. 15 Stück. Diese verdrehen und dabei etwas in die Länge ziehen. Zu Brezeln formen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.

Zutaten für den Pudding
  • 400 ml Milch
  • 50 ml Sahne
  • 40 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 2 Eigelb, Gr.M
Puddingpulver mit etwas von der Milch anrühren, restliche Milch mit Sahne und Zucker aufkochen. Puddingspulver einrühren und einmal aufkochen lassen. Topf von der Platte nehmen, das Eigelb in einer kleinen Schüssel mit etwas Pudding verrühren, dann kräftig unterrühren. Pudding in die Lücken der Brezeln füllen.

Backofen auf 175°C vorheizen und die Brezeln ca. 25-30 Minuten backen, bis sie leicht Farbe bekommen. Etwas abkühlen lassen und dann denn Teig mit einem Zuckerguß bepinseln. Dazu 4 EL Puderzucker mit gerade soviel Wasser, Zitronensaft oder Milch anrühren, bis eine zähe Paste entsteht. Diese auf die Teigstellen der Brezel streichen.

Wenn Ihr nur die Hälfte des Rezeptes macht, dann bedeckt die beiden Lagen Teig mit einem Backpapier und rollt es auf. In einem Gefrierbeutel läßt sich die Teigrolle prima einfrieren.

Tomatensalat nach Jamie Oliver

19.07.2014
Dieser Tomatensalat stand schon einige Zeit auf meiner Liste, und ich ärgere mich jetzt, daß ich ihn nicht schon eher probiert habe. Die Kombination aus sonnenreifen verschiedenen Tomaten mit einem lauwarmen Knoblauchdressing, dazu Feta, Basilikum und krosser Bacon - ein Hochgenuß besonders an heißen Tagen! 
Jamie Oliver verwendet im Original 200 g Chorizo, die er in Scheiben knusprig anbrät, aber da ich heute keine gute bekommen habe, schmeckte der Salat mit dem 'Ersatz'-Bacon genauso gut. Bei den Tomaten mischt zusammen, was Ihr bekommen könnt - je bunter, je besser.

Tomatensalat nach Jamie Oliver

Zutaten
  • 3 reife Tomaten, in Scheiben und Stücken
  • 250 g Cherrytomaten, halbiert oder geviertelt
  • 3 Frühlingszwiebeln in dünnen Scheiben
  • 1 TL Zucker
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
Tomaten, Frühlingszwiebeln und Öl in einer flachen Schüssel vorsichtig miteinander vermischen, mit Zucker, Salz und Pfeffer kräftig würzen
  • 125 g Baconscheiben
  • 3 EL Ölivenöl
  • 2-4 Knoblauchzehen (ich hatte 2 chinesische) in dünnen Scheiben
  • weißer Balsamico
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Bacon darin knusprig auslassen. Scheiben auf Küchenkrepp abtropfen lassen, Fett in der Pfanne lassen. Diese von der Platte ziehen und die Knoblauchscheiben zugeben. Etwas schmoren lassen, bis der Knoblauch weich ist, dann mit einem kräftigen Schuß Balsamico ablöschen. Dressing über die Tomaten geben und alles vorsichtig unterheben. Evtl. mit etwas Balsamico nachschmecken und den Bacon drüberbröseln.
  • 1/2 Topf Basilikum
  • 100 g Feta
Basilikum kleinhacken, Feta kleinbröseln und über den Salat streuen. Mit einem Stück Baguette sofort servieren.

Tomatensalat nach Jamie Oliver


fruchtiger Chinakohlsalat mit Frischkäsedressing

17.07.2014
Wenn es richtig warm wird und alle nur noch Lust auf was Leichtes zu Essen haben, kann ich ja immer noch Braunkohl & Bregenwurst vertilgen. Allerdings muß ich zugeben, daß natürlich ein Salat angebrachter ist und dieser Chinakohlsalat ist eine richtig leckere fruchtig-frische Geschichte. Er reicht für 2 Personen zum Sattessen oder für 3 bis 4 als Beilage.

fruchtiger Chinakohlsalat mit Frischkäsedressing

Zutaten
  • 1/2 Chinakohl, in feinen Streifen
  • 3 Scheiben Kochschinken, in feinen Streifen
  • 1 Dose Mandarinen, abgetropft (Saft dabei auffangen), evtl. halbiert
  • 100 g Sahne-Frischkäse
  • 2 EL gehackte Kräuter nach Wahl (z.B. TK Gartenkräuter)
  • Salz & Pfeffer
Chinakohl, Mandarinen und Kochschinken in eine Schüssel geben. Frischkäse mit ca. 3/4 des Mandarinensaftes und den Kräutern gründlich vermischen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dressing über die restlichen Zutaten geben und alles vorsichtig vermengen. Kurz kaltstellen und dann mit einem Bütterken oder Baguette genießen. Der Salat schmeckt aber auch hervorragend zu etwas Kurzgebratenem.

Spaghetti Carbonara nach Cornelia Poletto

16.07.2014
Okay, okay... es sind keine Spaghetti. Aber Linguine sind nunmal unsere Lieblinge, es ist egal, welche Pastasorte Ihr wählt: am Ende kommt es doch auf die Sauce an, die Cornelia Poletto ohne Sahne zubereitet. Heraus kommt eine sonnengelbe Schüssel voller Pastaglück für drei bis vier Esser.


Zutaten
  • 400 g Spaghetti oder Linguine
  • 150 g Pancetta- oder Baconwürfel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 6 frische Bio-Eigelb, Gr.M
  • 100 g geriebener Parmesan
Nudeln in reichlich Salzwasser bißfest kochen. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen und den Speck knusprig ausbraten. Herdplatte abstellen, die Knoblauchwürfel zugeben und schmoren lassen, die Resthitze reicht dafür völlig aus.

Eigelb in einer Schüssel mit dem Parmesan mischen, mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Nudeln mit einer Pastakralle aus dem Topf tropfnaß direkt in die Pfanne geben, die Eier-Parmesan-Mischung und eine Tasse Nudelwasser zufügen und alles miteinander vermischen. Eine große Schüssel mit dem Nudelwasser ausspülen, Nudeln hineingeben und sofort servieren, die Eier dürfen auf keinen Fall stocken. Nach Belieben mit gehackter glatter Petersilie bestreuen.

Sweet-Chili-Chicken-Spieße mit Ananas

15.07.2014
Diese Spieße eignen sich als Fingerfood auf einer Party oder für ein Picknick, ich hatte sie zum WM-Finale gemacht, wo sie sehr gut ankamen und sehr schnell verputzt waren. Ich habe pro Spieß vier Stück Hähnchenfilet und in der Mitte ein Stück Ananas aufgespießt und 16 Stück herausbekommen. Wenn Du mehr Ananas magst, dann nimm entsprechend mehr, ebenso kannst Du natürlich kleinere oder größere Spieße machen.


Zutaten
  • 500 g Hähnchenfilet
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Currypulver
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/2 TL Basilikum
  • 3 EL Olivenöl
Hähnchenfilet in Würfel von 2 cm Kantenlänge schneiden. Zusammen mit den Gewürzen und dem Öl in einer Schüssel mischen und zugedeckt 30-60 Minuten im Kühlschrank marinieren lassen.
  • 200 g frische Ananas in Würfeln von 2 cm Kantenlänge
  • Schaschlikspieße
  • 4 EL Rapsöl  
  • 4 EL Sweet Chili Sauce
Jeweils 4 Hähnchenfiletstücke mit einem Stück Ananas in der Mitte aufspießen. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Spieße scharf anbraten. Wenn Sie von allen Seite Farbe haben, mit der Sweet Chili Sauce bepinseln und nochmals kurz von allen Seiten rösten. Es macht nichts, wenn sie dabei an manchen Stellen etwas dunkel werden. Die Spieße können warm gegessen werden, schmecken aber abgekühlt nochmal so gut. 

Käseplatzer

14.07.2014
Warum Platzer? Weil das Brot so schön an den Stellen aufplatzt, an denen sich der Käse den Weg in die Freiheit sucht, um dort das Brot am Leckersten zu machen. Wer mag, macht aus dem Käseplatzer einen Pizzaplatzer und fügt noch gewürfelte Salami oder Schinken hinzu. Ebenso könnte ich mir gut Feta, Peperoni oder ähnliches vorstellen. Der Teig geht über Nacht im Kühlschrank und muß am Folgetag nur noch schnell abgebacken werden.


Zutaten
  • 300 + 50 g Weizenmehl, Typ 550
  • 250 ml Wasser
  • 1/4 Würfel Frischhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL getrocknetes Basilikum
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 75 g Hartkäse wie z.B. Gouda in Würfeln mit 0,5 cm Kantenlänge
  • optional 1 Chilischote in kleinen Würfeln
Hefe in Wasser auflösen. 300 g Mehl mit Salz, Oregano und Basilikum mischen und dann mit dem Wasser-Hefe-Gemisch schnell zu einem Teig verkneten. Ich habe dazu meine Kitchen Aid benutzt. Wer eine solche Küchenmaschine nicht hat, nimmt einen Mixer mit Knethaken.
Käse und Chili zufügen Teig geben und kurz untermischen, der Teig ist sehr feucht und weich. In eine mindestens doppelt so große Schüssel mit Deckel, die mit einem Eßlöffel Mehl ausgestäubt ist, geben. Zudeckeln und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank parken.
Am nächsten Tag den Teig eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen. Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben, nicht mehr kneten. Auch von oben mit reichlich Mehl bestäuben und dann zu einer Stange drehen, diese zu einem Ring formen und die Enden gut miteinander verbinden. Ring auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Natürlich geht es auch in Baguetteform.


Backofen auf 200°C U/O vorheizen und das Backblech auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Käseplatzer auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Kohlrabi-Hack-Gratin

12.07.2014
Kohlrabi mögen wir sehr gern roh, einfach so weggesnackt. Aber auch gekocht, gemischt mit Möhren und dann am liebsten nur mit Butter geschwenkt oder mit einer hellen Sauce kommt er sehr oft auf den Tisch. In meiner Biokiste waren zwei schöne Exemplare und zur Abwechslung habe ich mal ein Gratin mit Hack daraus gemacht.

Kohlrabi-Hack-Gratin

Zutaten
  • 600 g Kohlrabi, geschält gewogen
Kohlrabi halbieren und in 3 mm dicke Scheiben schneiden. Diese in Salzwasser 5 Minuten ankochen und auf einem Sieb abgießen.
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 g gewürztes Schweinehack (Thüringer Mett) oder ein anderes Hack nach Wahl
  • 2 Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 TL Oregano
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/4 TL Harissa oder Chiliflocken
  • 3 Tomaten, gewürfelt
Öl im einer beschichteten Pfanne erhitzen. Hack dazugeben und grobkrümelig anbraten. Wenn es Farbe zu nehmen beginnt, Zwiebel und Knoblauch dazugeben und weiterbraten, bis die Zwiebeln ebenfalls Farbe bekommen. Tomatenmark, Oregano und Harissa zugeben, dann die Tomaten. Auf mittlerer Hitze ein paar Minuten köcheln lassen.

Eine Gratinform am Rand mit den Kohlrabischeiben schuppenförmig auslegen. Hackmasse in die Mitte geben.
  • 150 g Schmand
  • 2 EL Schnttlauchröllchen
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
Schmand und Schnittlauch miteinander verrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Über dem Kohlrabi verteilen. Zum Schluß noch
  • 50 g Reibekäse wie z.B. Gouda, Mozzarella oder Emmentaler
darauf verteilen. Im Backofen bei  180  Grad Umluft für ca. 15 Minuten überbacken, zum Schluß kurz Oberhitze oder Grill zuschalten. 

Das Gratin kann auch gut vorbereitet werden und mit Alufolie abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dann langsam erst bei 160 Grad erhitzen und dann hochschalten. 

Dazu gab es bei uns noch kleine Kartöffelchen, als Salzkartoffeln gekocht, leicht angestampft und mit etwas Butter geschwenkt.

Schwarzwälder-Kirsch-Parfait

12.07.2014
Von unseren lieben Nachbarn aus der 32 habe ich vor Kurzem herrlich dunkle Süßkirschen geschenkt bekommen, die ich in diesem Parfait verarbeitet habe. Zusammen mit der Quark-Sahne-Mischung ergibt das eine perfekte Kombination, die stark an die bekannte Torte erinnert.

Schwarzwälder-Kirsch-Parfait

Zutaten
  • 250 g Süßkirschen, entkernt und grob zerkleinert
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 EL kaltes Wasser oder Kirschwasser
Süßkirschen in einem Topf aufkochen. Speisestärke mit Wasser oder Kirschwasser klümpchenfrei anrühren und unter die Kirschen mischen, einmal aufkochen lassen. Masse auf einem Eßteller ausbreiten und abkühlen lassen.
  • 250 g Sahnequark
  • 100 g gezuckerte Kondensmilch
  • 250 g Sahne
  • 50 g Zartbitterschokolade, fein gerieben
2 EL von der Schokolade beiseitestellen. Quark mit Milchmädchen cremig rühren. Sahne steifschlagen und zusammen mit der Schokolade unterheben.

Eine 20 cm Kastenform mit Folie oder Backpapier auslegen. Ich nehme immer Backpapier, das ich genau zuschneide, denn das gibt später im Parfait keine Riefen. Die zurückbehaltene Schokolade in die Form streuen. Dann etwas Creme, die Hälfte der Kirschen, Creme, wieder Kirschen und zum Schluß die restliche Creme einfüllen. Wer mag, geht noch mit einem Schaschlikspieß durch die Masse, um sie zu marmorieren.

Form mit Folie abdecken und mindestens 12 Stunden tiefkühlen. Eine halbe bis eine Stunde vor dem Verzehr herausholen und antauen lassen.

Schmalz mit Apfel, Zwiebel & Chili [vegan]

11.07.2014
Schmalz muß nicht immer tierisch sein, zumal es ja auch nicht das Gesündeste ist. Grundsätzlich finde ich es gut, daß man vom Tier alles verwertet und esse auch gern Schweineschmalz mit Grieben, aber diese vegane Variante steht tierischen Schmalz in nichts nach und schmeckt herrlich auf frischem Brot.

vegetarisches Schmalz mit Apfel, Zwiebel & Chili

Zutaten
  • 30 ml Rapsöl, ersatzweise Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 1 Apfel, geschält, in feinen Würfeln
  • 1/2 - 1 Chilischote, entkernt und in feinen Würfeln
  • 1 TL Oregano oder andere getrocknete Kräuter nach Wahl
  • 200 g Kokosöl
Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und Zwiebelwürfel anschwitzen. Apfel und Chili dazugeben und auf mittlerer Hitze schmoren, bis die Apfelwürfel schön weich sind und die Zwiebel etwas Farbe genommen hat. In einem kleinen Topf das Kokosfett zergehen lassen, von der Flamme ziehen und den Pfanneninhalt unterrühren. In ein Schraub- oder Bügelglas abfüllen und offen abkühlen lassen.

vegetarisches Schmalz mit Apfel, Zwiebel & Chili

Während das Schmalz erstarrt, gelegentlich mit einem Löffel umrühren, damit sich nicht alles am Boden absetzt. Im Kühlschrank aufbewahren und kurz vor dem Verzehr herausholen, damit es streichfähig wird. Auf Brot mit etwas Salz bestreut genießen.

vegetarisches Schmalz mit Apfel, Zwiebel & Chili

Havreflarn ~ zarte Haferflockenkekse

10.07.2014
Fast wie vom Möbelschweden schmecken diese zarten Haferflockenkekse, aber sie sind viel weniger süß und nicht ganz so groß - dadurch landen sie mit einem Haps im Mund und schmecken am Besten mit einem Milchkaffee oder einer Latte macchiato.

Havreflarn ~ zarte Haferflockenkekse

Zutaten für ca. 50 Stück
  • 200 g zarte Haferflocken
  • 200 g Zucker
  • 70 g Weizenmehl, Typ 405
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 Prise Salz 
  • 1/4 TL Backpulver
  • 180 g Butter, geschmolzen
  • 1 Ei, Gr.M
Die trockenen Zutaten miteinander mischen. Geschmolzene Butter zugeben und mit einem Schneebesen alles miteinander verrühren. Zum Schluß noch das Ei unterrühren und für mindestens zwei Stunden, besser über Nacht, abgedeckelt im Kühlschrank parken. Backofen auf 190°C Umluft vorheizen. Aus dem Teig Bällchen von 10 g rollen, diese mit Abstand auf mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Kekse 10 Minuten backen, bis sie leicht Farbe bekommen. Backpapier auf ein Rost ziehen und die Kekse abkühlen lassen. Das Blech wieder mit Backpapier auslegen und die nächsten Kekse abbacken. Wenn man zwei Bleche hat, kann man diese natürlich zeitgleich abbacken.

Havreflarn ~ zarte Haferflockenkekse
  • 50 g dunkle Schokolade
Schokolade im Wasserbad schmelzen, aus einem Stück Backpapier eine kleine Tüte drehen, Rand umschlagen und die Schokolade einfüllen. Die Spitze abschneiden und die Kekse mit der Schokoladen besprenkeln.

Havreflarn ~ zarte Haferflockenkekse

Man kann auch die Unterseiten der Kekse einstreichen oder sie halb in die Schokolade tauchen, dann etwas mehr schmelzen. Wer mag, gibt es noch etwas Zimt oder Instantkaffee zum Teig.

Havreflarn ~ zarte Haferflockenkekse

Dinkelkörnerbrot mit Buttermilch

09.07.2014
Dieses Brot kommt mit sehr wenig Hefe aus, benötigt aber eine etwas längere Ruhezeit, die man jedoch gut planen kann. Lutz backt es mit Dinkelvollkornmehl, ich habe aber das Vollkorn weggelassen. Das Brot ist sehr locker und doch saftig und die Körner geben ihm das gewisse Etwas.

Dinkelkörnerbrot mit Buttermilch

Quellstück 1
  • 300 g Dinkelmehl, Typ 630
  • 300 g Buttermilch
  • 12 g Salz
Quellstück 2
  • 40 g Leinsamen (ich hatte zu gleichen Teilen gold und dunkel)
  • 20 g Sesam
  • 40 g Sonnenblumenkerne
  • 30 g Haferflocken
  • 150 g Buttermilch
Beide Quellstücke getrennt voneinander mit einem Rührlöffel vermischen und getrennt zugedeckelt für 12 Stunden im Kühlschrank parken.

Hauptteig
  • Quellstücke
  • 300 g Dinkelmehl, Typ 630
  • 15 g Frischhefe
  • 110 g Buttermilch (zimmerwarm)
  • 10 g Rohrzucker
  • Sonnenblumenkerne zum Wälzen
Buttermilch handwarm erwärmen und die Hefe und den Zucker darin auflösen. Zusammen mit Mehl und Quellstücken in einer Küchenmaschine oder mit Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen zugedeckt eine Stunde gehenlassen, dabei nach 20 und 40 Minuten für jeweils eine Minute durchkneten. Eine Kastenform von ca. 30 x 10 x 10 cm mit Backpapier auslegen. Teig in reichlich Sonnenblumenkernen wälzen und in die Form legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und für 12 Stunden im Kühlschrank parken. Am Backtag die Folie entfernen und den Teig oben mit Wasser bepinseln.

Dinkelkörnerbrot mit Buttermilch

Form auf einem Gitterrost auf mittlerer Schiene in den kalten Backofen schieben. Diesen auf 180°C U/O einstellen und 70 Minuten backen; dabei evtl. mit Alufolie abdecken, falls das Brot zu dunkel wird. Aus der Form holen, Backpapier entfernen und frei auf dem Gitterrost noch weitere 15 Minuten backen. Auf einem Gitterrost vollständig abkühlen lassen.

Dinkelkörnerbrot mit Buttermilch

Pesto-Nudelsalat

07.07.2014
Nudelsalat ist genau mein Ding und im Sommer mag ich ihn gern in einer frischen Variante ohne Mayonnaise. Diese war der Renner auf dem letzten Gartenfest, ich wurde etliche Male nach dem Rezept gefragt. Als Nudelsorte wählt eine stabile Sorte, die beim Umrühren nicht so leicht zerfällt und matscht. Das Pesto habe fertig gekauft, selbstgemacht schmeckt es sicherlich noch einen Tick besser. Die angegeben Zutaten ergeben wirklich eine Partyportion, für den normalen Hausgebrauch solltet Ihr das Rezept halbieren.

Pesto-Nudelsalat

Zutaten
  • 500 g Nudeln z.B. Mini Penne Regate
  • 250 g halbierte Cherrytomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • 1 rote Paprika, in feinen Streifen
  • 250 g halbierte Mozzarellabällchen
  • 100 g Parmesan in dünnen Spänen
  • 125 g Ruccola, etwas zerkleinert oder gemischte Salatblättchen
Die Nudeln gerade eben bißfest kochen. Auf einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser gut abspülen. Während die Nudeln kochen, das Dressing zubereiten.

Zutaten für das Dressing
  • 300 g Pesto alla Genovese
  • 2-2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • Salz und Pfeffer
Die Zutaten für das Dressing miteinander verrühren und unter die Nudeln mischen. Dieses kann man schon gut am Vortag machen und die Nudeln dann im Kühlschrank parken, damit sie gut durchziehen. Eine Stunde vor dem Servieren Tomaten, Mozzarella, Parmesan, Frühlingszwiebeln und Salat vorsichtig untermischen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe noch 6 EL weißen Balsamico untergemischt.

Pesto-Nudelsalat

Man kann auch Pesto rosso verwenden und natürlich auch eine andere Paprikafarbe. Außerdem könnte ich mir noch schwarze Oliven dazu vorstellen.

Erdbeer-Tiramisù ~ tiramisù alle fragole

05.07.2014
Dieses köstliche Tiramisù habe ich für ein Sommerfest bei Freunden zubereitet, wo es bis auf den letzten Cremefitzel verputzt wurde. Es kommt genau wie mein Cantuccini-Pfirsich-Tiramisù ohne Ei aus, enthält aber Joghurt anstatt Quark und schmeckt herrlich frisch trotz der 'schweren' Mascarpone.
 
Erdbeer-Tiramisù ~ tiramisù alle fragole
 
Zutaten
  • 1000 g Erdbeeren, geputzt
  • 60 g Puderzucker
  • optional 4 EL Limoncello oder einen anderen fruchtigen Likör
  • Saft einer Bio-Zitrone
Eine Hälfte der Erdbeeren grob zerkleinern und mit dem Saft der Zitrone, Puderzucker und Limoncelli in eine Schüssel geben und mit einem Pürrierstab zerkleinern. Die übrigen Erdbeeren in Scheiben schneiden.

Zutaten für die Creme
  • 500 g Mascarpone
  • 250 g Naturjoghurt, 3,5%
  • 100 g Puderzucker
  • optional 2 EL Limoncello oder anderen fruchtigen Likör
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 200 g Schlagsahne
  • Mark einer Vanilleschote
Mascarpone, Joghurt, Puderzucker, Vanillemark, Limoncello und Zitronenabrieb mit einem Rührgerät verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponemischung heben.

sonstige Zutaten
  • ca. 400 g Löffelbisquit 
  • 50 g weiße Schokolade, fein gerieben
Von dem Erdbeerpüree und von den Erdbeerscheiben etwas für die Dekoration zurückbehalten. Jetzt geht es ans Schichten, ich benutze eine flache Auflaufform. Es geht aber auch in einer anderen Glasschüssel, dann evevtuell mehr Schichten machen. Begonnen wird mit einer Lage Löffelbisquit, darauf Erdbeerpüree, etwas Creme, Erdbeerscheiben, noch etwas Creme, wieder Löffelbisquit usw., abgeschlossen wird mit einer Lage Creme. Zur Deko ein paar Erdbeerscheiben verteilen, etwas Erdbeerpüree darüber verteilen und mit der weißen Schokolade bestreuen.

Erdbeer-Tiramisù ~ tiramisù alle fragole

Das Tiramisu mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Erdbeer-Tiramisù ~ tiramisù alle fragole

Anstelle von Erdbeeren können auch gut Himbeeren oder gemischte Beerenfrüchte verwendet werden. TK-Ware langsam im Kühlschrank auftauen lassen und dann weiterverbeiten. Löffelbisquit kann auch durch Amarettini oder Cantuccini ausgetauscht werden, dann macht sich ein Amaretto als Likör sehr gut.

Erdbeer-Tiramisù ~ tiramisù alle fragole

Brot-Frikadellen

24.06.2014
Aus einem Weißbrotrest vom Wochenende sollten eigentlich knusprige Croutons für einen Salat entstehen, doch dann stolperte ich irgendwo im www über das Rezept für Brotfrikadellen. Ich habe es etwas angepaßt auf meinen Vorratsschrank, und was heraus kam, war wirklich eine Überraschung - Fleisch vermißt man nicht wirklich.

Brot-Frikadellen

Zutaten 
  • 1 große oder 2 kleine rote Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 ml Milch
  • 500 g altes Brot, bevorzugt Weißbrot oder Fladenbrot, in Würfeln von ca. 2 cm Kantenlänge
  • 2 Eier, Gr. M
  • 4 EL gehackte Kräuter nach Wahl, ich hatte TK 8 Kräuter
  • 1/2 - 1 TL Chiliflocken
  • Salz und Pfeffer
Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel und Knoblauch darin auf mittlerer Hitze anschwitzen. Milch zugeben und leicht erwärmen. Brot damit in einer Schüssel übergießen und einweichen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Je nach Brotsorte wird unterschiedlich viel Milch benötigt, es sollte matschig, aber nicht flüssig werden. Falls das passiert ist, Brot ausdrücken und überschüssige Flüssigkeit abgießen. Falls es zu trocken ist, noch etwas Milch zufügen. Eier, Kräuter und Chili unterrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Wenn die Masse zu feucht ist, noch etwas Paniermehl zufügen. Sie sollte sich ähnlich wie eine Hackfleischmasse anfühlen.

Mit nassen Händen kleine Frikos formen, ich benutze zum Portionieren meinen Eisportionierer mit 4 cm Durchmesser. Die Frikos etwas flachdrücken und in Butterschmalz auf mittlerer Hitze langsam goldbraun braten. Dazu schmeckt herrlich ein grüner Salat mit einem kräftigem Dressing.

Beim Würzen seid ruhig mutig und benutzt, was Euch gefällt.

Bratkartoffelsalat mit Bohnen und Bacon

23.06.2014
In meiner Firma werden jedes Jahr um diese Zeit neue Matjes bestellt, die dann direkt aus Rotterdam zu uns kommen. Wir lieben diese zarten Dinger, die im Mund fast schmelzen. Normalerweise lege ich Matjes gern als Matjesstipp in Sahne-Schmandsauce ein, aber das würde die zarten Hollandse Nieuwe erschlagen. Deswegen gibt es heute einen lauwarmen Bratkartoffelsalat dazu. Jeder andere Fisch würde auch sehr gut passen.

Bratkartoffelsalat mit Bohnen und Bacon

Zutaten 
  • 600 kg festkochende Kartoffeln, geschält gewogen, in 3 mm dicken Scheiben 
  • 3 EL Butterschmalz oder Rapsöl
  • 200 grüne Bohnen, geputzt gewogen, halbiert
  • 2 große Gewürzgurken, geviertelt und in 3 mm dicken Scheiben
  • 100 g Baconstreifen oder Würfel
Butterschmalz in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben bei mittlerer darin unter gelegentlichem Wenden goldbraun braten, dabei etwas salzen.
Bohnen in Salzwasser bißfest garen, abgießen, kalt abschrecken, abtropfen und für ein paar Minuten mitbraten. Bacon in einer kleinen Pfanne knusprig braten und mit den Kartoffeln, Bohnen und Gurken in eine Schüssel geben. Das ausgetretene Fett in der Pfanne belassen.

Zutaten für das Dressing
  • 1 große oder 2 kleine rote Zwiebeln, in feinen Würfeln 
  • 200 g Wasser
  • 4 EL Gurkenwasser
  • 4 EL Weißweinessig oder weißer Balsamico
  • 2 EL körniger Senf 
  • 1 TL Gemüsebrühpulver 
  • 1/2 TL Zucker
Zwiebelwürfel im Baconfett anschwitzen. Die restlichen Zutaten zugeben und das Dressing in der Pfanne 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer herzhaft süß-sauer abschmecken und in die Schüssel über die Kartoffeln, Bohnen und Gurken geben. Vorsichtig unterheben und 20-30 Minuten ziehen lassen.

[Basics] Sauerteig

22.06.2014
Gestatten: Kalle Sauer, mein erster selbstgezüchteter Roggen-Sauerteig. Angesteckt durch den ersten gelungenen Brotbackversuch mit flüssigem Natursauerteig aus dem Supermarkt habe ich das Experiment gewagt und einen Sauerteig angesetzt. Schon spannend, was da so in wenigen Tagen passiert...


Zutaten
  • 100 g Roggenmehl, Typ 1150
  • 160 g Wasser
  • eine dichtschließende Schüssel mit Deckel
Wasser und Mehl werden gründlich in der Schüssel miteinander verrührt, es entsteht ein geschmeidiger Teig ähnlich wie zum Waffelbacken. Die Schüssel zudeckeln und bei Zimmertemperatur stehenlassen. Ungefähr alle 8 Stunden einmal kräftig umrühren.


Nach zwei bis vier Tagen entwickelt der Sauerteig erste Aktivität, das hängt von der Temperatur ab. Bei mir ging es nach zwei Tagen schon richtig los. Es bilden sich die ersten Bläschen und der Teig wird merklich flüssiger beim Umrühren.


Nun wird es Zeit, den Sauerteig regelmäßig zu füttern. Dazu einmal täglich 100 g Roggenmehl und gerade soviel Wasser untermischen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Zusätzlich habe ich ihn auch noch einmal pro Tag umgerührt, um Sauerstoff zuzuführen. Da ich mich mit dem Backtag etwas vertan habe, bin ich am vierten Tag von 100 g auf 50 g Mehl täglich problemlos umgestiegen. 


Man züchtet den Sauerteig solange, bis man genügend für das erste Brot hat und zusätzlich 4 EL als Anstellgut für die Weiterzüchtung.
Entweder man füttert dann gleich weiter oder man gibt den Rest in eine Schraubglas in den Kühlschrank und füttert bei Bedarf weiter. Allerdings sollte man ihn nicht länger als 3 Wochen kühlstellen. Sauerteig kann man auch mit jeder anderen Mehlsorte, z.B. Weizenmehl Typ 550 oder 1050 ansetzen.
Für das erste Brot sollte man zusätzlich noch Hefe zugeben. Je älter der Sauerteig wird, desto reifer und backfreudiger wird er. Ob meine Methode so ganz richtig ist, weiß ich nicht. Aber es hat funktioniert und ich bin durch das erste Brot, dem Paderborner Landbrot, das ich mit diesem Sauerteig gebacken habe, so richtig angefixt und freue mich schon auf viele Sauerteigbrote in der nächsten Zeit.


Paderborner Landbrot

21.06.2014
Da ich gerade einen  Roggensauerteig selbst gezüchtet habe, habe ich auch das erste Brot daraus gebacken. Meine Wahl fiel auf das auch überregional bekannte Paderborner Landbrot und ich muß sagen: dieses Brot ist wirklich sowas von lecker, genau mein Geschmack - leicht säuerlich und schön saftig!

Paderborner Landbrot

Zutaten
  • 500 g Roggen-Sauerteig, Type 1150
  • 245 g Roggenmehl Type 1150
  • 120 g Weizenmehl Type 1050
  • 255 g Wasser
  • 12 g Salz 
  • 10 g Hefe (optional, falls der Sauerteig noch jung ist)
Alle Zutaten in der Küchenmaschine 5 Minuten kneten lassen. Abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Dann nochmals für 2 Minuten kneten.
Eine große Kastenform (ich benutze meine Pain de mie, 30 x 10 x 10 cm) gründlich ausbuttern und den Teig hineingeben. Mit nassen Fingern verteilen und glattstreichen. Form in eine große Tüte z.B. unbenutzte Mülltüte geben, diese aufpusten und mit einem Gefrierclip verschließen. Teig an einem warmen Ort 90 Minuten gehen lassen. Danach nochmal mit den Fingern befeuchten und mit einer Stipprolle oder einem in Wasser getauchten Schaschlikspieß ca. 3 cm tief einstechen

Den Backofen auf 250°C U/O vorheizen und auf den Boden eine kleine feuerfeste Schüssel mit kochendem Wasser stellen. Form auf einem Rost auf mittlerer Schiene einschieben und 15 Minuten backen. Dann die Backofentür kurz öffnen und den Dampf entweichen lassen, wieder schließen und die Temperatur auf 180°C reduzieren. 45 Minuten backen, Brot aus der Form holen und noch 5 Minuten frei backen. Evtl. die Form mit Alufolie abdecken, wenn das Brot zu dunkel wird, bei mir war das nach 35 Minuten der Fall.

Paderborner Landbrot

Speculoos-Oatmeal-Cookies

20.06.2014
Das Cookiemonster hat mal wieder zugeschlagen. Diesmal muß es wohl aus den Niederlanden kommen, denn in den runden Seelenstreichlern ist Speculoos verarbeitet, das ich mir immer aus Venlo mitbringe. Speculoos ist eine Spekulatiuscreme, die nicht nur zur Weihnachtszeit schmeckt. Ich esse sie gern auf's Butterbrot oder Brötchen, aber in den Cookies macht sie sich auch mehr als gut. Das Rezept habe ich auf Normas wundervoller Seite EveryDay's Kitchen entdeckt, die Ihr unbedingt mal besuchen müßt. 


Zutaten für 20 Stück
  • 140 g zarte Haferflocken
  • 65 g Mehl, Typ 405
  • 1/2 TL Natron
  • 2 Prisen Salz
  • 110 g weiche Butter
  • 70 g weißer Zucker
  • 70 g Rohrzucker
  • 130 g Speculoos cremig
  • 1 Ei, Gr. M
  • Mark einer halben Vanilleschote
Haferflocken, Mehl, Natron und Salz mischen. In einer weiteren Schüssel Butter, beide Zuckersorten und den Speculoos Brotaufstrich cremig rühren. Ei und Vanillemark zugeben und gut verrühren. Haferflocken-Mischung zur Butter-Zucker-Masse geben und  gerade so lange verrühren, bis sich ein gleichmäßiger Teig bildet. Diesen zugedeckelt eine Stunde im Kühlschrank parken.

Backofen auf 180°C U/O vorheizen. Walnußgroße Kugeln mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen; ich benutze dafür meinen Eisportionierer mit 4 cm Durchmesser. Blech auf mittlerer Schiene 10 Minuten backen, dann die Cookies mit einem Löffelrücken etwas plattdrücken und weitere 8 Minuten backen. Backpapier auf ein Rost ziehen und Cookies abkühlen lassen. Auf einem weiteren Bogen Backpapier wieder walnußgroße Kugeln abbacken.
Wenn die Cookies vollständig ausgekühlt sind, den ersten gleich mit einem kühlen Glas Milch genießen; die restlichen luftdicht verschlossen aufbewahren.